S
Sanna
Gast
Hallo zusammen,
verzeihung, wenn ich den x-ten-Thread eröffnet habe, aber momentan bin ich total verzweifelt. Ich habe zum Glück schon in anderen Themen hier ein Bisschen Hoffnung geschöpft, trotzdem geht es mir irgendwie total mies...
Momentan bin ich in einem Studiengang eingeschrieben. Letzte Woche war erst mal Einführung. Momentan bin ich wirklich am Zweifeln, ob der Studiengang wirklich das Richtige für mich ist. Und ich habe von Mal zu Mal immer mehr das Gefühl, dass ich falsch bin.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Unser Studiengang ist mit der Pädagogischen Hochschule gekoppelt, mag heißen, es wird nicht nur Lehramt unterrichtet, sondern auch BA Studiengänge. Ich habe mich für einen BA Studiengang entschieden, obwohl ich liebend gerne Lehrer geworden wäre. Die ganze Einführungsveranstaltung war ich in gewisser Weise "neidisch" auf die Lehrer, weil ich mich mehr auf das Lehramt gefreut hätte als auf diesen Studiengang.
Mir haben schon zu Schulzeiten Lehrer gesagt, ob ich es mir nicht überlegen möchte, mal Lehrer zu werden. Denn ich hätte eine Gabe, anderen Menschen Wissen verständlich und interessant zu präsentieren. Dies macht mir nun auch wirklich Spaß! Ich liebe es, anderen Menschen Sachverhalte zu erklären, sodass sie verständlich sind. Allgemein liebe ich es, zu lernen, zu präsentieren, anderen was beizubringen, ein Thema aufzuarbeiten.
Wieso ich mich gegen ein Lehramt entschieden habe, war einfach, dass ich eben auch ein recht schüchterner, introvertierter Mensch bin (Vor der Tafel bin ich aber irgendwie anders, selbstbewusster). Ich habe mir Szenen aus dem Schulalltag vorgestellt und überlegt, wie ich selber dort reagiert hätte. Also z.B. wenn die Klasse zu laut wird oder ein Kind in der Klasse Probleme macht. Ich wüsste nicht, ob ich es schaffen würde, konsequent zu bleiben.
Deswegen habe ich mir gedacht, ob ich nicht mal später in Verläge gehen soll, die Lehrmaterialien herstellen. Denn ich schreibe auch gerne Bücher (Sachbücher). Mit dieser Info bin ich damals zum Berufsberater gegangen und habe gefragt, was ich machen könnte. Dieser hat mir einen Studiengang vorgeschlagen, wo mich ich eben auf dieses Erstellen von Bildungsmedien richten könnte. Mag heißen, ich könnte nachher in Verläge von Lehrmaterialien gehen.
Ich habe mir aber auch lange überlegt gehabt, ob ich nicht auch in die Erwachsenenbildung gehen könnte. Ich dachte irgendwie an "Volkshochschullehrer" und dort irgendwie Menschen unterrichten, die z.B. die Realschule nachmachen möchten. Ob das so realisierbar ist, habe ich erst seit Kurzem hinterfragt...
Nun zurück zu meinen Eindrücken der Einführungsveranstaltung. Ich habe mich irgendwie unwohl in meiner Haut gefühlt. Als sich dann die Einführungen differenziert haben und es eine extra Einführung für den Studiengang gab, in dem ich mich eingeschrieben habe, bekam ich noch mehr Panik. Der Mensch, der die Einführung leitete, redete von "Personalberatung, Coaching usw. usf." Ja, okay, das stand auch drauf, dass man das nachher machen könnte, aber das interessierte mich nun absolut gar nicht. Wie gesagt, ich habe immer mehr das Gefühl, ich bin einfach falsch im Studiengang, obwohl ich noch keine einzige Vorlesung besucht habe.
Später habe ich mit Studenten höheren Semesters geredet, die ich direkt gefragt habe, was sie denn nachher anstreben, zu machen. Sie redeten ebenfalls von "Personalcoaching" usw. Sowas möchte ich irgendwie nicht so wirklich machen... Im Infoblatt und auf der Internetseite steht zwar auch, dass man nachher in die Erwachsenenbildung gehen kann (für mich war klar: Erwachsenenbildung = auch Volkshochschulen), allerdings sagte der Mensch, der die Einführung geleitet hat, dass man nachher aber nicht an Schulen tätig ist.
"Okay", dachte ich mir, wie ich verzweifelt dann in diesem Forum gelesen hatte, wäre ein Abbruch des Studienfaches nicht so dramatisch. Das hat mir ein Bisschen Mut gemacht. Doch momentan bin ich in einem tiefen Loch. Weil ich nicht unbedingt weiß, wie ich handeln soll.
Ich würde gerne mal etwas lehren. Oder irgendwas mit Bildung zu tun haben. Ich interessiere mich auch für "Biologie" und "Geschichte", generell bin ich ein sehr wissbegieriger Mensch und interessiere mich auch für andere Themengebiete wie "Ernährung" und "Astronomie". Solange es eben nichts mit "Wirtschaftswissenschaften" zu tun hat...
Ich bin nun einfach total verwirrt und wünschte mir, ich hätte noch eine längere Bedenkzeit gehabt. Ich habe mir schon seit der 11. Klasse damals Gedanken gemacht und gehofft, dass dieser Studiengang das Richtige ist. Nun falle ich tief und bin im Zustand der Hoffnungslosigkeit, dieser Angst, keinen Beruf zu finden, der mir gefällt. Ich weiß nicht so recht, was der perfekte Studiengang für mich wäre und allgemein, was der perfekte Beruf für mich ist. Mag heißen, ich bin irgendwie in so einem Kreis und finde einfach keine Lösung.
Erschwerend kommt als Nebeneffekt hinzu, dass meine Familie momentan total stolz auf mich ist, dass ich studiere usw. Sie denken nun wirklich, ich werde den Studiengang durchziehen und ich habe auch noch Angst, sie zu enttäuschen.
Habt ihr einen Rat für mich? Ich bin echt verzweifelt und kann schon seit einigen Tagen nicht mehr ruhig schlafen. =(
verzeihung, wenn ich den x-ten-Thread eröffnet habe, aber momentan bin ich total verzweifelt. Ich habe zum Glück schon in anderen Themen hier ein Bisschen Hoffnung geschöpft, trotzdem geht es mir irgendwie total mies...
Momentan bin ich in einem Studiengang eingeschrieben. Letzte Woche war erst mal Einführung. Momentan bin ich wirklich am Zweifeln, ob der Studiengang wirklich das Richtige für mich ist. Und ich habe von Mal zu Mal immer mehr das Gefühl, dass ich falsch bin.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Unser Studiengang ist mit der Pädagogischen Hochschule gekoppelt, mag heißen, es wird nicht nur Lehramt unterrichtet, sondern auch BA Studiengänge. Ich habe mich für einen BA Studiengang entschieden, obwohl ich liebend gerne Lehrer geworden wäre. Die ganze Einführungsveranstaltung war ich in gewisser Weise "neidisch" auf die Lehrer, weil ich mich mehr auf das Lehramt gefreut hätte als auf diesen Studiengang.
Mir haben schon zu Schulzeiten Lehrer gesagt, ob ich es mir nicht überlegen möchte, mal Lehrer zu werden. Denn ich hätte eine Gabe, anderen Menschen Wissen verständlich und interessant zu präsentieren. Dies macht mir nun auch wirklich Spaß! Ich liebe es, anderen Menschen Sachverhalte zu erklären, sodass sie verständlich sind. Allgemein liebe ich es, zu lernen, zu präsentieren, anderen was beizubringen, ein Thema aufzuarbeiten.
Wieso ich mich gegen ein Lehramt entschieden habe, war einfach, dass ich eben auch ein recht schüchterner, introvertierter Mensch bin (Vor der Tafel bin ich aber irgendwie anders, selbstbewusster). Ich habe mir Szenen aus dem Schulalltag vorgestellt und überlegt, wie ich selber dort reagiert hätte. Also z.B. wenn die Klasse zu laut wird oder ein Kind in der Klasse Probleme macht. Ich wüsste nicht, ob ich es schaffen würde, konsequent zu bleiben.
Deswegen habe ich mir gedacht, ob ich nicht mal später in Verläge gehen soll, die Lehrmaterialien herstellen. Denn ich schreibe auch gerne Bücher (Sachbücher). Mit dieser Info bin ich damals zum Berufsberater gegangen und habe gefragt, was ich machen könnte. Dieser hat mir einen Studiengang vorgeschlagen, wo mich ich eben auf dieses Erstellen von Bildungsmedien richten könnte. Mag heißen, ich könnte nachher in Verläge von Lehrmaterialien gehen.
Ich habe mir aber auch lange überlegt gehabt, ob ich nicht auch in die Erwachsenenbildung gehen könnte. Ich dachte irgendwie an "Volkshochschullehrer" und dort irgendwie Menschen unterrichten, die z.B. die Realschule nachmachen möchten. Ob das so realisierbar ist, habe ich erst seit Kurzem hinterfragt...
Nun zurück zu meinen Eindrücken der Einführungsveranstaltung. Ich habe mich irgendwie unwohl in meiner Haut gefühlt. Als sich dann die Einführungen differenziert haben und es eine extra Einführung für den Studiengang gab, in dem ich mich eingeschrieben habe, bekam ich noch mehr Panik. Der Mensch, der die Einführung leitete, redete von "Personalberatung, Coaching usw. usf." Ja, okay, das stand auch drauf, dass man das nachher machen könnte, aber das interessierte mich nun absolut gar nicht. Wie gesagt, ich habe immer mehr das Gefühl, ich bin einfach falsch im Studiengang, obwohl ich noch keine einzige Vorlesung besucht habe.
Später habe ich mit Studenten höheren Semesters geredet, die ich direkt gefragt habe, was sie denn nachher anstreben, zu machen. Sie redeten ebenfalls von "Personalcoaching" usw. Sowas möchte ich irgendwie nicht so wirklich machen... Im Infoblatt und auf der Internetseite steht zwar auch, dass man nachher in die Erwachsenenbildung gehen kann (für mich war klar: Erwachsenenbildung = auch Volkshochschulen), allerdings sagte der Mensch, der die Einführung geleitet hat, dass man nachher aber nicht an Schulen tätig ist.
"Okay", dachte ich mir, wie ich verzweifelt dann in diesem Forum gelesen hatte, wäre ein Abbruch des Studienfaches nicht so dramatisch. Das hat mir ein Bisschen Mut gemacht. Doch momentan bin ich in einem tiefen Loch. Weil ich nicht unbedingt weiß, wie ich handeln soll.
Ich würde gerne mal etwas lehren. Oder irgendwas mit Bildung zu tun haben. Ich interessiere mich auch für "Biologie" und "Geschichte", generell bin ich ein sehr wissbegieriger Mensch und interessiere mich auch für andere Themengebiete wie "Ernährung" und "Astronomie". Solange es eben nichts mit "Wirtschaftswissenschaften" zu tun hat...
Ich bin nun einfach total verwirrt und wünschte mir, ich hätte noch eine längere Bedenkzeit gehabt. Ich habe mir schon seit der 11. Klasse damals Gedanken gemacht und gehofft, dass dieser Studiengang das Richtige ist. Nun falle ich tief und bin im Zustand der Hoffnungslosigkeit, dieser Angst, keinen Beruf zu finden, der mir gefällt. Ich weiß nicht so recht, was der perfekte Studiengang für mich wäre und allgemein, was der perfekte Beruf für mich ist. Mag heißen, ich bin irgendwie in so einem Kreis und finde einfach keine Lösung.
Erschwerend kommt als Nebeneffekt hinzu, dass meine Familie momentan total stolz auf mich ist, dass ich studiere usw. Sie denken nun wirklich, ich werde den Studiengang durchziehen und ich habe auch noch Angst, sie zu enttäuschen.
Habt ihr einen Rat für mich? Ich bin echt verzweifelt und kann schon seit einigen Tagen nicht mehr ruhig schlafen. =(