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Tod

ich danke euch beiden. ich werd mich weiter wenden und die vorfälle melden. das mit dem patientenfragebogen ist auch eine gute idee. ich denk drüber nach.
celeste es sind nicht nur die älteren auch die jungen schwestern die nicht nur unmöglich sind sondern sich auch gern vor der arbeit drücken. beispielsweise wenn patienten in den windeln liegen.....
ich war heute das erste mal seit einer woche wieder arbeiten. ich hatte eine woche seminar wo es um sucht ging. ich war froh wieder bei meinen patienten zu sein....
 

Hallo Gast 00,

schau mal hier: Tod. Hier findest du vielleicht was du suchst.

wenn ihr in einem medizinischen beruf arbeitet wie nah darf man dann patienten und den tod an sich ranlassen?

Hallo Gast00,
ich bin als junger Mann in der Rettung gefahren. Solange du transportierst, ist dies dein einziger Lebenszweck. Hinterher kämpfte ich aber oft mit Gott und dem Sinn!
Danach habe ich eine Ausbildung als Krankenpflegehelfer gemacht. Während dieser Ausbildung bekamen wir einen sehr jungen Mann auf die IntentesivStation. Alle wussten, dass auch diese Op nur eine kurze Verlängerung bringen wird. Es war der freundlichste, irgendwie liebenswerteste Patient, den ich kennen lernen durfte. Ich hatte immer den Eindruck, dass eigentlich er der Tröstende ist.
Diese Erfahrung brachte mich zu dem Entschluss, in diesem Beruf nicht zu arbeiten. Ich habe mich der Technik zugewandt und bin hier auch recht erfolgreich geworden.
Allerdings lag dazwischen ein Unfall mit Totalamnesie. Als ich in der Reha negative Sumanden richtig addierte, kam der Wendepunkt. Dieses Schlüsselerlebnis setzte die Lebenskraft wieder in Gang. Einunzwanzig Jahre später kam der zweite, so geartete Vorfall. Von dem habe ich mich bis heute nicht wirklich erholt. Die fachlichen Leistungen sind zwar immer noch überdurchschnittlich, aber die Lebensleistung ist nie wirklich zurück gekommen.
Nach diesen drei Erfahrungen würde ich mir diesen Leitsatz zum Umgang mit Menschen und dem Tod mit auf dem Weg geben:
Hilf, solange Du irgendwie helfen kannst. Freundlichkeit, Hilfe und geteiltes Glück kommen immer zurück. Lass Dich nicht von routinierten Eitelkeiten und fehlendem Idealismus anstecken. Routine ist Technik, der Mensch ist Leben.
Nur pass auf, dass Du nicht ausgenutzt wirst. Gib jedem das Gleiche und dem, der weniger hat mehr.
Das Verhalten der Abgestumpften hat mir in jedem Bereich immer als Negativbeispiel geholfen - so nicht!
Und wenn das Leben erlischt, hat auch das seinen Sinn. Zum einen tut es das sowieso irgendwann. Zum zweiten ist dies oft der leichtere Weg für den Patienten. Verlier aber nie den Respekt. Gib dem Sterbenden das Gefühl, dass er in guter Erinnerung bleibt. Denn die Erinnerung ist das einzige, was er hinterlässt.
Mach weiter Gast00.
Deine Fragestellung zeigt, dass Du auf dem richtigen Weg
bist. Nur etwas Stärke fehlt Dir noch, aber die kommt und wird von Deinen Idealismus gestärkt.
Übrigens ist mein ältester Sohn (26) Krankenpfleger in der Chirurgischen Ambulanz und er und seine Freundin machen es sehr gern. Auch da wird mal gescherzt, aber das bezieht sich immer auf die Situation, nie auf den Menschen.
Ich wünsch Dir eine gute Zeit.
 
AlterGast
danke für den zuspruch. deine zeilen haben mir sehr viel gebracht und mich darin bestärkt weiter zu machen.
ich gehe meinen weg und ich weiß das er der richtige ist.
 
hallo

ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen,aber ich bin im examenskurs zur altenpflege,und in diesem beruf wird man natürlich oft mit sterbenden und dem tod konfrontiert.
als ich meinen ertsen toten sah,da war ich süsse 16,hatte ich auch alpträume,aber man "gewöhnt" sich dran.
auch heute ist es für mich noch etwas komisch un ich werde leicht nervös,aber das gibt sich,denke ich.
ich persönlich finde es wichtig,das man keine allzu starke bindung zu den patienten aufbaut,da man sonst daran kaputt geht,wenn es für einen unerträglich ist,das jmd stirbt.
gearde im altenheim sollte man es oft von der seite sehen,das es für den vertorbenen besser ist,er hat sein leben gelebt und vielleicht mit schweren krankheiten jahre nur im bett verbracht,konnte ncih esssen und reden,das ist auch ncihts.
natürlich sollte man auch trauern dürfen,und auch ich nehme sowas mal mit nach hause,aber man sollte wissen wan und wie man abschaltet,sonst macht es einen echt kaputt.
lg
 
hallo

ich habe mir jetzt nicht alles durchgelesen,aber ich bin im examenskurs zur altenpflege,und in diesem beruf wird man natürlich oft mit sterbenden und dem tod konfrontiert.
als ich meinen ertsen toten sah,da war ich süsse 16,hatte ich auch alpträume,aber man "gewöhnt" sich dran.
auch heute ist es für mich noch etwas komisch un ich werde leicht nervös,aber das gibt sich,denke ich.
ich persönlich finde es wichtig,das man keine allzu starke bindung zu den patienten aufbaut,da man sonst daran kaputt geht,wenn es für einen unerträglich ist,das jmd stirbt.
gearde im altenheim sollte man es oft von der seite sehen,das es für den vertorbenen besser ist,er hat sein leben gelebt und vielleicht mit schweren krankheiten jahre nur im bett verbracht,konnte ncih esssen und reden,das ist auch ncihts.
natürlich sollte man auch trauern dürfen,und auch ich nehme sowas mal mit nach hause,aber man sollte wissen wan und wie man abschaltet,sonst macht es einen echt kaputt.
lg

Sehr guter Beitrag, von Dir möcht ich gepflegt werden!
Ganz liebe Grüße
 

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