wenn alle so denken würden wie einige hier würden wir heute noch mit Trommeln, Jodeln oder
Pfeifsprachen kummunizieren.
Sprache und dessen Anwendung verändert sich.
@komischer Kerl
Mein Beitrag und deine Antwort ist zwar schon etwas länger her - aber ich muss dir widersprechen. Damals, als die Handys ganz neu waren und langsam erschwinglich wurden, wollte ich sowas unbedingt haben. Und hatte es auch bald. Ich finde einfach, die Zeit ist schnelllebig genug und deshalb kann man auch mal langsamer machen, seine alte Technik nutzen und muss nicht noch über alle erdenklichen Wege dauerhaft zu erreichen sein (das nahezu dauerhaft alleine reicht schon).
Ich habe mich da jetzt nicht angegriffen gefühlt. Für mich ist das alles nur so unverständlich (nicht die Technik an sich, nachdem ich 10 Jahre bei einem bekannten Elektronikfachmarktkonzern beschäftigt war, würde ich mich nicht als technikfeindlich bezeichnen, ganz und gar nicht), wieso man immer sofort ... ach, ist auch egal.
Natürlich kann sich Sprache ändern. In allen erdenklichen Varianten und auf und über alle erdenklichen Wege. Aber nur, weil man nicht alle Wege gut findet, heißt das nicht, dass man den Fortschritt dadurch zwingend am fortschreiten hindern muss. Vielleicht hätte man selbst andere Wege geschaffen (und wehe, du fragst mich jetzt, welche).
Ein Smartphone ändert meiner Meinung nach nichts an der Sprache/Ausdrucksweise. Es lässt sie meiner Meinung nach stagnieren oder sich reduzieren.
Bsp.:
Freundin: Ich hab mir ein neues Bett gekauft.
Ich: Echt, was für eins?
Sie zeigt mir wortlos ein Bild mit ihrem Smartphone. Wo bleiben die Details, die schönen Erzählungen, warum sie sich nun für ein Bett mit verdächtigen Metallverzierungen entschieden hat? Es hätte mir besser gefallen, sie hätte es mir in Worten beschrieben.
Aber das Thema der digitalen Demenz will ich nun besser auch nicht einwerfen.
Mir fehlen die Beschreibungen, die Worte, die Gedanken, die dahinterstehen. Das ist mir nunmal wichtig.
Vor ungefähr zwei Minuten wurde ich übrigens schon wieder gefragt, weshalb ich noch kein "schmarty" habe. Ich geh mal meinen 7 Jahre alten MP3-Player fragen (oder doch die 10 Jahre alte Digitalkamera?). Vielleicht fühlen sich die Geräte einfach zu wohl bei mir. "Mein rosa Nokia hält bestimmt noch fünf Jahre", war übrigens die Antwort.
Ich sollte besser schlafen gehen. Mein Analog-Wecker zeigt mir tickend, dass es schon zu spät ist...