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Suizidgedanken wegen Studium und Geldnot

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Gast

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Guten Morgen...,

ich hab mich lang davor gescheut irgendwo nach rat zu suchen aber ich glaube wirklich das dies die einzige lösung sein könnte.


erst einmal zu mir : ich werde nächstes jahr 25 und studiere im ersten semester geschichte und sozialwissenschaften (das erste semester ist zum glück fast geschafft 😀).
davor habe ich zwei andere studienfächer studiert, aber nicht abgeschlossen, da mir diese fächer nicht lagen (also mal richtig schön zeit verschwendet). ich habe einen 400 euro nebenjob und wohne noch bei meinem vater (!!!) . mit meinem freund bin ich seid 2,5 jahren zusammen und unsere beziehung ist wirklich sehr harmonisch, es gibt wirklich nichts was ich an der beziehung auszusetzen habe, er macht mich glücklich und gibt mir mut.

ich befinde mich schon seid einem halben jahr in einer depression, weil ich wirklich nicht mehr weiß was ich machen soll. ich schäme mich und bin jeden tag am weinen und wäre sicher nicht mehr am leben ohne meinen freund.

ich ertrage es zuhause nicht. an meinem vater liegt es nicht, er ist ein sehr fürsorglicher und lieber vater. ich muss außerdem nichts zuhause bezahlen und er hat mir vor einem halben jahr ein auto gekauft ( auch wenn es sich hierbei um eine absolute "schrottkarre" handelt - mir ist das egal und ich bin total zufrieden und glücklich mit dem auto, hauptsache es fährt). an essen und solchen sachen mangelt es uns wirklich nie und dafür danke ich ihm oft. meine zwei kleinen geschwister leben auch noch bei meinem vater und sind sehr oft abends laut wenn ich schlafen muss weil ich früh raus muss. mein vater und ich haben beide gefühlte tausend mal ermahnt aber geholfen hat es nichts. ich sitze deshalb oft total übermüdet und matschig in der schule oder auf der arbeit und bekomme einfach sehr schwer was mit. hinzu kommt dass mein zimmer wirlich sehr winzig ist und ich mich sehr unwohl fühle. in meinem zimmer herrscht das totale chaos. zum aufräumen komme ich fast nie, da ich immer sehr müde und depressiv bin, obwohl es eigentlich schön eingerichtet wurde ect.. ich schäme mich wirklich sehr für mich selber und weil ich mit fast 25 jahren immer noch zuhause wohne wie ein kleines kind. alle anderen mädchen aus der uni tragen schöne, moderne klamotten und haben bessere handys und autos ect., nicht dass mir das besonders wichtig wäre, aber ich frage mich wirklich wie die das machen ? ich ernte für meine klamotten nur abwertende blicke und werde belächelt. finanzielle unterstützung kann mein vater mir nicht geben, er verdient eher durchschnittlich und selbst wenn er könnte, mir wäre es unendlich peinlich was von ihm anzunehmen, ich finde er gibt mir genug.

jetzt fragen sich sicher einige : warum ziehst du nicht mit deinem freund zusammen ? der befindet sich gerade in seiner ausbildung und hat selber sehr wenig geld zur verfügung. er meinte aber zu mir, dass er mit mir zusammen ziehen will, wenn er seine ausbildung beendet hat- das wäre in ungefähr 1 1/2 - 2 Jahren.

wie oben beschrieben, habe ich vorher andere sachen studiert- erfolglos. ich habe damals studienfächer gewählt, die einem später viel geld einbringen aber habe allerdings nicht darüber nachgedacht, ob diese fächer mir liegen. mit meinen jetzigen studienfächern bin ich sehr zufrieden, ich gehe gerne zur uni und sehe zum ersten mal erfolge. die beste hausarbeit habe ich geschrieben und darüber bin ich sehr stolz.

mich plagen albträume, ich bin fast 25 jahre alt und im ersten semester (!!!), wohne immernoch zuhause und wer weiß, ob ich danach einen job finde?
ihr könnt euch ausrechnen wann ich ungefähr mit dem bachelor fertig bin .....

