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"staatlich anerkannter Wirtschaftskorrespondent" - Sinn oder Unsinn?

  • Starter*in Starter*in Penny_Lane_21
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Penny_Lane_21

Gast
hallo, ich bin 21 und habe letztes jahr das 2-jährige berufskolleg abgeschlossen. wohlgemerkt ohne fh-reife (da ich den mathe-zusatzunterricht nicht mitgemacht habe), aber mit dem titel "staatlich geprüfter wirtschaftsassistent".
dass mir dieser nicht allzuviel bringt, habe ich im letzten dreivierteljahr feststellen dürfen, da ich keine einzige einladung zu einem vorstellungsgespräch bekam, obwohl ich massenhaft bewerbungen weggeschickt habe.

nun habe ich an einer sprachschule ein angebot gelesen, in dem man in 18 monaten eine schulische ausbildung zum "staatlich anerkannten wirtschaftskorrespondenten" in englisch und bei bedarf noch zusätzlich in spanisch absolvieren kann. diese ausbildung ist sehr teuer (fast 10.000 euro!), ließe sich aber über bafög finanzieren.
die einrichtung ist seriös und auch sehr bekannt, das also wäre nicht das problem.

nur: lohnt sich das für mich, oder ist dieser "titel" genauso sinnfrei wie der wirtschaftsassi, den ich bereits habe? ich möchte nicht weitere 18 monate auf einem berufskolleg vergeuden, um dann mit einer berufsbezeichnung rumzulaufen, mit der ich sowieso wieder keine ausbildung bzw. eine arbeitsstelle finde. :/
 
ich hab eine prinzipiell ähnliche Ausbildung gemacht

was auch immer diese Sprachschule anbietet, ich denke es ist keine 10.000 € wert

es ist nicht böse gemeint, aber deine Vielzahl an Bewerbungen ist vielleicht nicht (nur) an einem Mangel an fachlicher Kompetenz gescheitert, sondern evtl. auch aufgrund anderer Faktoren
 
Ich halte, bis auf wenige Ausnahmen, nichts von Ausbildungen, fuer die man zahlen muss anstatt fuer seinen Einsatz bezahlt zu bekommen. Solch hochtrabenden Berufsbezeichnungen machen mich eher skeptisch, sind sie doch oft mehr Schein als Sein.

Warum machst du keine auf deine Ausbildung aufbauende ganz normale Lehre anstatt viel Geld fuer einen neuen Kurs auszugeben?
 

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