Also ich selbst war damals sehr sozialphobisch, war deswegen auch länger in Therapie. Mittlerweile habe ich mein Leben fast 180 Grad gewendet und arbeite auch selbst im sozialen Bereich.
Man darf nicht vergessen, letzendlich ist es nur eine Persönlichkeitsstörung, eine Angststörung, um genau zu sein. Da kann was für tun, damit die Ängste weniger werden und dann kann man auch in einem sozialen Berufsfeld arbeiten.
Ich z.B. bin zwar immer noch ein eher ruhiger Vertreter und nicht der beste Redner, aber das gehört nunnmal zu meiner Wesensart und deshalb ist das auch nicht weiter das Problem, es sei denn, man macht sich das zum Problem.
Letzendlich kommt es auch viel mehr darauf an, wie man mit den Menschen, mit denen man arbeitet, umgeht, und zwar auf seine ganz eigene Weise. Ich glaube, gerade wenn man solche sozialphobischen Gedanken mal hatte, weiß man umso besser, was es heißt, jemanden mit Respekt zu behandeln, egal wie er ist oder was für Schwächen jemand hat. Schließlich wünscht man sich das ja auch umgekehrt.
Gerade im sozialen Berufsfeld bin ich immer übrigens auf unglaublich viel Akzeptanz und Respekt gestoßen.
Also, nur Mut, arbeite an dir (falls es um dich geht) und dann ist das auch alles kein wirkliches Problem.
Beschde Grüße
Empathy 🙂