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so sehr angst vorm allein sein ,,,

B

blume

Gast
hallo
ich weiß nicht wie ich es sagen soll aber ich habe panische angst vorm allein sein,,,,
ich habe eine tolle familie und auch einen freund aber trotzdem fühle ich mich so allein und halte es kaum aus wenn mir mein freund sagt dass er mal nicht kommen kann..... ich weiß nicht warum aber es macht mich fertig.
ich fange an zu heulen und fühle mich in den momenten so allein und ausgeschlossen dass ich es kaum aushalte.ich finde es selber albern und verstehe nicht was das soll aber es kommt einfach immer. das kann doch nicht sein oder ??
 
ja so ist es gar nicht bei mir also dass sonst viele kommen oder ich viele um mich herum habe..... ich bin sher oft allein und ach ich weiß auch nicht was ich da machen soll es ist so scheiße ein hobby lenkt mich ja nicht den ganzen abend oder das ganze wochenende ab
 
Das was du beschreibst habe ich auch oft.
Nur ich bin schon 25 Jahre und mag nicht alleine sein.
Ich weiß ja nicht wie alt du bist.
 
das mit dem allein sein kenne ich auch. Nur mein Problem ist durch meine vergangenheit, verfall ich schnell in Angszustände. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht was ich da machen soll.
 
Das hatte ich auch,schon als ganz kleines Kind (Baby).

War damals so eine komische "moderne Erziehungsansicht"--> mein"Vater" verbot meiner Mutter,mich mit ins Bett zu nehmen (zum Stillen ,ich war zu winzig) und er zwang sie,das Körbchen in die kalte Küche zustellen und mich brüllen zu lassen.

Komischerweise hat sich das ,also einzelne komplette Szenen ,ganz hart in das Gedächtnis eingebrannt. Das Gefühl ist umfassend da. Absolute Verlassenheit --oder Schläge.

Man sagt ja: erst mit paar Jahren hätte man Erinnerungen.

Hab dann mit "verinnerlichtem Verhalten" jahrelang reagiert--war nur "Beobachter" ,schüchtern,still,ängstlich. Es kam ja nichts zurück.

Als älteres Kind/Jugendliche hab ich es geschafft,die Angst zu überwinden--bin oft allein mit "Aufgaben" gewesen---also: wochenlang Haushüten mit kompletter Wirtschaft (Tiere und so).

Hab auch ab 14 allein große Radtouren gemacht,allein .
Hab es einfach umgedreht-- aus dem Mangel ein Freiheitsgefühl.

Wenn man begreift,daß NICHT BÖSES passieren kann und man VIEL SICHERER ist auch ALLEIN ,als in mancher "Gesellschaft" ,wenn man das einmal so für sich organisiert und durchgestanden hat,dann ist die Angst vorm Alleinsein weg.

Lenk Dich ab,lies was Spannendes,setz Dir notwendige ,unabänderliche Ziele (von A nach B kommen ---Schlafplatz erreichen..., harte Arbeit zuende bringen) ,knie Dich in etwas rein---wo Du nicht zum "Grübeln" kommst.
Organisiere Dir bewußt so eine Situation!

Es wird IMMER Zeiten geben,wo einfach mal niemand weiter da ist.
Das ist nicht schlimm---Du kannst singen,Du kannst Radio hören,Du kannst lesen...wenn die Angst kommt,schalte die Phantasie so an,daß Du Dir gute Filme ausdenkst... Dir "Gefährten" vorstellst,Dir überlegst,Du seiest jetzt ein Behüter von Leuten,die auf Dich zählen---oder so...Du kannst in der Stille auch "zu denen reden"...
bei jedem hilft was anderes... Hauptsache: es hilft Dir! 😉😀😎

Es ist völlig egal,wie Du es versuchst: aber ,versuch was und Du wirst sehen...es klappt!

Völlig einsam ist man eher in einer Gruppe kaltherziger Ignoranten.

Wenn niemand da ist,kann Dir auch niemand schaden.
Sieh es mal so ?!

Wenn Du körperlich ALLEIN bist, kannst Du Dir immer etwas ausdenken.
Das ist das Tolle am menschlichen Geist--er steht Dir zur Verfügung,wenn Du ihn brauchst. Fingerschnips und los 😀

Wenn Du Angstgestalten im Kopf hast -- stell ihnen was entgegen!

Ich verstehe Dich - und schick Dir eine Umarmung und ein Päckchen Zuversicht!