mit meinem geld komme ich oft nur knapp hin (bafög bekomme ich nicht mehr), 50 euro muss ich pro monat sparen um den sozialbeitrag der uni zahlen zu können, 10 € brauche ich pro woche für benzin (ich bin auf das auto angewiesen, ansonsten müsste ich jeden morgen 40 minuten zum bahnhof laufen, busverbindungen dort hin sind sehr schlecht). der rest des geldes...keine ahnung was ich damit anstelle, ich glaube ich esse zu oft in der uni...., mal hier einen kaffee, mal da einen dounut. mehr arbeiten kann ich auch nicht, da ich fast den halben tag mit der uni beschäftigt bin. rauchen tue ich auch seid einem halben jahr, ich versuche davon weg zu kommen, da es geld kostet und ungesund ist (hat bei mir starke hautunreinheiten verursacht) . wenn ich es mal schaffe aufzuhören, rauche ich bei der nächsten depression wieder, und das nicht wenig. klamotten habe ich mir ewig nicht mehr gekauft, ich komme nicht mit dem geld klar, meine klamotten sehen sehr abgetragen und durchlöchert und verbeult aus, sie sind mir auch langsam zu klein, da ich durch fress-kicks etwas zugenommen habe ( bin trotzdem noch normal gewichtig). ich lasse mich im moment sehr gehen und sehe aus, als wäre ich zehn jahre gealtert, meine augenschatten sind schon dunkel braun.

im moment habe ich große selbstmordgedanken, ich weiß, dass ICH an meiner situation schuld bin und niemand anders.
das rauche und das fressen sind auch meine schuld, ich weiß nicht, warum ich keine kontrolle drüber habe und ich immer geldsorgen habe. ich würde dem ganzen am liebsten ein ende setzen. wäre mein freund nicht, keine ahnung was dann wäre. warscheinlich würde ich am strich stehen ( so hart es auch klingt), weil ich endlich meine eigene wohnung haben will.


ich hoffe jemand kann mir einen Rat geben, eure evans.
 
Da habe ich auch oft drüber nachgedacht.
Allerdings wüsste ich nicht was ich für eine Ausbildung machen sollte.
Meine Mitstudenten raten mir alle von einer Ausbildung ab ..
Die Bewerbungsfristen sind glaube ich so oder so abgelaufen..
 
Es gibt so gute Ausbildungen. Durch eine Ausbildung kannst du auch schneller Geld verdienen und ausziehen.
Gehe doch mal zu einer Berufsberatung.

Mit einer Erzieherausbildung kannst du teilweise die gleichen Jobs machen wie mit einem Studium der Sozialwissenschaft. Erzieher werden sehr gesucht.

Gegen deine Depressionen könnte dir ein guter Therapeut helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Ratschlag. Wenn ich in einer Woche Semesterferien habe,werde ich mal zur berufsberatung gehen
 
Ich erkenne bei vielen Studenten immer und immer wieder dasselbe Denkmuster, das sie langsam aber sicher in den Untergang treibt. Inklusive mir. Zum Glück konnte ich meine Denkweise ändern.

1. Denkfehler:
Du bist 25 und wohnst bei Papi daheim.
Das ist nunmal so ! Kein Student kann sich ohne finanzielle Hilfe eine eigene Wohnung leisten. Es ist also folglich keine Schande, wenn man im Studum daheim wohnt.

2. Fehler:

"Ich bin Mitte 20 und habe noch nichts im Leben erreicht."
Weit gefehlt. Ein Studium ist ein zeitaufwendiger Lebensweg, der nicht von heute auf morgen abgeschlossen werden kann.
Das große Problem vieler Menschen ist, dass sie schlichtweg noch nicht kapiert haben, um was es in einem Studium geht. Man hat nur banale Dinge im Kopf, wie "Karriere machen und viel Geld verdienen".
Diese beiden völlig nichtsaussagenden Begriffe trägt man so ohne Ziel und wirkliche Vorstellungen mit sich herum.
Und man weiß nach einer gewissen Zeit nicht mehr, für was man sich anstrengt.
Was fehlt, ist eine genaue und klare Vorstellung von den Dingen, die einem ein Studium bringt. Man fällt folglich in eine Sinnkrise.

