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Sterben. Meine Sehnsucht.

Hallo Trändendes Herzchen,

erst mal auch von mir Frohe Weihnachten (auch wenn du vielleicht im Moment nicht so froh bist).

Dir wurde ja schon sehr ausführlich geantwortet, weswegen ich an dieser Stelle nur mal ein paar Teile deines letzten Beitrags herausgreifen möchte:

Ich beneide z.B. die ganzen Leute, die es schaffen, Stipendien zu bekommen, oder diejenigen, die schon mit 22/23 ihren Master in der Tasche haben, und das auch noch richtig gut.

Die beneide ich auch. Genauso weiß ich aber auch, dass die nur einen sehr sehr kleinen Anteil an allen Studierenden ausmachen. Miss dich nich unbedingt an den besten Menschen.

Ich bin mit 25 gerade mal im 5. Semester (Bachelor) und befürchte, dass ich mit den 6 Semestern nicht auskommen werde.

Da ich ja gerade beim "Messen" war: Ich bin älter als du und ebenfalls im 5. Semester und werde es definitiv nicht in 6 Semestern schaffen. Nur mal so als Vergleich😉

Aber ich KANN einfach nichts! Scheinbar versteht keiner, dass ich nur deswegen nicht jobbe, weil ich mir nichts zutraue.

Klingt für mich auch ein wenig so, als würdest selbst du nicht verstehen, dass du dir eben nichts ZUTRAUST, was aber nicht bedeutet, dass du nichts KANNST.


Therapie? Hab ich schon mal gemacht. Da verdienen Leute Geld an mir, indem ich meine Zeit bei ihnen verschwende.

Hat man erst mal schlechte Erfahrung mit Therapien gemacht, ist das natürlich immer sehr schade und ungünstig für erneute Anläuft in ähnlicher Richtung. Ich würde dir aber auch dazu raten. Psychosoziale Beratungsstellen wären vielleicht auch eine geeignete Anlaufstelle, um sehr schnell mit jemanden ins Gespräch zu kommen. Dort bekommt man in der Regel auch Tipps, was die Therapieplatzsuche angeht. Es ist leider sehr viel bedeutender als manche annehmen, dass der/die TherapeutIn und ihre Methoden zu einem selbst passen. Jedenfalls ist das meine bisherige Erfahrung. Passt da etwas überhaupt nicht, kann es sehr schnell als Zeitverschwendung und nutzloses Zeug angesehen werden.

Geschichten schreiben, dichten, zeichnen. Das darf man auch keinem erzählen, sonst ist man gleich der Freak des Jahrtausends...

Wer ist denn dieser "man"? 🙄 Also mal ehrlich: Wer dich deswegen als Freak bezeichnet, ist es nicht wert überhaupt angehört zu werden. Natürlich sind das Hobbies, die dich nicht unter andere Menschen bringen. Aber was dir Spaß macht, macht dir eben Spaß! Das lass dir mal nicht durch deine Vorstellung von allgemein als erstrebenswert angesehenen Hobbies vermiesen. Zweifellos ändert das nichts daran, dass dir Hobbies, die dich in Kontakt mit anderen Menschen bringen sehr gut tun würden.

Gruß
Mind
 
Zuletzt bearbeitet:
erst mal wünsche ich dir noch frohe weihnachten, auch wenn du es leider alleine verbringen musst, was eigentlich schade ist, denn ganz allein sollte an weihnachten irgendwie niemand sein

wobei ich es mir auch schon oft gewünscht habe, aber dieses jahr war oder ist der rummel hier gott sei dank nicht ganz so schlimm wie sonst ...

darf ich fragen wie es eigentlich dazu kam, dass du dort jetzt allein und ohne geld im ausland bist?

war es vom studium aus oder warum, bzw wo genau eigentlich, bist du da?

Wie gesagt: Ich bin (noch) nicht ganz geldlos, da ich Auslandsbafög bekomme (aber das ist definitiv wirklich ALLES, was ich habe und ich muss nun auch noch fast 80 Euro Krankenversicherung im Monat zahlen. Verdammte 25!). Ich schreib dir per PN, wo ich genau bin.

Ich muss nicht hier sein, aber spätestens im Master wäre es Pflicht, ins Ausland zu gehen. Wenn ich es vorher schon gemacht habe, brauche ich im Master nicht mehr ins Ausland zu gehen. Fand ich besser irgendwie.