Micky
 
Wer als sehr kleines Kind, beziehungsmäßig enttäuscht wird, entwickelt entweder eine enorme Anhänglichkeit, um die Enttäuschung ja nie mehr zu erleben oder Einstellungen, wie sie Micky sehr schön schildert. Oft kann man diese Prägung so oder so kaum noch ändern. Aber es ist interessant, die Sicht des anderen kennen zu lernen, der sein Problem genau andersherum zu lösen lernte.

Schönen Gruß an alle Teilnehmer des Threads

Sigi
 
Hi Blume,

also mir macht es nichts aus, alleine zu sein. Ist schon vorgekommen, dass ich wochenlang keinen Menschen gesehen hab. Einsam war ich aber nicht - solange ich wusste, dass es Freunde und Verwandte oder eine Freundin gibt, die da sind wenn man sie braucht. Es hat mich dann nicht gestört, wenn die für eine längere Zeit weit weg waren. Ich kann darum nur das bestätigen, was Micky schreibt:
Völlig einsam ist man eher in einer Gruppe kaltherziger Ignoranten.
Vieleicht hilft es dir, die Sache aus diesem Blickwinkel zu sehen. Die Menschen die dich mögen, mögen dich auch, wenn sie gerade nicht bei dir sind.


Hi
Es ist ein Teufelskreis: je einsamer ich mich fühle, desto mehr leidet mein Selbstbewusstsein darunter, denn ich bekomme immer mehr Komplexe und fühle mich unattraktiv, dumm und einfach nur schlecht. Es braucht aber Selbstvertrauen, um als interessanter, unabhängiger und aufrichtiger Mann einem Mädel gegenübertreten, mit ihr flirten und eine Beziehung aufbauen zu können...
Das ist wirklich ein Teufelskreis. Wenn man keine Freunde hat, fühlt man sich schlecht und wenn man sich schlecht fühlt, findet man schwer Freunde. Aber da du den Teufelskreis schon kennst, weisst du ja auch, wo du ansetzen kannst: Denk erstmal weniger an Mädels, sondern triff dich mit Leuten, schließe Freundschaften, bau dir einen Bekanntenkreis auf.
Anfangs ist das allerdings schwierig - besonders am Anfang. Aber wenn man erstmal ein paar Leute kennt, entwickelt es sich von selbst. Drum immer dranbleiben.
 
Ich kenne das auch...mein Freund ist der einzige Mensch, dem ich mich anvertrauen kann, da er wirklich weiß, was in meinem Kopf vorgeht. All die anderen sind oberflächlich und kalt. Unsere Beziehung ist derzeit extrem angeschlagen. Genau diese Art macht ihm schwer zu schaffen. Der Gedanke ist schrecklich, ihn dadurch zu verlieren. Ich hatte nie Freunde im Bekanntenkreis oder Familie, der bzw. denen ich mich so anvertrauen könnte......man fühlt sich absolut einsam und sehnt sich nach Anerkennung und Geborgenheit....Ich denke auch, dass die fehlende Liebe in der Kindheit alles schwer gemacht hat. Man ist einfach anders als die anderen und das macht Kontakte schwer, weil man zu oft enttäuscht worden ist....man definiert sich leider über andere...

Vielleicht hat jemand einen Weg gefunden....
 
Ich übe bewußt zwischen drin mal das Alleinesein und besinne mich auf meine Talente und mit was ich mich so beschäftigen könnte . Es wäre schlimm wenn ich vor dem Fernseher und mit einer Tüte Chips hin vegetieren müßte . Meine Kinder leben auch ihr Leben und können nicht ständig da sein . Mit meinem Mann könnte mal was sein wo er nicht mehr da sein könnte . So nimm ich meine Gitarre und übe wieder intensiver . Mit der C Flöte mach ich das gleiche . Ich lese gerne und da wirds auch nicht langweilig . Wenn ich meine Kopfhörer aufsetze und mir meine Lieblingsmusik zukommen lasse genieße ich einfach und träum eine Runde vor mir her , ihr glaubt gar nicht wie die Zeit vergeht wenn man so viel Dinge tun kann . Ist`s mir mal nach Menschen zu mut muß ich halt vor die Türe gehen und dorthin gehen wo ich nette Leute vermute . Tragisch wär es erst für mich wenn ich ans Bett durch Krankheit gefesselt wäre und Dinge nicht mehr tun könnte die ich früher tat . Dann wenn keiner mehr käm da wärs ganz schlimm .
 

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