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Soziologie + NF BWL, welche Richtung wählen?

N

*Neo*

Gast
Hi,

ich studiere Soziologie im Bachelor mit Nebenfach BWL.
Nun gibt es verschiedene Richtungen auf die man sich hier bei BWL im Nebenfach spezialisieren kann:

-Finanzwirtschaft (beinhaltet: Mathe Wirtschaftsprivatrecht, Gesellschaftsrecht, Wirtschafts - und Wirtschaftsverfassunsgrecht, Investition, Finanzen/Versicherung)

-Marketing (beinhaltet: Mathe, Statistik, Marketing und Medien)

-Produktion/Logistik (Mathe, Investition, Produktion, Quantitative Methoden, Operation und Supply Chain Managment)

-Wirtschaftsrecht (Wirtschaftsprivat-, Gesellschafts-,
Wirtschaftverffasungs-, Wirtschaftsrecht, Mikroökonomik, Bilanzen, Finanzierung)

-Statistik (Mathe, Statistik, Quantitative Methoden)

-Unternehmensführung und öffentliche Wirtschaft (Wirtschaftsrecht etc., Rechnungswesen, Unternehmensführung, Bilanzen, Public Managment)

-Wirtschaftsinformatik (Rechnerpraktikum, Statistik, Produktion, Quantitavive Mehoden, Wirtschaftsinformatik)

-Rechnunsgwesen (Kosten-Leistungsrechnung, Unternehmenführung, Bilanzen, Gesellschafts- Wirtschafts- etc. -recht, Wirtschaftsprüfung,Steuern)

Statikstik hat man bereits in Soziologie. Ich studiere Soziologie mit dem Ziel im Personal- und Qualitätsmanagment etwas zu machen.

Welche BWL-Richtung wäre denn hierfür am besten um Soziologie jobmäßig einbringen zu können? Soziologie hat viel mit der Analyse sozialer Strukturen zu tun und mit Statistik und ist für viele Leute interessant, weil so in Unternehmen nicht nur wirtschaftliche, sondern auch soziale, "menschliche" Strukturen berücksichtigt werden. Z.B. bei der Meinungsforschung oder dem Coaching von Mitarbeitern.

Welche der genannten BWL-Richtungen wird so in 5 Jahren gefragt sein oder wäre eine evtl. Qualifikation die auch alleine gern gesehen wird? Also das man auch wenn in einen Job nicht unbedingt ein Soziologe gebraucht wird man aufgrund der BWL-Kentnisse unterkommen kann. Dazu müssen die natürlich so sein, dass es für viele interessant wäre - aber eben auch in 5 Jahren. Also nicht etwas was "alle" jetzt machen in BWL und wodurch schon durch die BWL-Hauptfach-Studenten der BEdarf gedeckt sein wird.

Ich würde Unternehmensführung und öffentliche Wirtschaft ganz gut finden, möchte mich aber lieber informieren bei Leuten die hier Ahnung haben.
Auch ein Wechsel des Nebenfachs wäre noch möglich, wobei Medien- und Kommunikationswissenschaft oder VWL und Politikwissenschaften oft mit Soziologie gewählt werden.
Auch Anglistik, Deutsch und Psychologie oder Jura als Nebenfach werden gern genommen. (Bei Psychologie ist der NC für mich zu hoch.)
Ich will aber nicht im Ausland arbeiten, ebenso würde ich bei Deutsch keinen Sinn sehen.
Psychologie nehmen hier viele Leute als NF, aber Psychologen lernen eh Statistik, da kann ein Betrieb ja dann gleich einen richtigen Psychologen einstellen, der dann ebenso fit in Statistik ist oder seh ich das falsch?

Beste Grüße

neo
 
Hallo Neo,

nach den Erfahrungen, die meine Nichte in ihrer Ausbildung, einschließlich Studium Soziologie in Bielefeld gemacht hat, ist die Unternehmensführung und öffentliche Wirtschaft eine gute Grundlage, wenn man sich auf leitende Tätigkeiten vorbereitet...
Viele Unternehmen sind heute an einem Punkt des Generationswechsel angekommen, in denen junge angagierte Absolventen in höhere Leitungspositionen Fuß fassen könnten.

Sie ist sehr ehrgeizig und hat bereits nach kurzer Einarbeitungsphase eine leitende Tätigkeit erreicht.

Eines unserer Kinder ist heute im Finanzwesen, höherer Dienst tätig, diese Ausbildungsrichtung wird sich immer im wirtschaftlich-technischen Bereich bewegen... Ihr liegt das absolut und hat sich gut etabliert...

Die Frage ist auch hier immer wieder, was liegt einem selbst am Herzen,
will man einmal an der Basis arbeiten, mit Menschen unmittelbar im Kontakt stehen oder liegen einem das Organisatorische, Projektmanagman, oder eher die Rechtswissenschaften...

Psychologie erfordert später sehr umfangreiche zusätzliche spezielle Qualifizierungen. Für diese Fachrichtung muß man "Brennen und Leben" um nicht mal frustierend über seine berufliche Entwicklung zu stolpern

Wenn man gut fundierte berufliche Entwicklung später einmal mit persönliche Interessen und familiäre Vorstellungen miteinander verbinden kann, hat man gute Chancen den Spagat Beruf und Familie relativ zufrieden im Lebensverlauf zu bewältigen...

Das sind unsere Erfahrungen im beruflichen Lebensverlauf die wir selbst und mit unseren Kindern in den vergangenen Jahren gemacht haben.

Eine rechtliche Entwicklung in Verbindung mit Soziologie wäre eine gute Entscheidung, wenn man einmal gegen das Unrecht in dieser Gesellschaft antreten möchte, auch hier wird es in den nächsten Jahren großen Bedarf geben.

Also sollte man für sich gut abwägen, auch das "Bauchgefühl"einen Platz in der Entscheidung einräumen, um unnötigen Wechsel von Fachrichtungen vermeiden zu können. Ein Studium dauert lange und fordert sehr viel Disziplin und Durchhaltevermögen ab.

Dafür wünsche ich dir viel Erfolg. MfG
 

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