Theriantus
Mitglied
Hey Leute, ich weiß nicht warum ich hier schreibe, wahrscheinlich will ich mir nur meinen Frust von der Seele schreiben.
Ich bin 23 Jahre (männlich), habe 2016 Abitur gemacht und seitdem 2 Semester Geowissenschaften studiert, abgebrochen und anschließend zu Sozialwissenschaften gewechselt. Während des Abiturs und danach wusste ich nicht, was ich mal später werden will. Geowissenschaften war eher eine spontane Entscheidung.
Um es zusammenzufassen: Seit des Abiturs bin ich nicht mehr der Mensch, der ich einmal war. Nach außen hin bin ich nach wie vor die sympathische und lächelnde Person, nach innen hin bemitleide ich mich selber, bin ständig traurig und weine oft. Ich weiß einfach nicht, was ich will.
Ich weiß nicht, ob das Sozialwissenschaften Studium mich unglücklich macht, aller Wahrscheinlichkeit schon, oder? Mittlerweile fühle ich mich selber schon gar nicht mehr und stelle mir tausend Fragen, die ich mir selber nicht beantworten kann. Manchmal frage ich mich in den Vorlesungen, was ich da überhaupt mache, vor allem wegen der schlechten Organisierung und den realitätsfernen Themen. Seitdem ich Sozialwissenschaften studiere, bald im dritten Semester, bin ich des öfteren bei diversen Psychologen gewesen.
Meine Freundin, die glücklicherweise zu mir hält, sagt, dass ich mich selber zu sehr bemitleide, mich schlecht rede und alles negativ sehen würde. Sie hat Recht, jedoch weiß ich einfach nicht mehr weiter. Ich war schon bei der studentischen Beratung, bei Psychologen usw. Ich glaube nicht, dass ich wirklich psychisch krank bin, allenfalls habe ich depressive Verstimmungen.
Außerdem empfinde ich es bei meinem Studium als sehr großes Problem, dass die Jobchancen sehr schlecht sein sollen. Überall ist zu lesen, dass man, wenn man kein Glück hat, fachfremd irgendwo unterbezahlt arbteitet oder gar keinen Job findet. Sogar im Freundeskreis berichtete mir eine Freundin, dass sie jemanden in der Familie hätte, der das studiert hätte und seitdem Probleme macht.
Zusammengefasst:
- Abirut vor zwei jahren gemacht
- weiß nicht wohin, die Fülle an Jobs überfordert mich
- Studium macht mich nicht glücklich, aber irgendwas muss ich ja mal abschließen. Wenn ich mir keine Gedanken mache, bin ich auch nicht depressiv.
Was für alternativen gibt es?
Ich habe mich, wie jedes Semester, für mehrere Studiengänge beworben. Wenn ich eine Zusage bekomme, verschlimmert das meine Depressivität nur und ich fange an, den ganzen Tag zu grübeln. Momentan geht es mir sehr schlecht, weil wieder einmal Entscheidungen anstehen
Ich wurde für folgende Studiengänge angenommen:
- BWL Was soll ich dazu sagen, wäre halt was sicheres. Im sozialwissenschaftlichen Studium könnte ich zwar, was ich auch jetzt tun würde, etwas BWL hinzu wählen, jedoch wäre das bestimmt nicht genug um mit richtigen BWLern mitzuhalten. Wäre halt was sicheres mit nicht zu hoher Mathematik
- Lehramt Sport/Englisch Realschule (Ich kann mir durchaus vorstellen als Lehrer tätig zu sein, nur weiß ich nicht, ob eine Realschule das richtige ist, wenn ich bedenke, wie wir früher waren. Ich bin groß und männlich, sympathisch und kommunikatiiv. Ich weiß auch nicht wie ich mit Englisch zurechtkommen würde, da ich zwar einen überdurschnittlichen Wortschatz besitze, jedoch nie wirklich gut in Grammatik oder Aussprache war. In Sport bin ich sehr gut, mache selber Fitness, jedoch bedeutet das Sportstudium auch, Sportarten auswendig zu lernen, die mich wenig interessieren. Außerdem sind die beiden Fächer, soweit ich weiß, nicht sehr gefragt. Das macht mich alles sehr stutzig. Zudem weiß ich nicht, wie gut die Einstellungschancen sind und ob überhaupt noch, nach Beendigung des Abschlusses, Lehrer gebraucht werden. Meine Mutter ist selber Lehrerin, daher weiß ich nicht, ob ich das wirklich selber will oder nur in Richtung Sicherheit flüchte.