@Mind:
Ich weiß, es wäre besser, wenn ich Hobbies hätte, die man mit anderen gemeinsam teilen kann. Aber da habe ich keine Idee, was das sein könnte.
Tanzen ist für mich der reinste Horror, das kann ich einfach gar nicht. Sport generell ist einfach nur gar nicht meins. Das einzige, was ich kann, ist Tischfußball 😀 und das kann man auch nicht wirklich als Sport ansehen.

Silvester bin ich hoffentlich dann nicht alleine. Ich hätte Möglichkeiten, wohin zu gehen, aber ich weiß noch nicht, ob ich sie wahrnehme.

Im Moment bekomme ich mein Studium nicht in den Griff und setze es absolut aufs Spiel. Ich muss bis zum 31.12. noch 2 Hausarbeiten von 12 Seiten schreiben - die eine entweder auf der Landessprache oder auf Englisch - und habe noch nicht eine einzige Seite geschrieben. Nicht eine einzige. Wie soll das gehen?? Verdammt, ich hass mich einfach nur selbst dafür.

Im weiß einfach noch immer nicht, wie ich den Februar überleben soll. Boah. Ich schaff mein Studium nie, ich fühl mich einfach nicht dafür ausgerüstet. Hätt ich doch was anderes gemacht.
Das einzige, was ich mir noch vorstellen könnte, ist ein Psychologie-Studium (paradoxerweise) und dann Therapeutin werden. Aber dazu bin ich a) zu arm und b) ist mein Abitur-Zeugnis auch nicht gut genug gewesen. Und jetzt bin ich mal echt zu alt dafür.
 
Ich weiß, es wäre besser, wenn ich Hobbies hätte, die man mit anderen gemeinsam teilen kann. Aber da habe ich keine Idee, was das sein könnte.
Tanzen ist für mich der reinste Horror, das kann ich einfach gar nicht. Sport generell ist einfach nur gar nicht meins. Das einzige, was ich kann, ist Tischfußball 😀 und das kann man auch nicht wirklich als Sport ansehen.

Und das hört sich doch schon gleich viel besser an😉 Du hast einfach nur keine Idee, was das sein könnte. Muss man eben rausfinden. Das funktioniert aber nicht, indem man sich ständig sagt, dass man zu unfähig für irgendwelche Hobbies ist (analog gilt das auch für Jobs).

Ob Tischfußball nun ein Sport ist, ist eigentlich egal. Also ich kann das mal gar nich! Ich hatte dabei aber schon sehr viel Spaß und hab auch nette Menschen kennengelernt, obwohl ich der Verlierer war.


Silvester bin ich hoffentlich dann nicht alleine. Ich hätte Möglichkeiten, wohin zu gehen, aber ich weiß noch nicht, ob ich sie wahrnehme.

Nimm sie einfach wahr.

Im Moment bekomme ich mein Studium nicht in den Griff und setze es absolut aufs Spiel. Ich muss bis zum 31.12. noch 2 Hausarbeiten von 12 Seiten schreiben - die eine entweder auf der Landessprache oder auf Englisch - und habe noch nicht eine einzige Seite geschrieben. Nicht eine einzige. Wie soll das gehen?? Verdammt, ich hass mich einfach nur selbst dafür.

Im weiß einfach noch immer nicht, wie ich den Februar überleben soll. Boah. Ich schaff mein Studium nie, ich fühl mich einfach nicht dafür ausgerüstet. Hätt ich doch was anderes gemacht.
Das einzige, was ich mir noch vorstellen könnte, ist ein Psychologie-Studium (paradoxerweise) und dann Therapeutin werden. Aber dazu bin ich a) zu arm und b) ist mein Abitur-Zeugnis auch nicht gut genug gewesen. Und jetzt bin ich mal echt zu alt dafür.

