Ich denke man muss zu erst das Leben kennen lernen!
Was ist das Leben? Was ist seine Natur und seine Aufgabe?
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Leben ist (Gottes):
das bedeutendste Ziel des Universums
und sein größtes Ergebnis
und sein strahlendstes Licht
und seine zutiefst innere Hefe
und seine ganz besonders herausgefilterte Essenz
und seine vollkommenste Frucht
und seine höchste Vollkommenheit
und seine vollkommenste Schönheit
und sein schönster Schmuck
und das Geheimnis seiner Einheit
und das Band seiner Verbundenheit
und die Quelle seiner Vollkommenheit
entsprechend seiner künstlerischen Qualität und seinem Wesen nach der wunderbarste Träger des Geistes
eine wunderbare Gegebenheit, die jedes Geschöpf zu einer Welt im Kleinen macht.
Zudem ist es dem Weg vergleichbar, wie das Universum in einem kleinen Lebewesen seinen Platz findet und sich zugleich in diesem Lebewesen eine Art Inhaltsverzeichnis dieses riesigen Universums schafft. Es ist ein ganz außerordentliches Wunder der Macht, dass die Lebewesen mit den meisten (Formen) des Seins verbindet und sie so zu einem kleinen Universum macht.
Es ist Gottes außergewöhnlich wunderbare Kunst, die ein winzig kleines Stückchen zum größten Ganzen anwachsen lässt, ein einzelnes Ding zu einer Ganzheit wie einer Welt werden lässt und zeigt, dass das Universum in Anbetracht der Herrschaft Gottes ein unteilbares Ganzes ist, das nicht in Stücke zerbrochen werden kann und keine Teilhaberschaft duldet.
Es ist der glänzendste, sicherste, vollkommendste Beweis innerhalb aller Wesensmerkmale im Kosmos, der Zeugnis ablegt für die Notwendigkeit des Seins des Lebendigen und Unwandelbaren Herrn.
Es ist unter den göttlichen Kunstwerken das verborgenste und (zugleich auch) das offensichtlichste, das kostbarste und das günstigste, das reinste, glänzendste und bedeutungsvollste Schmuckstück aus der Kunstweberei des Herrn.
Zudem ist es eine feine, zarte, anmutige Erscheinung der göttlichen Barmherzigkeit, die sich alles übrige Sein dienstbar macht.
Zudem ist es ein überaus vielseitiger Spiegel aller göttlichen Eigenschaften.
Zudem ist es ein Wunder der Schöpfung des Herrn, das die Erscheinungen vieler Seiner schönen Namen wie »der Erbarmer, der Versorger, der Barmherzige, der Freigiebige und der Allweise« umfasst, viele Wahrheiten wie Versorgung, Weisheit, Gnade und Barmherzigkeit für sich dienstbar macht und die Quelle, der Ursprung, aller Sinnesempfindungen wie sehen, hören und fühlen ist.
Zudem ist das Leben eine Umwandlungsmaschine in der großen Werkhalle des Universums, die ständig überall reinigt, verbessert und erleuchtet. Auch gleichen die Körper als Rastplätze des Lebens den Gasthäusern, Schulen und Kasernen für die Karawane der Atome, die darin ihren Dienst versehen zu ihrer Erleuchtung und zu ihrer Unterweisung.
Es ist, als wolle der Herr, der das Leben besitzt und es schenkt, durch diese Maschine des Lebens die dunkle, vergängliche, niedere Welt verfeinern und erleuchten und ihr eine Art Dauer verleihen und sie so vorbereiten, in eine andere, ewig bestehende Welt hinüber zu gehen.
Zudem hat das Leben zwei Gesichter, nämlich eine dem irdischen, materiellen und eine dem himmlischen, dem ideellen Königreich zugewandte Seite. Beide Seiten sind glänzend, erhaben, frei von allen Unreinheiten und Unvollkommenheiten, erhaben. Es ist eine außergewöhnliche Schöpfung, über die keine äußeren Ursachen gebreitet worden sind, um durch sie das Wirken der Macht Gottes zu verschleiern und um zu zeigen, dass es direkt, ohne einen Schleier und ohne alle Ursachen, aus der Hand der Macht Gottes hervorgegangen ist.
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So wie das Leben eine Essenz ist, die rein und sauber aus dem ganzen Kosmos herausgefiltert wurde, so ist es auch ein gewaltiges Geheimnis, das Dankbarkeit, Anbetung, Lobpreis und Liebe als die wichtigsten göttlichen Absichten im Kosmos und die wichtigsten Ergebnisse der Erschaffung der Welt hervorbringt.
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Und ferner verstehe auch, dass, da das Leben das größte Ergebnis, das gewaltigste Ziel und die wertvollste Frucht ist, das Leben auch ein Ziel und Ergebnis so groß wie der Kosmos haben muss.
Denn so wie die Frucht das Ergebnis eines Baumes ist, so ist durch ihren Kern auch das Ergebnis der Frucht der künftige Baum. So wie in der Tat Ziel und Zweck dieses Lebens das Ewige Leben ist, so ist seine Frucht auch Dankbarkeit, Anbetung, Lobpreis und Liebe dem gegenüber, der das Leben besitzt und schenkt.
Was aber diese Dankbarkeit, Anbetung, Lobpreis und Liebe betrifft, so sind sie, wie sie die Frucht des Lebens sind, so auch das Ziel des Kosmos.
Und verstehe daraus auch, aus welch einer unschönen Dummheit, Undankbarkeit, ja Unglauben heraus diejenigen, die sagen, dass der Zweck des Lebens sei, »angenehm zu leben, sich unbekümmert zu amüsieren und das Leben nach Lust und Laune zu genießen«, dieses höchst wertvolle Gnadengeschenk des Lebens, die Gabe des Bewusstseins und die Wohltat des Verstandes gering achten, es beleidigen und welche fürchterliche Undankbarkeit sie damit begehen.