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Tagträumen und Selbstgespräche

Hallo,

Als kleines Kind habe ich immer Serien und Filme im Wohnzimmer oder meinem Zimmer nachgespielt. Hab manchmal dazu Musik gehört etc. Und so getan als wäre ich Sängerin und meine Plüschtiere das Publikum.
Ich denke für Kinder ist das eher normal ...... gehört glaub ich zur Entwicklung dazu. Muss sich ja mit der Welt, dem erlebten, mit sich selbst auseinander setzen ...... verarbeiten. Denk an Teddy´s, Puppen, Kasperle-Theater, Vater-Mutter-Kind-Spiele.

Auch als Erwachsener gibt es genug, was es zu verarbeiten gibt. Eben besonders dann, wenn es nicht rund läuft. Erst mal für sich selbst sortieren. Manchmal kann man das im Gespräch mit anderen, manchmal, geht das nicht ......
 
Ich habe als Kind mit Begeisterung Winnetou nachgespielt und die Hühnerfedern sorgten für den entsprechenden Kopfschmuck. Welches Kind macht solche Sachen nicht?

Selbstgespräche führe ich selten, meistens dann wenn ich nicht weiterkomme oder ich mich ärger.
 
ich rede auch manchmal mit Blumen ,
sogar mit unserem Auto , wenn wir unterwegs waren, dann lob ich es
und so gibt es bestimmt noch vieles mehr , deshalb bin ich auch nicht gleich verwirrt .
ALSO
es ist nicht schlimm, alles gut
 
Du beschreibst etwas, das ich, du und sehr viele andere Menschen kennen, auch wenn kaum jemand offen darüber spricht.
Manche ausgeprägter, manche weniger.
Das Nachspielen von Szenen, Tagträumen zu Musik, sich Geschichten auszumalen oder innerlich oder leise mit sich selbst zu sprechen, ist kein Anzeichen für psychische Krankheit.
Gerade sensible, kreative und introvertierte Menschen nutzen ihre Vorstellungskraft oft sehr intensiv. Das ist eher eine Ressource als ein Problem.
Es ist so, dass Selbstgespräche eine ganz normale Form der Selbstregulation sind.
Viele Menschen nutzen sie, um Gefühle zu sortieren, Stress abzubauen oder Erlebtes zu verarbeiten, und das oft völlig unbewusst. Dass du das für dich machst und nicht nach außen verlagerst, spricht eher für eine gute Selbstwahrnehmung.
Dass du jetzt anfängst, dir Sorgen zu machen, ist nachvollziehbar. Manchmal kippt etwas Harmloses emotional, sobald man beginnt, es zu bewerten oder zu pathologisieren.
Sei weiterhin freundlich zu dir selbst, dein inneres Erleben darf Platz haben, alles ist gut so wie es ist.
 
Tagträumereien hatte ich bis weit in meine 30ziger immer wieder mal.
Nachdem ich angefangen habe meine Vergangenheit aufzuarbeiten hat das deutlich nachgelassen und mittlerweile ist es ganz verschwunden.

Selbstgespräche führe ich nach wie vor und kenne das auch von Freunden und Familie.
Solange du noch Außenkontakt hast und dich mit anderen Menschen unterhälst ist das auch nicht tragisch. Nur wenn es deinen Kontakt zur Außenwelt massiv stört, dann solltest du dir Gedanken machen und dich in gute therpeutische Hände begeben. 🌷
 

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