Ich bin mit Sicherheit kein Studienberater. Aber ich kenne das Problem mit den Hausarbeiten sehr gut. Ich hatte auch mal ein halbes Jahr, das mich aufgrund privater Dinge eben sehr viel im Studium gekostet hat. Für mich war dann irgendwann klar, dass ich mir selbst nichts mehr vormachen darf. Durch die "verlorene" Zeit im Studium lag ich sehr weit zurück und musste viele Hausarbeiten in relativ kurzer Zeit schreiben. Das war jedenfalls der Notplan, um alles noch in der Regelstudienzeit hinzubekommen. Der Plan war aber unglaublich dumm von mir, da ich mich so erst richtig unter Stress gesetzt habe und ich Gefahr lief, wieder in eine ähnliche Situation zu geraten, die mich erst so viel Zeit gekostet hat. Also hab ich meine Reißleine gezogen. Studier ich eben länger. Ich hasse es zu versagen und genau das war diese Reißleine für mich. Aber so war es nunmal. Bis ich meinen Master habe, bin ich also noch ein Jahr älter. Tja, that's life.

Was passiert denn, wenn du diese Hausarbeiten nicht abgibst? Du hast doch auch nicht viele Wahlmöglichkeiten gerade, ob du dich nun dafür hast oder nicht. Das spielt keine Rolle. Es ist sicher nicht unmöglich in drei Tagen zwei Hausarbeiten zu schreiben. Vielleicht leidet darunter die Qualität. Möglich ist es aber dennoch. Du musst dich nur dran setzen! Wenn du meinst, dass du es nicht schaffen kannst, dann musst du aber auch den Entschluss fassen, dass du es eben nicht schaffst. Dann muss man eben über die Konsequenzen nachdenken und mögliche Alternativpläne machen.

Zieh dein Studium nicht auf Biegen und Brechen durch! Genausowenig sollte man es aber einfach hinschmeißen! Darüber kannst aber nur du urteilen. Ich hab auch schon mal mein Studienfach gewechselt. Im Moment bereue ich es nicht, da ich mir niemals vorstellen konnte, in diesem Bereich später mal zu arbeiten.

Wenn dein NC für ein Psychologie-Studium nicht ausreicht, dann ist das auch mal einfach als Fakt zu betrachten. Daran wirst du nichts mehr ändern können und somit hilft es auch nicht einem Fach hinterherzuweinen, das unereichbar ist. Also mir fallen da gerade spontan die Bereiche Erziehungs- und Bildungswissenschaften (Pädagogik) und Soziale Arbeit ein. Da kann man auch in Beratungsrichtungen gehen, was dir vielleicht ja auch entsprechen könnte.

Was deine finanziellen Möglichkeiten angeht, hab ich natürlich auch keinen Einblick. Trotzdem kann ich dir sagen, dass eine Finanzierung auch ohne Bafög funktionieren kann. Ich bekomm keins und auch sonst keine Hilfen. Von niemandem. Dafür habe ich aber auch drei Jobs. Ich zahle auch meine Krankenversicherung und ich hab sogar noch zwei andere Versicherungen am Laufen. Damit will ich nicht sagen, dass du dich an mir messen sollst (was du ja scheinbar gern bei Menschen tust🙄). Vielmehr will ich dir damit zeigen, dass es auch anders geht. Genauso könnte ich auch einen oder zwei Jobs streichen und mir stattdessen einen Studienkredit nehmen. Ginge auch, ich will es aber so versuchen. Und ich habe tatsächlich auch überhaupt keine besonderen Befähigungen! Für manche Jobs benötigt man die aber auch nicht.

Für solche Dinge würde ich dir aber auf jeden Fall Studienberatungsstellen empfehlen. Sollte es an deiner Uni auch geben. Die machen in der Regel sehr gute Arbeit und sind Studis gewöhnt, die einen absoluten Tiefpunkt haben und nicht mehr wissen, wie es weitergeht. Genauso gibt es an vielen Unis psychosoziale Beratungsstellen speziell für Studenten.

Was dein Alter angeht: Kannst du die Zeit zurückdrehen? Du wirst nicht jünger. Was ist denn die Alternative, wenn du jetzt dein Studium vermasselst und auch kein weiteres beginnst, weil du dir sagst, dass du zu alt bist? Was machst du denn dann? Dann bist du immer noch so alt wie jetzt. Dann hat sich doch rein gar nichts geändert, außer dass du nicht versuchst einen Hochschulabschluss zu erreichen, der dir vielleicht mal ermöglicht in einem Bereich zu arbeiten, der dir Spaß macht. Ich weiß gerade nicht, ob du schon eine Berufsausbildung hast. Ich geh einfach mal davon aus, dass das nicht der Fall ist. Dann willst du also noch eine Ausbildung machen, die in der Regel drei Jahre dauert? Oder du schlägst dich ab jetzt durch Jobs, die keine Ausbildung voraussetzen? Weil du dich zu alt für ein Studium fühlst?

