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Soziales Leben = Smartphone?

Vermutlich sind es nur wenige, die die Möglichkeiten eines Smartphones neuester Bauart überhaupt kennen, geschweige denn nutzen. Für den Rest ist es ein Spielzeug und ein süchtig machendes dazu. Hoffentlich nur eine Zeiterscheinung. Ich denke auch, dass du deinen Freundinnen klar machen solltest, dass du keinen Grund siehst, bei dieser Kinderei mitzumachen, da du dich sehr wohl in der Lage siehst dein Sozialleben auch ohne diese Krücke auf die Beine zu stellen.
 
Kann man damit auch telefonieren? 😀

gibt bestimmt ne APP dafür 🙂

ich finde das einfach nur witzig.

jeder der hier sich gegen ein smartphone ausspricht, hatte bisher selber noch nie ein eigenes über einen längeren Zeitpunkt.
Umgekehrt, jeder der ein eigens schon länger hat, argumentiert hier mit eigenen Erfahrungen für ein Smartphone.

Aber ich habe bisher von keinem gehört der einige jahre ein Smartphone hatte und aus der persönlichen Erfahrung her sich dafür entscheidet es wieder loszuwerden 🙂
 
Also ich benütze auch ein Smartphone, wie vielen anderen auch.
Parktisch daran finde ich das ich fast alles in einem Gerät habe und ich nicht mehrere Geräte mit mir rumschleppen muss. Ein weiteres Vorteil ist für mich das die Daten auf mein Smartphone auch gesichert sind und beim Verlust ich mit nur ein neues kaufen muss und nur das Backup aufspielen muss. Auch werden bei mir die Kalender- und Adress-Daten mit den Laptop übertragen damit auf beide Geräte die gleiche Infos vorhanden sind.

Telefon
Adresbuch
iPod/Mediaplayer
Naviprogramm

natürlich gibt es viel mehr nützliche Apps und auch viel unnützes.

Facebook twitter benütze ich nicht und vermisse ich auch nicht.
Whatsapp ist für mich OK, nur mag ich die Gruppen nicht wirklich wenn die kein nützen haben. Den Flut an Nachrichten nervt dann nur.

TE,

kauf dir ein Smartphone wenn es dir danach ist u d nicht eher. Deine Freunde werden deine Freunde bleiben auch wenn du so ein Teil nicht hast oder nicht bei Facebook registriert bist.


Alle die hier so abwertend und negativ schreiben über ein Smartphone, haben (oder hätten) das auch beim Auto, Fernseher, Handy und und und getan. Wie viele habe als die erste Mobile Telefons kamen gesagt das ist unnötig Unsinn und braucht kein Mensch?

Dabei wird eins vergessen, nicht die Technik bestimmt was der Mensch damit macht, sondern der Mensch bestimmt was er mit die Technik macht.

Jeder der ein Mensch verurteilt weil er ein Smartphone besitzt verurteilt eigentlich sich selbst, weil er davon ausgeht das er da nur Unnütz mit machen wird.
 
Aber ich habe bisher von keinem gehört der einige jahre ein Smartphone hatte und aus der persönlichen Erfahrung her sich dafür entscheidet es wieder loszuwerden 🙂

Man gewöhnt sich schnell an Annehmlichkeiten. Und ein Smartphone bringt einige - außer dem Sozialem zeug.

Beispiel von was andrem:
Bei mir im Wagen ist eine Lenkradheizung in einem Paket dabei gewesen.
Ich hätte sie mir einzeln auch nicht gekauft, aber jetzt will ich sie nicht mehr missen.
 
wenn alle so denken würden wie einige hier würden wir heute noch mit Trommeln, Jodeln oder Pfeifsprachen kummunizieren.

Sprache und dessen Anwendung verändert sich.

@komischer Kerl

Mein Beitrag und deine Antwort ist zwar schon etwas länger her - aber ich muss dir widersprechen. Damals, als die Handys ganz neu waren und langsam erschwinglich wurden, wollte ich sowas unbedingt haben. Und hatte es auch bald. Ich finde einfach, die Zeit ist schnelllebig genug und deshalb kann man auch mal langsamer machen, seine alte Technik nutzen und muss nicht noch über alle erdenklichen Wege dauerhaft zu erreichen sein (das nahezu dauerhaft alleine reicht schon).

Ich habe mich da jetzt nicht angegriffen gefühlt. Für mich ist das alles nur so unverständlich (nicht die Technik an sich, nachdem ich 10 Jahre bei einem bekannten Elektronikfachmarktkonzern beschäftigt war, würde ich mich nicht als technikfeindlich bezeichnen, ganz und gar nicht), wieso man immer sofort ... ach, ist auch egal.

Natürlich kann sich Sprache ändern. In allen erdenklichen Varianten und auf und über alle erdenklichen Wege. Aber nur, weil man nicht alle Wege gut findet, heißt das nicht, dass man den Fortschritt dadurch zwingend am fortschreiten hindern muss. Vielleicht hätte man selbst andere Wege geschaffen (und wehe, du fragst mich jetzt, welche).

Ein Smartphone ändert meiner Meinung nach nichts an der Sprache/Ausdrucksweise. Es lässt sie meiner Meinung nach stagnieren oder sich reduzieren.
Bsp.:
Freundin: Ich hab mir ein neues Bett gekauft.
Ich: Echt, was für eins?
Sie zeigt mir wortlos ein Bild mit ihrem Smartphone. Wo bleiben die Details, die schönen Erzählungen, warum sie sich nun für ein Bett mit verdächtigen Metallverzierungen entschieden hat? Es hätte mir besser gefallen, sie hätte es mir in Worten beschrieben.
Aber das Thema der digitalen Demenz will ich nun besser auch nicht einwerfen.
Mir fehlen die Beschreibungen, die Worte, die Gedanken, die dahinterstehen. Das ist mir nunmal wichtig.

