G
Gelöscht 122316
Gast
Ein zaghaftes Hallo in die Runde...
ich weiß gar nicht, ob ich wirklich jemanden suche oder ob es in meiner momentanen emotionalen Verfassung nicht besser wäre sich einfach in sich selbst zurückzuziehen. Nach einer Beziehung suche ich momentan nicht, dafür sind die alten Wunden auch noch nicht geheilt, und die Hoffnung nochmal jemanden zu finden, mit dem ich mich nicht gestresst fühle, bei dem man so sein kann wie man ist, ist quasi non-existent. Ich bin jemand, der gerne Zeit für sich hat und keine Probleme damit hat, auch mal lange alleine zu sein - ein Austausch über die Schwierigkeiten und die Tücken des Lebens wäre dennoch sehr wünschenswert.
Die vergangenen Jahre mit allem was man während ihnen erlebt hat, haben mich sehr depressiv gestimmt.
Ich habe meinen Freund mit dem ich lange zusammen war, den Menschen, der mir nach meinen Eltern am meisten bedeutete verloren und ich habe keine Ahnung wie es die nächste Zeit weitergehen soll (ich konzentriere mich sehr auf einen Menschen, habe so gesehen keinen Freundeskreis). Beruflich sehen die Perspektiven auch eher mau aus, da habe ich auch schon so viele Frustrationen erlebt, so viele zermürbende Erlebnisse, habe schon so vieles durchprobiert und nichts hat mir jemals Freude gemacht (auch wegen der stellenweise menschenunwürdigen Zustände, die man dort miterleben muss), alles was ich gemacht hatte, hatte einen schweren Schub meiner Ängste und Zwänge zur Folge, einen daraus resultierenden Nervenzusammenbruch, und hielt nie lange...ich hatte mich immer hingeschleppt mit Magenschmerzen und großer Angst, und wurde dann für meine Versuche mich aufzurappeln und darauf einzulassen abgestraft, indem man auf meinen Schwächen (schusselig / zerstreut, gemütlich / langsam) herumritt und niemals ein Wort der Wertschätzung ausgesprochen hat.
Grundsätzlich finde ich die Gesellschaft von Menschen ungemein anstrengend, auch Kollegen empfand ich oft als sehr stressig, bin nicht der Typ für oberflächlichen Smalltalk und wenn man den nicht liefern kann und noch dazu zu manchen Themen eine andere Meinung hat, die man wagt auszusprechen, wird man oftmals mit Verachtung gestraft, was einen mehr und mehr in den Rückzug treibt - wenn man für sich ist, braucht man sich nicht zu verstellen und muss keine graue Gestalt hinter einer Maske sein, die man trägt um anderen zu gefallen und nicht anzuecken. Schon meine Kindergärtnerin und meine Lehrerin sagten immer, dass ich anders wirke, intelligent aber abwesend / in mich gekehrt und nicht gut in Gruppen integrierbar, meistens hab ich im Kindergarten entweder alleine ganz vertieft in der Leseecke gesessen, gezeichnet (hab ich auch oft im Unterricht gemacht, um Stress abzubauen, die Informationen hab ich mir lieber in Ruhe zuhause beschafft und dabei mehrere Quellen zu Rate gezogen) oder vor der Uhr gewartet, weil ich unbedingt nach Hause wollte um wieder in meinem Reich zu sein und meinen Fantasien ungehindert Gestalt geben zu können.
Ich habe zahlreiche Interessen, lese sehr gerne Bücher, vorallem Sachbücher, aber auch ab und an Science Fiction und Mystery Romane, bin oft am Tagträumen, kann stundenlang einfach nur auf dem Sessel sitzen und diverse Gedanken vor meinem geistigen Auge verfolgen, befasse mich leidenschaftlich mit philosophischen / esoterischen / okkulten Themen (lege gerne für mich und andere die Karten) und kontroversen Ideen zu unrerer wahren Vergangenheit (Anunnaki, gnostische Lehren) und verdeckten Machenschaften (ja, ich interessiere mich für die viel verschrienen "Verschwörungstheorien"), spiele super gern am Computer oder an der Konsole und schreibe auch gerne Reviews (wie auch bei Büchern und Musik tummele ich mich da jenseits des Mainstreams, die Spiele die ich spiele, die Bands die ich höre, die Bücher die ich lese und die Filme die ich schaue kennt meistens so gut wie niemand), kurzum mir ist es niemals langweilig. Das Wort Langweile existiert nicht in meinem Leben.