Vielleicht entspricht mein Text jetzt nicht mehr dem, was du mit Erstellen dieses Threads aussagen wolltest oder wobei du dir Ratschläge erhofft hattest. Ich musste das aber einfach schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass du dich viel zu viel nach dem richtest, was gesellschaftlich vielleicht so gesehen wird oder was andere von dir erwarten. Schau auf dich! Und wenn das erfordert, dass du mal ne gewisse Zeit die Scheuklappen aufsetzt und recht egoistisch nicht auf andere (z.B. deine Familie) achtest, dann mach das. Das ist dein Weg. Ganz allein deiner.
 
Hi! =)

Uii... das ist mal wieder wer der mich so schrecklich ähnlich ist. Hoffe ich find noch Zeit das hier zu lesen alles.

Wollt erstmal nur sagen das ich alles echt gut nachfühlen kann und - wie du ja schon gemerkt hast - auch gar nicht so allein bist mit dem wies dir geht.

vlg, Seele


PS: Meine Mutter studiert derzeit und ist 44. Zu alt gibts nicht. ;-)
PPS: Beruf: Erzieherin, Studium: Grundschullehramt. Ist aber auch in Teilzeit, bzw ... Frei?- Semester (ne,... hm.) und mit Job nebenher und voll wenig Geld und geht auch am Stock bei Hausarbeiten und so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Herzlichen Dank für die neuen Antworten!

Was passiert denn, wenn du diese Hausarbeiten nicht abgibst? Du hast doch auch nicht viele Wahlmöglichkeiten gerade, ob du dich nun dafür hast oder nicht. Das spielt keine Rolle. Es ist sicher nicht unmöglich in drei Tagen zwei Hausarbeiten zu schreiben. Vielleicht leidet darunter die Qualität. Möglich ist es aber dennoch. Du musst dich nur dran setzen! Wenn du meinst, dass du es nicht schaffen kannst, dann musst du aber auch den Entschluss fassen, dass du es eben nicht schaffst. Dann muss man eben über die Konsequenzen nachdenken und mögliche Alternativpläne machen.

Also, wenn ich die Hausarbeit nicht abgebe, die ich hier schreiben sollte, passiert vermutlich gar nichts. Ich kann mir das Fach wahrscheinlich sowieso nicht anrechnen lassen und glaube, dass meine Erasmus-Koordinatorin das Learning Agreement für Blödsinn hält (wobei ich die Hälfte der belegten CPS meinem Gefühl nach bestanden haben müsste, wenn ich auch die Ergebnisse noch nicht habe. Man muss im Ausland 15 von 30 CPs bestehen. Alle geschriebenen Klausuren bzw. beendeten Kurse sind auch in der Heim-Universität anrechenbar, deshalb hab ich darauf natürlich die Priorität gesetzt). Ich habe mich innerlich schon damit abgefunden, sie nicht mehr zu verfassen. Ich hatte dem Dozenten nämlich geschrieben, dass ich es vor dem 31.12. nicht schaffen kann. Darauf hat er geantwortet, dass das zu spät sei und ich vorher fertig werden müsse. Jetzt ist es klar, dass ich es nicht mehr schaffen werde. Mir ist es nur peinlich, das mitzuteilen, aber es führt wohl kein Weg dran vorbei.

Das andere ist auch hier, wäre auch anrechenbar. Es handelt sich aber nur um einen Essay von ca. 3 Seiten, die aber auf der Landessprache verfasst sein müssen. Mittlerweile habe ich 2 Seiten. Dummerweise hätte das aber auch schon längst abgegeben sein müssen, und ich weiß nicht, inwiefern sich der Dozent da noch kooperativ zeigt bzw. ob er das überhaupt noch annimmt.

