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"Such Dir mal Hilfe" Hör ich ständig aber wer kann mir helfen?

A

abcd987oiu

Gast
Hallo,

wenn ich mich öffne und preis gebe, wie ich wirklich denke (was das genau ist spielt erstmal keine Rolle) Hör ich oft, ich solle mir Hilfe suchen.

Doch wer soll mir helfen? Ein Psychater? Ein Therapeut? Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir jemand helfen kann. Ich habe schon sehr viele Menschen in meinem Leben kennen gelernt und noch nie habe ich jemanden getroffen von dem ich dachte er sei mir geistig so überlegen, dass ich von diesem Menschen etwas annehmen könnte. (Ja ja ich weiss ich bin ein arroganter Schnösel - das hast Du toll gemerkt!).

Klar ich weiss dass jemand der mir helfen will nicht zwangsweise auch klüger sein muss. Warum auch. Aber ich habe schon mit einem Psychologen einer Psychologin und ungefähr 4 Therapueten gesprochen. Und kein einziger von denen konnte mir was neues sagen. Es lief immer aufs gleiche raus. Ich wusste alles was die selber auch wussten. Aber was ich nicht wusste, wussten die auch nicht. Im Gegenteil jedes mal dachte ich mir was für eine riesen Zeitverschwendung und die sind noch kaputter als ich es bin. Langsam glaube ich total zerstört zu sein ist die Voraussetzung dafür, dass man überhaupt Psychologie studiert.

Nein ich weiss nicht alles - ich weiss gar nix. Aber alle wissen gar nix darum braucht man nicht viel wissen um zu wissen was andere wissen. (ich mein das natürlich in Bezug auf dieses Thema) Das jemand sich besser mit der chemischen Zusammensetzung von PET auskennt ist mir schon klar. Das meine ich aber nicht.

Ich denke mir ist nicht zu helfen und ich muss meine Rolle akzeptieren wie sie ist, aber das kann ich irgendwie auch nicht.

Was macht man wenn man innerlich der Überzeugung ist das einem niemand helfen kann nicht mal man selber?

Ich kenne die Lösung für meine Probleme, ich kenne meine Probleme. Aber ich kann die Lösung nicht anwenden. Genau das, wass einem jeder Psychologe sagt schaffe ich nicht. Genau das ist nämlihc mein Problem. Das ich die Lösungen für meine Probleme nicht umsetze obwohl ich sie kenne. Ist der Schmerz vielleicht noch nicht gross genug als dass ich es umsetze?

Wie schmerzahft kann es noch sein? Ich wünsche mir schon seit meinem 14 Lebensjahr, nicht geboren zu sein und zwar durchgehend mit ganz wenigen Ausnahmemomenten in denen ich mich aber auch nciht grad freue auf der Welt zu sein. Ich verabscheue mich und meine Mitmenschen und die Dinge, dass sie sind wie sie sind mit jeder Faser meines Daseins. Und ich komme aus dem Loch einfach nicht raus. Nun sind es schon so viele viele Jahre und ich wünschte, ich könnte es beenden, aber nicht mal dazu bin ich in der Lage.

Wow, wenn ich selber lese was ich schreib würd ich auch nur denken, na der oder die hat einen an der Klatsche und der braucht Hilfe...

Genau das ist ja mein Problem. Es gibt keine Hilfe. Wozu auch die meisten Menschen können nicht mal sich selber helfen wie wollen sie dann anderen helfen....

Das schönste auf der Welt ist tief zu schlafen, da fühl ich mich am wohlsten. Ich kann es tagsüber kaum erwarten, dass es endlich Nacht wird und ich schlafen darf. Und das schon seit über 20 Jahren....

Was soll ich nur tun? Eigentlich könnte ich mir sparen hier rein zu schreiben, ich weiss eh was Ihr schreiben werdet, wenn Ihr überhaupt was schreibt. Es wird sinnloses Zeug sein was mir null weiterhilft. Ich würde selber wahrscheinlich auch nicht drauf eingehen und es einfach ignorieren. Ich würde mit mir auch nix zu tun haben wollen wenn ich könnte, das könnt ihr mir glauben 😉 hohoo
 
Hallo,

ja, schlafen.... Ich will auch nur noch schlafen, nichts sehen, nichts hören, nichts denken und nichts fühlen!

Aber sag mal, warum machst Du Dich eigentlich so nieder? Warum würdest Du nichts mit Dir zu tun haben wollen.

Wirklich helfen kann ich Dir nicht! Für mich klingt es auch so als hättest Du schon längst aufgegeben?
 
Hallo Alphabet,

also die Tatsache dass du schreibst, heißt ja schon mal, dass du den Glauben an "Hilfe" noch nicht begraben hast.

Die nächste Idee, die ich für dich hätte, wäre nicht auf Hilfe zu warten, sondern nach Unterstützung oder von mir aus, Begleitung, zu suchen.
Hilfe,ist immer so, wie soll ich es sagen, fordernd, erwartend. Und diese Erwartungshaltung, die du vielleicht schon hast (ich vermute das mal so, weil das bei mir so war), die kann keiner erfüllen. Nicht die helfen dir und retten dich..., sondern sie können nur ein Stück des Weges mit dir gehen. Sie können Wege vorschlagen, aber welchen du nimmst, welchen du willst, welchen du kannst, ist deine Entscheidung.

