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Sexfrust, ähm? (halbwegs) erfüllte Sexualität für Frau; Männer Egoisten?

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G

Gast M.

Gast
Hey,
(sorry für den Titel, wusste nichts besseres)
es ist mir etwas unangenehm, das zu fragen bzw. zu schreiben, aber hier darf man das, so wie ich mitbekommen habe. Also es geht um meine bisherigen Erfahrungen und wie man als Frau wenigstens halbwegs schönen oder angenehmen Sex erlebt - und ich erwarte gar nicht das Ultimatum, weil Sex für mich nicht das Allerwichtigste ist. Würde es nur gerne mal richtig genießen können / dürfen, besonders in einer festen Partnerschaft (!) ...
Bin derzeit Single und habe keine One-night-stands, das heißt für mich kommt auch absolut nur eine feste Beziehung in Frage. Solange ich in einer solchen nicht bin, kann ich auch gut ohne Sex leben. Mit Mitte 20 bin ich trotzdem 2x spontan mit jemandem im Bett gelandet, weiß nicht wieso, die Erfahrungen waren okay, aber es ist definitiv nicht das, was ich will.

Früher hatte ich überhaupt kein Bedürfnis nach Sex, aber das "besserte" sich im Laufe der Zeit und mit echten Verliebtheitsgefühlen in einer Beziehung. Leider ließ es auch stets zwangsläufig wieder nach... Und eine Beziehung ist nun mal für beide Beteiligten nicht das wahre, wenn einer der beiden (ich in dem Fall) immer weniger Lust hat. (Die Trennungsgründe waren immer ganz andere, aber trotzdem.)

Warum das so ist?
Die Männer, mit denen ich bisher zusammen gewesen bin, waren sehr unterschiedliche Menschen und auch verschiedenen Alters (von Mitte 20 bis Anfang 40). Dennoch habe ich es nie erlebt, dass auch ich mal genießen durfte... oder zumindest nur so lange, wie der Mann es für nötig hielt, wenn ihr wisst was ich meine. Erstens mal habe ich bis auf einen der ONS niemals erlebt, dass einer länger als 3-4 Minuten "durchgehalten hat". Und danach war dann auch Schluss. (Es sei denn, er wollte eine Viertelstunde später nochmal, aber dann war es wieder dasselbe). Oder, wenn man gerade kurz vorm eigentlichen GV oder so richtig mittendrin ist, und das "beste Stück" des Mannes ihn plötzlich im Stich lässt... Habe dafür vollstes Verständnis (!), jedoch nicht dafür, wenn der Mann sich jedes Mal neben einen wirft, etwas enttäuscht sagt --Tut mir Leid, das war jetzt nichts-- und es dabei belässt. Sprich, mich (die eigentlich total heiß gemacht wurde) einfach eiskalt liegen lässt, nur weil "seiner" doch nicht konnte.

Was ist das denn?? Gerade in einer festen Bindung mit viel Liebe, schockiert mich sowas im Nachhinein.
Wie gesagt, mit einer solchen Umgangsweise verliere ich irgendwann die Lust, überhaupt noch Sex haben zu wollen, und werde immer zurückhaltender bis abweisend, wenn er mal wieder möchte. Meinen letzten Ex habe ich mehrmals darauf hingewiesen, zuerst liebevoll und verständnis-suchend, später schon vorwurfsvoll. Er beschwerte sich über meinen Unwillen und ich habe ihm gesagt, dass ich keine richtige Lust aufbringen kann, wenn er nur "drübersteigen" möchte und das war's dann. Leider hat er das niemals verstanden, geschweige denn etwas geändert. (Mit den anderen Männern vorher habe ich nie offen darüber geredet.)

Ich bin durchaus leidenschaftlich, auch fähig mich zu bemühen, und die Männer waren alle keine Eisklotze, sondern schon gefühlvolle Menschen (sonst wäre ich gar nicht mit ihnen zusammen gewesen). Allerdings HIER hat es eben immer gehakt.

Ich mag es gar nicht an mir, mich regelrecht darüber zu "beschweren", weil ich Sex echt nicht überbewerte. Aber wenn eine Partnerschaft darunter leidet, dass ich durch das allgemeine Verhalten des Mannes immer weniger Lust darauf habe, das ist schon doof...

Kann jemand irgendwas dazu sagen?

LG
 
zum einen, solltest du immer mit deinen jeweiligen partner auch drüber reden,
wenn dir etwas nicht gefällt.

und zum anderen, war das ganz einfach die falschen.
es sind nicht alle männer gleich.

lg
 
Penetration ist für den Mann eine einfache, direkte Art, um einen Orgasmus zu erlangen. Da dabei die Klitoris jedoch häufig nicht stimuliert wird, kommt frau auch häufig nicht beim GV, wenn ausschließlich penetriert wird.
Wichtig ist, dass man sich über seine Wünsche und Bedürfnisse austauschen kann.
So mancher Mann geht davon aus, dass rein penetrativer Sex auch bei Frauen ein "sicherer Weg" sei - oft genug, weil ihre Partnerinnen ihnen dies vorgaukeln, um sie nicht zu verletzen.
Ich denke nicht, dass Männer "Egoisten" sind. Welcher Mann hätte es nicht lieber, neben einer zufriedenen Frau einzuschlafen statt neben einer zufriedenen?
Sie wissen schlichtweg oft zu wenig über den Körper ihrer Partnerin.
 
Kann jemand irgendwas dazu sagen?