Dann gibt es noch eine Hausarbeit, die ich dummerweise von zu Hause mitgeschleppt habe. Ich hab dem Dozenten vor ca. 10 Tagen geschrieben, ob es ok wäre, wenn ich sie am 31.12. abgebe. Vor etwas längerer Zeit hat er aber gesagt, dass es ok wäre, diese Hausarbeit noch bis Ende des Jahres abzugeben und dass ich ihm Bescheid sagen solle, wenn ich es doch nicht mehr schaffe. Nun habe ich aber auf meine E-Mail diesmal gar keine Antwort erhalten und weiß jetzt auch nicht so recht, was ich machen soll. Eigentlich handelt es sich um ein Magister-Nebenfach, wobei die schlimmste Konsequenz eine (eventuelle) Verlängerung des Studiums sein müsste. Ich hab in den ersten Semestern schon sehr viel gemacht und bin in meinem Hauptfach daher relativ weit, hab aber eben das Nebenfach vernachlässigt, deshalb ist die Verlängerung nur "eventuell" (JA, es würde mich stören. Und ich hasse mich dafür, dass ich meinen eigenen Anforderungen nicht gerecht werde).

Nebenbei habe ich die letzten Tage vor den Klausuren auch noch eine andere Hausarbeit aus einem Vertiefungsseminar von zu Hause zu Ende geschrieben. Ich war die letzte Woche einfach total ausgelaugt und konnte fast nichts mehr machen... Ich muss die bestanden haben, ansonsten werde ich exmatrikuliert. Außerdem hab ich hier keine Heizung und frier mir den Popo ab 🙁. Ich wollte hier an der Fakultät arbeiten (dort gibt es ne Heizung), die hat nur leider z.Z. geschlossen.

Was deine finanziellen Möglichkeiten angeht, hab ich natürlich auch keinen Einblick. Trotzdem kann ich dir sagen, dass eine Finanzierung auch ohne Bafög funktionieren kann. Ich bekomm keins und auch sonst keine Hilfen. Von niemandem. Dafür habe ich aber auch drei Jobs. Ich zahle auch meine Krankenversicherung und ich hab sogar noch zwei andere Versicherungen am Laufen. Damit will ich nicht sagen, dass du dich an mir messen sollst (was du ja scheinbar gern bei Menschen tust🙄).

Ich befinde mich ungefähr 1300 Euro im Minus. Dazu habe ich hier auch ein Thema eröffnet. Ich habe dort auch meine Ausgaben und "Einnahmen" aufgelistet. Mein schlimmstes finanzielles Problem ist momentan, dass ich kein Geld für den Semesterbeitrag habe, der bis Ende Januar eingegangen sein müsste (Heimat-Uni). Die haben natürlich auch wieder erhöht, kommt noch dazu. Ich werde nächsten Monat ohne diesen Beitrag schon gerade so um die Runden kommen. Im Februar hätte ich dann gar kein Geld mehr. Selbst wenn ich noch ein weiteres Semester hier bleiben kann, muss ich ja wieder einen erneuten Auslands-Bafög-Antrag stellen und das dauert.
Ich kann dann von nichts die Miete zahlen. Ich kenne auch niemanden, der mir hilft. Ich bin total verzweifelt und kann nirgendwo hin. Am 1.2. hätte ich zwar einen Flug nach Deutschland, aber da kann ich ja auch nirgendwo die Miete zahlen.

Wow, 3 Jobs. Doch, klar mess ich mich jetzt. Ist doch normal. Und frag mich, wie du so stark sein kannst, das zu schaffen? Finde ich absolut beneidenswert. Und das auch noch neben dem Studium! Darf ich wissen, was das für Jobs sind und wie du es schaffst, das zeitlich und auch von der Kraft her alles unter einen Hut zu bringen?
Und hast du dann noch Freizeit?

Noch mal kurz zu meinem Geldproblem: Meine Mutter schuldet mir eigentlich ca. 620 Euro. Wird sie mir aber nie wiedergeben (ca. 4 x Kindergeld und dann hab ich ihr auch noch was geliehen... Ich war total krank, hatte NICHTS zu essen und sie fragt mich einen Tag vor der ersten Bafög-Zahlung nach Geld...).
Ich versteh sie nicht und auch das macht mich fertig und zieht mich herunter. Sie behauptet, sie würde mich vermissen und gleichzeitig macht sie sowas. Das versteh ich nicht.
Ich weiß auch nicht ansatzweise, wo ich hingehöre. Irgendwo gibt es keinen Ort für mich, wo ich mich wohlfühlen kann.

