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Streit mit neuer Partnerin meines Vaters

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Gast

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Hallo liebe Community,

kurz zu mir: Ich bin 23 Jahre alt, wohne bei meinem Vater und mache eine Ausbildung als Erzieherin. Vor knapp drei Jahren ist meine Mutter die bis dato sehr schwer krank war, verstorben! Mein Vater ist gesundheitlich ebenfalls angeschlagen (Parkinson, Diabetes, letztes Jahr ByPass-Operation) und deshalb unterstützte ich ihn im Haushalt.
So, nun hat er seit drei Monaten eine neue "Partnerin" im Internet kennengelernt, diese wohnt eine Stunde entfernt deshalb besucht er diese ein Wochenende und sie kommt sozusagen alle zwei Wochen rüber zu uns für zwei, drei Tage (sie kann wegen ihrer Katze nicht länger bleiben). Bisher haben wir uns auch ganz gut verstanden nur letztes Wochenende "krachte" es dann ordentlich. Ich war schon seit zwei Tagen schlecht drauf, mein Laptop ging kaputt und eines Abends fing ich dann wegen irgendeiner Kleinigkeit Streit an mit meinem Vater und habe ihn auch beschimpft. Die neue "Partnerin" schritt dann plötzlich dazwischen und fing an auf mich "loszugehen".

Sprich: Ich solle erstmal mein eigenes Geld verdienen, ich hätte bis dato noch nichts auf die Beine gestellt und wäre nur gefrustet. Ich solle mir mal einen Freund suchen, dann wäre ich nicht mehr so "frustriert" und Computersüchtig und könnte mich mal mit was Anderem beschäftigen, generell würde ich nur (O-Ton) "scheiße labern". Mir wurde das zu viel und ich ergriff die Flucht. Irrte dann draußen drei Stunden im Regen herum (es war bereits nachts) rief meine beste Freundin an und war total fertig. Irgendwann kam ich dann klatschnass und total fertig wieder heim und sie saß so seltsam auf dem Sofa da und wollte sich "entschuldigen". Sie hat mich dann einfach nicht in Ruhe gelassen und ging mir überall in der Wohnung hinterher. Mir war das einfach zu viel und ich wollte nicht mit ihr reden und meinte ich könnte das momentan nicht verzeihen und mir würde es extrem schlecht deswegen gehen. Dann schrie sie mich wieder an ich würde das Leben meines Vaters zerstören und wäre nur eifersüchtig. Ernsthaft, ich war vor Freude aus dem Häuschen als ich erfuhr, mein Vater würde "daten", niemand aus der Familie hat mehr damit gerechnet und ich hatte auch das Gefühl mir wird eine "Last" von der Schulter genommen, ich hab mir natürlich immer Sorgen gemacht, dass wenn ich nach der Ausbildung ausziehe er dann alleine ist, von daher begrüße ich das mehr als und bemühe mich auch total wenn sie hier ist, dass sie sich wohlfühlt und koche für sie etc.!

Sie ist am Morgen nach dem Streit wieder gefahren und gestern bin ich dann über meinen Schatten gesprungen und hab sie angerufen. Wir haben zweieinhalb Stunden telefoniert und sie meinte das wäre alles in der Wut hochgekommen, sie hätte das Gefühl gehabt meinen Vater verteidigen zu müssen und alte Gefühle wären wieder hochgekommen. Sie hätte auch schon mit ihrer Therapeutin über mich gesprochen und die könnte mich verstehen etc. Außerdem will sie unbedingt dass mein Vater und ich eine Familientherapie mache bzw. das ich zu einem Psychologen gehe!

Mich würde mal interessieren wie ihr die Sache seht. Hat sie überhaupt das Recht so über mich zu urteilen? Sich in dem Streit einzumischen in so einem Fall? Ich muss wirklich sagen, die Sache hat mich sehr mitgenommen und mir geht's schlecht deswegen. Ich bin sowieso ein Mensch voller Selbstzweifeln und Ängsten und sowas haut mich dann total um. Trotz der "Aussprache" habe ich eine Wut auf diese Frau, die ich kaum beschreiben kann und ich weiß einfach nicht wie ich weiter mit ihr umgehen soll. Jedesmal wenn ich sie mir nur vorstelle wird mir schlecht und ich muss an ihre Worte denken.
 
