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Sich weiterentwickeln, dabei alte Freunde zurücklassen?

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Gast

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Hat hier schon mal jemand die Efahrung gemacht, im Zuge von persönlicher Weiterentwicklung quasi über das alte Umfeld hinaus zu wachsen, und dass das dann Konflikte gegeben hat mit denen die halt da sitzen bleiben wo sie sind?

Ich denke da gerade séhr drüber nach, weil ich vor zwei Wochen einen Streit hatte. Eine Freundin von mir hat viele Baustellen in ihrem Leben, was ich ihr nicht vorwerfe aber sie dreht sich da irgendwie im Kreis. Früher hätte ich da auch immer Rücksicht drauf genommen. Heute bin ich etwas anders drauf. Ich musste Jahrelang lernen mich von schlechten Verhaltensmustern und bestimmten Familienstrukturen abzugrenzen und so langsam trägt das auch Früchte. Jedenfalls ging eine Verabredung schief, was leider oft bei ihre vorkommt. Sie war nicht direkt Schuld dran, aber das ist sie nie, sie zieht sowas irgendwie an dass Sachen nicht klappen. Und da hab ich mir dieses mal einfach gesagt: nicht schon wieder in meiner Zeit, ich überlasse das jetzt ihr, das noch zu regeln und mach das ansonsten so wie ich es für richtig halte. Endergebnis war dass sie es nicht mehr gebacken bekommen hat, ich alleine los war und sie total wütend ist dass ich nicht gewartet/diskutiert/zugehört/Probleme mitgelöst habe.

Ich kann sie zwar verstehen dass ich in dem Moment irgendwie nicht für sie da war, aber auf der anderen Seite merke ich auch wie gut mir das getan hat, ihre Probleme ganz ihr zu überlassen. Und ich denke ein Problem dabei ist, dass sie nicht damit gerechnet hat dass ich so klar reagiere.

Sowas ist generell selten in meinem Umfeld, ich bin ganz klar drauf geprägt dass alle miteinander verstrickt sind und eigentlich keiner so richtig zu seinem recht kommt. Und dass man auf keinen fall aussprechen darf, was die anderen eventuell besser machen könnten, weil alle ihre Opferrolle so bequem finden. Ist natürlich nur ein Teil der Story, es gibt schon recht viel ernsthafte Probs in meinem Umfeld, aber eben auch einen passiven Umgang damit.

Naja, ich werde also immer schlechter darin mir das reinzuziehen, versuche eher mich um mich selbst zu kümmern und im Gegenzug den anderen ihren Kram zu überlassen. Und laufe entsprechend ins Messer, weil ich unausgesprochene Gesetze breche. Eigenverantwortung ansprechen, mich nicht aufhalten lassen, weitergehen wenn die anderen auf der Stelle tanzen usw. Und das will ich noch viel besser können! Habe nun allerdings Angst, wieviel mir dann noch bleibt von den alten Leuten.

Ich fürchte, es besteht die Gefahr dass ich mich von nicht so wenigen Leuten aus dem alten Umfeld entferne und sie vielleicht sogar verliere. Hat jemand von Euch so etwas mal erlebt? Also gleichzeitig Wachsen und Verlust? Ich habe Angst dass das nicht kostenlos zu haben ist. Ich finde zum Beispiel gute Gründe warum ich mich neulich doch mehr auf sie hätte einlassen sollen, insofern macht man sich vielleicht auch immer etwas schuldig wenn man seinen eigenen Weg durchstiefelt?
 
Natürlich machst du dich auch dabei "schuldig", wobei das ein hässliches Wort ist.
Entwicklung ist Veränderung und Veränderung mag unangenehme Nebeneffekte haben.
Mein Beispiel ist vielleicht nicht ganz deine Situation, aber ich war ein Jahr im Ausland und kam danach in meine Freundesgruppe zurück. Ich bin davon ausgegangen, dass alles so ist wie vorher, aber Pustekuchen.
Ich hatte mich verändert, die anderen auch, wir setzen unterschiedliche Prioritäten, es knallt, man lebt sich auseinander. Das ist ganz normal.
Ich finde aber nicht, dass du um die Veränderung zu erzwingen deine alten Freunde wegwerfen solltest. Man kann Freundschaften auch auf eine andere Ebene stellen. Von "wir müssen uns jeden Tag sehen und schreiben und überhaupt" auf "ich mag dich, aber wir sind nicht mehr best friends".
 