Einen Studienkredit kann ich mir nicht nehmen. Ich habe noch nicht genügend CPS dafür (erst, wenn ich die o.g. Hausarbeit bestanden haben sollte...) und außerdem ist es mir ein Rätsel, wie ich den später dann auch noch zurückzahlen sollte.

Ich weiß gerade nicht, ob du schon eine Berufsausbildung hast. Ich geh einfach mal davon aus, dass das nicht der Fall ist. Dann willst du also noch eine Ausbildung machen, die in der Regel drei Jahre dauert? Oder du schlägst dich ab jetzt durch Jobs, die keine Ausbildung voraussetzen? Weil du dich zu alt für ein Studium fühlst?

Nein, ich habe keine. Mein Problem ist nicht nur mein Alter, sondern eben auch meine finanzielle Situation. Was im sozialen Bereich könnte ich mir aber schon vorstellen.

Ich weiß einfach nicht, wie es jetzt weitergehen soll und habe schreckliche Angst, dass die letzten 2 1/2 Jahre Studium umsonst gewesen sein könnten.

Viele Grüße

Edit:
Besonders peinlich: Als ich nachgeschaut hab, ob die Fakultät z.Z. geöffnet hat, bin ich ausgerechnet dem Dozenten begegnet, dem der 31.12. zu spät war :/. Echt viel Glück hab' ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Tränendes Herzchen,

hatte die letzte Zeit keine Möglichkeit hier rein zu schauen. Wie ist denn der aktuelle Stand? Bist du gut ins neue Jahr gekommen?

Also für mich klingt das alles nach ziemlich vielen Baustellen bei dir. Was dein Geld betrifft, so solltest du da vielleicht auch wirklich in dem Thread bleiben, den du dafür schon eröffnet hast. Dafür ist er ja da.

Eigentlich handelt es sich um ein Magister-Nebenfach, wobei die schlimmste Konsequenz eine (eventuelle) Verlängerung des Studiums sein müsste. Ich hab in den ersten Semestern schon sehr viel gemacht und bin in meinem Hauptfach daher relativ weit, hab aber eben das Nebenfach vernachlässigt, deshalb ist die Verlängerung nur "eventuell" (JA, es würde mich stören. Und ich hasse mich dafür, dass ich meinen eigenen Anforderungen nicht gerecht werde).

Ich kenne das Gefühl. Ich habe mir auch vorgeworfen, dass ich gescheitert bin, als ich mein Studium verlängern musste. Aber es war auch befreiend, dass ich mir das eingestanden habe. So ist es nunmal. Dieser Berg von abzugebenden Arbeiten, Jobs und, und, und, hat mich aber wesentlich mehr belastet. Das war quasi ein Neuanfang und damit geht es mir jetzt auch gut.

Außerdem hab ich hier keine Heizung und frier mir den Popo ab 🙁.

Sorry, aber das finde ich schon sehr alarmierend. Wieso hast du denn keine Heizung?


Ich befinde mich ungefähr 1300 Euro im Minus. Dazu habe ich hier auch ein Thema eröffnet. Ich habe dort auch meine Ausgaben und "Einnahmen" aufgelistet. Mein schlimmstes finanzielles Problem ist momentan, dass ich kein Geld für den Semesterbeitrag habe, der bis Ende Januar eingegangen sein müsste (Heimat-Uni). Die haben natürlich auch wieder erhöht, kommt noch dazu. Ich werde nächsten Monat ohne diesen Beitrag schon gerade so um die Runden kommen. Im Februar hätte ich dann gar kein Geld mehr. Selbst wenn ich noch ein weiteres Semester hier bleiben kann, muss ich ja wieder einen erneuten Auslands-Bafög-Antrag stellen und das dauert.
Ich kann dann von nichts die Miete zahlen. Ich kenne auch niemanden, der mir hilft. Ich bin total verzweifelt und kann nirgendwo hin. Am 1.2. hätte ich zwar einen Flug nach Deutschland, aber da kann ich ja auch nirgendwo die Miete zahlen.