Und wenn du es schaffst, deine Vorstellung von "Therapie" zu verändern, kannst du es vielleicht zulassen, dass da nicht dein "Retter" sitzt, sondern ein Wegbegleiter.
Die ultimative Antwort gibt es einfach nicht, weil jeder anders ist, was für xy gut war, muss ja nicht dein Ding sein.
Diesen Weg zu finden, ist einfach schwer und es dauert. Hab ein wenig mehr Geduld, nicht nur mit dir, sondern auch mit deinem Gegenüber.
*lach*...ich weiß das noch genau, auch ich dachte, keiner kann mir helfen und du "Pfeife" doch wohl sowieso nicht. Meine Erwartung war, ich gehe da jetzt hin und dann geben die mir mein Leben zurück und zwar sofort, pronto, zackzack.
(ich hoffe, du kannst ein wenig mit mir schmunzeln, vielleicht findest du dich ja ein bisschen in dem wieder)
Das Problem ist natürlich, dass wenn man erstmal soweit unten ist, alles so Grau und leer ist, das man nichts anderes mehr wahrnimmt.
Jeden Abend wurde ich gefragt, was haben sie denn heute schönes/angenehmes erlebt? Ich hab gedacht will der mich verar...eine Welt die nur trist und grau kennt, hat nichts schönes.
Aber...diese Frage hat mich gezwungen darüber nachzudenken, manchmal sind es nur Sekunden, manchmal sind es Banalitäten.
Vielleicht findest du solche kurzen Momente schon mal für dich.

ich weiß nicht, ob ich das jetzt verständlich hab schreiben können oder ob du etwas damit anfangen kannst. Aber der Versuch ist es ja wert, gelle.

Pink Panther
 
Wieso schreibst du überhaupt hier rein, wenn du glaubst, dass die anderen doch nur "sinnloses Zeug" schreiben werden???!!!

Eigentlich kann man mit dir gar kein Mitleid haben. Du schreist in fast jedem Deiner Beiträge um Hilfe und wenn man dir was schreibt oder noch bevor man dir was schreiben will, stößt du diesen Menschen wieder zurück, provozierst ihn und sagst Dinge wie "wird doch eh nur sinnloses Zeug sein" und dass alle hier "kaputte Werkzeuge" sind.
So kommst du nicht weiter, wenn du alle Menschen, die dir helfen oder was hilfreiches sagen wollen, verletzt und von dir stößt und im nächsten Beitrag wieder (nach ihnen oder um Hilfe) schreist.

ich weiss nicht. wahrscheinlich um weiterhin bestätigt zu bekommen, was ich denke.
 
Hallo Alphabet,

also die Tatsache dass du schreibst, heißt ja schon mal, dass du den Glauben an "Hilfe" noch nicht begraben hast.

Die nächste Idee, die ich für dich hätte, wäre nicht auf Hilfe zu warten, sondern nach Unterstützung oder von mir aus, Begleitung, zu suchen.
Hilfe,ist immer so, wie soll ich es sagen, fordernd, erwartend. Und diese Erwartungshaltung, die du vielleicht schon hast (ich vermute das mal so, weil das bei mir so war), die kann keiner erfüllen. Nicht die helfen dir und retten dich..., sondern sie können nur ein Stück des Weges mit dir gehen. Sie können Wege vorschlagen, aber welchen du nimmst, welchen du willst, welchen du kannst, ist deine Entscheidung.

Und wenn du es schaffst, deine Vorstellung von "Therapie" zu verändern, kannst du es vielleicht zulassen, dass da nicht dein "Retter" sitzt, sondern ein Wegbegleiter.
Die ultimative Antwort gibt es einfach nicht, weil jeder anders ist, was für xy gut war, muss ja nicht dein Ding sein.
Diesen Weg zu finden, ist einfach schwer und es dauert. Hab ein wenig mehr Geduld, nicht nur mit dir, sondern auch mit deinem Gegenüber.
*lach*...ich weiß das noch genau, auch ich dachte, keiner kann mir helfen und du "Pfeife" doch wohl sowieso nicht. Meine Erwartung war, ich gehe da jetzt hin und dann geben die mir mein Leben zurück und zwar sofort, pronto, zackzack.
(ich hoffe, du kannst ein wenig mit mir schmunzeln, vielleicht findest du dich ja ein bisschen in dem wieder)
Das Problem ist natürlich, dass wenn man erstmal soweit unten ist, alles so Grau und leer ist, das man nichts anderes mehr wahrnimmt.
Jeden Abend wurde ich gefragt, was haben sie denn heute schönes/angenehmes erlebt? Ich hab gedacht will der mich verar...eine Welt die nur trist und grau kennt, hat nichts schönes.
Aber...diese Frage hat mich gezwungen darüber nachzudenken, manchmal sind es nur Sekunden, manchmal sind es Banalitäten.
Vielleicht findest du solche kurzen Momente schon mal für dich.

ich weiß nicht, ob ich das jetzt verständlich hab schreiben können oder ob du etwas damit anfangen kannst. Aber der Versuch ist es ja wert, gelle.

