S
sonrisa
Gast
Hallo zusammen,
ich bin neu hier, 23 und spiele mit dem Gedanken eine Therapie zu beginnen. Mir fällt es allerdings sehr schwer diesen Schritt zu wagen, überhaupt schon beim Arzt nach einer Überweisung zu fragen und meine Gründe hierfür zu nennen.
Das zeigt eigentlich auch schon mein Problem. Ich bin ein unsicherer, zweifelnder Mensch, wenig Selbstbewusstsein/-selbstwertgefühl (merkt man mir wohl von außen gar nicht so an, habe Freunde etc.), unzufrieden mit mir selbst, sehr ängstlich teilweise, schnell Schuldgefühle, lasse mir viel gefallen, perfektionistisch, innerlich sehr sensibel für Kritik,...
Ich muss aber dazu sagen, es ist nicht immer so, kommt auf die Situation an (z.B. teilweise nur im Arbeitsleben). Ich würde mir übrigens auch nie etwas antun.
Ich war zwar noch nie wirklich selbstbewusst, aber die letzte Zeit wurde es schlimmer und es belastet mich immer öfter. Ich steigere mich mehr hinein, werde total verzweifelt anstatt etwas dagegen zu unternehmen. Ich hab das Gefühl mich in einem Teufelskreis zu befinden. Und ärgere mich über mich selbst, da ich ja auch vielleicht selbst etwas dagegen tun könnte.
Zudem kommt, dass ich momentan meine Abschlussarbeit schreiben sollte (schon viel länger brauche, als ich eigentlich wollte) und dazu aber irgendwie nicht in der Lage bin. Ich bin demotiviert, antriebslos, schlapp und undiszipliniert. Ich kenne mich so gar nicht (ich konnte mich früher zu viel weniger gemochten Dingen überwinden). Es macht mich ziemlich fertig, dass ich so resigniere; fühle mich wie ein Versager.
Übrigens wurde bei mir zufällig auch gerade eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Hat vielleicht also auch etwas damit zu tun...
Meine Eltern und Freunde merken, dass ich niedergeschlagen, lustlos bin; können aber nicht wirklich verstehen, wieso ich so wenig Selbstbewusstsein habe. Ich habe noch keine "schlimme" Erfahrung in der Vergangenheit gemacht, weswegen man sofort sagen würde: geh besser zur Therapie (auch wenn es bestimmt einige prägende Dinge gab, die aber sicherlich auch andere erlebt haben). Ich denke halt, dass es mir eigentlich gar nicht schlecht gehen darf. Es gibt bestimmt viele Menschen, die es "nötiger" haben als ich...
Was würdet ihr mir raten? Kann ich da selbst wieder rauskommen oder sollte ich eine Therapie machen? Ich denke, Hilfe von einem Außenstehendem würde mir guttun, sofern ich das Gefühl habe, demjenigen vertrauen zu können und nicht verletzt zu werden. Nur was ich bisher so gelesen habe, ist es wohl nicht so leicht einen passenden Therapeuten zu finden...
Danke schonmal für Antworten 🙂
ich bin neu hier, 23 und spiele mit dem Gedanken eine Therapie zu beginnen. Mir fällt es allerdings sehr schwer diesen Schritt zu wagen, überhaupt schon beim Arzt nach einer Überweisung zu fragen und meine Gründe hierfür zu nennen.
Das zeigt eigentlich auch schon mein Problem. Ich bin ein unsicherer, zweifelnder Mensch, wenig Selbstbewusstsein/-selbstwertgefühl (merkt man mir wohl von außen gar nicht so an, habe Freunde etc.), unzufrieden mit mir selbst, sehr ängstlich teilweise, schnell Schuldgefühle, lasse mir viel gefallen, perfektionistisch, innerlich sehr sensibel für Kritik,...
Ich muss aber dazu sagen, es ist nicht immer so, kommt auf die Situation an (z.B. teilweise nur im Arbeitsleben). Ich würde mir übrigens auch nie etwas antun.
Ich war zwar noch nie wirklich selbstbewusst, aber die letzte Zeit wurde es schlimmer und es belastet mich immer öfter. Ich steigere mich mehr hinein, werde total verzweifelt anstatt etwas dagegen zu unternehmen. Ich hab das Gefühl mich in einem Teufelskreis zu befinden. Und ärgere mich über mich selbst, da ich ja auch vielleicht selbst etwas dagegen tun könnte.
Zudem kommt, dass ich momentan meine Abschlussarbeit schreiben sollte (schon viel länger brauche, als ich eigentlich wollte) und dazu aber irgendwie nicht in der Lage bin. Ich bin demotiviert, antriebslos, schlapp und undiszipliniert. Ich kenne mich so gar nicht (ich konnte mich früher zu viel weniger gemochten Dingen überwinden). Es macht mich ziemlich fertig, dass ich so resigniere; fühle mich wie ein Versager.
Übrigens wurde bei mir zufällig auch gerade eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Hat vielleicht also auch etwas damit zu tun...
Meine Eltern und Freunde merken, dass ich niedergeschlagen, lustlos bin; können aber nicht wirklich verstehen, wieso ich so wenig Selbstbewusstsein habe. Ich habe noch keine "schlimme" Erfahrung in der Vergangenheit gemacht, weswegen man sofort sagen würde: geh besser zur Therapie (auch wenn es bestimmt einige prägende Dinge gab, die aber sicherlich auch andere erlebt haben). Ich denke halt, dass es mir eigentlich gar nicht schlecht gehen darf. Es gibt bestimmt viele Menschen, die es "nötiger" haben als ich...
Was würdet ihr mir raten? Kann ich da selbst wieder rauskommen oder sollte ich eine Therapie machen? Ich denke, Hilfe von einem Außenstehendem würde mir guttun, sofern ich das Gefühl habe, demjenigen vertrauen zu können und nicht verletzt zu werden. Nur was ich bisher so gelesen habe, ist es wohl nicht so leicht einen passenden Therapeuten zu finden...
Danke schonmal für Antworten 🙂