Hat hier schon mal jemand die Efahrung gemacht, im Zuge von persönlicher Weiterentwicklung quasi über das alte Umfeld hinaus zu wachsen, und dass das dann Konflikte gegeben hat mit denen die halt da sitzen bleiben wo sie sind?

Ich denke da gerade séhr drüber nach, weil ich vor zwei Wochen einen Streit hatte. Eine Freundin von mir hat viele Baustellen in ihrem Leben, was ich ihr nicht vorwerfe aber sie dreht sich da irgendwie im Kreis. Früher hätte ich da auch immer Rücksicht drauf genommen. Heute bin ich etwas anders drauf. Ich musste Jahrelang lernen mich von schlechten Verhaltensmustern und bestimmten Familienstrukturen abzugrenzen und so langsam trägt das auch Früchte. Jedenfalls ging eine Verabredung schief, was leider oft bei ihre vorkommt. Sie war nicht direkt Schuld dran, aber das ist sie nie, sie zieht sowas irgendwie an dass Sachen nicht klappen. Und da hab ich mir dieses mal einfach gesagt: nicht schon wieder in meiner Zeit, ich überlasse das jetzt ihr, das noch zu regeln und mach das ansonsten so wie ich es für richtig halte. Endergebnis war dass sie es nicht mehr gebacken bekommen hat, ich alleine los war und sie total wütend ist dass ich nicht gewartet/diskutiert/zugehört/Probleme mitgelöst habe.

Ich kann sie zwar verstehen dass ich in dem Moment irgendwie nicht für sie da war, aber auf der anderen Seite merke ich auch wie gut mir das getan hat, ihre Probleme ganz ihr zu überlassen. Und ich denke ein Problem dabei ist, dass sie nicht damit gerechnet hat dass ich so klar reagiere.

Sowas ist generell selten in meinem Umfeld, ich bin ganz klar drauf geprägt dass alle miteinander verstrickt sind und eigentlich keiner so richtig zu seinem recht kommt. Und dass man auf keinen fall aussprechen darf, was die anderen eventuell besser machen könnten, weil alle ihre Opferrolle so bequem finden. Ist natürlich nur ein Teil der Story, es gibt schon recht viel ernsthafte Probs in meinem Umfeld, aber eben auch einen passiven Umgang damit.

Naja, ich werde also immer schlechter darin mir das reinzuziehen, versuche eher mich um mich selbst zu kümmern und im Gegenzug den anderen ihren Kram zu überlassen. Und laufe entsprechend ins Messer, weil ich unausgesprochene Gesetze breche. Eigenverantwortung ansprechen, mich nicht aufhalten lassen, weitergehen wenn die anderen auf der Stelle tanzen usw. Und das will ich noch viel besser können! Habe nun allerdings Angst, wieviel mir dann noch bleibt von den alten Leuten.

Ich fürchte, es besteht die Gefahr dass ich mich von nicht so wenigen Leuten aus dem alten Umfeld entferne und sie vielleicht sogar verliere. Hat jemand von Euch so etwas mal erlebt? Also gleichzeitig Wachsen und Verlust? Ich habe Angst dass das nicht kostenlos zu haben ist. Ich finde zum Beispiel gute Gründe warum ich mich neulich doch mehr auf sie hätte einlassen sollen, insofern macht man sich vielleicht auch immer etwas schuldig wenn man seinen eigenen Weg durchstiefelt?


Ersteinmal finde ich es gut, dass du den Willen hast dich in eine positive Richtung weiterzuentwickeln.
Und ja, Wachsen bedeutet manchmal auch Verlust, was aber an sich nicht schlimm ist, sondern ein Stück weit normal. Es ist immer schwierig sich von alten Mustern zu lösen und auf Altbekanntes zu verzichten, um neue Wege zu gehen.

