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Soziale phobie und bewerbung

G

Gast

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hallo zusammen,

ich muss hier einfach mal von meinen sorgen erzählen, vllt. könnt ihr mir ja trotzdem ein paar tipps geben.

Ich leider unter sozialer Phobie, aber benötige dringend einen Nebenjob. Ich studiere sonst, aber habe jetzt semesterferien. fürs nächste semester muss ich mir einige dinge anschaffe, deshalb brauche in unbedingt geld. ich schiebe das schon so lange vor mir her, nehme mir immer wieder vor, endlich wo anzurufen aber dann verschiebe ich es erneut. ich kann mich einfach nicht überwinden 🙁
mich belastet das so 🙁
Ich habe mir überlegt, dass ich erstmal was machen will in privathaushalten. z.b. putzen. dort muss ich nicht so ein offizielles bewerbungsgespräch führen. sowas würde wahrscheinlich gar nicht klappen, weil ich mich nicht so toll verkaufen kann :/

Ach mensch, kann mir jemand tipps geben? wäre so dankbar!
morgen wollte ich auf ein paar anzeigen hin anrufen. welche uhrzeit meint ihr ist da am besten?
Oh man ich hab jetzt schon so angst 🙁

Danke fürs lesen.
 
Von wem hast du denn die Diagnose?

Ich glaube, dass du viele hilfreiche Internetgruppen zu diesem Thema finden wirst. Es gibt ein paar Seiten für Sozialängstliche und Phobiker.

Wenn du einen Job willst, findest du einen Weg. An sich gibt es viele kleine Arbeiten, an die man herankommen kann. Auch online. Es gibt ja spezielle Jobportale für Studis (z.B. Unicum, Jobber). Und am Anschlagebrett gibt es bestimmt ein paar Sachen, die dir entgegen kommen.
Nun, das Reden kannst du "verflüssigen", indem du dir etwas aufschreibst. Bereite dich auf eventuelle Fragen vor, die auch realistischerweise gestellt werden könnten. Dazu rate ich dir, das ganze aus der Sicht einer entspannten Person wahrzunehmen. Man wird dir keine gemeinen Fragen stellen, sondern allgemeine Fragen zu deiner Ausbildung und Erfahrung. Verstehst du, was ich meine? Außerdem reicht meistens der Satz - zumindest nach meiner Erfahrung - "Ich bin ein wenig aufgeregt. Sehen Sie es mir bitte nach!".

Was mir vor einem Gespräch hilft ist das Üben zu Hause. Ich gehe die Situation schrittweise durch, bis mir mögliche Probleme bewusst werden. Auf die versuche ich mich dann auch vorzubreiten. Ich gehe sie gedanklich durch, später spreche ich dann (vor einem Spiegel). Ich mache Sprech- und Artikulationsübungen und manchmal Entspannung/Anspannung (progressive Muskelentspannung). Am Tag eines Gesprächs ist es außerdem sehr wichtig, dass ich etwas gegessen habe!
 

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