Hallo Gast,
es ist nicht leicht, sich als Leser eine Meinung zu bilden.
Einerseits kann ich die Freundin verstehen, dass sie sich einmischt, wenn Du vor ihren Augen und Ohren Deinen Vater beschimpfst. Ich könnte auch nicht schweigend zuschauen wenn der Mensch ggf. sogar noch zu Unrecht nicht nur angegriffen – sondern auch noch beschimpft wird. Andererseits erscheinen ihre Vorschläge was Du tun solltest etc. eher „aus dem Bauchgefühl“ heraus zu kommen.

Möglicherweise gibt es mindestens zwei Gründe, warum Dich ihre Worte getroffen haben:

  1. Sie hat bei Dir einen realen wunden Punkt getroffen
  2. Du warst überrascht, dass sie Partei für Deinen Vater ergriffen hat und
  3. Du hast gemerkt, fühltest Dich ertappt, wie Du Deinem Vater Unrecht getan hast (schlechtes Gewissen)
  4. Dein Vater hat eine neue Partnerin – da könnte auch mal sowas wie Eifersucht entstehen, dass sie Dir Deinen Platz bei Deinem Vater wegnimmt
  5. Du fühlst Dich evt. ihr unterlegen

    Es ist schön zu lesen, wenn Du Deinem Vater eine neue Partnerin wünschst. Jedoch wenn die Realität sich einstellt, eine neue Partnerin kommt, ist dieser evt. anders, als Du Dir eine mögliche Partnerin vorgestellt oder gewünscht hast. Mit diesem Unterschied zwischen Wunsch und Realität musst Du auch erstmal klar kommen.

    Was die Harmonie erschwert ist die Tatsache, dass ihr beide persönliche Probleme mit Euch rumschleppt, die jedem Einzelnen das Ausgeglichensein erschwert.

    Es ist prima, dass Du Dir Mühe gibst und sogar für sie kochst. Das zeigt, dass Du an der Beziehung zu ihr arbeitest. Das solltest Du auch weiterhin tun, denn sie ist Deines Vaters neue Partnerin – nicht Du.

    Ein chinesisches Sprichwort sagt in seiner Übersetzung: „Es gibt zwei Menschenarten. Mit der einen Menschenart komme ich prima aus, sie ist sympathisch und von der anderen lerne ich, mit ihr gut umzugehen.“

    Was ich vorschlage: Sieh Deine Wut als emotionales Zeichen der Selbsterkenntnis an, dass Du noch nicht den Weg gefunden hast, sie so anzunehmen wie sie ist und mit ihr klar zu kommen. Man muss nicht alles am Anderen toll finden. Was man aber braucht, ist gegenseitiger Respekt. Ich würde der Frage nachgehen: Wie gehen wir miteinander um – und wie wirkt sich das auf das Ziel „möglichst große und ehrliche Harmonie“ aus?
    Und diese Frage, wie auch sich einstellende Antworten, besprich mit ihr – auf Augenhöhe. Du brauchst ihren Respekt – auch wenn Du in ihren Augen nicht alles richtig machst – und umgekehrt, sie braucht Deinen Respekt.

    Besprich mit ihr was Dich ggf. im Umgang miteinander verletzt. Sie ist nicht Deine Mutter und sollte vorsichtig sein mit Empfehlungen, die Du nicht anforderst – aber sie könnte Deine Freundin werden, wenn der gegenseitige Respekt vorhanden ist. Dieser Respekt im Umgang mit einander bezieht auch Deinen Vater mit ein. Dazu gehört es, dass Beschimpfungen ein Nogo sind.


