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Therapeutin kontaktieren oder nicht

Loralein

Mitglied
Hallo liebe User,

Ich habe im Internet geschaut, welche Psychotherapeuten es in der Nähe gibt. Dabei habe ich eine gefunden, wo in den Bewertungen anderer Patienten viel übereinstimmt, mit dem wo mir wichtig ist, bzw. wo ich denke es könnte passen.

Auf Ihrer Webseite steht auch das Sie 3 Kinder hat, und schon Krebs hat/hatte.

Was mich betrifft ist es so, dass in meiner Kindheit, permanent Gleichaltrige Kinder meine Grenzen überschritten haben und mich manche Vorkommnisse verstört haben.

Abgesehen davon habe ich auch Waschzwänge sowie diverse andere Zwänge. Was die Waschzwänge betrifft, ist es so, das ich auch einen Waschzwang gegenüber Personen habe, die Krankheiten etc haben (die ich nicht bekommen will und die nicht ansteckbar sind) wie bsp, Krebs, Blindheit, Rheuma Lähmungen durch Unfall etc, die aber trotzdem nen Waschzwang bei mir auslösen würden, wenn ich diese die Hand geben müsste usw.

Was mich hindert zu der Psychotherapeutin Kontakt aufzunehmen ist, dass ich mich Frage, wenn man selbst Krebs hatte, ob dann eine Patientin wie ich, dann evtl eher schädlich für die Gesundheit der Therapeutin wäre. Also kurz gesagt, ich habe halt Angst, das es für die Therapeutin schlimm sein könnte, mich als Patientin zu haben.

Was mich hingegen betrifft, frage ich mich ob es für mich als Patientin eher gut sein könnte, wenn ich durch ihr damit bisschen konfrontiert werden würde.

Und auch das sie 3 Kinder hat, denke ich könnte für mich dahingehend vorteilhaft sein, das wenn ich ihr meine Grenzverletzungen von anderen Kindern erzählen würde, das sie dadurch evtl noch besser einschätzen könnte, ob diese Vorkommnisse unter Kindern normal sind, oder ob diese doch den normalen Rahmen sprengen, da mich diese Vorkommnisse noch sehr belasten und da diesbezüglich gerne noch mehr Klarheit hätte.

Denkt ihr ich soll Kontakt mit ihr aufnehmen, und mich darauf verlassen, dass Sie es auch mitteilen würde, wenn es Ihrerseits aufgrund meiner Themen nicht passen sollte, sowie ich es auch mitteilen müsste, wenn es meinerseits von der Sympathie her doch nicht so passen sollte wie erhofft?

Oder falls ihr denkt, ich solls versuchen Kontakt mit ihr aufzunehmen, denkt Ihr ich sollte beim Erstgespräch dann ansprechen, das ich Angst habe, das ich sie mit meinen Themen runter ziehen könnte?

Wäre dankbar eure Ansicht zu erfahren.
 
Was mich hindert zu der Psychotherapeutin Kontakt aufzunehmen ist, dass ich mich Frage, wenn man selbst Krebs hatte, ob dann eine Patientin wie ich, dann evtl eher schädlich für die Gesundheit der Therapeutin wäre. Also kurz gesagt, ich habe halt Angst, das es für die Therapeutin schlimm sein könnte, mich als Patientin zu haben.
Schlimm wäre es, hätte sie KEINE Klienten.
Dann würde sie kein Geld verdienen.
Kontaktiere sie.
 
Die Frau hat gelernt, mit den Sachen umzugehen. Wenn sie alles ablehnen würde, wegen Krankheiten, kann sie ihre Praxis zu machen. Du machst dir Gedanken über Sachen, die völllig unnötig sind. Es geht um dich und du suchst einen Therapieplatz.
 
Ich würde mich meinen Vorredner vorbehaltlos anschließen. Als Therapeutin muss sie gelernt haben, mit ihren Problemen umgehen zu können. Wie sonst, sollte sie dir einen für dich gangbaren Weg aufzeigen können?
Sollte es in deinem Fall auch zusätzlich um Krebs gehen, denke ich wäre sie genau die richtige Ansprechpartnerin, da sie eher eine Vorstellung vom Krankheitsbild und dessen groben Verlauf hat.
Da kann sie sehr wahrscheinlich nochmal anders mit dir über dieses Thema sprechen, als jemand der da keinerlei Berührungspunkte mit hatte.
Sollte es dir "nur" um deinen Waschzwang gehen, welcher im Kontakt mit ihr ausgelöst werden könnte, wäre das doch auch ziemlich "praktisch". Weil sie dich psychisch und emotional genau in dieser Ausnahmesituation kennen lernen kann, um mit dir deine "Exit- Strategie" in solchen Momenten auszuarbeiten.
 
Liebes Loralein,

es ist gut, daß du dich entschieden hast dir Hilfe zu holen.
Auch schaust du, welche Therapeuten Und Therapie formt zu dir passt.

Denkt ihr ich soll Kontakt mit ihr aufnehmen, und mich darauf verlassen, dass Sie es auch mitteilen würde, wenn es Ihrerseits aufgrund meiner Themen nicht passen sollte, sowie ich es auch mitteilen müsste, wenn es meinerseits von der Sympathie her doch nicht so passen sollte wie erhofft?

Oder falls ihr denkt, ich solls versuchen Kontakt mit ihr aufzunehmen, denkt Ihr ich sollte beim Erstgespräch dann ansprechen, das ich Angst habe, das ich sie mit meinen Themen runter ziehen könnte?
Um dies herauszufinden gibt es die sogenannten Erstgespräche bis hin zu fünf probatorischen Sitzungen.
Diese dienen auch dazu dass Behandlungsbild zu erkennen.
Weithin Ist es auch wichtig, daß ein gutes "Behandler Patienten Verhältnis" zu erkennen ist und die Sympathie zwischen dir und der Therapeutin paßt.
Es könnte ja auch sein, dass ihr einfach nicht zusammenpasst, von Dir zu Ihr oder umgekehrt.

Weiterhin sollte dir auch Bewusstsein, daß es im Moment nicht einfach ist einen Therapieplatz zu finden. Es gibt Therapeuten die Wartelisten über mehrere Monate führen oder diese aufgrund der hohen Nachfrage Abgeschafft haben.

Also...
nimm den Hörer in die Hand und "los geht es" 🙂

GLG Hajooo
 
Du musst auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie sowieso keine Plätze frei hat.
Da eine Therapie meistens über Jahre läuft, sind die meisten Therapeuten ziemlich ausgebucht.

Von daher, kontaktiere sie und am besten gleich noch ein dutzend weitere Therapeuten.
Damit du eine größere Chance auf einen Platz hast.
 
Oder falls ihr denkt, ich solls versuchen Kontakt mit ihr aufzunehmen, denkt Ihr ich sollte beim Erstgespräch dann ansprechen, das ich Angst habe, das ich sie mit meinen Themen runter ziehen könnte?
Hallo,
also wenn das so wäre, könnte sie keine Therapeutin sein.
Ich würde auf jeden Fall Kontakt aufnehmen, und erstmal hören, ob sie überhaupt einen
Platz frei hat.
Ich finde es sehr gut, dass die Therapeutin dies schon auf ihre Website schreibt.
Für mich wäre das gerade ein Grund, mich zu melden. Das heißt, sie hat schon viel durch,
hat Lebenserfahrung und ist offen.
Ich finde auch, dass es dich sympathisch macht, wenn du dich um sie sorgst.
Wenn es zum Erstgespräch kommt, wäre ich genauso offen wie sie.
 

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