Ich frage Dich deshalb mal: Weshalb studierst Du ? Warum ? Weshalb diese Fächer ?
Was erwartest Du vom Studum an sich und was sind Deine Vorstellungen nach dem Studium ?
Welchen Gewinn ziehst Du aus diesem ?
Ich wette, dass Du völlig ratlos auf diese Fragen starrst.
Und genau das ist das Problem. Du weißt es nicht.

Deine Aufgabe ist es, zu erkennen, was für Privilegien Dir dieses Studium gibt.
Was für Vorteile und Gewinne. Und nicht irgendwelche oberflächlichen Begriffe, sondern ganz konkrete Argumente.

Beispeil bei mir:
Ich hatte damals auch einfach so ein Studium angefangen aufgrund üblicher Floskeln wie
"Du verdienst mal viel Geld und machst Karriere". Mit diesem Satz stürzt man sich in ein Studium weil sich das eben verdammt cool anhört. Viel Geld ist gut und Karriere ist auch super. Was "Karriere" genau bedeutet, nicht einmal das weiß man genau, aber es ist bestimmt was ganz Tolles.
Man fängt ein Studium an, und Monate später kommen die Zweifel und man fällt in ein tiefes Loch.
Warum ? Weil man aus den falschen Gründen ein Studium aufgesucht hat. Wichtig dafür sollten einem ganz andere Dinge sein. Und diese Dinge sind sehr persönlich.

Heute studiere ich, weil mir das Fach selbst sehr viel Spaß macht, ich habe in mein Studium gefunden und mich hat der Ehrgeiz gepackt. Ich habe erkannt, welche postivien Dinge mir das Studium gibt.
Dass es nicht nur um Geld und Karriere geht. Sondern dass man sich selbt verwirklichen kann, geistig gefordert ist, etwas tun kann, auf das man stolz ist, mit dem man sich identifizieren kann.
Was den Stolz angeht, hier wären wir auch an der Wurzel Deines Übels.
Denn Du hast aus Deiner Sicht nichts, auf das Du stolz sein kannst. Folglich ist der Fakt, noch bei Papa zu wohnen, unerträglich. Das ändert sich jedoch, wenn Du Deinen Draht zum Studium gefunden hast.
 
Also ich meine es nicht böse, aber wenn man zweimal das Studium wechselt muss man mit der Konsequenz rechnen kein Bafög mehr zu erhalten. Irgendwann muss ja auch mal Schluss sein. Und ich kenne auch viele Studenten inklusive mir die nicht einfach mal so ein Auto geschenkt bekommen. Auch musst du einfach lernen mit deinem Geld besser zu haushalten. Du könntest dir Beispielsweise einen Thermobecher kaufen und dir Kaffee von Zuhause mitnehmen.
 
Hi,
also dein jetziges Studium scheint dir ja im Prinzip Spaß zu machen (vom Fach her). Es gibt nichts schlimmeres als sein ganzes Leben in einem Job zu arbeiten, der einem keinen Spaß macht. Im Studium ist das nichts Anderes, auch wenn es mit Bachelor + Master „nur“ 5+ Jahre sind.

Mach dir erstmal keine Gedanken um dein Alter. Viele Studenten wechseln nach ein bis zwei Semestern das Fachgebiet, das ist kein Drama. Sich jetzt darüber ärgern macht keinen Sinn. Abgesehen davon kannst du mir nicht erzählen, dass du aus deinem vorherigen Studium, auch wenn es vielleicht nur ein paar Semester waren, nichts mitgenommen hast. Man lernt immer was dazu und vielleicht profitierst du irgendwann noch einmal davon. Deshalb würde ich auch nicht unbedingt von verschwendeter Zeit reden. Was ich allen Studenten rate: Neben dem Studium versuchen den Lebenslauf etwas auf zu polieren, z.B. eine zum Studienfach passende HiWi/WiHi-Stelle, Fortbildungen etc. Kann alles nicht schaden, besonders wenn man ein paar Semester länger gebraucht hat am Schluss.

Das du nichts hast, worauf du stolz sein könntest, sehe ich auch anders. Du hast deine schulische Laufbahn schon mal gemeistert, hast ein Abi in der Tasche, hast ein Studium begonnen und sogar einen Nebenjob. Ich kenne einige Studenten die wären froh, wenn sie nebenbei einen Job hätten. In typischen Studentenstädten kann es allerdings schwierig sein, einen Nebenjob zu finden.

