Z
ziehvogel
Gast
Hallo. Ich habe keinen aktuellen Tod zu beklagen.
Ich bin eine 42-jährige Frau, bald werde ich heiraten, beruflich geht es uns gut und ich kann mittlerweile wirklich glücklich mit meinem Leben sein.
Seit einigen Monaten bin ich auch in einem recht familiären Forum aktiv, in dem ich mit anderen Leuten plaudern, scherzen, ernst sein usw. kann. Einige der Userinnen dort habe ich inzwischen persönlich kennengelernt, die Kontakte sind warmherzig und freundschaftlich. Alles also sehr schön.
In der letzten Zeit aber war dort der Tod häufiger Thema. Teilweise weil Userinnen aktuell mit dem Tod in Bekanntschaft bzw. Nachbarschaft konfrontiert waren und sich darüber äußerten. Dann als allgemeines Thema über Trauern, Rituale und überhaupt den Umgang mit dem Tod hier in Deutschland, wozu es natürlich unterschiedliche Auffassungen gibt. Und auch die eine oder andere, die vom Tod ihrer Eltern in ihrer Kindheit erzählt und wie es ihr anschließend ergangen ist, eine andere, die ein Abschiedsgedicht für ihren verstorbenen Jugendfreund gepostet hat. Sehr präsent also, das Thema.
Damit komme ich nicht klar. Ich weiß, daß es an meinen eigenen frühen Erfahrungen mit Tod und Verlust liegt und daß ich damals keine Chance hatte, zu trauern und zu verarbeiten.
Aber jetzt ist es wie verhext, ich versuchte erst dem Thema auszuweichen aber das geht nicht. Ist fast wie ein Zwang, gerade solche Threads zu öffnen und zu lesen. Und wenn dann jemand antwortet, er/sie hätte Tränen wegen des Gelesenen in den Augen und andere damit beginnen, Trauerworte und -sprüche zu sammeln oder virtuelle Tröstersmilies zu verteilen, empfinde ich eine Mischung aus Wut und Verachtung und Hilflosigkeit. Und ich merke, daß mir die Tränen ziemlich locker sitzen und daß das nicht aus Mitgefühl für die anderen ist sondern eigene Tränen.
Naja. Also ich komm damit nicht zurecht und ausweichen geht wohl auch nicht mehr. Was mache ich also jetzt?
Ich bin eine 42-jährige Frau, bald werde ich heiraten, beruflich geht es uns gut und ich kann mittlerweile wirklich glücklich mit meinem Leben sein.
Seit einigen Monaten bin ich auch in einem recht familiären Forum aktiv, in dem ich mit anderen Leuten plaudern, scherzen, ernst sein usw. kann. Einige der Userinnen dort habe ich inzwischen persönlich kennengelernt, die Kontakte sind warmherzig und freundschaftlich. Alles also sehr schön.
In der letzten Zeit aber war dort der Tod häufiger Thema. Teilweise weil Userinnen aktuell mit dem Tod in Bekanntschaft bzw. Nachbarschaft konfrontiert waren und sich darüber äußerten. Dann als allgemeines Thema über Trauern, Rituale und überhaupt den Umgang mit dem Tod hier in Deutschland, wozu es natürlich unterschiedliche Auffassungen gibt. Und auch die eine oder andere, die vom Tod ihrer Eltern in ihrer Kindheit erzählt und wie es ihr anschließend ergangen ist, eine andere, die ein Abschiedsgedicht für ihren verstorbenen Jugendfreund gepostet hat. Sehr präsent also, das Thema.
Damit komme ich nicht klar. Ich weiß, daß es an meinen eigenen frühen Erfahrungen mit Tod und Verlust liegt und daß ich damals keine Chance hatte, zu trauern und zu verarbeiten.
Aber jetzt ist es wie verhext, ich versuchte erst dem Thema auszuweichen aber das geht nicht. Ist fast wie ein Zwang, gerade solche Threads zu öffnen und zu lesen. Und wenn dann jemand antwortet, er/sie hätte Tränen wegen des Gelesenen in den Augen und andere damit beginnen, Trauerworte und -sprüche zu sammeln oder virtuelle Tröstersmilies zu verteilen, empfinde ich eine Mischung aus Wut und Verachtung und Hilflosigkeit. Und ich merke, daß mir die Tränen ziemlich locker sitzen und daß das nicht aus Mitgefühl für die anderen ist sondern eigene Tränen.
Naja. Also ich komm damit nicht zurecht und ausweichen geht wohl auch nicht mehr. Was mache ich also jetzt?