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Teufelskreis: Burn-out

Voller Fragezeichen

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich benötige Unterstützung/einen Rat für die folgende Situation:

Eine Mitarbeiterin von mir hat mich um Rat gefragt und ich würde gerne vorher ein paar Meinungen dazu hören, bevor ich ihr antworte.

Sie ist seit Dezember 2009 von einem Orthopäden krank geschrieben. Sie hat jedoch im Laufe des Krankgeschriebenseins realisiert, dass sie die klassischen Symptome eines Burn-outs hat. Nun liegt es nahe, dass sich die Geschichte orthopädisch manifestiert hat.

Sie hat eine Kur beantragt mit Unterstützung des Orthopäden, aber noch keinen weiteren Arzt aufgesucht. Es scheint, dass nicht wirklich eine Genesung eintritt. Was, wie ich gelesen habe, wohl typisch für ein Burn-out ist.

An welchen Arzt sollte sich sich am besten wenden, bzw. was kann sie in Eigenregie tun, um eine Erholung herzustellen?

Sie liest viel, schläft normal, ernährt sich gesund, macht hin und wieder Sport und geht einem Hobby nach.
Das sind die Gründe, warum ich mich ein wenig überfragt fühle, denn das wären all die Dinge gewesen, die ich empfohlen hätte.

Aber irgendwie scheint all das nicht wirklich zu helfen. Habt Ihr eine Idee?

Danke und liebe Grüße in die Runde
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Sie liest viel, schläft normal, ernährt sich gesund, macht hin und wieder Sport und geht einem Hobby nach.
Das sind die Gründe, warum ich mich ein wenig überfragt fühle, denn das wären all die Dinge gewesen, die ich empfohlen hätte.

das ist zwar net aber Deine Rätschläge sind beim Burnout wie ein tropfen auf den heissen Stein. Es ist sehr gut dass sie alles noch macht - konnte schlimmer kommen. Sie muss auf jeden fall zum Hausarzt - und sich dann mit samt ihrer anderen Geschichte überweisen lassen damit die alle Unterlagen haben. Das können verschiedene Adressen sein. Psychiater, Neurologe usw.
 
Also ich leide gerade unter burnout und habe mich gerade gefragt, ob die Diagnose bei Deiner Kollegin stimmen kann 😕 .....denn was sie alles noch kann, kann/konnte ich nicht mehr.

Tips kann ich leider keine geben, weil ich selbst noch nicht "raus" bin, aber ich befinde mich vorallem in Therapie.
 
Ich finde auch das sie sich verdammt glücklich schätzen kann, denn BO sieht normal viel schlimmer aus. BO-ler können sehr oft kaum ihrem Alltag nachgegen, schaffen die kleinsten Dinge nicht mehr und haben eh an nichts mehr Interesse.

Meld dich per PN mal bei mir, vielleicht hab ich nen Link für dich.


Ich würde gerne ein PN schicken, weiß aber leider nicht, wie das funktioniert ...
 
Hallo, ich habe auch sehr Interesse an dem Thema, weil ich selbst wohl drunter leide, mir aber bisher noch nicht helfen (ließ). Ich weiß bloß eins, viele Leute bilden sich blos ein, BO zu haben, denn wenn man psychosozial noch funktioniert, wie anfangs geschildert, hat man höchstens vorübergehende Erschöpfungszustände, weil man in der Maschinerie noch so gut funktioniert. Ich für meinen Fall habe richtige Schlafstörungen, fühl mich oft zu Tränen geneigt, habe meine Hobbies und zwischenmenschl. Beziehungen aufgegeben, nur wenn ich dann im Job bin, gibt mir das den Kick, aber dabei ist man alles andere als produktiv, obwohl man da wie im EuStreß-Rausch ist. Wenn man dann noch ein paar Intrigante KollegINNEN hat, gibt das einem den Rest. Daheim kann man dann nicht abschalten, man denkt nur an die Arbeit, ob man ja alles gut erledigt hat, ob man allen gerecht wurde (außer sich selbst) und was das alles soll....Der einzige Ausweg ist, zu erkennen, daß alles nur das Ausmaß hat, wie man es ihm zugesteht/beimißt. Wie lächerlich ist doch die ganze Arbeitswelt, in 20-30Jahren bist du ein alter sterbender Mensch und ärgerst dich, deine jungen Jahre mit etwas so lächerlichem und bornierten wie Arbeitsproblemen verbracht zu haben, wie dumm doch. Man muß versuchen, abends abzuschalten, auch wenn einem ein Mensch unter den Fingern starb wie bei den Chirurgen, als krasses Beispiel. Die Scheißegal-Einstellung ist das Wichtigste. Die haben nämlich erfolgreiche Leute. Sie müssen gar nicht soviel drauf haben, sondern gewinnen durch eine lockere Ausstrahlung.
 

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