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Gast
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Habt ihr eure Karriere auch erst ab Ende 20 / Anfang 30 begonnen? Aus welchen Gründen? Wie wurde reagiert? Wie sahen eure Jobchancen aus?
Ich bin 28 und werde jetzt vielleicht hoffentlich demnächst einen sozialen Job machen. Mein Abi bekam ich mit 20. Ein Jahr Wartezeit mit allen möglichen Praktika, die mir dann zeigten, dass ich es nicht machen möchte. Ich habe dann einen Studienplatz bekommen, aber das tat mir körperlich und psychisch nicht gut. Da ich den Stoff auch nicht mehr richtig verinnerlichen konnte (Methodik insbesondere), habe ich den Master gelassen. Dann war ich lange arbeitslos, konnte nicht richtig abschalten und wusste nicht weiter. Jetzt habe ich mich beworben und kann vielleicht in die Behindertenhilfe.
Bei mir haben die Leute, die mich einluden, eigentlich nichts zu meinem Alter gesagt. Meine Pausen betragen auch nie mehr als zwei Jahren und ich hatte ein bisschen Praxiserfahrung. Es waren aber nur Praktika und ein paar Studentenjobs. Allerdings habe ich mich nicht in der Privatwirtschaft beworben und habe eben auch genug Absagen bekommen. Für mich blieben erstmal nur kleine Sachen für den Start übrig: Honorarkraft, Assistentenstellen für max. 800€, Studentenstellen. Manchmal fehlte direkt die Erfahrung mit Gruppe x für die Tätigkeit y.
Ich fühle mich sehr oft unter Zeitdruck, deshalb nehme ich jetzt quasi "alles" an. Das blöde ist, dass ich nach der Zeit ziemlich verunsichert bin über meine Fähigkeiten. Meine ehemaligen Mitschüler sind schon lange mit Master und Einarbeitungszeiten im Job fertig. Meine ehemaligen Komilitonen haben gleich weiter studiert und haben sicherlich bessere Jobaussichten. Sie sind alle sehr handlungsfähig geblieben und haben sich einen passenderen Beruf gesucht als ich, wie es scheint. Das ist schon ziemlich frustrierend.
Wie sieht es bei euch aus?
Ich bin 28 und werde jetzt vielleicht hoffentlich demnächst einen sozialen Job machen. Mein Abi bekam ich mit 20. Ein Jahr Wartezeit mit allen möglichen Praktika, die mir dann zeigten, dass ich es nicht machen möchte. Ich habe dann einen Studienplatz bekommen, aber das tat mir körperlich und psychisch nicht gut. Da ich den Stoff auch nicht mehr richtig verinnerlichen konnte (Methodik insbesondere), habe ich den Master gelassen. Dann war ich lange arbeitslos, konnte nicht richtig abschalten und wusste nicht weiter. Jetzt habe ich mich beworben und kann vielleicht in die Behindertenhilfe.
Bei mir haben die Leute, die mich einluden, eigentlich nichts zu meinem Alter gesagt. Meine Pausen betragen auch nie mehr als zwei Jahren und ich hatte ein bisschen Praxiserfahrung. Es waren aber nur Praktika und ein paar Studentenjobs. Allerdings habe ich mich nicht in der Privatwirtschaft beworben und habe eben auch genug Absagen bekommen. Für mich blieben erstmal nur kleine Sachen für den Start übrig: Honorarkraft, Assistentenstellen für max. 800€, Studentenstellen. Manchmal fehlte direkt die Erfahrung mit Gruppe x für die Tätigkeit y.
Ich fühle mich sehr oft unter Zeitdruck, deshalb nehme ich jetzt quasi "alles" an. Das blöde ist, dass ich nach der Zeit ziemlich verunsichert bin über meine Fähigkeiten. Meine ehemaligen Mitschüler sind schon lange mit Master und Einarbeitungszeiten im Job fertig. Meine ehemaligen Komilitonen haben gleich weiter studiert und haben sicherlich bessere Jobaussichten. Sie sind alle sehr handlungsfähig geblieben und haben sich einen passenderen Beruf gesucht als ich, wie es scheint. Das ist schon ziemlich frustrierend.
Wie sieht es bei euch aus?