Guten Morgen,
vor 10 Jahren habe ich hier in einem Ingenieurbüro einen Nebenjob angenommen, damals 300 Euro im Monat nebenbei verdienen, für Arbeiten im Bereich Social Media. Damals hatte ich noch einen öden Bürojob (Hauptberuf) und wollte ersten mehr Geld verdienen und mich auch geistig noch etwas fordern, da ich mich hier neu einbringen konnte, neue Ideen usw einbringen konnte, was in meinem Hauptjob nicht möglich war.
Der Nebenjob lief damals so, dass ich 1x pro Woche Samstags im Home Office meine Arbeiten erledigen konnte, das war genial, nebenher daheim arbeiten.
Zwischenzeitlich hat sich einiges getan, in allen Richtungen. Ich habe einen anderen Hauptjob in der Zwischenzeit, bei dem ich deutlich mehr verdiene, aber auch deutlich mehr gefordert bin.
Mein Chef des Nebenjobs hat inzwischen erweitert und eine komplette Social Media Abteilung arbeitet intern in seinen Büros für ihn, das sind 3 Leute in Vollzeit.
Finanziell brauche ich den Nebenjob, der sich auf 450 Euro ausgeweitet hat, lang nicht mehr, inzwischen hab ich meine Eigentumswohnung abbezahlt, und verdiene in meinem Hauptberuf mehr als ich meinem damaligen Job plus Nebenjob. Natürlich nimmt man Geld gerne mich.
Trotzdem spiele ich seit mind. 1 Jahr ständig mit dem Gedanken zu kündigen, da ich es zeitlich phasenweise nicht mehr schaffe und das Gefühl habe, es überrennt mich und ich bin nur noch im Arbeitsmodus. Das Schlimmste ist, dass ich ständig persönlich "einbestellt" werde. Seit Corona abgeflacht ist, die letzten 2 Jahre ging es......da war es auch schon schlimm aber ich hatte abends eher die Möglichkeit, mich per Videokonferenz dazu zu schalten und war auch selber im Home Office, aber seit diesem Jahr eine Katastrophe, ständig soll ich ins Büro kommen für sinnlose Meetings, was mein Hauptarbeitgeber natürlich nicht akzeptiert und auch nicht muss.
Außerdem spielt mein Chef mit dem Gedanken, die Firma nächstes Jahr zu verkaufen und dann wäre ich sowieso raus. Wer braucht einen Mini Jobber, der immer zeitlich in der Schwierigkeit ist, nicht präsent zu sein. Ich wäre sowieso der erste der raus fliegt.
Ich spiele also ständig mit dem Gedanken zu kündigen, tue es aber nicht. Dann gibt es mal wieder 1-2 Wochen, in denen ich Ruhe habe, und normal arbeite, also keine ständigen Videokonferenzen mit machen muss, wo ich mir im Hauptjob Urlaub nehmen müsste, dann wiederum wird neue Software (wie jetzt gerade) eingeführt, wo ich vor Ort sein soll, um geschult zu werden, also Katastrophe.
Ich kündige nicht, weil ich das Geld gern mit nehme, ich sollte kündigen, weil ich es nicht brauche, ein Luxusproblem, und trotzdem, ich hab damals echt Glück gehabt, den Job zu bekommen, denke ich mir immer wieder, aber Zeiten ändern sich und ich kann mich nicht durchringen.
Vielleicht hat hier mal jemand einen Input für mich.
vor 10 Jahren habe ich hier in einem Ingenieurbüro einen Nebenjob angenommen, damals 300 Euro im Monat nebenbei verdienen, für Arbeiten im Bereich Social Media. Damals hatte ich noch einen öden Bürojob (Hauptberuf) und wollte ersten mehr Geld verdienen und mich auch geistig noch etwas fordern, da ich mich hier neu einbringen konnte, neue Ideen usw einbringen konnte, was in meinem Hauptjob nicht möglich war.
Der Nebenjob lief damals so, dass ich 1x pro Woche Samstags im Home Office meine Arbeiten erledigen konnte, das war genial, nebenher daheim arbeiten.
Zwischenzeitlich hat sich einiges getan, in allen Richtungen. Ich habe einen anderen Hauptjob in der Zwischenzeit, bei dem ich deutlich mehr verdiene, aber auch deutlich mehr gefordert bin.
Mein Chef des Nebenjobs hat inzwischen erweitert und eine komplette Social Media Abteilung arbeitet intern in seinen Büros für ihn, das sind 3 Leute in Vollzeit.
Finanziell brauche ich den Nebenjob, der sich auf 450 Euro ausgeweitet hat, lang nicht mehr, inzwischen hab ich meine Eigentumswohnung abbezahlt, und verdiene in meinem Hauptberuf mehr als ich meinem damaligen Job plus Nebenjob. Natürlich nimmt man Geld gerne mich.
Trotzdem spiele ich seit mind. 1 Jahr ständig mit dem Gedanken zu kündigen, da ich es zeitlich phasenweise nicht mehr schaffe und das Gefühl habe, es überrennt mich und ich bin nur noch im Arbeitsmodus. Das Schlimmste ist, dass ich ständig persönlich "einbestellt" werde. Seit Corona abgeflacht ist, die letzten 2 Jahre ging es......da war es auch schon schlimm aber ich hatte abends eher die Möglichkeit, mich per Videokonferenz dazu zu schalten und war auch selber im Home Office, aber seit diesem Jahr eine Katastrophe, ständig soll ich ins Büro kommen für sinnlose Meetings, was mein Hauptarbeitgeber natürlich nicht akzeptiert und auch nicht muss.
Außerdem spielt mein Chef mit dem Gedanken, die Firma nächstes Jahr zu verkaufen und dann wäre ich sowieso raus. Wer braucht einen Mini Jobber, der immer zeitlich in der Schwierigkeit ist, nicht präsent zu sein. Ich wäre sowieso der erste der raus fliegt.
Ich spiele also ständig mit dem Gedanken zu kündigen, tue es aber nicht. Dann gibt es mal wieder 1-2 Wochen, in denen ich Ruhe habe, und normal arbeite, also keine ständigen Videokonferenzen mit machen muss, wo ich mir im Hauptjob Urlaub nehmen müsste, dann wiederum wird neue Software (wie jetzt gerade) eingeführt, wo ich vor Ort sein soll, um geschult zu werden, also Katastrophe.
Ich kündige nicht, weil ich das Geld gern mit nehme, ich sollte kündigen, weil ich es nicht brauche, ein Luxusproblem, und trotzdem, ich hab damals echt Glück gehabt, den Job zu bekommen, denke ich mir immer wieder, aber Zeiten ändern sich und ich kann mich nicht durchringen.
Vielleicht hat hier mal jemand einen Input für mich.