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Gelöscht 121184
Gast
Hallo, ich habe seit Dezember eine Teilzeitstelle mit 30 Wochenstunden und wurde bisher ausschließlich nachmittags bis zum späten Abend eingesetzt.
Im Bewerbungsgespräch wurde ich noch gefragt, wie ich denn am liebsten arbeiten würde, hat mir also noch ein Mitspracherecht suggeriert und ich sagte dann, dass ich definitiv lieber vormittags arbeite. Da wurde mir dann gesagt, dass es leider nicht möglich sei, NUR vormittags zu arbeiten, weil alle meine Kolleginnen Kinder haben (im Gegensatz zu mir) und die meisten demnach zeitlich gebunden sind wegen Kitaöffnungszeiten etc., aber "das bekommen wir schon hin, dass es fair aufgeteilt wird" und andere tolle Versprechungen.
Ich verstehe ja auch, dass Frauen mit Kindern weniger flexibel sind, aber dass man mich jetzt ausschließlich für die späte Schicht einteit, hat mir eben keiner kommuniziert. Zudem, wie sich später rausstellte, sind die meisten Kolleginnen schon über 50 und haben "Kinder", die schon 20 Jahre und älter sind, die aber nach wie vor vorgeschoben werden, um nur vormittags arbeiten zu dürfen. Einfach absolut lächerlich.
Mein Privatleben bleibt durch diese permanente späte Schicht natürlich auch auf der Strecke, denn wenn andere heimkommen gehe ich zur Arbeit und wenn ich heimkomme, ist es später Abend.
Gestern bin ich dann zu meiner Chefin gegangen und habe ihr gesagt, dass ich gerne bereit bin, ab und an nachmittags zu arbeiten, aber nicht dauerhaft und vor allem nicht, weil die anderen einfach nur keinen Bock drauf haben und dass ich erwarte, dass die Schichten künftig fair aufgeteilt werden.
Als sie dann mit "Sie sind die einzige ohne Kinder und daher erwarte ich Flexibilität von Ihnen!" anfing, habe ich sie darauf hingewiesen, dass der Großteil der anderen Damen mit über 50 Jahren keine Klein- oder Schulkinder mehr hat und ich darum keinen Grund sehe, dass diese Damen dann nur vormittags arbeiten können.
Daraufhin ließ sie mich einfach stehen mit den Worten, dass sie mit mir nicht diskutiere. Kann ich dagegen irgendwie angehen? Ich habe mal meinen Arbeitsvertrag durchforstet und dort steht lediglich, dass "Lage und Ort der Arbeitszeit vom AG bestimmt wird". Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mir das hätte im Bewerbungsgespräch klar kommunizieren müssen, dass man nur einen Deppen sucht, der die späte Schicht macht, weil da keiner Bock drauf hat. Was meint ihr dazu?
Im Bewerbungsgespräch wurde ich noch gefragt, wie ich denn am liebsten arbeiten würde, hat mir also noch ein Mitspracherecht suggeriert und ich sagte dann, dass ich definitiv lieber vormittags arbeite. Da wurde mir dann gesagt, dass es leider nicht möglich sei, NUR vormittags zu arbeiten, weil alle meine Kolleginnen Kinder haben (im Gegensatz zu mir) und die meisten demnach zeitlich gebunden sind wegen Kitaöffnungszeiten etc., aber "das bekommen wir schon hin, dass es fair aufgeteilt wird" und andere tolle Versprechungen.
Ich verstehe ja auch, dass Frauen mit Kindern weniger flexibel sind, aber dass man mich jetzt ausschließlich für die späte Schicht einteit, hat mir eben keiner kommuniziert. Zudem, wie sich später rausstellte, sind die meisten Kolleginnen schon über 50 und haben "Kinder", die schon 20 Jahre und älter sind, die aber nach wie vor vorgeschoben werden, um nur vormittags arbeiten zu dürfen. Einfach absolut lächerlich.
Mein Privatleben bleibt durch diese permanente späte Schicht natürlich auch auf der Strecke, denn wenn andere heimkommen gehe ich zur Arbeit und wenn ich heimkomme, ist es später Abend.
Gestern bin ich dann zu meiner Chefin gegangen und habe ihr gesagt, dass ich gerne bereit bin, ab und an nachmittags zu arbeiten, aber nicht dauerhaft und vor allem nicht, weil die anderen einfach nur keinen Bock drauf haben und dass ich erwarte, dass die Schichten künftig fair aufgeteilt werden.
Als sie dann mit "Sie sind die einzige ohne Kinder und daher erwarte ich Flexibilität von Ihnen!" anfing, habe ich sie darauf hingewiesen, dass der Großteil der anderen Damen mit über 50 Jahren keine Klein- oder Schulkinder mehr hat und ich darum keinen Grund sehe, dass diese Damen dann nur vormittags arbeiten können.
Daraufhin ließ sie mich einfach stehen mit den Worten, dass sie mit mir nicht diskutiere. Kann ich dagegen irgendwie angehen? Ich habe mal meinen Arbeitsvertrag durchforstet und dort steht lediglich, dass "Lage und Ort der Arbeitszeit vom AG bestimmt wird". Trotzdem bin ich der Meinung, dass man mir das hätte im Bewerbungsgespräch klar kommunizieren müssen, dass man nur einen Deppen sucht, der die späte Schicht macht, weil da keiner Bock drauf hat. Was meint ihr dazu?