Umso schlimmer finde ich es natürlich, wenn ich mich irgendwo hinquälen muss, wo man nur verbal zusammengestaucht wird, wenn man eigentlich, wenn man für sich ist mit seinen Interessen, recht harmonisch in sich ruht.
Aber so ist das Leben leider nicht, man wird nunmal selten in Ruhe gelassen und das schlimmste ist, wenige können dieses Leid verstehen, dass man durchläuft wenn man sich aus äußerem Druck heraus versucht in die Gesellschaft einzugliedern, die einen krank macht, die schablonenhafte, wie Roboter funktionierende Menschen verlangt und die man aus guten Gründen verabscheut.
Was ich also suche ist jemanden, dem es ähnlich geht, einen Leidensgenossen oder eine Leidensgenossin, jemand der sich in einer ähnlichen Situation befindet wie ich, ebenfalls Ängste / Zwänge hat, introvertiert / zurückgezogen ist und mit den Zuständen unserer Gesellschaft unzufrieden ist, sich auch wie ein "Fremder in einer fremden Welt" fühlt (der Titel eines Sci-Fi Klassikers, den ich im moment lese). Also jemand der definitiv nicht schreiben würde, dass er / sie "mit beiden Beinen fest im Leben steht", sondern jemand der auch strauchelt, jemand der vielleicht auch schon einige Fehler begangen und falsche Entscheidungen getroffen hat, die ihm/ihr leid tun und an denen man zu knabbern hat, jemand der mit ähnlichen Problemen wie ich konfrontiert ist und mit dem/der ich mein Leid teilen kann, denn "geteiltes Leid ist halbes Leid" sagt man ja so schön, oder "misery loves company".
Geschlecht und Alter ist mir nicht so wichtig, wichtig ist, dass man sich auf einer Wellenlänge befindet und dass man sich gegenseitig nicht verurteilt, leben und leben lässt. Ich selbst bin weiblich und vor kurzem 28 Jahre geworden (aber ich bekomme immer zu hören, dass ich wesentlich jünger wirken würde, sowohl von der Optik als auch von meinem ganzen Auftreten her - was von manchen nicht als Kompliment gemeint war - aber ich finde es durchaus wichtig, dass man geistig jung bleibt).
Wenn du dich in meinen Worten wiederfindest und ähnliches durchmachst, kannst du dich gerne melden 🙂
ich weiß gar nicht, ob ich wirklich jemanden suche oder ob es in meiner momentanen emotionalen Verfassung nicht besser wäre sich einfach in sich selbst zurückzuziehen. Nach einer Beziehung suche ich momentan nicht, dafür sind die alten Wunden auch noch nicht geheilt, und die Hoffnung nochmal jemanden zu finden, mit dem ich mich nicht gestresst fühle, bei dem man so sein kann wie man ist, ist quasi non-existent. Ich bin jemand, der gerne Zeit für sich hat und keine Probleme damit hat, auch mal lange alleine zu sein - ein Austausch über die Schwierigkeiten und die Tücken des Lebens wäre dennoch sehr wünschenswert.
Die vergangenen Jahre mit allem was man während ihnen erlebt hat, haben mich sehr depressiv gestimmt.
Ich habe meinen Freund mit dem ich lange zusammen war, den Menschen, der mir nach meinen Eltern am meisten bedeutete verloren und ich habe keine Ahnung wie es die nächste Zeit weitergehen soll (ich konzentriere mich sehr auf einen Menschen, habe so gesehen keinen Freundeskreis). Beruflich sehen die Perspektiven auch eher mau aus, da habe ich auch schon so viele Frustrationen erlebt, so viele zermürbende Erlebnisse, habe schon so vieles durchprobiert und nichts hat mir jemals Freude gemacht (auch wegen der stellenweise menschenunwürdigen Zustände, die man dort miterleben muss), alles was ich gemacht hatte, hatte einen schweren Schub meiner Ängste und Zwänge zur Folge, einen daraus resultierenden Nervenzusammenbruch, und hielt nie lange...ich hatte mich immer hingeschleppt mit Magenschmerzen und großer Angst, und wurde dann für meine Versuche mich aufzurappeln und darauf einzulassen abgestraft, indem man auf meinen Schwächen (schusselig / zerstreut, gemütlich / langsam) herumritt und niemals ein Wort der Wertschätzung ausgesprochen hat.
