Corona ist nicht nur ein Bier
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Hallo zusammen,
zurzeit bin ich vollkommen ratlos und bin mit meinem Latein zu Ende. Ich (28) bin seit 8 Jahren mit meinem Mann (29) zusammen, wobei die letzten zwei Jahren davon verheiratet. Es hat sehr lange gebraucht, aber heute muss ich leider erkennen, dass mein Mann mir gegenüber mehrfach sexuell übergriffig gehandelt hat. Wann es das erste Mal war, kann ich mich leider nicht erinnern, aber das Gefühl ist dasselbe. Beim Schlafen nähert er mich körperlich, befummelt meine Brüste etc. Das erste Mal war ich zu überrascht, als ich davon aufwachte. Ich tat erstmal so, als würde ich weiterhin schlafen, in der Hoffnung, er lässt es bleiben. Das geschah nicht. Damit ich schnell aus der Situation komme, habe ich mitgemacht. Zu solchen Situation kam es leider oft. In manchen musste ich mich dazu zwingen Lust zu haben, in anderen tat es einfach weh und ja manchmal hatte ich auch Lust auf ihn. Es entwickelte sich eine ungesunde Dynamik, ich fühlte mich unwohl dabei. Wusste jedoch nicht wie ich es am besten ansprechen soll. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und sprach ihn darauf an. Wir redeten lange und er versprach Besserung. Eine zeitlang lief es gut, aber dann wurde er erneut rückfällig (Zwischen dem ersten Gespräch und jetztiger Rückfall vergingen ca. 6 Monate). Also sprach ich ihn diesmal erneut darauf an. Seine Antwort "Ich weiß, mein Verhalten ist falsch. Aber ich habe Bedürfnissen". Ich war so wütend, traurig und verwirrt zugleich. Wir diskutieren laut und er entzog sich der Situation. Am nächsten Tag schrieb er mir, er glaube unter Sexsucht zu leiden. Diese Diagnose hat er sich selbst nach einem Tag Google Recherche gegeben. Ich bin aber da sehr skeptisch. Ich hatte in der Vergangenheit bereits als Lösung ihm vorgeschlagen, dass er woanders Sex holen kann, da ich einfach eine geringe Libido habe. Das wollte er aber nicht. Meinte lieber mit mir und das er klar kommt. Alles leider gelogen wie ich heute feststelle. Diesmal will er sich wirklich helfen lassen (wollte mir Mails von Organisationen zeigen, die er angeschrieben hat). Ich weiß aber nicht, woher ich die Kraft bringen soll, ihm das zu glauben. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.
zurzeit bin ich vollkommen ratlos und bin mit meinem Latein zu Ende. Ich (28) bin seit 8 Jahren mit meinem Mann (29) zusammen, wobei die letzten zwei Jahren davon verheiratet. Es hat sehr lange gebraucht, aber heute muss ich leider erkennen, dass mein Mann mir gegenüber mehrfach sexuell übergriffig gehandelt hat. Wann es das erste Mal war, kann ich mich leider nicht erinnern, aber das Gefühl ist dasselbe. Beim Schlafen nähert er mich körperlich, befummelt meine Brüste etc. Das erste Mal war ich zu überrascht, als ich davon aufwachte. Ich tat erstmal so, als würde ich weiterhin schlafen, in der Hoffnung, er lässt es bleiben. Das geschah nicht. Damit ich schnell aus der Situation komme, habe ich mitgemacht. Zu solchen Situation kam es leider oft. In manchen musste ich mich dazu zwingen Lust zu haben, in anderen tat es einfach weh und ja manchmal hatte ich auch Lust auf ihn. Es entwickelte sich eine ungesunde Dynamik, ich fühlte mich unwohl dabei. Wusste jedoch nicht wie ich es am besten ansprechen soll. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und sprach ihn darauf an. Wir redeten lange und er versprach Besserung. Eine zeitlang lief es gut, aber dann wurde er erneut rückfällig (Zwischen dem ersten Gespräch und jetztiger Rückfall vergingen ca. 6 Monate). Also sprach ich ihn diesmal erneut darauf an. Seine Antwort "Ich weiß, mein Verhalten ist falsch. Aber ich habe Bedürfnissen". Ich war so wütend, traurig und verwirrt zugleich. Wir diskutieren laut und er entzog sich der Situation. Am nächsten Tag schrieb er mir, er glaube unter Sexsucht zu leiden. Diese Diagnose hat er sich selbst nach einem Tag Google Recherche gegeben. Ich bin aber da sehr skeptisch. Ich hatte in der Vergangenheit bereits als Lösung ihm vorgeschlagen, dass er woanders Sex holen kann, da ich einfach eine geringe Libido habe. Das wollte er aber nicht. Meinte lieber mit mir und das er klar kommt. Alles leider gelogen wie ich heute feststelle. Diesmal will er sich wirklich helfen lassen (wollte mir Mails von Organisationen zeigen, die er angeschrieben hat). Ich weiß aber nicht, woher ich die Kraft bringen soll, ihm das zu glauben. Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.