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Trauer

Hallo Jule70,

schau mal hier: Trauer. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das klingt nach einer unheimlich schweren Zeit 🙁 Magst du ein bisschen mehr darüber erzählen, was in dir vor sich geht, wie du gerade lebst, wie deine Tage aussehen?
 
Ja das ist eine schlimme Zeit die du durchstehen musst.
Es gibt keine Worte die es dir leichter machen können,

Vielleicht kannst du deine Erinnerung aufschreiben die ihr gemeinsam hattet.

Es ist aber auch möglich,dass dieses noch zu früh ist....?
Du kannst aber auch gerne hier deine Erinnerung mit uns teilen,was ihr gemeinsam erlebt habt.

Es ist möglich das dies eine Erleichterung für dich ist,hier darüber zu schreiben?

Wann ist dein Mann denn verstorben?
Hoffentlich hast du Familie die dich etwas auffängt?


Ich spreche dir mein Beileid aus und wünsche dir das dieser Schmerz sich in eine schöne Erinnerung verwandelt.

Wenn es überhaupt nicht geht hole dir ärztliche Unterstützung.

Alles liebe wünsche ich dir
 
Jeder geht anders um mit Verlusten.
Es gibt schon eine Art Norm- normal ist ungefähr drei Jahre "Wundsein", bis man den Schock über- Wunde-n hat. Oder man spricht von einem Trauerjahr- bei uns war üblich, eine schwarze Binde am Ärmel zu tragen, um Rücksicht zu erhalten, um Vorsicht zu erhalten, weil man eben trauert.

Alles zu seiner Zeit- alles braucht seine Zeit. Depressionen sind doch auch so etwas wie ein Rückzug, wie eine Haltung, die gesünder ist, als wenn man springt. Wie bei einer Grippe- man muss abheilen, bevor man wieder aufsteht, das ist ein sinnvoller Zustand. Ein Ruhemodus.
Sorgen müsstest du dir machen, wenn du sofort wieder zupacken würdest, das stimmt dann nicht überein mit deiner Traurigkeit. Die packt nicht zu, die braucht Rückzug.

Wie lange ist es her, seit dein Mann gestorben ist? Wie lange wart ihr zusammen?

Ich umarme dich von Weitem und bedauere sehr, weil es dir so schlecht geht.
 
Zitat:

"Wie überleben?

Leider verschwindet Trauer nicht, indem wir sie loswerden wollen oder verdrängen. Im Gegenteil, damit Trauer nicht krank und schwermütig macht, sondern sich heilsam wandeln kann, ist es wichtig, ihr mit Achtsamkeit und Selbstmitgefühl zu begegnen, anzuerkennen, dass Trauer da ist, ihr Ausdruck zu verleihen und Erinnerungen Raum zu geben. Trauer will gesehen, gelebt und ausgedrückt werden, damit sie heilsam ist. Trauer ist nicht das Problem, Trauer ist die Lösung!

Loslassen? Nein Danke!

Aus der modernen Trauerforschung wissen wir, dass es in einem gesunden Trauerprozess nicht darum geht, die Verstorbenen „loszulassen“ – wie das lange von wohlmeinenden Therapeuten empfohlen wurde. Vielmehr geht es darum, die geliebten Verstorbenen als kostbare und nachhaltige Erinnerung der gemeinsam erlebten Zeit zu ehren und einen guten Platz für sie in unserem Leben zu finden. Anerkennen statt verdrängen, da sein lassen statt bekämpfen, integrieren statt loslassen."
Quelle:


Schau mal im Internet nach Trauerseminar in deinem Umfeld
 
Hallo!
Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
Ich hoffe, es hilft dir, deine Gedanken hier aufzuschreiben.
Es ist auch nicht schlimm, sich Hilfe zu holen.
Trauer und Depressionen liegen, denke ich, dicht nebeneinander.
Wenn du magst, erzähle ein bisschen mehr von dir!
 
Mein Beileid und viel Kraft für dich.
So ein Verlust ist kaum zu ertragen. Wie lange ist es denn her, wenn ich fragen darf? Wobei das auch nicht weiter relevant ist, Trauer, Schmerz und Vermissen kennt kein "Ablaufdatum". Hast du Familie, Freunde, Menschen um dich herum, mit denen du dich umgeben und reden kannst und die dir etwas Halt spenden? Auch professionelle Hilfe zur Unterstützung und Trauerbewältigung ist keine Schande. Depressionen sind immerhin keine Kleinigkeit und mit manchen Dingen kann man eben alleine kaum fertig werden, manche Last ist einfach zu schwer.
 
Mein herzliches Beileid. Ich denke auch, dass eine Trauergruppe helfen könnte. Vielleicht eine Zeitlang, wenn es ganz hart ist, auch Antidepressiva, damit es Dir etwas besser gehen kann.

Hast Du Menschen, die Dir gut tun und mit denen Du reden kannst?
 

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