Ich denke sehr viele Leute mussten sich vom alten Umfeld verabschieden, weil sie gemerkt haben, dass es ihnen nicht mehr guttut oder in deinem Fall du nicht mehr in dieser Opferrolle verweilen willst. Du bist nicht für die Probleme deiner Freunde verantwortlich, schon gar nicht, wenn diese sich im Kreis drehen und nichts ändern wollen. Soetwas kann sehr runterziehen und ist anstrengend.

Ich finde es sehr gut, dass du den Mut hast auch mal für dich einzustehen und Verantwortung für dich selbst zu übernehmen. Und genau das bringt dich menschlich weiter.
 
Also jetzt mal ganz ehrlich, wollt ihr etwa sagen, dass eine jahrelange Freundschaft mal eben so weggeworfen werden sollte? Wenn es gar nicht mehr geht, braucht es vielleicht nur etwas Zeit um sich wieder anzunähern. Ich denke, es ist schlimmer sich sein ganzes Leben Gedanken über eine zerbrochene Freundschaft zu machen, als sich einmal über die Probleme in der Freundschaft zu unterhalten. Niemand ist perfekt und du weißt nicht wie deine Freundin über dich denkt. Vielleicht findet sie deine Art, die du entwickelt hast, auch befremdlich.

Vielleicht findet ihr ja noch einmal den Grund eurer Freundschaft - in der man sich eigentlich unterstützen sollte - und lernt diese nochmal zu schätzen.

Viel Erfolg!
 
Hat jemand von Euch so etwas mal erlebt? Also gleichzeitig Wachsen und Verlust?

Ja ich 🙂.


Ich habe Angst dass das nicht kostenlos zu haben ist. Ich finde zum Beispiel gute Gründe warum ich mich neulich doch mehr auf sie hätte einlassen sollen, insofern macht man sich vielleicht auch immer etwas schuldig wenn man seinen eigenen Weg durchstiefelt?

"Kostenlos" sind solche Entwicklungen selten, wenn du es so nennen willst. Aber es kommt auch darauf an, wie du die Gesamtsituation betrachtest und ob du annehmen kannst, dass frühere gute Freundschaften sich nunmal geändert haben und dich mitunter runterziehen oder dir weniger, wenn sogar nichts mehr, geben. Es ist nunmal schlechter in einem unguten Zustand zu verharren, als vorwärtszukommen und sich positiv zu ändern.


Ich fürchte, es besteht die Gefahr dass ich mich von nicht so wenigen Leuten aus dem alten Umfeld entferne und sie vielleicht sogar verliere.

Das ist oft leider der normale Lauf des Lebens, weil der Mensch sein Leben lang heranreift und sich verändert. Gerade oft dann, wenn man sich weiterentwickelt und alte, schlechte Bestandteile seines Selbst oder seine Probleme hinter sich lässt. Man zieht durch seine Lebenseinstellung, Probleme und Emotionen nunmal auch bestimmte Leute an und erhofft sich in Bindungen andere Dinge, als wenn man sich verändert hat.


Ich finde es ist so: wenn man sich in einer Freundschaft nicht mehr gut fühlt oder akzeptiert, muss man sie überdenken. Dabei sollte man aber unterscheiden, ob es sich nur um eine "Phase" handelt, in der einfach ein paar Dinge in einer Freundschaft schief laufen, oder ob es eine Situation ist, in der man langfristig nicht mehr klar kommt. Ungute zwischenmenschliche Beziehungen können einen nunmal auch ausbremsen oder am Werden hindern. Sie ziehen einen noch mehr runter, wenn man Pech hat oder versucht bis zur Selbstaufgabe andere zu "retten".

Es gibt diese negativen Freundschaften, die eigentlich nur aus Problemen zu bestehen scheinen und eben jene Probleme halten diese beiden Menschen nicht selten überwiegend für diese Freundschaft zusammen. Und es gibt "Freunde", die eigentlich nur einen Lebensretter in einer Freundschaft suchen und dem anderen eine Verantwortung aufdrücken, die ungut ist. Diese Freundschaften sind oft unausgeglichen und ein Part "saugt" den anderen regelrecht aus. Wenn es ganz übel läuft, wird eigentlich nur ein seelischer Mülleimer gesucht und es ist egal, ob du es bist oder jemand völlig anderes ...


Also jetzt mal ganz ehrlich, wollt ihr etwa sagen, dass eine jahrelange Freundschaft mal eben so weggeworfen werden sollte? Wenn es gar nicht mehr geht, braucht es vielleicht nur etwas Zeit um sich wieder anzunähern. Ich denke, es ist schlimmer sich sein ganzes Leben Gedanken über eine zerbrochene Freundschaft zu machen, als sich einmal über die Probleme in der Freundschaft zu unterhalten. Niemand ist perfekt und du weißt nicht wie deine Freundin über dich denkt. Vielleicht findet sie deine Art, die du entwickelt hast, auch befremdlich.

Wenn es nur eine Phase ist, aber die Freundschaft ansonsten eng und ausgeglichen ist: dann finde ich, sollte man unbedingt darum kämpfen! Aber wenn sie selbstzerstörerisch ist, muss man sich manchmal von solchen Leuten lösen. Oft erkennt man erst nach Jahren fehlerhafte Entwicklungen oder dass man sich einen Freundeskreis aufgebaut hat, der einem nicht gut gut. Oder einen nur ausnimmt, emotional, eben jener seelischer Mülleimer, der ersetzbar ist. Nicht wenige Leute neigen dazu, Freundschaft und Liebe mit Selbstaufgabe und viel zu hoch angesetzten Idealen zu vermischen. Mit Freunden sollte man zwar Probleme, Gedanken und Gefühle teilen können und auch gehört es für mich zu einer Selbstverständlichkeit, dass gute Freunde sich in dunklen Lebensphasen stützen und vor allem unterstützen! Aber wenn jemand Freunde zu Ersatz-Therapeuten macht, geht der Schuss nach hinten los.

Man sollte zu seinen Freunden immer halten, auch in schweren Zeiten und versuchen, sie zu verstehen, aber eine Freundschaft muss ausgeglichen sein und nicht nur aus Problemen bestehen. Auch sollte niemand seine Freunde als Ersatz-Therapeuten betrachten oder ihnen eine Verantwortung aufwälzen, die sie nicht tragen sollten. Da schwingt dann auch immer unguter Egoismus mit. Das alles sind Gründe, auch eine jahrelange Freundschaft beenden zu müssen.
 
ich finde verluste derart ganz natürlich vom leben so gegeben. und für mich ist das auch logisch nachvollziehabr. wen man sich weiter entwickelt und verändert,passt es mit vielen menschen nicht mehr. ausser sie verändern sich eben mit.
entwicklungsgründe können auch zur trennung von partnerschaften führen.


ich selbst habe auch viele menschen verloren, wo es dann nicht mehr passte. meine erfahrung ist jedoch,das man auch neue kennen lernt, die dann passen.

alte freundschaften können nur weiter bestehen,wenn gegenseitige akzeptanz vollkommen da ist und verständnis für den anderen seinen weg,gegeben ist.

ich habe oft erlebt,das freunde zu mri sagen " wie bist du den jetzt drauf" als ich mich mal anders verhielt,wies gewohnt war. entweder man schafft es dann drüber zu reden und der andere akzeptiert die veränderung und jeder lässt den andern sein wie er ist, oder aber das klappt eben nicht.

entwicklung,wachstum gehört zu (meinem ) leben und wie du schreibst, von menschen die die opferhaltung annehmen oder darin stecken bleiben, entwicklen sich nicht. in meinen augen gehen sie somit gegen das leben. und menschen die gegen das leben gehen....passen nicht zu mir. sie können irgendwann von einem lernen, oder aber man selbst sieht eben , das sich wege trennen.

schuld weil ich meinen eigenen weg gehe? nein, ich sehe das so- ich trage verantwortung für mein leben,ich habe nur eines und ich muss es achten, bewahren und mich selbst fördern.wenn irgendetwas die entwicklung meiner selbs aufhält,blockiert oder zerstört, muss ich die konsequenz ziehen und mich von dem trennen.
da ich mir selbst sonst nicht mehr treu sein kann.
kenne es allerdings so, das sich die "trennungen" wie allein vollzogen, ich brauchte nichts dafür tun, kontakte schliefen ein,man hatte nicht mehr zum teilen und nichts gemeinsames mehr.

doch man trägt keine schuld, es ist wies ist und zum leben, (leben bedeutet lebendigkeit-bewegung und wachstum)....gehört eben auch veränderungen.

bei mir ists so....ich kann heute überhaupt nicht mehr mit menschen, die auf der stelle treten oder generell das leben nicht als prozess an sich sehen..

nimand trägt schuld, man ist nicht ein leben lang aneinander gebunden...kinder im kindergarten...haben auch keinerlei schuldgefühle,wenn sie den kindergaten verlassen und zur schule gehen.😉 da findeta uch ganz natürliche entwicklung statt. die erzieherinnen sind traurig,weil sie die kids eben lange schon kennen und unterstützt haben...doch so ist der lauf des lebens,meiner meinung nach.
(nur ein beispiel.)
mein gedanke: das leben folgt einen natürlichen fluss.


liest sich glaube ich alles gefühllos und sehr egoistisch, doch ich habe viele gespräche mit freunden geführt um klärungen herbei zu führen und viele tränen vergossen....😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat hier schon mal jemand die Efahrung gemacht, im Zuge von persönlicher Weiterentwicklung quasi über das alte Umfeld hinaus zu wachsen, und dass das dann Konflikte gegeben hat mit denen die halt da sitzen bleiben wo sie sind?

Ich denke da gerade séhr drüber nach, weil ich vor zwei Wochen einen Streit hatte. Eine Freundin von mir hat viele Baustellen in ihrem Leben, was ich ihr nicht vorwerfe aber sie dreht sich da irgendwie im Kreis. Früher hätte ich da auch immer Rücksicht drauf genommen. Heute bin ich etwas anders drauf. Ich musste Jahrelang lernen mich von schlechten Verhaltensmustern und bestimmten Familienstrukturen abzugrenzen und so langsam trägt das auch Früchte. Jedenfalls ging eine Verabredung schief, was leider oft bei ihre vorkommt. Sie war nicht direkt Schuld dran, aber das ist sie nie, sie zieht sowas irgendwie an dass Sachen nicht klappen. Und da hab ich mir dieses mal einfach gesagt: nicht schon wieder in meiner Zeit, ich überlasse das jetzt ihr, das noch zu regeln und mach das ansonsten so wie ich es für richtig halte. Endergebnis war dass sie es nicht mehr gebacken bekommen hat, ich alleine los war und sie total wütend ist dass ich nicht gewartet/diskutiert/zugehört/Probleme mitgelöst habe.

Puh, wenn ich Dein Posting lese, bekomme ich Gänsehaut, weil mir gerade was ähnliches passiert, nur halt umgekehrt.

Bist Du sicher, dass das der Grund ist? Habt Ihr darüber geredet oder ist das Deine Vermutung?

Ich könnte Deine Freundin sein. Und wenn ich nicht ziemlich sicher wäre, dass meine sog. Freundin hier nicht schreibt, hätte ich fast glauben können, Du wärst sie.

Irgendwas ist vor ca. 2 Wochen passiert, dass sie sich von mir abgewandt hat. Aber sie hat nie was dazu gesagt. Nur meine Vermutung ist genau das, was Du von Dir beschreibst. Dass sie sich verändert hat, sich von irgendwas abgrenzen will. Doch auf mich wirkt es wie "fallenlassen wie eine heiße Kartoffel". Und das nehme ich ihr sehr übel. Das Gefühl, jetzt nur noch ein lästiges Insekt zu sein, von dem man sich abgrenzen muss, und es nicht einmal für nötig hält, mit mir darüber zu reden.

Hast Du mit Deiner Freundin gesprochen? Ich kann nur sagen: Wenn man sich verändert oder weiterentwickelt, ist es für Freunde nicht immer einfach, mit zu gehen. Aber deswegen muss man die Freundschaften nicht aufgeben, wenn sie noch eine Basis haben. Wenn meine "Freundin" mit mir geredet hätte, hätte unsere Freundschaft mit Sicherheit noch eine Chance gehabt. Doch durch die Art, wie sie mich einfach hat stehen lassen, hat sie mir das Gefühl vermittelt, ihr nichts (mehr) wert zu sein. Und das ist es, was schmerzt.

