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Tierschutzhund

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121119
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G

Gelöscht 121119

Gast
Ich habe seit Mai einen 2j. Alten Tierschutzhund. Er war sehr verstört/ traumatisiert dadurch das er einfach nichts kannte und ich von vorne beginnen musste. Wie zum Beispiel ein Haus bzw meine Wohnung kannte er nicht und fühlt sich auch nach 6 Monaten noch nicht wirklich wohl. Er läuft nicht durch die Wohnung, er hält sich nur im Wohnzimmer auf und kommt lediglich zum Leine anlegen in den Flur. Er würde nicht von selbst mal ins Schlafzimmer oder in die Küche gehen. Gut da er sehr viele Haare verliert , bin ich ganz froh das er nicht in die Küche geht. Eigentlich weiß ich auch nicht genau wonach ich Frage, aber ich versuche es mal. Wie erreiche ich für meinen Hund ein Wohlbefinden und Sicherheitsgefühl in meiner Wohnung zu entwickeln?
 

Hallo Gelöscht 121119,

schau mal hier: Tierschutzhund. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich würde auch sagen, dass das nicht direkt "unwohl" fühlen sein muss.
Unser Hund ist auch niemals wo gewesen, wo wir nicht waren. Er ist nur in die Küche, wenn wir da auch waren. Dafür lief er aber leider allein Gassi.....

Besonders bei verstörten Tieren, dauert es sehr sehr lange. Gib ihm Zeit, das kommt schon noch. Besonders diese armen Seelen warten immer lange, wann sie doch wieder weiter ziehen müssen 🙁
 
Erst einmal finde ichs unglaublich toll, was du da getan hast! Danke m Namen deines Hundes!

Nun zu deinem bzw. des Tieres Problem:
Ich habe vor einiger Zeit eine Sendung mit Martin Rütter gesehen, die eine sehr ähnliche Situation hinsichtlich des Hundeverhaltens behandelte.

Wende dich doch einfach mal versuchsweise an ihn - er ist ja echt kompetent und mir haben schon seine TV - Tipps bei meinem Hund echt weitergeholfen.

Email: info@martinruetter.com
 
Hallo Pepa,

Du und Dein Hund, das braucht Zeit, viel Zeit. 6 Monate sind da eigentlich noch so gut wie gar nichts.

Einen Tierschutzhund zu haben, ist keine einfache Aufgabe, oft sogar auch ein Wagnis. Das Einziehen bei Dir war für ihn erstmal sowas wie ein großer Kulturschock. Meistens weiß keiner so wirklich genau, wie der Hund vorher gelebt hat. Zum Beispiel, wenn er vorher kaum Bewegungsradius hatte, dann hat er jetzt ganz andere Möglichkeiten bei dir, doch davon jetzt häufig so viel, das er damit überhaupt nicht umgehen kann, weil er überfordert ist mit dem Bewegungsraum, den er hat. Wie soll er sich auf einmal orientieren, ohne, dass er wie fürher begrenzt wird durch eine Kette, eine Mauer, Zwingerstäbe oder dass er vorher gar keine Grenzen hatte, weil er auf der Straße gelebt hat. Nun ist er bei Dir und hat ein ganz anderes Leben, eines, was er sicher vorher so niemals kannte ...
Es beduetet viel Arbeit, dem Hund jetzt neue Orientierung zu geben, da reichen keine 6 Monate aus.

Das meiste, was Du jetzt brauchst, ist Geduld, Geduld und nochmal Geduld und viel Liebe und Konsequenz.

Hier ist auch ein guter Beitrag dazu, vielleicht hilft Dir das ja etwas weiter.

 
Meinen Hunden koche ich Fleisch mit Gemüse (tiefgefrorenes Suppengemüse).
Durch die Vitamine im Gemüse haaren sie fast überhaupt nicht.

Wenn man diesen Hunde Zeit, Geduld, Liebe gibt..entwickeln sie ein Vertrauen und das Verhalten verändert sich etwas.
 
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