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Trauer und ein Liebesbrief.... -vielleicht habt Ihr auch welche?

Landkaffee

Urgestein
Trauer


Liebesbrief an meinen Hund Knuddel

Ich greif´nach Dir,
Du bist nicht da.
In unseren Herzen doch so nah.
Dein Herrchen sagt,
er hört Dich noch,
und ich Dich auch,
ach´wärst Du noch,
Du kleiner Schatz,
bei uns ganz nah!
Doch leider bist Du nicht mehr da.

Wir lieben Dich!!!

Deine Menschen
 
gelöscht
(war extrem schlecht drauf in diesem Moment.
Ich sollte garnichts im Trauerforum lesen, das tut mir nie gut)
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist doch einfach nur eine
von vielen
Möglichkeiten der Trauerverarbeitung
- nicht mehr und nicht weniger.


Kann ja noch einen imaginären Brief an meine verstorbene Freundin Meike hier einstellen... .

Imaginär oder Glaubenssache... .
Knuddel kann sicher nicht lesen... .
Meike auch nicht. Aber bei Mensch Meike weiss ich genau, sie würde sich wünschen, dass ich mit dem Verlust fertig werde!

Und: DANKE, Tränenarm!!!

LG
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:
Landkaffee, tut mir leid, mein Einwurf.
Bin zu sehr von mir persönlich ausgegangen.
Alles ist gut und sinnvoll, wenn es einem etwas von der Trauer nimmt.
Ich lösche meinen Beitrag.

LG,
Claudia
 
Hallo zusammen,

ich hab hier ein Gedicht gefunden, wenn ich das lese, dreht sich mir der Magen um.

Forciere ich es mal auf die Sommerzeit, wenn Hunde an Leitplanken ausgesetzt werden oder durch ihre Herrchen wegen 'Überforderung' im Tierheim abgeben werden - dann denke ich oft, dass man ihnen selbiges mal zukommen lassen sollte.

WIR können arbeiten gehen und für unseren Unterhalt sorgen - aber solche Tiere sind von uns abhängig ... und deswegen sollte man mit ihnen leben, weinen, lachen, trauern ...


Warum?
Du hast in meine Augen gesehen,
da war es schon um dich geschehen,
Du hast mich mit nach Hause genommen,
ich bin ganz neugierig mitgekommen.

Du hast mich stolz spazieren geführt,
die Bewunderung der Passanten gespürt.
Du hast mit mir getobt und gespielt,
und dich eine Weile glücklich gefühlt.

Dann hab ich auf den Teppich gemacht,
da hast du nicht mehr so freudig gelacht.
Dann mußt du fort, ich weiß nicht wohin,
ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.

Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit,
ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit,
dann hab' ich vor Frust die Möbel zerkaut,
das war dir zuviel, und du wurdest laut.

Du hast von Erziehung und Härte gesprochen,
und ich habe deinen Zorn gerochen.
Du hast mich verbannt aus deinem Haus,
aus dem Zwinger kam ich nur noch selten raus,

Du hast mir Futter und Wasser gegeben
und gedacht, das sei genug für mein Leben.
Du hast ein neues Spielzeug gefunden -
hattest die Nase voll von uns Hunden.

Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh,
ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.
Dann hast du bei mir nicht mehr saubergemacht,
mir nur noch meinen Freßnapf gebracht.

Dann hab' ich gewußt, bald ist es vorbei,
denn niemand hört meinen stummen Schrei.
Dann ging ich hinüber, weit von dir fort,
an einen neuen, besseren Ort.

Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück.
Soviel Leid für ein klein wenig Glück?
Ich frage dich, warum liebtest du mich?
Ich war doch nur ein Spielzeug für dich.

Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen,
du hast mir mein ganzes Leben genommen.
Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen.
Hast auf alle meine Gefühle gepfiffen.

Dein Herz ist kalt, wird niemals warm.
Bei all dem Spielzeug bist du - arm...
 

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