Ich finde, in Veränderungen darf man nicht nur egoistisch sein (ich muss jetzt an mich denken). Aber genau das erlebe ich auch immer wieder in meinem Umfeld. Aussagen wie "ich bin nicht verantwortlich dafür, wie es Dir geht", " ich muss mich abgrenzen.", "ich muss tun, was mir guttut". Aber ich finde, man sollte seinen Freunden/Freundinnen zumindest die Chance geben, den Weg mitzugehen, vorausgesetzt, sie sind einem dennoch noch wichtig. Doch dafür muss man ihnen auch sagen, wo der eigene Weg hingehen soll.

Ich denke, Deine Freundin weiß, dass sie es Dir nicht immer leicht macht. Doch da Du immer für sie da warst, ist sie verständlicherweise irritiert, wenn Du plötzlich so anders reagierst. Darüber solltest Du mit ihr sprechen, wenn Dir die Freundschaft wichtig ist. Wenn Du das Bedürfnis nicht hast, ist allerdings die Frage, ob es für Dich überhaupt noch eine Freundschaft ist.

Du hast die Entscheidung getroffen, dieses Mal Deine Freundin "ihren Kram machen zu lassen". Möglicherweise denkt sie dann, dass Du dann eben jetzt "Deinen Kram" machen musst.

Neue Wege gehen, sich weiter entwickeln etc. ist m. E. auch ohne Verlust von Freundschaften möglich, wenn man dies nicht von heute auf morgen tut und seine Freunde darauf vorbereitet und mit ihnen redet. Das kann man auch im Nachhinein tun. Doch Du bist diejenige, die die Veränderung möchte. Also bist auch Du m. E. am Zug, mit Deiner Freundin darüber zu reden.
 
Puh, wenn ich Dein Posting lese, bekomme ich Gänsehaut, weil mir gerade was ähnliches passiert, nur halt umgekehrt.

Bist Du sicher, dass das der Grund ist? Habt Ihr darüber geredet oder ist das Deine Vermutung?

Ich könnte Deine Freundin sein. Und wenn ich nicht ziemlich sicher wäre, dass meine sog. Freundin hier nicht schreibt, hätte ich fast glauben können, Du wärst sie.

Irgendwas ist vor ca. 2 Wochen passiert, dass sie sich von mir abgewandt hat. Aber sie hat nie was dazu gesagt. Nur meine Vermutung ist genau das, was Du von Dir beschreibst. Dass sie sich verändert hat, sich von irgendwas abgrenzen will. Doch auf mich wirkt es wie "fallenlassen wie eine heiße Kartoffel". Und das nehme ich ihr sehr übel. Das Gefühl, jetzt nur noch ein lästiges Insekt zu sein, von dem man sich abgrenzen muss, und es nicht einmal für nötig hält, mit mir darüber zu reden.

Hast Du mit Deiner Freundin gesprochen? Ich kann nur sagen: Wenn man sich verändert oder weiterentwickelt, ist es für Freunde nicht immer einfach, mit zu gehen. Aber deswegen muss man die Freundschaften nicht aufgeben, wenn sie noch eine Basis haben. Wenn meine "Freundin" mit mir geredet hätte, hätte unsere Freundschaft mit Sicherheit noch eine Chance gehabt. Doch durch die Art, wie sie mich einfach hat stehen lassen, hat sie mir das Gefühl vermittelt, ihr nichts (mehr) wert zu sein. Und das ist es, was schmerzt.

hm...hast du deiner freundin gesagt,wie sehr verletzt du dich fühlst? oder hast du dich nr zurück gezogen? ...

Ich finde, in Veränderungen darf man nicht nur egoistisch sein (ich muss jetzt an mich denken). Aber genau das erlebe ich auch immer wieder in meinem Umfeld. Aussagen wie "ich bin nicht verantwortlich dafür, wie es Dir geht", " ich muss mich abgrenzen.", "ich muss tun, was mir guttut". Aber ich finde, man sollte seinen Freunden/Freundinnen zumindest die Chance geben, den Weg mitzugehen, vorausgesetzt, sie sind einem dennoch noch wichtig. Doch dafür muss man ihnen auch sagen, wo der eigene Weg hingehen soll.

