G
Gast
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Hat hier schon mal jemand die Efahrung gemacht, im Zuge von persönlicher Weiterentwicklung quasi über das alte Umfeld hinaus zu wachsen, und dass das dann Konflikte gegeben hat mit denen die halt da sitzen bleiben wo sie sind?
Ich denke da gerade séhr drüber nach, weil ich vor zwei Wochen einen Streit hatte. Eine Freundin von mir hat viele Baustellen in ihrem Leben, was ich ihr nicht vorwerfe aber sie dreht sich da irgendwie im Kreis. Früher hätte ich da auch immer Rücksicht drauf genommen. Heute bin ich etwas anders drauf. Ich musste Jahrelang lernen mich von schlechten Verhaltensmustern und bestimmten Familienstrukturen abzugrenzen und so langsam trägt das auch Früchte. Jedenfalls ging eine Verabredung schief, was leider oft bei ihre vorkommt. Sie war nicht direkt Schuld dran, aber das ist sie nie, sie zieht sowas irgendwie an dass Sachen nicht klappen. Und da hab ich mir dieses mal einfach gesagt: nicht schon wieder in meiner Zeit, ich überlasse das jetzt ihr, das noch zu regeln und mach das ansonsten so wie ich es für richtig halte. Endergebnis war dass sie es nicht mehr gebacken bekommen hat, ich alleine los war und sie total wütend ist dass ich nicht gewartet/diskutiert/zugehört/Probleme mitgelöst habe.
Ich kann sie zwar verstehen dass ich in dem Moment irgendwie nicht für sie da war, aber auf der anderen Seite merke ich auch wie gut mir das getan hat, ihre Probleme ganz ihr zu überlassen. Und ich denke ein Problem dabei ist, dass sie nicht damit gerechnet hat dass ich so klar reagiere.
Sowas ist generell selten in meinem Umfeld, ich bin ganz klar drauf geprägt dass alle miteinander verstrickt sind und eigentlich keiner so richtig zu seinem recht kommt. Und dass man auf keinen fall aussprechen darf, was die anderen eventuell besser machen könnten, weil alle ihre Opferrolle so bequem finden. Ist natürlich nur ein Teil der Story, es gibt schon recht viel ernsthafte Probs in meinem Umfeld, aber eben auch einen passiven Umgang damit.
Naja, ich werde also immer schlechter darin mir das reinzuziehen, versuche eher mich um mich selbst zu kümmern und im Gegenzug den anderen ihren Kram zu überlassen. Und laufe entsprechend ins Messer, weil ich unausgesprochene Gesetze breche. Eigenverantwortung ansprechen, mich nicht aufhalten lassen, weitergehen wenn die anderen auf der Stelle tanzen usw. Und das will ich noch viel besser können! Habe nun allerdings Angst, wieviel mir dann noch bleibt von den alten Leuten.
Ich fürchte, es besteht die Gefahr dass ich mich von nicht so wenigen Leuten aus dem alten Umfeld entferne und sie vielleicht sogar verliere. Hat jemand von Euch so etwas mal erlebt? Also gleichzeitig Wachsen und Verlust? Ich habe Angst dass das nicht kostenlos zu haben ist. Ich finde zum Beispiel gute Gründe warum ich mich neulich doch mehr auf sie hätte einlassen sollen, insofern macht man sich vielleicht auch immer etwas schuldig wenn man seinen eigenen Weg durchstiefelt?
Ich denke da gerade séhr drüber nach, weil ich vor zwei Wochen einen Streit hatte. Eine Freundin von mir hat viele Baustellen in ihrem Leben, was ich ihr nicht vorwerfe aber sie dreht sich da irgendwie im Kreis. Früher hätte ich da auch immer Rücksicht drauf genommen. Heute bin ich etwas anders drauf. Ich musste Jahrelang lernen mich von schlechten Verhaltensmustern und bestimmten Familienstrukturen abzugrenzen und so langsam trägt das auch Früchte. Jedenfalls ging eine Verabredung schief, was leider oft bei ihre vorkommt. Sie war nicht direkt Schuld dran, aber das ist sie nie, sie zieht sowas irgendwie an dass Sachen nicht klappen. Und da hab ich mir dieses mal einfach gesagt: nicht schon wieder in meiner Zeit, ich überlasse das jetzt ihr, das noch zu regeln und mach das ansonsten so wie ich es für richtig halte. Endergebnis war dass sie es nicht mehr gebacken bekommen hat, ich alleine los war und sie total wütend ist dass ich nicht gewartet/diskutiert/zugehört/Probleme mitgelöst habe.
Ich kann sie zwar verstehen dass ich in dem Moment irgendwie nicht für sie da war, aber auf der anderen Seite merke ich auch wie gut mir das getan hat, ihre Probleme ganz ihr zu überlassen. Und ich denke ein Problem dabei ist, dass sie nicht damit gerechnet hat dass ich so klar reagiere.
Sowas ist generell selten in meinem Umfeld, ich bin ganz klar drauf geprägt dass alle miteinander verstrickt sind und eigentlich keiner so richtig zu seinem recht kommt. Und dass man auf keinen fall aussprechen darf, was die anderen eventuell besser machen könnten, weil alle ihre Opferrolle so bequem finden. Ist natürlich nur ein Teil der Story, es gibt schon recht viel ernsthafte Probs in meinem Umfeld, aber eben auch einen passiven Umgang damit.
Naja, ich werde also immer schlechter darin mir das reinzuziehen, versuche eher mich um mich selbst zu kümmern und im Gegenzug den anderen ihren Kram zu überlassen. Und laufe entsprechend ins Messer, weil ich unausgesprochene Gesetze breche. Eigenverantwortung ansprechen, mich nicht aufhalten lassen, weitergehen wenn die anderen auf der Stelle tanzen usw. Und das will ich noch viel besser können! Habe nun allerdings Angst, wieviel mir dann noch bleibt von den alten Leuten.
Ich fürchte, es besteht die Gefahr dass ich mich von nicht so wenigen Leuten aus dem alten Umfeld entferne und sie vielleicht sogar verliere. Hat jemand von Euch so etwas mal erlebt? Also gleichzeitig Wachsen und Verlust? Ich habe Angst dass das nicht kostenlos zu haben ist. Ich finde zum Beispiel gute Gründe warum ich mich neulich doch mehr auf sie hätte einlassen sollen, insofern macht man sich vielleicht auch immer etwas schuldig wenn man seinen eigenen Weg durchstiefelt?