Vor ungefähr zwei Minuten wurde ich übrigens schon wieder gefragt, weshalb ich noch kein "schmarty" habe. Ich geh mal meinen 7 Jahre alten MP3-Player fragen (oder doch die 10 Jahre alte Digitalkamera?). Vielleicht fühlen sich die Geräte einfach zu wohl bei mir. "Mein rosa Nokia hält bestimmt noch fünf Jahre", war übrigens die Antwort.

Ich sollte besser schlafen gehen. Mein Analog-Wecker zeigt mir tickend, dass es schon zu spät ist...
 
Ein Smartphone ändert meiner Meinung nach nichts an der Sprache/Ausdrucksweise. Es lässt sie meiner Meinung nach stagnieren oder sich reduzieren.
Bsp.:
Freundin: Ich hab mir ein neues Bett gekauft.
Ich: Echt, was für eins?
Sie zeigt mir wortlos ein Bild mit ihrem Smartphone. Wo bleiben die Details, die schönen Erzählungen, warum sie sich nun für ein Bett mit verdächtigen Metallverzierungen entschieden hat? Es hätte mir besser gefallen, sie hätte es mir in Worten beschrieben.
Aber das Thema der digitalen Demenz will ich nun besser auch nicht einwerfen.
Mir fehlen die Beschreibungen, die Worte, die Gedanken, die dahinterstehen. Das ist mir nunmal wichtig.

Blumig über ein Bett erzählen kann man auch heute noch. Und auch vor 20 Jahren hätte die Gefahr bestanden, dass sie bei der Frage den Quellekatalog rausholt. Wenn man erzählen will, kann man das noch immer tun. Wenn nicht, dann hätten die Menschen auch vor 20 Jahren Möglichkeiten gehabt, sich darum zu drücken.
 
Ein Smartphone ändert meiner Meinung nach nichts an der Sprache/Ausdrucksweise. Es lässt sie meiner Meinung nach stagnieren oder sich reduzieren.
Bsp.:
Freundin: Ich hab mir ein neues Bett gekauft.
Ich: Echt, was für eins?
Sie zeigt mir wortlos ein Bild mit ihrem Smartphone. Wo bleiben die Details, die schönen Erzählungen, warum sie sich nun für ein Bett mit verdächtigen Metallverzierungen entschieden hat? Es hätte mir besser gefallen, sie hätte es mir in Worten beschrieben.
Aber das Thema der digitalen Demenz will ich nun besser auch nicht einwerfen.
Mir fehlen die Beschreibungen, die Worte, die Gedanken, die dahinterstehen. Das ist mir nunmal wichtig.

Vor ungefähr zwei Minuten wurde ich übrigens schon wieder gefragt, weshalb ich noch kein "schmarty" habe. Ich geh mal meinen 7 Jahre alten MP3-Player fragen (oder doch die 10 Jahre alte Digitalkamera?). Vielleicht fühlen sich die Geräte einfach zu wohl bei mir. "Mein rosa Nokia hält bestimmt noch fünf Jahre", war übrigens die Antwort.

Ich sollte besser schlafen gehen. Mein Analog-Wecker zeigt mir tickend, dass es schon zu spät ist...

OK, bei der sprache kommen div. abkürzungen hinzu und wortableitungen von Apps, da geb ich dir recht.

Schönes beispiel.
das Problem bei Beschreibungen ist meiner Meinung nach der, das man gerne was reininterpretiert, das nicht gesagt wird. du hättest zB die "verdächtigen Metallverzierungen" vergrößern können und was dazu sagen/fragen können..

Ein Beispiel von mir:
Ich sollte für eine Freundin einen Blumenstrauß kaufen (für eine Freundin von ihr). Also ab in den Blumenladen, Fotos von den verfügbaren Blumen gemacht, verschickt und angerufen und gefragt welchen Strauß sie will.
Mit einer erklärung kann da viel schief gehn.


Wenn einem die alte technik reicht ist es sein bier, aber - ich spreche da aus erfahrung - irgendwann muss ein schritt passieren. und der kann dann ziemich groß sein.
Beispiel dazu:
Ein bekannter hat sich lange kein neues Office-Paket (also word und co) gekauft und ca 3 generationen übersprungen.
Er kommt heute kaum zurecht damit, weil sich so viel auf einmal verändert hat.

Ich hoffe dein Analoger wecker geht nicht nach ;-)
 
@ spamburger
Wenn Du mich damit meinst...jain, T-Mobile kann ich nicht leiden und obendrein viel zu teuer. Bin mit meinem Mobilfunkvertrag bei 1&1 😉

Countryflat, Media Receiver. Telekombegriffe. Da kam das nur her.

Der einzige Grund, den ich hätte, bei T-Mobile einen Vertrag einzugehen, ist die Hotspotflat. Wenn du die alleine "kaufen" willst, ist die sauteuer. Und die haben nun mal die meisten Hotspots. Es gibt aber auch andere wie mycloud oder so ähnlich, nur die sind auch so teuer. Ein teurer Spaß das ganze Hotgespotte. Bei manchen kommt man aber mal für ne Stunde umsonst rein. Bei Mc Donalds zum Beispiel, da war mal ne Aktion (oder ist noch).
 

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