Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Trauerhilfe für meine Mutter

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
G

Gast

Gast
Hallo!

Ich weiss echt nicht mehr weiter.
Mein Vater ist vor einem halben Jahr gestorben
Meine Mutter geht nach 40 Jahren glücklicher Ehe fast zugrunde.
Bin seither jedes Wochenende bei ihr, telefoniere jeden Tag mit ihr und mir geht´s dadurch auch immer schlechter, weil sie mich regelrecht runterzieht
Mein Privatleben bietet mir leider auch nicht genügend Stabilität, so daß ich mich auch nicht an jemanden anlehnen kann. Meine Trauer hält sich komischerweise in Grenzen, aber ich kann langsam auch die Trauer meiner Mutter nicht mehr ertragen.
Ich kann ihr nicht helfen, nur anwesend sein. Aber ich spüre, dass ich irgendwie der Ersatz meines Vaters für sie bin.
Mein eigenes Leben bleibt irgendwie auf der Strecke, so ein Gefühl hab ich zumindest.
Was kann man hier tun? Weiss jemand einen Rat?

Danke Euch
LG
 
Es gibt Trauergruppen. Dort treffen sich Menschen die wie deine Mutter einen geliebten Menschen verloren haben. Sie findet dort Ansprechpartner und Gleichgesinnte. Denn nichts hilft besser alle Trauerphasen zu durchleben als eine Gemeinschaft. Sie kann dort weinen und reden über ihren Verlust. Ohne Ängste und das Gefühl zu haben es hört mir keiner zu. Denn Trauerarbeit ist sehr wichtig.

Lies das

Trauerphasen

Rufe deine örtliche Kirchengemeinde an und frage nach wo eine Gruppe sich trifft. Gehe das erste mal als Unterstützung mit und vielleicht erkennst auch du das du eine Gruppe brauchst um deine Trauer zu verarbeiten. Denn nichts ist schlimmer als seinen geliebten Vater zu verlieren. Sei deine Mutter eine Hilfe und stütze sie in den Momenten wo sie dich braucht.


karma
 
Neben diesen Trauergruppen könnte ich mir auch gut vorstellen, dass eine richtige Therapie etwas bringen könnte, sofern sich deine Mutter für sowas öffnen kann.
 
Es ist wirklich sehr schrecklich einen geliebten Menschen zu verlieren. Egal wie kurz oder lang es her ist. Alles im Leben braucht seine Zeit. Was sind schon 6 Monate im Vergleich zu der Zeit die sie ihr Leben miteinander teilten.

Erst wenn man selbst den Schuh an hat und um einen geliebten Menschen trauert, kann man es verstehen.

Deine Mom und du - ihr braucht beide Hilfe. Geht wirklich in eine Gruppe. Dort seit ihr unter Gleichgesinnten und nicht alleine.

Trauerbewältigung ist alleine unmöglich.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben