Man greift wieder vermehrt auf Kohlekraftwerke (inländischer Braunkohleabbau /Import )zurück.
Die größten Dreckschleudern laufen wieder auf Hochtouren.
Neue Kohlekraftwerke sind im Bau.(Die Gaslieferungen aus Russland machen uns sehr abhängig.)
Wir hätten bereits einen großflächigen Stromausfall gehabt,wenn man nicht in Österreich ein älteres
Kohlekraftwerk hochgefahren hätte um unsere Stromversorgung zu sichern.
Es kommt auch zu Stromausfällen,wenn die Stromspannung eines
Netzes zu niedrig wird. In den USA kam es aus diesem Grund vor einiger Zeit zu einem länger
andauernden Stromausfall.
Ist die Spannung ausreichen hoch,das Netz keinen weiteren Strom braucht,es zu einer Überlastung kommen
würde,wird z.B.Strom aus Windkraft nicht eingespeist,verschwindet nutzlos im Nichts.
Ob es so stimmt was ich schrieb,das kann ich nicht sagen.Habe es an verschiedenen Stellen
gelesen und so aufgeschrieben,wie ich es Laie verstanden habe.
Ein Bekannter von uns kaufte vor einiger Zeit ein Bauernhaus zu Wohnzwecken.
Er wollte sich eine PV Anlage auf das Scheunendach setzen.Strom in das Netz einspeisen.
Ging nicht,weil die beiden anderen Anlieger an dieser Straße ,zwei Firmen mit großen Dachflächen ,
ihre Dächer an einen Unternehmer vergeben hatten,der auf diesen Dächern eigene PV Anlagen
installieren ließ, so dass die vorhandene Leitung ausgelastet war.Damit richtig Kohle macht.
(Nach zwanzig Jahren,wenn die PV Anlage ihre Schuldigkeit getan hat,zur Erneuerung neigt,geht die Anlage in
den Besitz der Firmeninhaber über. 😉)
Unser Bekannter hätte auf seine Kosten eine neue,stärkere Zuleitung legen lassen müssen.
Da das für ihn finanziell nicht möglich und unwirtschaftlich gewesen wäre,hat er darauf
verzichtet.
Frankreichs Stromnetz ist zum Teil total überaltert,dass es dort öfter zu längeren Stromausfällen kommt ,
das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Ich kann mich an den letzten Stromausfall in unserem Gebiet nur aus meiner Kindheit erinnern,
mein Mann auch,habe extra nachgefragt.
Das ist mehrere Jahrzehnte her. Damals gab es ein kleines Kohlekraftwerk,das mit Kohle/Koks durch das Antreiben
von Turbinen unseren Strom erzeugte.
Das Gas wurde damals auch noch in der Stadt gemacht.Indem man in unserem Gaswerk, das mitten in einem Wohngebiet lag,
Kohle anbrannte und dann ablöschte.So entstand das hochgiftige Gas,mit dem man sich umbringen konnte,wenn man es einatmete.
Als Rückstand nach dem Ablöschen blieb Koks,der hatte noch genug Brennwert (?)
um im Kraftwerk oder in privaten Koksheizungen verbrannt zu werden.
Man mußte zwischendurch in den Keller und ordentlich "Koks schaufeln".Der Verbrennungsrückstand war
Schlacke,die wieder im Straßenbau oder zu Anlagen von Sportplätzen genutzt wurde.
(Heute wird Koks nur noch "geschaufelt" um es sich durch die Nase zu ziehen.😉🙂)
Da wir der ganzen Entwicklung auch nicht mehr trauen,haben wir für eventuelle Stromausfälle vorgesorgt.
Wir werden nicht in der Dunkelheit sitzen und kalt wird es uns auch nicht werden.
Wenn TV oder Internet nicht mehr funktionieren,haben wir ausreichend Bücher und Spiele im Haus
um uns die Zeit zu vertreiben.