LG

Du bist offensichtlich nicht sehr bewandert in der "Kunst des Liebens" und hattest bislang das Pech an Partner zu geraten, die diesbezüglich auch noch recht grün hinter den Ohren waren.
Aber keine Bange - die Kunst des Liebens ist erlernbar ..... und wenn Du selbst in dieser Kunst erst ein wenig fester im Sattel sitzt, dann wird Deine Partnerwahl auch entsprechend ausfallen.
 
Danke für eure Antworten!

@Sahara66,
ich würde keineswegs behaupten, dass alle Männer gleich sind, nein nein. Aber dass es eben "die Falschen" waren, möchte ich auch nicht hören 😉 weil die Sache scheint nicht allzu selten zu sein, und es ist allerdings kein Grund für mich, eine Partnerschaft deshalb zu beenden. Problem halt bloß, dass meine sinkende Lust dadurch, einem Mann logischwerweise auch nicht in den Kram passt - und das ist insgesamt nicht gerade förderlich für eine Beziehung. Mein Interesse an Sex würde sicherlich nicht nachlassen, wenn ich auch ein bisschen Genuss daran haben könnte (und nicht nur so lange / kurz, wie der Mann es für nötig hält) bzw. als Frau wünsche ich mir bloß, dass man👎 sich auch um mich und meine Gefühle "dabei" etwas bemüht... Ich finde Sex ansich sehr schön in einer Partnerschaft, aber nicht wenn "schlagartig Schluss ist", sobald der Mann hat, was er will. ^^

Darüber reden... - bedeutet ja auch gleichzeitig, den Mann zu kritisieren, das fällt mir sehr schwer - da suche ich nach einem geeigneten Moment, um es liebevoll rüberzubringen, oder spreche es an, falls ich selbst kritisiert werde, weil mein Interesse nachgelassen hat.

@Patch,
sicher wäre ein Orgasmus auch mal schön beim GV, aber hauptsächlich stört es mich aus anderen Gründen (einfacher Genuss, und auch emotional). Und dass eine durchschnittliche Frau nicht innerhalb von 3 Minuten GV kommt, sollte eigentlich fast jeder Mann wissen, oder? Und was ist, wenn man ausführlich mit ihm darüber spricht, er es aber einfach nicht checken will bzw. keine konkrete Meinung hat, es ein bisschen zu ändern?

@Sonnenwind,
was Du über mich sagst, kann durchaus sein... Jedoch die Männer waren eher nicht mehr "grün hinter den Ohren", sondern die kannten das einfach nicht anders, z.B. mein besagter letzter Ex hatte in seinem Leben schon heftig viele Freundinnen (eine Tatsache, die mir nicht sonderlich gefiel, aber naja) - manchmal würde mich echt interessieren, was meine "Vorgängerinnen" zu seinem Verhalten gedacht haben 😀 bzw. ob sie sich besser damit gefühlt haben als ich (kann ich mir nicht vorstellen), oder ob sein Verhalten erst später (oder bei mir) so geworden ist... Wobei ich mir das auch nicht vorstellen kann, er selbst hielt es für völlig normal. Großartig kritisiert haben kann ihn jedoch keine, ansonsten hätte er es doch mal gelernt haben müssen. ^^ Wer weiß.

Ach ja (wegen Worten von Patch nochmal), soweit ich mich erinnern kann, habe ich meine Unzufriedenheit noch nie direkt "danach" gezeigt. War das vielleicht falsch? Bringe das irgendwie nicht fertig.
 
Meinst du die "Kunst des Liebens" oder die "Kunst des Poppens"?

Liebe führt nicht automatisch zu guten Orgasmen. Es gehören auch Kenntnis und Technik dazu.
 
Meinst du die "Kunst des Liebens" oder die "Kunst des Poppens"?

Liebe führt nicht automatisch zu guten Orgasmen. Es gehören auch Kenntnis und Technik dazu.

Ich meine die Kunst des Liebens, die dem Liebenden das erforderliche Maß an Aufmerksamkeit, Interesse und Hingabe schenkt, das ihn zu einem Meister und Kenner des Instrumentes macht, mit dem er spielt.
 
Das würde bedeuten, dass mangelnde Orgasmen auf mangelnde Liebe zurückzuführen wären.

Ich finde, dies ist ein Trugschluss.
 
Bevor ich jetzt hier einen Text schreibe, in dem ich frustrierter und zynischer klinge, als ich es eigentlich bin, poste ich ein Video von einem Mann, der einen Teil meiner Gedanken zu diesem Thema weitaus lustiger zum Ausdruck gebracht hat.
Allen, die der englischen Sprache mächtig sind, wünsche ich viel Spaß.

Jim Jefferies meinte:
Maybe you need kisses, caresses, compliments and licks, when all we need is you.
Maybe we take our relationship seriously.

Jim Jefferies - Foreplay - YouTube
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey....

ich finde es gut, dass du dich getraut hast dein "Problem" anzusprechen, obwohl du es selbst eher seltsam findest. Natürlich kann ich dir keine Lösung präsentieren, aber ich möchte dir Mut machen dich weiter mit deinem Bedürfnis auseinanderzusetzen und dir zu überlegen, was du dir wünschen würdest. Wie schon von Anderen gesagt wurde, sind nicht alle Männer gleich und ich wünsche dir, dass du mit deinem nächsten Partner diesbezüglich mehr Glück hast. Aber es ist auch wichtig, dass du ehrlich bist und ihm offen sagst, wie es dir mit eurem Sex geht. Ich denke die meisten Männer möchten schon etwas ändern, wenn die Partnerin nicht zufrieden ist. Aber viele wissen nicht wie. Wenn du selbst weißt, was du willst, kannst du deinem Partner das ruhig sagen, du hilfst ihm ja damit.

Nur Mut!
 
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