- Informationsmanagement (Scheint an sich interessant zu sein. Nur der Fakt, dass das Studium vorher Bibliothekswesen hieß, macht mich stutzig. Man kann sich in verschiedene Bereiche entfalten: BWL, Informatik, etwas mit Bibliothek, Datenbanken, etwas Medien usw. Halt alles nicht sehr tiefgreifend und eher oberflächlich)
Hätte aber schon am 3.8 annehmen müssen, da der Studiengang immer NC-frei war, trotz Verfahren, bestünde noch die Möglichkeit, mit etwas Glück, an einen Studiumsplatz zu kommen.
Meine Interesse:
- Sport, ich liebe es Sport zu machen
- Ich arbeite gerne am Computer, habe sogar paar Youtube Videos gedreht und Logos designt (Dabei immer die Zeit vergessen)
- Ich bin sehr Kommunikativ
- sehr Sympathisch
- Mag Abweschlung
- Meer und Tierwelt
Ich kann mich mit meinem Studium nicht wirklich identifizieren, wenn ich das Wort Soziologe höre, läuft es mir schon kalt den Rücken herunter. Jedoch, dies sei angemerkt, können einige Inhalte auch spannender sein. Vielleicht sehe ich mein Studium auch so negativ, weil ich, indem ich mich durch zahlreiche negative Forenbeiträge und Prognosen zum Studium gelesen habe, diese negative übernommen habe. Optimistisch gesehen sind die Jobchancen nicht optimal, jedoch ist man breit aufgestellt und kann durch diverse Praktika durchaus in vielen Bereichen einen Job finden. Diesen Optimismus besitze ich leider nicht und ich verstehe nicht was mit mir los ist. All die anderen Menschen scheinen nicht wirklich ein Problem damit zu haben, einen Weg für sich zu finden, nur ich bin am Grübeln und Scheitern. Die Welt bietet so viel, woher soll ich da wissen, wohin ich gehöre? Meiner Meinung nach bin ich vielseitig interessiert, mag alles und nichts...
Ich habe mir hier im Forum schonmal meinen Frust vom Leib geschrieben. Falls es wen interessiert, könnt ihr es ja auch lesen.
Ich will einfach keine falschen Entscheidungen treffen und weiß nicht, weshalb ich unglücklich bin. Gefällt mir das Studium nicht oder bin ich selber der Fehler? Liegt es daran, dass ich nicht weiß wohin ich will oder das ich vollkommen falsche Vorstellungen von den Berufen habe? Fragen über Fragen.
Und bitte seid nicht zu grob mit mir : )
Ich bin 23 Jahre (männlich), habe 2016 Abitur gemacht und seitdem 2 Semester Geowissenschaften studiert, abgebrochen und anschließend zu Sozialwissenschaften gewechselt. Während des Abiturs und danach wusste ich nicht, was ich mal später werden will. Geowissenschaften war eher eine spontane Entscheidung.
Um es zusammenzufassen: Seit des Abiturs bin ich nicht mehr der Mensch, der ich einmal war. Nach außen hin bin ich nach wie vor die sympathische und lächelnde Person, nach innen hin bemitleide ich mich selber, bin ständig traurig und weine oft. Ich weiß einfach nicht, was ich will.
Ich weiß nicht, ob das Sozialwissenschaften Studium mich unglücklich macht, aller Wahrscheinlichkeit schon, oder? Mittlerweile fühle ich mich selber schon gar nicht mehr und stelle mir tausend Fragen, die ich mir selber nicht beantworten kann. Manchmal frage ich mich in den Vorlesungen, was ich da überhaupt mache, vor allem wegen der schlechten Organisierung und den realitätsfernen Themen. Seitdem ich Sozialwissenschaften studiere, bald im dritten Semester, bin ich des öfteren bei diversen Psychologen gewesen.
Meine Freundin, die glücklicherweise zu mir hält, sagt, dass ich mich selber zu sehr bemitleide, mich schlecht rede und alles negativ sehen würde. Sie hat Recht, jedoch weiß ich einfach nicht mehr weiter. Ich war schon bei der studentischen Beratung, bei Psychologen usw. Ich glaube nicht, dass ich wirklich psychisch krank bin, allenfalls habe ich depressive Verstimmungen.
Außerdem empfinde ich es bei meinem Studium als sehr großes Problem, dass die Jobchancen sehr schlecht sein sollen. Überall ist zu lesen, dass man, wenn man kein Glück hat, fachfremd irgendwo unterbezahlt arbteitet oder gar keinen Job findet. Sogar im Freundeskreis berichtete mir eine Freundin, dass sie jemanden in der Familie hätte, der das studiert hätte und seitdem Probleme macht.