Pink Panther


.. gar nicht so schlecht was du schreibst finde ich. ich glaube nicht, dass irgend ein mensch es wert ist "gerettet" zu werden. und ich schon gar nicht. aber trotzdem steckt eine schöne idee in de mwas du schreibst. denn es ist wirklich so hilfe hat immer was von opfer. und wenn man sein leben in den griff bekommen möchte muss man eben täter werden. aber das weiss ich auch. und wenn du das nicht kannst? was machste dann?

...ich enttäusche die menschen so lange ich denken kann und die menschen enttäuschen mich so lange ich denken kann.und je wichtiger dir ein mensch ist um so tiefer ist die enttäuschung und ausnahmen gibt es so ziemlich keine. zumindest dann wenn du eine erwartung hast. und es gibt niemanden ohne erwartung. wer das behauptet lügt ganz einfach. ich bin so überzeugt das die menschen eine lüge leben. in warheit sind alle menschen traurige gestalten in ihrem kern. manchen gelingt es halt den kern fest zu verpacken und ihn tief zu vergraben. so können sie ein halbwegs zufriedenes leben führen. aber die warheit ist in uns drin und ganz tief in uns drin sind wir alle unglücklich. -- vielleicht auch nur fast alle, aber der prozentsatz bei dem es nicht so ist nehme ich nicht als masstab. dann könnte ich auch gleich lotto spielen. dazu bin ich aber zu gut in mathe und setze lieber auf andere dinge.
 
Hallo abcd....,

ich bin seit ca. 7 Monaten in Therapie. Ich habe 17 Jahre gebraucht um mich dazu durchzuringen. Und vor der ersten Sitzung habe ich gedacht, was will ich eigentlich hier. Ich kenne mein Problem, kennen mich mit dem Thema sehr gut aus, weiß auch woher es kommt und weiß theoretisch auch wie ich es lösen kann. Aber ich ging hin, immer wieder, da ich ja 17 Jahre es nicht alleine hinbekam, trotz meines ach so großen Wissen um das Ganze. Und was soll ich sagen, heute weiß ich wesentlich mehr über mich als vor 7 Monaten. MIr sind durch die Therapie Dinge bewusst geworden, da hätte ich vorher geschworen, so denke ich nicht über mich. Nein das passt nicht zu mir. Doch wenn ich es jetzt endlich mal zulassen kann, in mich reinzuhören, stelle ich fest, wie furchtbar meine Meinung über mich wirklich ist (und ich sag dir, davor wusste ich schon das ich selbst bei mir nicht gut abschneide). Und nun lerne ich diese endlich bewusst gemachten Gedanken zu hinterfragen.

Vielleicht solltest du doch einen längeren Versuch starten dich auf eine Therapie einzulassen und nicht sofort zu sagen: Langweilig, weiß ich doch alles ;o)

Liebe Grüße
anso
 
Hallo Alphabet,

also, ich bin auch brav und artig auch später zur Therapie gegangen, weil ich wußte, dass wenn ich das nicht tue, man mir das zum Nachteil auslegen wird. meine Versicherung zB, damit die bloß nicht zahlen müssen.
Also, meine ernsthafte Überzeugung war...offensichtlich gibt es zumindest für mich keine Hilfe...
Und...das was du schreibst kenne ich auch, ich fühlte mich völlig von den anderen Menschen entrückt, was an bestimmten Dingen zum Lachen sein sollte...schleierhaft.
Die müssen doch merken wie beschi.... diese Welt ist, diese Banalitäten mit denen die sich so befassten...mir völlig unerklärlich.
Böse, wie ich zu der Zeit nun mal war, habe ich gedacht (sorry, aber war so)...die sind einfach zu schlicht, die merken das gar nicht. da ist ja gar kein Tiefgang, da ist ja einfach nichts...

Und weißte was, also es ist ja nicht so, dass ich gesund bin, aber ich kommt zurecht, immerhin...manchmal denke ich, ich lebe einfach nur aus Protest weiter, weil es Menschen geben würde, denen mein Ableben sehr entgegenkäme, drücke ich das mal so aus.
Ok, ist jetzt nicht der beste Grund und sicher auch kein guter und ich denke das auch nur manchmal....ehrlich...

Ok...mehr schreibe ich hier nicht, das schicke als PN
 
Ok, das war denn wohl nix mit PN....

das ist sehr bedauerlich und ich melde hiermit den Wunsch an, dass du das änderst.

es gibt eine Welt die du betreten hast, die ich betreten habe und vielleicht noch ein paar hier.
Menschen die diese Welt nicht kennen, können das nicht wirklich verstehen und deshalb poste ich das hier nicht, weil ich keine Lust habe, ständig anderen meine Welt erklären zu müssen. Aber du kennst sie und du wirst wissen, wovon ich schreibe.

also...PN...hier....niemals
 

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