Jetzt zu deiner Lage: Sieht nach einem absoluten Tiefpunkt aus. Muss sein. Ich kenne kaum einen Studenten, der das nicht mindestens einmal im Studium durchmachen musste. Irgendwas ist eben immer – vergeigte Prüfungen, Zweifel am Sinn, Zweifel ob man hinterher einen Job findet oder eben Geldnot.

Es gibt allerdings nichts, wofür es nicht eine Lösung gäbe. Also Kopf hoch und nach Lösungsmöglichkeiten suchen. Erste Anlaufstelle ist für die meisten Studenten der Studienberater des Fachbereichs. Tipps kriegst du bestimmt auch beim AStA oder deiner Fachschaft. Es gibt auch Angebote verschiedener Banken, die zinsgünstige Studienkredite an Studenten vergeben. So ein Kredit kann dann nach Ablauf des Studiums abgestottert werden.

Jetzt gilt es auf jeden Fall nicht zu verzweifeln und nach Lösungen zu suchen. Bei der Lösungsfindung und deinem weiteren Weg, egal ob mit Studium oder Ausbildung, viel Erfolg!

Es wird immer irgendwie ;-)
 
Hi,

erst einmal hast du ja selbst all die positiven Seiten deines Lebens aufgezählt: Du hast eine glückliche Beziehung und dein Vater liebt dich und ist für dich da. Stell dir vor, wie traurig diese Menschen wären, wenn es dich auf einmal nicht mehr gäbe?

Auch unabhängig davon ist so ein begonnenes Studium doch auch irgendwo ein Neuanfang, da braucht man erst mal etwas Anlauf, sich mit allem zu engagieren. Auch, dass man evtl. noch zu Hause wohnt. Ganz ehrlich: Wenn ich mal Kinder haben sollte, die studieren möchten, würde ich sie selbstverständlich kostenfrei weiter bei mir wohnen lassen und dafür müssten sie sich niemals schämen. 24 (du wirst ja erst nächstes Jahr 25 😉) ist doch noch kein Alter. Meine zwei engsten Freundinnen wohnen auch noch bei ihren Eltern mit 26 und fast 27 Jahren. Langsam planen sie zwar den Auszug, aber wie du siehst, ist sowas im Studium nichts Ungewöhnliches.

Ich würde dir von einer Ausbildung abraten. Du hast dein Studium jetzt doch schon angefangen und scheinst erfolgreich darin zu sein. Warum abbrechen? Wenn es das ist, was du möchtest: Mach es! Du kannst ja schon mal in den Semesterferien nebenher jobben, also auch mehr als es während des Semesters möglich wäre, wo man noch in die ganzen Seminare gehen muss. Da kannst du dir vielleicht ein bisschen was zurücklegen für einen späteren Auszug. Wie sieht es bei dir mit z.B. einer WG oder einem Wohnheim aus erst einmal? Das kann man sich eher leisten als eine ganz eigene Wohnung.

Ich finde es auch nicht schlimm, wenn du "erst" mit 29 fertig wirst. Die Zeit, das sage ich auch mir selbst immer wieder, geht sowieso vorüber. Dann sollte man sie so nutzen und gestalten, wie man es sich für sich selbst wünscht.

Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin!
 
Da dir dein jetziges Studium gefällt, finde ich, du solltest es durchziehen. Wer dir das ausreden will, ist wohl eher ein Neidhammel. Wärest du mit dem Studium überfordert und würde es dir nicht gefallen, wäre es natürlich etwas völlig anderes.

Möglicherweise leidest du im Moment an Depressionen. Die kannst und solltest du behandeln lassen. Sprich mit deinem Hausarzt darüber und lass' dich zu einem Psychiater überweisen oder auf die Warteliste eines erfahrenen psychologischen Psychotherapeuten setzen. Objektiv betrachtet hast du keinen Grund, dich umzubringen. Vielleicht solltest du dich auch weniger gehen lassen, wenn etwas im Leben nicht so mühelos läuft, wie du es dir vorgestellt hast. Viele Leute sind mir heute viel zu schnell mit Suizidgedanken bei der Hand. Ob dann immer gleich eine handfeste Depression dahinter steckt oder einfach nur überzogene Erwartungen an das Leben bzw. die Mitmenschen, möchte ich hier nicht beurteilen. Jedenfalls hat man keinen Anspruch darauf, dass im Leben alles glatt geht und man sich nicht anstrengen und durch Schwierigkeiten hindurchbeißen muss. Andere sind auch nicht dazu da, einem alle Steine aus dem Weg zu räumen.