Zusammengefasst:
- Abirut vor zwei jahren gemacht
- weiß nicht wohin, die Fülle an Jobs überfordert mich
- Studium macht mich nicht glücklich, aber irgendwas muss ich ja mal abschließen. Wenn ich mir keine Gedanken mache, bin ich auch nicht depressiv.
Was für alternativen gibt es?
Ich habe mich, wie jedes Semester, für mehrere Studiengänge beworben. Wenn ich eine Zusage bekomme, verschlimmert das meine Depressivität nur und ich fange an, den ganzen Tag zu grübeln. Momentan geht es mir sehr schlecht, weil wieder einmal Entscheidungen anstehen
Ich wurde für folgende Studiengänge angenommen:
- BWL Was soll ich dazu sagen, wäre halt was sicheres. Im sozialwissenschaftlichen Studium könnte ich zwar, was ich auch jetzt tun würde, etwas BWL hinzu wählen, jedoch wäre das bestimmt nicht genug um mit richtigen BWLern mitzuhalten. Wäre halt was sicheres mit nicht zu hoher Mathematik
- Lehramt Sport/Englisch Realschule (Ich kann mir durchaus vorstellen als Lehrer tätig zu sein, nur weiß ich nicht, ob eine Realschule das richtige ist, wenn ich bedenke, wie wir früher waren. Ich bin groß und männlich, sympathisch und kommunikatiiv. Ich weiß auch nicht wie ich mit Englisch zurechtkommen würde, da ich zwar einen überdurschnittlichen Wortschatz besitze, jedoch nie wirklich gut in Grammatik oder Aussprache war. In Sport bin ich sehr gut, mache selber Fitness, jedoch bedeutet das Sportstudium auch, Sportarten auswendig zu lernen, die mich wenig interessieren. Außerdem sind die beiden Fächer, soweit ich weiß, nicht sehr gefragt. Das macht mich alles sehr stutzig. Zudem weiß ich nicht, wie gut die Einstellungschancen sind und ob überhaupt noch, nach Beendigung des Abschlusses, Lehrer gebraucht werden. Meine Mutter ist selber Lehrerin, daher weiß ich nicht, ob ich das wirklich selber will oder nur in Richtung Sicherheit flüchte.
- Informationsmanagement (Scheint an sich interessant zu sein. Nur der Fakt, dass das Studium vorher Bibliothekswesen hieß, macht mich stutzig. Man kann sich in verschiedene Bereiche entfalten: BWL, Informatik, etwas mit Bibliothek, Datenbanken, etwas Medien usw. Halt alles nicht sehr tiefgreifend und eher oberflächlich)
Hätte aber schon am 3.8 annehmen müssen, da der Studiengang immer NC-frei war, trotz Verfahren, bestünde noch die Möglichkeit, mit etwas Glück, an einen Studiumsplatz zu kommen.
Meine Interesse:
- Sport, ich liebe es Sport zu machen
- Ich arbeite gerne am Computer, habe sogar paar Youtube Videos gedreht und Logos designt (Dabei immer die Zeit vergessen)
- Ich bin sehr Kommunikativ
- sehr Sympathisch
- Mag Abweschlung
- Meer und Tierwelt
Ich kann mich mit meinem Studium nicht wirklich identifizieren, wenn ich das Wort Soziologe höre, läuft es mir schon kalt den Rücken herunter. Jedoch, dies sei angemerkt, können einige Inhalte auch spannender sein. Vielleicht sehe ich mein Studium auch so negativ, weil ich, indem ich mich durch zahlreiche negative Forenbeiträge und Prognosen zum Studium gelesen habe, diese negative übernommen habe. Optimistisch gesehen sind die Jobchancen nicht optimal, jedoch ist man breit aufgestellt und kann durch diverse Praktika durchaus in vielen Bereichen einen Job finden. Diesen Optimismus besitze ich leider nicht und ich verstehe nicht was mit mir los ist. All die anderen Menschen scheinen nicht wirklich ein Problem damit zu haben, einen Weg für sich zu finden, nur ich bin am Grübeln und Scheitern. Die Welt bietet so viel, woher soll ich da wissen, wohin ich gehöre? Meiner Meinung nach bin ich vielseitig interessiert, mag alles und nichts...
Ich habe mir hier im Forum schonmal meinen Frust vom Leib geschrieben. Falls es wen interessiert, könnt ihr es ja auch lesen.
Ich will einfach keine falschen Entscheidungen treffen und weiß nicht, weshalb ich unglücklich bin. Gefällt mir das Studium nicht oder bin ich selber der Fehler? Liegt es daran, dass ich nicht weiß wohin ich will oder das ich vollkommen falsche Vorstellungen von den Berufen habe? Fragen über Fragen.
Und bitte seid nicht zu grob mit mir : )
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