Ich denke, Deine Freundin weiß, dass sie es Dir nicht immer leicht macht. Doch da Du immer für sie da warst, ist sie verständlicherweise irritiert, wenn Du plötzlich so anders reagierst. Darüber solltest Du mit ihr sprechen, wenn Dir die Freundschaft wichtig ist. Wenn Du das Bedürfnis nicht hast, ist allerdings die Frage, ob es für Dich überhaupt noch eine Freundschaft ist.

Du hast die Entscheidung getroffen, dieses Mal Deine Freundin "ihren Kram machen zu lassen". Möglicherweise denkt sie dann, dass Du dann eben jetzt "Deinen Kram" machen musst.

Neue Wege gehen, sich weiter entwickeln etc. ist m. E. auch ohne Verlust von Freundschaften möglich, wenn man dies nicht von heute auf morgen tut und seine Freunde darauf vorbereitet und mit ihnen redet. Das kann man auch im Nachhinein tun. Doch Du bist diejenige, die die Veränderung möchte. Also bist auch Du m. E. am Zug, mit Deiner Freundin darüber zu reden.

ich finde, man könnte ja auch diejenige die sich verändert, fragen was los ist?...das haben bei mir z.b. welche gemacht. waurm sollte die te am zug sein?....freundschaft beinhaltet doch zwei menschen?warum kann nicht der der sich liegen gelassen fühlt,nachfagen..weil er sich verletzlich macht...das allerdings müsste in einer freundschaft auch möglich sein...😉finde ich.
 
hm...hast du deiner freundin gesagt,wie sehr verletzt du dich fühlst? oder hast du dich nr zurück gezogen? ...


ich finde, man könnte ja auch diejenige die sich verändert, fragen was los ist?...das haben bei mir z.b. welche gemacht. waurm sollte die te am zug sein?....freundschaft beinhaltet doch zwei menschen?warum kann nicht der der sich liegen gelassen fühlt,nachfagen..weil er sich verletzlich macht...das allerdings müsste in einer freundschaft auch möglich sein...😉finde ich.


Zu 1: Da sie so abweisend wurde, habe ich ihr nur einen Brief geschrieben, auf den sie aber nicht reagiert hat. Ich habe auch einen Strang weiter unten ("Es tut so weh - Freundin verloren").

Zu 2: Ja, vielleicht schon. Aber die Frage war ja, ob man zwangsläufig Freundschaften verliert, wenn man sich verändert. Und wenn die Veränderung so stark ist, dass eine Seite so irritiert ist, wie es auch die TE schreibt, dann sollte derjenige mit dem geänderten Verhalten auch sagen, was Sache ist, und sich nicht beschweren, dass der andere wütend, irritiert oder sonstwas ist.

Wenn diese Freundin viele Baustellen hat, könnte ich mir auch vorstellen, dass diese so unsicher ist und glaubt, die TE möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben. So ist es z. B. bei mir. Dann laufe ich zumindest nicht dahinter her.
 
Zu 1: Da sie so abweisend wurde, habe ich ihr nur einen Brief geschrieben, auf den sie aber nicht reagiert hat. Ich habe auch einen Strang weiter unten ("Es tut so weh - Freundin verloren").

Zu 2: Ja, vielleicht schon. Aber die Frage war ja, ob man zwangsläufig Freundschaften verliert, wenn man sich verändert. Und wenn die Veränderung so stark ist, dass eine Seite so irritiert ist, wie es auch die TE schreibt, dann sollte derjenige mit dem geänderten Verhalten auch sagen, was Sache ist, und sich nicht beschweren, dass der andere wütend, irritiert oder sonstwas ist.

Wenn diese Freundin viele Baustellen hat, könnte ich mir auch vorstellen, dass diese so unsicher ist und glaubt, die TE möchte nichts mehr mit ihr zu tun haben. So ist es z. B. bei mir. Dann laufe ich zumindest nicht dahinter her.

man kann aber auch nicht immer auf den anderen so achten und denken,ah da habe ich jemanden verletzt und da muss ich nun schuaen,die hat ja soviele baustellen, man ist auch nur mensch und hat vieleicht auch selbst viele bastellen😉
wenn eine klärung mit der person als ein hinterherlaufen empfunden wird, das stimmt schon etwas mit der rfeundschaft nicht,finde.
 

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