Wie gesagt, deine finanziellen Probleme sollte vielleicht besser in dem eigens dafür eingerichteten Thread bleiben. Korrigier mich, falls ich falsch liege: Du machst gerade Auslandssemester und hälst dich lediglich mit dem Auslandsbafög über Wasser? Und wenn du wieder nach Hause kommst, fehlen dir Einnahmen, um überhaupt Miete zahlen zu können?

Ich weiß auch nicht ansatzweise, wo ich hingehöre. Irgendwo gibt es keinen Ort für mich, wo ich mich wohlfühlen kann.

Diesen Ort wirst du finden, wenn du die Probleme angehst. Das geht aber nur Stück für Stück. Und wie ich oben schon geschrieben habe, hast du gerade sehr viele anzugehenden Dinge, die dich beschäftigen (das ist jedenfalls mein Eindruck). Aber ich glaube aus dem Ausland heraus wird das einfach schwierig. Das ist jetzt auch kein Rat, deinen Auslandsaufenthalt abzubrechen!

Das alles sind Dinge, für die du dir Hilfe suchen kannst! Du wirst nicht auf der Straße landen. Zur Not kann man eben wieder bei Familienmitgliedern wohnen oder Freunden, solange man dabei ist, eben wieder auf die Beine zu kommen. Sozialleistungen gibt es ja immerhin auch noch als letzten Rettungsanker. Meine erste Anlaufstellen wären die Beratungsangebote von der Universität. Da gibt es in der Regel neben der Studienberatung auch Sozialberatung für schwierige Lebenslagen und eben auch psychosoziale Beratung.

Ganz existenziell ist doch dein Lebensunterhalt und ein Dach über dem Kopf. Da muss vielleicht eben erst mal alles andere hinten anstehen. Und wenn das Studium dadurch leidet, dass du erst mal deine finanzielle Situation in den Griff bekommst, dann ist das einfach so. Das ist kein Scheitern! Manche Berge nimmt man eben in Etappen. Die wird man nicht an einem Tag besteigen können.

Danach kann dann der weitere Verlauf des Studiums geplant werden oder vielleicht auch ein Neuanfang in anderer Richtung. Das wird dir aber einfacher fallen, wenn du dir nicht ständig darüber Gedanken machen musst, ob du die nächste Monatsmiete zahlen kannst. Deine vergangene Studienzeit wird niemals umsonst gewesen sein, da du daraus immer etwas mit nimmst. Vielleicht kann es ja weitergeführt werden oder falls du wechselst können einzelne Module/Scheine angerechnet werde.

Du hast ja nun auch einen dritten Thread aufgemacht. Und auch da wurde dir eine Therapie empfohlen, genauso auch hier. Ich würde das an deiner Stelle auf jeden Fall in Erwägung ziehen, egal wie die Vorerfahrungen waren.

Puuhhh, ziemlich viel auf einmal. Ich hoffe, ich habe es einigermaßen strukturiert hinbekommen😉 Du wirst das alles schaffen. Und du wirst auch Hilfe dabei bekommen. Die musst du dir aber suchen. Ich wohne und studiere in einer eher kleinen Stadt und ich weiß, dass es hier eben solche Hilfsangebote in Form von Beratung zuhauf gibt. Das wird bei dir nicht anders sein, schätze ich.

Gruß
Mind

PS:
Das mit meinen Jobs hab ich jetzt mal außer Acht gelassen. Ich finde, dass das wirklich nebensächlich ist🙄 Nur soviel dazu: Mein Studium lässt es zu, dass ich sehr frei wählen kann, wann ich welche Seminare belege. Nur so ist das mit den Jobs überhaupt möglich. In anderen Studiengängen wäre das möglicherweise sehr viel schwieriger. Diese Jobs sind auch einer der Gründe, weswegen ich nun länger studieren muss. Aber das ist in Ordnung. Und ja, ich habe auch noch Freizeit. Die Kraft dazu nehme ich vielleicht aus meiner Sichtweise: Ich jobbe nicht neben dem Studium. Ich studiere, weil ich jobbe! Ich könnte auch nen Kredit aufnehmen, was ich mir aber sparen will, einfach weil es auch so geht, auch wenn es länger dauert. Priorität hat für mich aber immer, dass ich mein Leben bestreiten kann. Nur so hab ich überhaupt nen freien Kopf, um mich um Hausarbeiten und ähnliches zu kümmern.
 

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