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Tochter sehr dünn geworden. Hilfe holen?

G

Gast

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Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll? Meine Tochter (24) hat zur Zeit richtig Liebeskummer. Ihr Freund hat sie vor vier Wochen wegen einer anderen verlassen. Die beiden haben zusammen einen kleinen Sohn (6 Mon.). Das Problem: Meine Tochter hat überhaupt keinen Appetit mehr und isst sehr wenig. Sie war vorher schon seeehr schlank (172 cm/53 Kg, war schon immer so). Ich war heute bei ihr und war total erschrocken, sie ist wirklich so sehr dünn geworden. Ich habe sie gezwungen auf die Waage zu stellen, sie wiegt nur noch 44 kg. Sie will keine Hilfe holen, auch nicht von mir. Eigentlich sieht sie nicht krank aus und kümmert sich gut um das Baby. Aber 44 kg sind doch nicht mehr normal. Ich habe Angst um sie. Kann ich wirklich nichts dagegen tun, wenn sie keine Hilfe will?
 
Eine Trennung ist schmerzhaft und kann vielerlei körperliche Symptome verursachen. Unter anderem auch Appetitlosigkeit. Vier Wochen sind nun nicht viel, um eine Trennung zu verarbeiten. Der Hunger kommt normalerweise wieder, sobald der Kummer etwas verflogen ist.

Problematisch ist hierbei nur, dass sie ja vermutlich noch stillt...Ich würde das einfach mal beobachten und ihr in dieser Sache ins Gewissen reden, falls die Appetitlosigkeit länger anhält. Wenn sie nicht für sich essen will, dann wenigstens für das Kind.
 
Möglicherweise als Folge von Stillen plus nicht essen.

Allerdings sind 44 Kilo auf diese Größe katastrophal wenig. Wenn sie so weiter macht, wird sie sehr bald ihr Kind nicht mehr versorgen können. Das würde ich ihr sagen.

Liebeskummer und Appetitlosigkeit hin oder her, das ist zu dramatisch, als das man abwarten könnte. Sie sollte zum Arzt gehen, damit der ihr, wenn sie schon nicht essen kann, Energielieferanten verschreiben oder empfehlen kann, damit sie ihre Leistungsfähigkeit erhält.
 
Wie sieht sie denn das Ganze? Würde sie gern mehr essen und kann aber nicht, oder sieht sie nicht, wo das Problem ist? Hält sie sich denn auch für zu dünn,oder nicht? Das ist denk ich die zentrale Frage.
Im ersten Fall kannst Du ihr vielleicht helfen, wenn Du z.B öfter zusammen mit ihr essen gehst, oder so. Wie gut kommt ihr denn zusammen aus? Ihr könnt ja evtl einen Spatziergang machen (danach hat man ja eher Apettit) und dann zusammen was leckeres essen gehen oder zusammen was feines kochen. Vielleicht gibt es ja irgendetwas, das sie besonders mag, wo sie nicht widerstehen kann. Wenn ihr das regelmäßig macht wird sie sich vielleicht bald besser fühlen.
Im zweiten Fall lieben die Dinge schon schwieriger, denn dann gehts langsam in Richtung Esstörung.
Ich würde Dir auf jeden Fall raten, sie nicht unter Druck zu setzen. Also nicht dauernd nachfragen und so...
Aber Du solltest ihr dann schon klar machen, dass sie ja nicht nur für sich selber verantwortlich ist, sondern auch für ihr Baby.
Alles Gute!
Gast VV
 
Danke für die Antworten. Nein, meine Tochter stillt ihr Baby schon seit 3 Monate nicht mehr. Ich befürchte, ich kann wirklich nichts dagegen tun. Sie ist stur und meint, es geht ihr gesundheitlich gut und, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Ich weiß, Liebeskummer ist schrecklich, aber sie muss wirklich wieder normal essen. :-(
 
Die Frage ist, weiß sie, was sie tut oder nicht.

Die Frage ist, ob sie vielleicht (??) nicht mehr in der Lage ist, über das, was sie - in Bezug auf ihren Gewichtsverlust - tut, offen zu sich selbst zu sein, zu reflektieren.. Auch über ihre Gesamtsituation..

Das sind Fragen (!), d.h. ich behaupte jetzt nicht, das sei so; aber die Fragen finde ich schon wichtig.

Wer kann sie beantworten? Am ehesten jemand, der den besten Kontakt - auch und insbesondere emotionaler Art - zu ihr hat. Jemand, dem sie vertrauen kann, dem sie sich öffnen kann.

Ansonsten.. Ich bin kein Arzt, kann es nicht 100% beurteilen, ob sie bei diesem Gewicht schon in Gefahr ist, dass ihr was passiert, aber ein Arzt würde es wahrscheinlich beurteilen können.
Was hältst du davon, mal ärztlichen Rat einzuholen? Wenn sie nicht zum Arzt gehen will, dann eben ohne sie.
Dann wüßtest du zumindest, ob und wann dringend gehandelt werden muss.

Ich weiß nicht, wie deine Beziehung zu ihr ist und umgekehrt. Falls du für sie nicht die beste Vertrauensperson bist oder gar das Verhältnis irgendwie belastet sein sollte, dann müsste jemand anderes versuchen, Zugang zu ihr zu finden, sie - emotional - zu erreichen.

Wie gesagt, ich bin kein Arzt, aber 44 kg erscheinen mir doch ziemlich beunruhigend.
 
Ich weiß nicht an wen ich mich wenden soll? Meine Tochter (24) hat zur Zeit richtig Liebeskummer. Ihr Freund hat sie vor vier Wochen wegen einer anderen verlassen. Die beiden haben zusammen einen kleinen Sohn (6 Mon.). Das Problem: Meine Tochter hat überhaupt keinen Appetit mehr und isst sehr wenig. Sie war vorher schon seeehr schlank (172 cm/53 Kg, war schon immer so). Ich war heute bei ihr und war total erschrocken, sie ist wirklich so sehr dünn geworden. Ich habe sie gezwungen auf die Waage zu stellen, sie wiegt nur noch 44 kg. Sie will keine Hilfe holen, auch nicht von mir. Eigentlich sieht sie nicht krank aus und kümmert sich gut um das Baby. Aber 44 kg sind doch nicht mehr normal. Ich habe Angst um sie. Kann ich wirklich nichts dagegen tun, wenn sie keine Hilfe will?

Hallo Gast

Lass Deine Tochter zur Ruhe kommen.
Erst die Entbindung, dann verliess ihr Partner seine "kleine"
Familie.
Wenn Deine Tochter sich gut um das Baby und vor allem um sich kümmert,
ist es in Ordnung. Glaube mir, es ist sehr schwer, als Mutter zu zu sehen.
Ich bin grade mal 4cm kleiner und wog auch 44 Kilo.
Und habe noch gestillt. Hab keine Angst, Deine Tochter schafft das schon.
Sei einfach nur da - wenn sie Hilfe braucht, wird sie kommen.

Drück Euch ganz fest die Daumen.

Fee
 

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