    Helfen Dir diese Zeilen?
    Alles Gute,
    Nordrheiner
 
Hallo Nordrheiner,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort! Klar, schleppe ich ne Menge Ballast mit mir rum und das mir auch bewusst. Aufzuwachsen mit einer Mutter als Pflegefall und zusätzlich mit einem Vater der immer schwerer erkrankte war nicht einfach, deswegen hab ich mich auch schon früh um meine Eltern "gekümmert". Ich hab auch schon vor Jahren eine kurze Therapie gemacht nachdem meine Mutter starb weil ich unter Angst/Panikattacken litt und diese wurden dadurch besser und ich konnte ein soziales Jahr machen und die Ausbildung anfangen. Ich bin unter den Umständen schon ziemlich stolz auf meinen Weg, habe vorher auch mein Fachabitur gemacht obwohl zuhause nicht alles einfach war. Deswegen haben mich ihre Worte schon sehr hart getroffen und aus all dem Erreichten innerhalb von ein paar Sekunden gleich einen Versager und Nichtsnutz aus mir gemacht und das hat mir sehr weh getan.

Ich hab ihr all das beim Telefongespräch auch gesagt und habe auch angerufen, weil ich die Wogen glätten wollte. Mehr oder weniger habe ich mich eigentlich nur meines Vaters zuliebe überwunden weil mir wirklich daran etwas liegt. Was mir gefehlt hat bei diesem Gespräch war auch eine Entschuldigung von ihr aus über das Gesagte, sie hat nur immer wieder betont sie hätte sich nicht zurückhalten können und das wäre so "rausgerutscht", hm! Ich habe mich am Ende des Gesprächs noch einmal entschuldigt und sie meinte es wäre jetzt alles in Ordnung. Sie möchte auch unbedingt, dass ich zu einem Psychologen gehe oder wir eine Familientherapie machen, aber ich möchte das momentan nicht. Und ich finde, das sollte auch meine/unsere Entscheidung bleiben, denn sicher wird es auch noch öfter knallen aber ich werde Diskussionen dann in Zukunft nicht mehr austragen wenn sie hier ist. Ich werde schnell wütend und sage Dinge, die ich bereue, das ist mir klar, das war bei meiner Mutter schon so und das ist bei meinem Bruder auch so, daran arbeite ich schon seit Jahren und es hat sich auch schon verbessert und von daher kommen da schnell Sachen aus meinem Mund die mir später total leidtun.
Dennoch finde ich, sollte man sich bei einem solchen Familienstreit nicht einmischen bzw. hätte ich auch okay gefunden, sie hätte gesagt "so kannst du mit deinem Vater nicht reden" oder "das ist jetzt unfair, beruhige dich bitte" oder so, alles was halt in dem Moment passt zu der Situation aber auf mir persönlich "draufzuhacken" ist nicht in Ordnung, ich habe sie auch kein einziges mal persönlich angegriffen nur ihr Verhalten in dem Moment.
 
Außerdem will sie unbedingt dass mein Vater und ich eine Familientherapie mache bzw. das ich zu einem Psychologen gehe!

Ich finde das sehr übergriffig. Ob und wie und wann Du (bzw. Ihr) das wollt, sollte EURE Entscheidung bleiben. Sie kann Euch gern dazu raten, sollte Euch aber nicht drängen.

Ich kann aber auch ein wenig verstehen, daß sie Partei ergriffen hat. Hätte sie vielleicht lieber lassen sollen, bzw. auf eine vermittelnde Art und Weise tun, und keinen Streit vom Zaun brechen.


Ist denn für Dich noch irgendwas unerledigt? Dann solltest Du das vielleicht ansprechen. Wenn es in Dir noch gärt, bringt es ja nichts, wenn SIE sagt, daß für SIE alles in Ordnung sei. Generell würde ich ihr sonst vielleicht einfach mal eine Zeit lang aus dem Weg gehen.
 
Hallo nochmal,
Deine Idee, dass Du Meinungsverschiedenheiten zwischen Deinem Vater und dir nur noch in ihrer Abwesenheit austrägst, klingt für mich gut. Langsam immer besser lernen, die Kontrolle über die eigenen Gefühle bzw. über die eigene Zunge zu bekommen, klingt auch prima.

