S
skuld
Gast
Hallo,
ich möchte das jetzt einfach loswerden.
Seit September letzten Jahres bin ich in Therapie, gehe jeden Montag nach der Arbeit hin und habe 50 Minuten Zeit um über meine Probleme zu reden. Ich zahle den Psychologen selbst, also es läuft nichts über die Krankenkasse weil ich einach ein gutes Gefühl hatte und uns gut verstanden. Er hat mich gefragt wieviel ich ausgeben kann und er hat seine Stunden günstiger gemacht. Er meinte er kann das tun, es stört ihm nicht - wenn jemand nicht soviel Geld für eine Therapie hat, passt er es halt an das es nicht im Geldbeutel weh tut. Schließlich will er ja helfen.
So... ich weiß nicht ob ich mir das nur einbilde, aber nun hab ich das Gefühl das ich nicht so richtig ernst genommen werde.
Er rede wirklich viel über sich, erzählt mir Sachen von sich, was er erlebt hat.. von seiner Familie, seiner Frau, usw.
Erzählt mir über andere Leute die gewisse dinge durchgemacht haben.. etc.
Vielleicht gehört das zu seiner Art "therapie" dazu, aber ich weiß nicht was es mir bringt.
Ich rege mich dann innerlich tierisch auf das ich nach fünfzig Minuten bzw. 25 Minuten in denen ich etwas erzählt habe, zahlen darf, obwohl ich meine Sorgen nicht ganz losgeworden bin.
Am Anfang war er noch ganz anders, war aufmerksam und mittlerweile.. keine ahnung.
Ich ging zu ihm weil ich damals einfach nicht mehr konnte, am Boden war, alles in mich reingefressen habe, Vergewaltigung, Krankheit in der Familie.. und so weiter.. Also so ein Paket halt. Wir haben nie wirklich darüber gerdet.. also.. über den Missbrauch. Ich durfte es aufschreiben bei mir zuhause und ihm als Brief überreichen den wir dann feierlich zerstört haben.. Doll.. Das hat mir nicht geholfen, ich hab trotzdem angst, trotzdem Alpträume, hab anst vorm alleine sein und vor dem Einschlafen und das mit 22.. 🙁
Wenn ich ihm von meinen Alpträumen erzählen möchte, meint er ich sollte sie zuhause aufschreiben und ihm dann irgentwann übergeben.
Und noch einiges mehr, wurde nicht besprochen.
Ich war ja vorher nie in einer Therapie und weiß auch nicht ob das so üblich ist. Aber mir hat es nur kurz geholfen, wo ich den Alltagmist abladen konnte, aber die tiefen Probleme die sind noch imemr da. Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich bin etwas zwänglich vernalagt und kann jetzt nicht einfach mit der therapie aufhören, das kann ich einfach nicht.
Ich brauch den Termin weil mir sonst etwas fehlt.
Aber.. was sollte ich sonst tun? Ist das normal?? Sind Therapien so.. 🙁 -seufts- Übertreibe ich? Bilde ich mir nur was ein??
danke fürs lesen.
skuld
ich möchte das jetzt einfach loswerden.
Seit September letzten Jahres bin ich in Therapie, gehe jeden Montag nach der Arbeit hin und habe 50 Minuten Zeit um über meine Probleme zu reden. Ich zahle den Psychologen selbst, also es läuft nichts über die Krankenkasse weil ich einach ein gutes Gefühl hatte und uns gut verstanden. Er hat mich gefragt wieviel ich ausgeben kann und er hat seine Stunden günstiger gemacht. Er meinte er kann das tun, es stört ihm nicht - wenn jemand nicht soviel Geld für eine Therapie hat, passt er es halt an das es nicht im Geldbeutel weh tut. Schließlich will er ja helfen.
So... ich weiß nicht ob ich mir das nur einbilde, aber nun hab ich das Gefühl das ich nicht so richtig ernst genommen werde.
Er rede wirklich viel über sich, erzählt mir Sachen von sich, was er erlebt hat.. von seiner Familie, seiner Frau, usw.
Erzählt mir über andere Leute die gewisse dinge durchgemacht haben.. etc.
Vielleicht gehört das zu seiner Art "therapie" dazu, aber ich weiß nicht was es mir bringt.
Ich rege mich dann innerlich tierisch auf das ich nach fünfzig Minuten bzw. 25 Minuten in denen ich etwas erzählt habe, zahlen darf, obwohl ich meine Sorgen nicht ganz losgeworden bin.
Am Anfang war er noch ganz anders, war aufmerksam und mittlerweile.. keine ahnung.
Ich ging zu ihm weil ich damals einfach nicht mehr konnte, am Boden war, alles in mich reingefressen habe, Vergewaltigung, Krankheit in der Familie.. und so weiter.. Also so ein Paket halt. Wir haben nie wirklich darüber gerdet.. also.. über den Missbrauch. Ich durfte es aufschreiben bei mir zuhause und ihm als Brief überreichen den wir dann feierlich zerstört haben.. Doll.. Das hat mir nicht geholfen, ich hab trotzdem angst, trotzdem Alpträume, hab anst vorm alleine sein und vor dem Einschlafen und das mit 22.. 🙁
Wenn ich ihm von meinen Alpträumen erzählen möchte, meint er ich sollte sie zuhause aufschreiben und ihm dann irgentwann übergeben.
Und noch einiges mehr, wurde nicht besprochen.
Ich war ja vorher nie in einer Therapie und weiß auch nicht ob das so üblich ist. Aber mir hat es nur kurz geholfen, wo ich den Alltagmist abladen konnte, aber die tiefen Probleme die sind noch imemr da. Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich bin etwas zwänglich vernalagt und kann jetzt nicht einfach mit der therapie aufhören, das kann ich einfach nicht.
Ich brauch den Termin weil mir sonst etwas fehlt.
Aber.. was sollte ich sonst tun? Ist das normal?? Sind Therapien so.. 🙁 -seufts- Übertreibe ich? Bilde ich mir nur was ein??
danke fürs lesen.
skuld