bertil
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Spaziergänger erschoss Dalmatiner
Ein 55-jähriger Mann soll in Pöchlarn (Bezirk Melk) einen Dalmatiner erschossen haben. Der Hund soll auf den Mischling des Mannes losgegangen sein. Im Bezirk Baden wehrte ein Spaziergänger einen Hund mit einem tödlichen Messerstich ab.
Richtig gehandelt? Das Hunde(rassen)problem keineswegs klein reden wollend hoffe ich, dass der Mann bestraft
wird. Ich kenne die Situation nicht aber der Dalmatiner hat schon zugebissen und man kann wohl davon ausgehen, dass ein zweiter Angriff unwahrscheinlich wäre. Hinterher den Hund exekutieren, dafür sehe ich keine Berechtigung. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich dabei um einen Racheakt handelte. Eines einheimischen Trittbrettfahrers mit Steirerhut, der auch noch ein bisschen Terror stiften wollte. Weil es wie gesagt in aller Regel keinen Sinn hat, einen Hund hinterher zu erschießen, der höchstwahrscheinlich schon längst vom Aggro- in den Angstmodus wechselte. In Eigenregie. Behördliche Einschläferung ausgenommen. Kommt natürlich auf die Rasse an. Sind Dalmatiner hartnäckige Mehrfachattackierer? Dann hätte ich wieder was dazu gelernt.
Ach, ich hab schon so genug von dem irren Feuerwaffen Potlach. Bitte nehmt den Leuten ihre Waffen weg und ja, sehr wohl auch dem gestörten Herrn Doktadokta.
Wen es mit Stock, Hut und Pistole hinaus in die Heide drängt, hat in der Regel einen Plan der Gattung "grrr hoffenlich passiert irgendwas grrrr". Den eigenen Hund schützen funktioniert sowieso nicht, wenn man nicht zufällig Revolverheld ist. Der wird so oder so gebissen und wie immer es ausgeht, hat der andere Hund dann fertig also was bringt das.
Bei den Jägersleuten seh ich das auch nicht ein. Die sollten auch im Fall eines möglichen Fangschusses sichtbar bewaffnet sein und nicht mit Pistolen. Kenn einen Jäger, der geht sogar mit dem Nicker in die Stadt für den Fall, dass er unterwegs ein Eichhörnchen erlösen muss *Kopfschüttel*
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