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Seroquel klinisch betreut ausschleichen

Z

zeroquel

Gast
Hallo zusammen,

meine Mutter ist nun seit 23 Jahren unter ständigem Einfluss von Psychopharmaka, Krankheitsbild Schizophrenie mit wahnhaftem Charakter und Depressionen (Seroquel teilweise bis 700mg). Letztens erst hatte sie erneut einen epileptischen Anfall, der durch eine unstimmige Dosierung ausgelöst wurde. Sie möchte ständig runter von dem Medikament, aber dann sind Ausbrüche (psychotische Schübe) vorprogrammiert. Auf dauer ist das sehr Anstrengend für die ganze Familie. Nun wollen wir versuchen, das Psychopharmaka unter ständiger ärztlicher Betreuung auszuschleichen. Am besten in einer Klinik, die auf so etwas spezialisiert ist. Hat jemand eine Idee welche Kliniken dafür in Frage kommen würden?

Wir wären euch sehr dankbar für ein paar Adressen - Deutschland, Schweiz, Österreich - völlig egal wo

Vielen lieben Dank schonmal
 
Hallo,

also, Deine Mutter ist psychisch krank und auf Psychopharmaka zwingend angewiesen. Diese will sie aber nicht mehr nehmen? Und wenn sie die nicht mehr nimmt, bekommt sie psychotische Schübe? Und sie bekommt epileptische Anfälle, wenn sie die Psychopharmake nicht korrekt nach Anweisung einnimmt?

Und nun wollt Ihr ihr helfen, das Psychopharmaka auszuschleichen!?

Aber wenn sie doch auf Medikamente angewiesen ist, käme m.E. nur eine Umstellung auf ein anderes Medi in Frage, mit dem sie zurecht kommt.

Diese Umstellung kann in jeder psychiatrischen Klinik unter Aufsicht vorgenommen werden.

Sie muß doch bei einem Psycho-Arzt in Behandlung sein. Was sagt der denn dazu?
Ihr müßt doch mit ihm über die 'Unverträglichkeit' des Medikaments gesprochen haben!? Und er kann dann mit Euch und Mutter zusammen beraten, was da zu machen ist! Und mit Sicherheit kennt er auch geeignete psychiatrische Kliniken in Eurer Nähe.

LG
JaneD.
 
Kommt sie denn sonst mit dem Seroquel zurecht? Hatte sie schon mal Risperdal? Ist etwas besser verträglich, vielleicht eine Alternative. Denn wenn sie drauf angewiesen ist...tja, da macht das ausschleichen doch wenig Sinn. Das ist, als ob ein Diabetiker kein Insulin mehr will. Irgendwie funktioniert das nicht.
Klar, ein Neuroleptikum über Jahre und Jahrzehnte zu nehmen, das ist sicher kein gutes Gefühl. Aber wenn sie es braucht???
Warum will sie es denn genau absetzen?
 

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