Trotzdem solltest Du ihr schon in freundlichem Ton deutlich machen, wie Du Dir Respekt Dir gegenüber vorstellst und in welchen Deiner Angelegenheiten ihre Meinung nicht gewünscht ist.
Damit muss sie klar kommen.

Ich neige dazu, mir in manchen Situationen die Situation bzw. Beziehung als ein Spiel vorzustellen, bei dem man am besten damit beginnt, die Spielregeln „wie gehen wir miteinander um?“ abzusprechen.

Du hast viel Fürsorge und Liebe bewiesen, als Du Dich um Deine Mutter gekümmert hast. Du bist sicher nicht nur ein erfolgreicher Mensch, sondern auch ein sehr liebenswerter. Daher brauchst Du Deine Leistungen, Pflege der Mutter, des Vaters, ihr gegenüber nicht zu betonen. Das sähe eher nach Entschuldigung oder Rechtfertigung aus. Sei immer freundlich, aber mache Dich nicht selbst klein.

LG, Nordrheiner
 
"Ich war schon seit zwei Tagen schlecht drauf, mein Laptop ging kaputt und eines Abends fing ich dann wegen irgendeiner Kleinigkeit Streit an mit meinem Vater und habe ihn auch beschimpft. Die neue "Partnerin" schritt dann plötzlich dazwischen und fing an auf mich "loszugehen"."

Natürlich hat sie das Recht ihren Freund zu verteidigen, der aus einer laune heraus angegriffen wird. Klar schmerzt es das sie dir unangenehme tatsachen unter die Nase gerieben hat, aber ich finde das sie das durfte. Es tut nämlich sehr weh mitzukriegen, das ein geliebter Mensch zu unrecht fertiggemacht wird.
Zudem lebst du dort auf seine Kosten und als erwachsene, was alles noch unverschämter macht.
Ich finde du hast die Hauptschuld an dem Streit und solltest dich zuallererst bei deinem Vater entschuldigen.
 
Thilo, ich finde du argumentierst hier sehr unverschämt und "allwissend" vielleicht solltest du dich für deinen letzten Satz auch noch einmal bei mir entschuldigen! Woher willst du wissen, ob ich auf seine Kosten lebe? Und die Situation das ich "noch" zuhause wohne habe ich ja auch geschildert. Ich habe zufälligerweise neben der Ausbildung zwei Nebenjobs und engagiere mich ehrentamtlich. Wenn dann Zeit übrig bleibt mache ich den Haushalt (inklusive Kochen etc.) und gehe mit meinem Hund raus, Geld gebe ich meinem Vater ab und die Kosten für Einkäufe etc. werden geteilt, Klamotten, Schulsachen und dergleichen zahle ich selbst! Mein Vater sagt selbst, dass er noch froh ist das ich hier wohne, ergibt sich bei der Ausbildung auch so gut. Es war für uns beide nach dem Tod meiner Mutter keine leichte Zeit und ich war auch sehr froh, ihn zu haben und habe ihn auch gebraucht. Ich beginne nächstes Jahr mein Anerkennungsjahr indem ich bereits Gehalt beziehe. Man kann also wohl kaum sagen, dass ich hier arbeitsscheu und faul herumsitze und es mir gut gehen lassen. Ich habe trotz der Umstände einiges erreicht und kann stolz darauf sein.

Und nein Thilo, wie Nordrheiner ganz richtig gesagt hat waren ihre verbalen Schläge völlig fehl am Platze (vor allem wenn sie die Dinge garnicht beurteilen kann und die kannst du laut zwei Internetpostings von mir auch nicht. Vielmehr schien mir dein Post sehr aggressiv und vorurteilsbeladen zu sein. Hätte ich einen Partner mit nach Hause gebracht der so mit meinem Vater geredet hätte, wäre der aber direkt vor die Tür geflogen - Familie ist Familie! Ich habe auch schon eine Freundin vor die Tür gesetzt die so mit meinen Eltern geredet hat, dazu hat keiner das Recht. Gerade eine Person die neu in dem Gefüge ist sollte sich heraushalten, vor allem wenn sie die Hintergründe nicht kennt. Bei so einem Streit kommt dann eine Menge zusammen der letzten Jahre etc., das ist nicht immer einfach und deshalb sollte man da keine vorschnellen Urteile fällen.

