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Gast
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Hallo an alle,
bin eigentlich durch Zufall auf diese Seite gestoßen und erhoffe mir, hier vielleicht einige Ratschläge zu erhalten.
Es geht um die Freundin meiner Tochter. Diese ist 13 Jahre alt und wohnt im Nachbarshaus. Einige Male schon habe ich von meiner Tochter gehört, dass ihre Freundin von ihrer Mutter schikaniert werde. Ich habe dem "leider" nicht DIE Beachtung geschenkt, als ich im Nachhinein vielleicht tun hätte sollen.
Jetzt allerdings hat sich ein Vorfall ereignet, der mich zutiefst geschockt hat.
Vorgefallen ist dies gestern und es lässt mich einfach nicht mehr los, also:
Ich stand am Küchenfenster, hörte ein mords Gezetere und dann einen markerschütternden Aufschrei. Meine Tochter saß genau in dem Moment im Innenhofbereich, sprang nach diesem schrecklichen Aufschrei sofort auf und rannte zu mir in die Wohnung. Erklärt hat sie mir, ihre Freundin würde so eben geschlagen werden.
Da ich diesen Schrei ja auch gehört habe, bin ich also sofort runter und habe zu jenem Fenster hochgeschaut, welches mir meine Tochter gezeigt hat, in welchem ihre Freundin ihr Zimmer hat.
Genau in diesem Moment ging dann auch der Vorhang zur Seite, die Freundin meiner Tochter hat herausgesehen und ich konnte ihr Gesicht sehen: blutüberströmt!!!
Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, was mir in diesem Moment alles durch den Kopf gegangen ist. Einerseits wollte ich sofort hoch, um die Mutter zur Rede zu stellen, andererseits ist mir der Gedanke durch den Kopf gegangen "hol sofort die Polizei". Schlussendlich habe ich nichts von alledem gemacht, sondern bin hinauf in die Wohnung, um an anderer Stelle um Hilfe zu bitten, welche ich auch in der Form erhalten habe, dass die Freundin meiner Tochter zu jeder Tages- und Nachtzeit dort hinkommen könnte (Das absolut positive an dieser Sache war, dass sich dieses Interventionszentrum nur mal zwei Straßen weiter befindet). Jedenfalls ist es dann nur noch darum gegangen, wie man dem Mädchen mitteilt, dass es absolut notwendig ist, dass sie sich helfen lässt.
Gut drei Stunden später hat es dann an unserer Wohnungstür geläutet und die Freundin meiner Tochter stand davor. Ihre Mutter hat sie beauftragt, für sie einkaufen zu gehen und die Freundin meiner Tochter wollte, dass meine Tochter sie begleitet.
In kurzen Worten haben wir dem Mädchen dann erklärt, dass wir uns um eine Adresse gekümmert haben und sie dort auch sofortige Hilfe finden könne.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie man dieses Mädchen so zugerichtet auf die Straße lassen kann, nun, als sie vor unserer Tür gestanden ist, habe ich keinerlei Verletzungen an ihr feststellen können und ich bin auch etwas unsicher geworden - hab ich denn wirklich drei Stunden vorher ein blutüberströmtes Gesicht gesehen?
Jedenfalls hat sich das Mädchen bereit erklärt, dieses Interventionszentrum sofort aufzusuchen, zumal sie vorher ihrer Mutter erklärt habe, sie würde auf dem Weg zum Geschäft noch bei einer Freundin vorbeischauen.
Dass die Mädchen, meine Tochter hat sie begleitet, dann dort hingegangen sind, ist durch einen Flyer, den meine Tochter mit nach Hause gebracht hat, bestätigt.
Was nun weiter geschieht, weiß ich nicht - und, es macht mich verrückt. Immerhin wohnt das Mädchen eine Tür weiter und ich kann überhaupt nichts für sie tun. Der Mann dort bei der Interventionsstelle hat gemeint, es würde alles auf freiwilliger Basis passieren, so wie Lisa, so heißt die Freundin meiner Tochter, es haben will. Sie könne sich bei ihm ausreden, sie könne jedoch genausogut dort einen Schlafplatz finden, währenddessen versucht wird, mit der Mutter Kontakt aufzunehmen.
Wie ihr vielleicht sicher erraten habt, ist Lisa nach Hause gegangen, da sie Angst hat, solch einen Schritt zu wagen.
Heute vormittag wollte meine Tochter Lisa in den Hof holen, doch ihre Mutter ist an der Tür erschienen und hat gemeint, Lisa müsse den ganzen Tag lernen.
Wenig später ist dann ein kleiner Zettel aus ihrem Fenster geflattert, worauf zu lesen ist, dass Lisa's Mutter nun Lisa gegenüber behauptet, sie habe nur deshalb aus der Nasen geblutet, nicht, weil sie von ihrer Mutter einen Faustschlag auf die Nase erhalten habe, sondern, weil sie so stark in ihrer Nase gebohrt habe.
Nun, meine Tochter ist "fertig", ich bin überfordert und beide wissen wir nicht weiter.
Jetzt frage ich mich, wie es weitergehen soll. Meine Tochter ist "fertig" - total weinerlich (das tut mir im Herzen weh) und ich, wie bereits erwähnt, überfordert.
Hat jemand einen Rat für mich, wie ich meiner Tochter mit ihren Gefühlen helfen und zudem ihrer Freundin beistehen kann?
