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selbstzweifel

G

Gast

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Hallo

hoffentlich kennt einer mein problem, denn ich habe das gefühl alleine da zu stehen.
aber ich fang mal an:
noch zu bemerken:
Ich habe eine rein schulische ausbildung zur betriebsleiterin (führungskraft)
und arbeite in einem Hotel in norddeutschland.


angefangen hat es vor ca. 3 jahren als ich mit der ausbildung fertig war und meine 1. stellen in antrat.
nunja, da war ich nicht gut genug. so das ich schon nach 6 monaten gegangen bin ansonnsten warscheinlich früher oder später gegangen worden wäre.

direkt im anschluß habe ich eine neue stelle bekommen. da war ich allerdings auch nicht glücklich, denn egal was ich gemacht habe und ich wollt es allen recht machen, meine (ex) mitarbeiter haben sich beschwert (beschweren sind sie zu meinem vorgesetzten gegangen, nicht zu mir, obwol ich der vorgesetzte von ihnen war) dadurch glaubte man immer, ich hätte nichts im griff, deswegen musste ich mehrmals zu beurteilungsesprächen über Mitarbeiterbeschwerden von denen ich nichts wuste, denn es ist ja keiner zu mir gekommen!
die Kollegen gaben mir immer die schuld und hinterrücks wurde über mich schon geredet, sie sagte mir zwar was an mich stöhrend ist, aber sie haben mir nicht wirklich angeboten mir dabei zu helfen es in den griff zu bekommen und wenn das mal jemand getant hat so wurde dieses verprechnen nie umgestetzt. ich hatte das gefühl im stich gelassen worden zu sein.
letzentlich war es dann so weit das meine vorgesetzte (auch sie hat mir versprechen gegeben mir zu helfen, hat es aber nie umgesetzt) mich kurzum in eine abteilung gesteckt, von der ich wirklich keine ahnung hatte (und zwar von der Haus-Reinigungsabteilung in die Marketingabteilung wo alle ein abgeschlossenes Studium haben und ich einen realschulabschluss mit abgeschlossener ausbildung). da habe ich mich wirklich fehl am platz gefühlt.
gut ich hab mich in der neuen hausabteilung zwar durchgekäpft aber da war ich noch unglücklicher als zuvor. Kündigen, so meine chefin, wollte sie mir nicht denn ich war ihr doch persönlich symphatisch und ich selber konnte aus finanz. Gründen nicht kündigen.
6 Monate habe ich es dann doch geschafft, aber länger durchhalten konnte ich nicht.

jetzt habe ich wieder eine neue stelle.
diese ist kleiner überschaubarer.
jetzt bin ich nicht ganz 5 wochen dort aber ich habe das gefühl es kalppt nicht so wie es soll und wie ich will.
in der neuen stelle habe ich wieder 2 mitarbeiterinnen (nach altem kalliber) sie verstehen nicht warum ich anders bin als meine vorgängerin: die eine kontrolliert mich ständig nach und redet mir in meine arbeitsaufträge rein, die ich den Praktikanten gebe, und sie mischt sich ständig in meine Aufgaben rein, sagt mir was ich zu taun habe. Die Andere ist der meinung ich mache meine kontrolltätigkeit nicht ausführlich genug udnd rennt gleich zum obersten boss, der mich gleich zu sich bestellt und mich fragt warum ist das so, und ich weiß mal wieder nicht worum es geht! als ich sie ansprach warum sie das tut, sagte sie, sie glaube ich könnte deswegen gekränkt sein, nur weil sie etwas gesehen hat was ich nicht gesehen habe.
zudem habe festgestellt sie machen was sie wollen: nehmen Mittel welche wir nicht mehr im system haben bzw. nehmen ein Mittel für etwas wofür es gar nicht geeignet ist, nur weil dadurch das ergebnis besser ausschaut.
und wenn ich sie anspreche weiß ich das sie es aber trotzdem nicht ändern werden.
Zudem kommt auch noch, das ich mir neulich etwas vorgenommen habe, dessen ergebnis überhaupt nicht dem entspricht wie es sein soll.
beispiel: ich wollte einen Boden neu aufarbeiten-> jetzt schaut er schlimmer aus als vorhin.
gut es gibt bereits einen termin zum neu machen aber ich trau dem nicht.