Nordrheiner - nochmal vielen vielen Dank, dass du dir immer solche Mühe machst. Ich weiß das sehr zu schätzen. Und auch das du es schaffst, deine Meinung nicht wie andere direkt beleidigend und herablassend herüberzubringen. Deine Ausführungen machen nämlich tatsächlich auch Sinn und helfen mir weiter. Es geht nämlich zurecht auch darum, dass ich ihr Respekt erweise genauso wie sie mir. Bevor sie kam gab es nämlich diese Situation schon und der Grund dafür ist egal - wir müssen nur beide damit zurechtkommen. Und an einem Streit gibt es immer zwei und völlig grundlos Anschuldigungen ihrerseits loszutreten ist eben nicht richtig. Ich bin sensibel und empfindlich für sowas. Meine Geschwister haben übrigens auch noch bis Mitte zwanzig zuhause gewohnt und sind längst arbeiten gegangen, ich finde wenn man sich gut mit seinen Eltern versteht und diese unterstützt ist das doch kein Problem, da kann man stolz drauf sein. Und außerdem reagiert jeder Mensch auf Krisen anders, andere wären vllt. schon zusammengebrochen, ich bleibe da stark.
 
Gut so. Du hast Anerkennung verdient von den Menschen, denen Du eine liebe Tochter warst oder bist. Ich sehe keinen Grund, dass Du hier kritisiert wirst. Mir fällt dazu ein: Wer als Werkzeug nur den Hammer kennt, sieht in jedem Problem nur einen Nagel.

Alles was hätte gesagt oder geschrieben werden müsste, wurde geschrieben.
Alles Gute, bleibe mutig, verfolge Deine Ziele und lasse Dich lieben von den Menschen, denen Du etwas bedeutest.
Nordrheiner
 
Wer nur Meinungen duldet die der eigenen entsprichen ist hier deutlich verkehrt. Abweichende Meinungen bringen einen oft weiter, als noch einmal bestätigt zu werden.
Genauso wie Thilo beurteilt Nordrheiner nur nach wenigen Beiträgen und einseitig. Ob Du eine liebe Tochter bist, können wir nicht beurteilen und das ist eigentlich auch gar nicht der Punkt.
Aber Nordrheiner ist der Gute und Thilo der Böse - so einfach ist die Sache, wie oft im Leben nicht.

Ob man jetzt unbedingt stolz darauf sein muss, als Erwachsene noch zu Hause zu wohnen, sehe ich ebenfalls nicht so.
Kann höchstens eine Notwendigkeit sein, die bei Dir gegeben zu sein scheint. Wenn Ihr eine Vereinbarung getroffen habt, ist es ja gut. Ansonsten sehe ich es eher als erstrebenswert an, als erwachsener Menschvollständig auf eigenen Beinen zu stehen.

Auch dass man Dir nun besonderen Respekt zollen müßte, sehe ich nicht so.

Wieso hat eine außenstehende Person nicht das Recht einzugreifen, wenn ihr Lebenspartner angegriffen wird?
Nur weil sie nicht zur Familie gehört hat sie sich rauszuhalten? Nur weil der Mann der in der Bahn angepöbelt wird, mir unbekannt ist, habe ich nicht einzugreifen.
Weil ich nicht zur Familie gehöre darf ich der bedrängten Nachbarin nicht zur Hilfe eilen.
Wir sind hier nicht in Sizilien😉
Ich finde es mutig und richtig, dass sie eingegriffen hat. Die persönlichen Angriffe waren natürlich nicht in Ordnung.
 
"Ich bin sensibel und empfindlich"

Dann sollte es dir auch nicht schwerfallen, es zu unterdrücken,deinen Vater aus "einer Laune heraus" so anzugehen. Man darf nicht vergesen das auch das gegenüber "sensibel und empfindlich" reagieren kann.
 

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