Grundsätzlich finde ich die Gesellschaft von Menschen ungemein anstrengend, auch Kollegen empfand ich oft als sehr stressig, bin nicht der Typ für oberflächlichen Smalltalk und wenn man den nicht liefern kann und noch dazu zu manchen Themen eine andere Meinung hat, die man wagt auszusprechen, wird man oftmals mit Verachtung gestraft, was einen mehr und mehr in den Rückzug treibt - wenn man für sich ist, braucht man sich nicht zu verstellen und muss keine graue Gestalt hinter einer Maske sein, die man trägt um anderen zu gefallen und nicht anzuecken. Schon meine Kindergärtnerin und meine Lehrerin sagten immer, dass ich anders wirke, intelligent aber abwesend / in mich gekehrt und nicht gut in Gruppen integrierbar, meistens hab ich im Kindergarten entweder alleine ganz vertieft in der Leseecke gesessen, gezeichnet (hab ich auch oft im Unterricht gemacht, um Stress abzubauen, die Informationen hab ich mir lieber in Ruhe zuhause beschafft und dabei mehrere Quellen zu Rate gezogen) oder vor der Uhr gewartet, weil ich unbedingt nach Hause wollte um wieder in meinem Reich zu sein und meinen Fantasien ungehindert Gestalt geben zu können.
Ich habe zahlreiche Interessen, lese sehr gerne Bücher, vorallem Sachbücher, aber auch ab und an Science Fiction und Mystery Romane, bin oft am Tagträumen, kann stundenlang einfach nur auf dem Sessel sitzen und diverse Gedanken vor meinem geistigen Auge verfolgen, befasse mich leidenschaftlich mit philosophischen / esoterischen / okkulten Themen (lege gerne für mich und andere die Karten) und kontroversen Ideen zu unrerer wahren Vergangenheit (Anunnaki, gnostische Lehren) und verdeckten Machenschaften (ja, ich interessiere mich für die viel verschrienen "Verschwörungstheorien"), spiele super gern am Computer oder an der Konsole und schreibe auch gerne Reviews (wie auch bei Büchern und Musik tummele ich mich da jenseits des Mainstreams, die Spiele die ich spiele, die Bands die ich höre, die Bücher die ich lese und die Filme die ich schaue kennt meistens so gut wie niemand), kurzum mir ist es niemals langweilig. Das Wort Langweile existiert nicht in meinem Leben.
Umso schlimmer finde ich es natürlich, wenn ich mich irgendwo hinquälen muss, wo man nur verbal zusammengestaucht wird, wenn man eigentlich, wenn man für sich ist mit seinen Interessen, recht harmonisch in sich ruht.
Aber so ist das Leben leider nicht, man wird nunmal selten in Ruhe gelassen und das schlimmste ist, wenige können dieses Leid verstehen, dass man durchläuft wenn man sich aus äußerem Druck heraus versucht in die Gesellschaft einzugliedern, die einen krank macht, die schablonenhafte, wie Roboter funktionierende Menschen verlangt und die man aus guten Gründen verabscheut.
Was ich also suche ist jemanden, dem es ähnlich geht, einen Leidensgenossen oder eine Leidensgenossin, jemand der sich in einer ähnlichen Situation befindet wie ich, ebenfalls Ängste / Zwänge hat, introvertiert / zurückgezogen ist und mit den Zuständen unserer Gesellschaft unzufrieden ist, sich auch wie ein "Fremder in einer fremden Welt" fühlt (der Titel eines Sci-Fi Klassikers, den ich im moment lese). Also jemand der definitiv nicht schreiben würde, dass er / sie "mit beiden Beinen fest im Leben steht", sondern jemand der auch strauchelt, jemand der vielleicht auch schon einige Fehler begangen und falsche Entscheidungen getroffen hat, die ihm/ihr leid tun und an denen man zu knabbern hat, jemand der mit ähnlichen Problemen wie ich konfrontiert ist und mit dem/der ich mein Leid teilen kann, denn "geteiltes Leid ist halbes Leid" sagt man ja so schön, oder "misery loves company".
Geschlecht und Alter ist mir nicht so wichtig, wichtig ist, dass man sich auf einer Wellenlänge befindet und dass man sich gegenseitig nicht verurteilt, leben und leben lässt. Ich selbst bin weiblich und vor kurzem 28 Jahre geworden (aber ich bekomme immer zu hören, dass ich wesentlich jünger wirken würde, sowohl von der Optik als auch von meinem ganzen Auftreten her - was von manchen nicht als Kompliment gemeint war - aber ich finde es durchaus wichtig, dass man geistig jung bleibt).
Wenn du dich in meinen Worten wiederfindest und ähnliches durchmachst, kannst du dich gerne melden 🙂