Liebe Grüße und Danke für's zuhören
bin eigentlich durch Zufall auf diese Seite gestoßen und erhoffe mir, hier vielleicht einige Ratschläge zu erhalten.
Es geht um die Freundin meiner Tochter. Diese ist 13 Jahre alt und wohnt im Nachbarshaus. Einige Male schon habe ich von meiner Tochter gehört, dass ihre Freundin von ihrer Mutter schikaniert werde. Ich habe dem "leider" nicht DIE Beachtung geschenkt, als ich im Nachhinein vielleicht tun hätte sollen.
Jetzt allerdings hat sich ein Vorfall ereignet, der mich zutiefst geschockt hat.
Vorgefallen ist dies gestern und es lässt mich einfach nicht mehr los, also:
Ich stand am Küchenfenster, hörte ein mords Gezetere und dann einen markerschütternden Aufschrei. Meine Tochter saß genau in dem Moment im Innenhofbereich, sprang nach diesem schrecklichen Aufschrei sofort auf und rannte zu mir in die Wohnung. Erklärt hat sie mir, ihre Freundin würde so eben geschlagen werden.
Da ich diesen Schrei ja auch gehört habe, bin ich also sofort runter und habe zu jenem Fenster hochgeschaut, welches mir meine Tochter gezeigt hat, in welchem ihre Freundin ihr Zimmer hat.
Genau in diesem Moment ging dann auch der Vorhang zur Seite, die Freundin meiner Tochter hat herausgesehen und ich konnte ihr Gesicht sehen: blutüberströmt!!!
Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, was mir in diesem Moment alles durch den Kopf gegangen ist. Einerseits wollte ich sofort hoch, um die Mutter zur Rede zu stellen, andererseits ist mir der Gedanke durch den Kopf gegangen "hol sofort die Polizei". Schlussendlich habe ich nichts von alledem gemacht, sondern bin hinauf in die Wohnung, um an anderer Stelle um Hilfe zu bitten, welche ich auch in der Form erhalten habe, dass die Freundin meiner Tochter zu jeder Tages- und Nachtzeit dort hinkommen könnte (Das absolut positive an dieser Sache war, dass sich dieses Interventionszentrum nur mal zwei Straßen weiter befindet). Jedenfalls ist es dann nur noch darum gegangen, wie man dem Mädchen mitteilt, dass es absolut notwendig ist, dass sie sich helfen lässt.
Gut drei Stunden später hat es dann an unserer Wohnungstür geläutet und die Freundin meiner Tochter stand davor. Ihre Mutter hat sie beauftragt, für sie einkaufen zu gehen und die Freundin meiner Tochter wollte, dass meine Tochter sie begleitet.
In kurzen Worten haben wir dem Mädchen dann erklärt, dass wir uns um eine Adresse gekümmert haben und sie dort auch sofortige Hilfe finden könne.
Vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie man dieses Mädchen so zugerichtet auf die Straße lassen kann, nun, als sie vor unserer Tür gestanden ist, habe ich keinerlei Verletzungen an ihr feststellen können und ich bin auch etwas unsicher geworden - hab ich denn wirklich drei Stunden vorher ein blutüberströmtes Gesicht gesehen?
Jedenfalls hat sich das Mädchen bereit erklärt, dieses Interventionszentrum sofort aufzusuchen, zumal sie vorher ihrer Mutter erklärt habe, sie würde auf dem Weg zum Geschäft noch bei einer Freundin vorbeischauen.
Dass die Mädchen, meine Tochter hat sie begleitet, dann dort hingegangen sind, ist durch einen Flyer, den meine Tochter mit nach Hause gebracht hat, bestätigt.
Was nun weiter geschieht, weiß ich nicht - und, es macht mich verrückt. Immerhin wohnt das Mädchen eine Tür weiter und ich kann überhaupt nichts für sie tun. Der Mann dort bei der Interventionsstelle hat gemeint, es würde alles auf freiwilliger Basis passieren, so wie Lisa, so heißt die Freundin meiner Tochter, es haben will. Sie könne sich bei ihm ausreden, sie könne jedoch genausogut dort einen Schlafplatz finden, währenddessen versucht wird, mit der Mutter Kontakt aufzunehmen.
Wie ihr vielleicht sicher erraten habt, ist Lisa nach Hause gegangen, da sie Angst hat, solch einen Schritt zu wagen.
Heute vormittag wollte meine Tochter Lisa in den Hof holen, doch ihre Mutter ist an der Tür erschienen und hat gemeint, Lisa müsse den ganzen Tag lernen.
Wenig später ist dann ein kleiner Zettel aus ihrem Fenster geflattert, worauf zu lesen ist, dass Lisa's Mutter nun Lisa gegenüber behauptet, sie habe nur deshalb aus der Nasen geblutet, nicht, weil sie von ihrer Mutter einen Faustschlag auf die Nase erhalten habe, sondern, weil sie so stark in ihrer Nase gebohrt habe.
Nun, meine Tochter ist "fertig", ich bin überfordert und beide wissen wir nicht weiter.
Jetzt frage ich mich, wie es weitergehen soll. Meine Tochter ist "fertig" - total weinerlich (das tut mir im Herzen weh) und ich, wie bereits erwähnt, überfordert.
Hat jemand einen Rat für mich, wie ich meiner Tochter mit ihren Gefühlen helfen und zudem ihrer Freundin beistehen kann?
Liebe Grüße und Danke für's zuhören