mein gefühl momentan ist Panik/ Angst
- was ist wenn es nächstes mal (Boden) wieder so wird!
- wird die Situation mit den Mitarbeitern schlimmer, kriege ich das in den griff
- versage ich wieder so wie in den 2 stellen zuvor auch (halte ich es dort aus)
- werde ich überhaupt die probezeit bestehen (trotz der schlechten leistung mit dem Boden und den Problemen mit den Mitarbeitern)
- bin ich überhaupt in meinem jobb gut genug oder habe ich die ausbildung nur mit glück bestanden
- Bin ich eine gute führungskraft


ich habe schon vieles im internet diesbezügl. gelesen, aber so richtig geholfen hat es nicht denn es waren immer andere fälle.
ich weiß auch nach 5 wochen in einem neuen unternehmen macht man noch nicht alles richtig und das es probleme mit mitarbeitern geben wird, weil man die menschen eben nicht kennt.
ich weiß auch das man fehler wie mit dem Boden beispielsweise nur 1x macht und das sowas (ein komplett daneben gelaufenes Projekt) jeden und immer wieder passieren kann.
bekannte sagen auch ich solle mit den Mitarbeitern reden, aber ich kenne das aus den letzten beiden stellen, das sich dadurch nichts ändern wird und warum soll es diesesmal anders verlaufen.
sie sagen auch ich soll ihnen bzw. meiner chefin sagen wie ich mich fühle - aber ist das nicht sich blos stellen bzw.ist das dann nicht eine aussage das ich für diese stelle ungeeignet bin?


villeicht kennt jemand solche probleme und hat nicht einen tipp besser damit umzugehen, wenn nicht trotzdem danke fürs lesen.
 
Hallo!
Also als erstes glaube ich nicht,dass du eine schlechte Führungkraft bist und die Ausbildung nur mit Glück bestanden hast! Vielleicht musst du auch einfach noch in deinen Beruf hineinwachsen!
Das ist jetzt nicht böse gemeint,aber bei mir isses z.B so,dass ich nach der Lehre nciht wirklich gut in meinem Job war,da man als Azubi doch in vielen Firmen der Hilfsarbeiter ist! Tja,ich hab die Prüfung eigentlich ganz gut geschafft! Aber auf einmal,nach der Prüfung,sollte ich wunder was können,was ich teilweise gar nciht während der lehrzeit gemacht hatte! Das erste jahr nach meiner Lehre musste ich mich auch sehr durchbeissen und hab zeitweise die Lust an dem Job verloren! Aber ich hab weitergemacht und jetzt kann ich die Sachen von Mal zu Mal besser!

Ich bin auch deiner Meinung,dass du die Gefühle deinen jetzigen mitarbeitern oder chefs nicht mitteilen solltest! Ich vermute,dass deine Mitarbeiter dann das ausnutzen werden und wie gut das bei Vorgesetzten ankommt,weiß ich auch nicht!

Ich kenne dich von deiner Art nicht,wie du mit deinen kollegen umgehst,aber ich würde vorschlagen,dass du ruhig mal härter durchgreifst! Vielleicht macht dich das nicht unbedingt beliebter,aber du kriegst Respekt! Man kann es eh nicht allen rechtmachen!

Bei deiner Befürchtung mit dem Boden....man kann es nie wissen! Aber du musst mit der Einstellung rangehen,dass es nicht noch einmal schief geht! Was genau war denn das Problem daran?

Ich denke jedenfalls nicht,dass du eine schlechte Führungskraft bist,du hast nur vielleicht Pech mit deiner stelle gehabt! Aber deswegen würde ich nicht anfangen,an dir zu zweifeln! Manchmal läuft es einfach nicht rund im Leben auch wenn man sich noch so viel mühe macht! Ich spreche da aus Erfahrung!
Das wichtigste ist einfach,immer das beste zu geben und sich nicht von Leuten beirren lassen,die einen aus der Bahn werfen wollen,denn das geschieht meist einfach nur aus Neid!

Hoffe,ich konnte dich ein wenig motivieren!
lg P
 

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