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Tod der Mutter.. Alkohol

Anna1107

Neues Mitglied
Meine Mama ist nach 2 Jahren Krebs Kampf gestorben. (2014) seit dem bin ich wie ausgewechselt. Ich bin zurückgezogen und schüchtern. Das war ich vorher nicht. Was mir aber sehr ungewöhnlich vorkommt ist: wenn ich alkohol trinke fange ich irgendwann an zu zittern.
Ich habe sehr lange gebraucht um über den Tod hinweg zu kommen. Und bis heute ist es so das ich wg Kleinigkeiten anfange zu weinen . Meine Mama war meine beste Freundin.

Jetzt aber Frage ich mich warum ich beim Alkoholgenuss anfange zu zittern.
 
Hallo Anna1007,

gleich zu deiner Frage:

Manche Leute zittern, wenn sie Alkohol trinken, wieder andere (Alkoholiker) zittern, wenn sie keinen Alkohol trinken.

Je nach dem, was also auf dich zutrifft, musst du entweder mehr oder weniger Alkohol trinken, damit das Zittern aufhört!

Von welcher Alkoholmenge reden wir, bis das Zittern anfängt?

Trinke keinen Alkohol, wenn du ihn nicht verträgst! Die Alkoholtoleranz kann sich im Laufe des Lebens auch verändern. So konnte ich als Jugendlicher beispielsweise saufen wie ein Loch! Fünf Flaschen Bier auf einer Party waren überhaupt kein Thema. Heute bin ich bereits nach drei Flaschen angeheitert und mehr vertrage ich einfach schlecht. Darum lasse ich es sein und trinke einfach nur so viel, wie mir auch bekommt. Würde ich überhaupt keinen Alkohol mehr vertragen, so würde ich einfach abstinent leben.

Mein herzliches Beileid zum Verlust der Mutter.

Liebe Grüße und alles Gute,
SFX
 
Hallo Anna1107,
Mein Herzliches Beileid zu dem Verlust um deine Mutter.
Ich würde dir in dieser deinigen Situation empfehlen keinen Alkohol zu trinken. Der hilft dir auch nicht bei dem Schmerz.
Das ist eher der Weg in die Hölle.
Ich glaube nicht das deine Mutti sich das wünschen würde. Und dein Körper will es auch nicht, sonst würde er nicht so reagieren.
Alkohol ist ein übles Drec..zeug, Alkohol ist ein Lügner, ruft verschiedene Gefühle hervor, durch seine chemische Reaktion im Körper und dann... danach kommt das traurige erschreckende Erwachen, das die Wirklichkeit noch die Wirklichkeit ist .... im Inneren und im Äußeren.
Das willst du nicht, glaub mir.

Bitte lass diese Betäubungsmittel. Ein Mensch ist Pur am Besten. Die Situationen im Leben und das Leben selbst ist Pur am Besten. Der Schmerz ist Pur am Besten. Die Freude ist Pur am Besten.
Ich Leide auch wegen meiner Oma, erst letzen hing ich wieder durch weil sie mir so fehlt, dabei ist es jetzt schon 9 Jahre her.
Meine Oma war meine Herzallerliebste, meine Retterin wenn ich in Not war, sie war immer wenn es ihr möglich war, für mich da. Sie fehlt mir so sehr, sehr, sehr, das ist unendlich. Mir kommt es vor als wäre es grade es passiert das sie von mir ging. Aber Alkohol oder andere Betäubungsmittel würden sie mir nicht wieder zurückbringen.
Nichts hat sich verändert. Sie ist nicht mehr bei mir, sie fehlt mir, und so ist es.
Was mir bleibt: Die erlebten Situationen mit ihr, eben meine Erinnerung an uns, manchmal zu ausgesuchten Momenten rede ich mit ihr in Gedanken, mehr hab ich nicht, aber das ist schon viel. Ich habe viel, denn so einen wertvollen Menschen als Oma und als Freundin gehabt zu haben, hat nicht jeder, sie gehört zu mir und sie bleibt immer in meinen Gedanken und meiner Erinnerung. Sie hat mir einen Teil der Liebe gezeigt. Auch diese vielen Gefühle des Schmerzes, erlebe ich ganz Pur, und nur so kann ich bewußt damit umgehen.

Wegen dem Zittern solltest du deinen Hausarzt fragen, der kann dir das am Besten erklären.

Mitfühlende Grüße Pecky
 
Liebe Anna, erst einmal von Herzen mein Beileid zum Tod deiner Mutter!

Dass du danach zum Alk gegriffen hast - wer will sowas verurteilen?
Deine Reaktion auf den Alk verstehe ich nicht, normalerweise ists echt anders, wurde ja schon geschrieben.

Aber ganz generell: Damit du rauskommst aus Trauer und Sucht - könntest du dir einen Klinikaufenthalt vorstellen?

Du wärst dort aufgefangen, könntest reden, schweigen, wärst nicht allein, könntest dich aber zurückziehen, wenn nötig - kurzum: Du wärst einfach betreut im positiven Sinne.
 
Hallo Anna,

es tut mir leid, dass du deine Mutter verloren hast. Darf ich fagen, wie alt du bist?

Das Ganze ist jetzt 5 Jahre her. Ich weiß, dass nach 5 Jahren die Trauer immer noch sehr groß sein kann. Du schreibst, du hättest dich verändert seit dem Tod deiner Mutter.

Ich finde Catleys Vorschlag ganz gut, ansonsten gibt es such Trauergruppen und ähnliches. Ich denke, es wäre gut, wenn du aus der Isolation rauskommen würdest.

Deine Reaktion auf den Alkohol zeigt, dass dir der Alkohol gar nicht bekommt, denke ich.

Suche dir Hilfe, damit du das alles nicht alleine tragen musst.
 

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