Du bist jung, gesund, hast ein Dach über dem Kopf, einen Vater, mit dem du dich verstehst, einen Freund, von dem du selbst sagst, dass er dich "glücklich" macht (komisch, und dann trotzdem Suizidgedanken?), studieren kannst du auch, wenn du dich nicht hängen lässt - was willst du eigentlich mehr?

Ich habe selbst u.a. aus finanziellen Gründen noch viel länger zu Hause gewohnt als du, und zwar in einem ca. 11 qm großen Zimmer mit Dachschräge, und den Absprung schließlich auch noch geschafft. Und habe dabei ein anspruchsvolles Studium durchgezogen. Doll gekleidet war ich dabei auch nicht. Und einen Freund hatte ich in der ganzen Zeit nicht - im Gegensatz zu dir. Aber deswegen bringt man sich ja wohl nicht gleich um!

Zwischen den Zeilen lese ich, dass du dich sehr auf deinen Freund verlässt. Würde ich nicht tun, psychisch nicht und schon gar nicht in finanzieller Hinsicht. Du bist gerade mal 24, dein Partner wird nicht wesentlich älter sein, wie viele junge Leute suchen sich in dem Alter schließlich doch noch jemand anderen als Mann/Frau fürs Leben. Erst wenn er dich geheiratet hat, kannst du davon ausgehen, dass er es einigermaßen ernst mit dir meint. Und selbst dann hast du keine Garantie, dass die Ehe hält. Ich würde daher immer anstreben, von einem Partner finanziell unabhängig zu sein. Und deshalb wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, wegen der Aussicht, möglichst frühzeitig mit einem Freund zusammenziehen zu können, anstelle des Studiums eine Ausbildung zu machen. Langfristig rächt sich das nur, jedenfalls dann, wenn man genügend Grips für ein Studium hat. Lass' dir da nichts einreden von Leuten, die selber nicht studiert haben und es deshalb auch anderen nicht gönnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein beitrag hat mich sehr erschüttert. Insgesamt gesehen, objektiv betrachtet, scheint dein Leben gut zu laufen.
1. Du hast einen lieben Freund
2. Du hast eine liebe Familie
3. Du bekommst die nötigste Unterstptzung
4. Du hast die Möglichkeit zu stidieren

Was dein Studienfach betrifft, ich muss leider ehrlich sein. ich ahbe auch geisteswissenschaften studiert und kann dir sagen: die Jobperspektiven sind nicht rosig. Es ist sicher sehr schön, ein fach zus tudierenmd as einen itnerssiert, aber man sollte auch immer die Jobperspektiven im auge behalten. Deshalb rate ich dir: mach in den semesterferien verschiedene praktika (Museum, Verlag), eventuell auch mit Initiativbewerbung. mach eine studentische Hilfskraftstelle, um kontakte mit den professoren für eine mögliche Promotion zu bekommen. Dadurch steigerst du deine Chancen auf einen guten Job.

Zum Thema Klamotten und abfällige Blicke: diese Leute, die dich blöd anstarren, sollen sich schämen. Haben sie nichts besseres zu tun, als sich mit den Klamotten anderer menschen zu befassen? Übrigens: es gibt sehr günstige, aber dennoch schicke Sachen, zum beispiel bei C&A, H&M, orsay, KL oder gebraucht übers Internet? Kaufe dir klassische Basics, die sich gut kombinieren lassen, z.B. Jeans. Wünsche dir Klamotten zu weihnachten oder zum Geburtstag.

Und den Suizid streichst du bitte sofort. Was wäre mit deiner Familie und deinem freund, wenn du selbstmord begehst? Wenn dir dein eigenes Leben egal ist, willst du ihnen das antun.
Bitte geh zur psychologischen beratung an deiner Uni. Versprochen? Alles Gute! Du kannst mir gerne auch eine PN schreiben.
 

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