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Selbstmordversuch was nun?

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Gast

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Hallo
ich weiss nicht wohin ich mit meinen Ängsten hin soll.Ich hab ein grosses Problem.Mein Vater hat gestern versucht sich umzubringen.Er hat sehr starke Tabletten geschluckt und davon gleich 40 stück.Als er ins Krankenhaus kam wirkten die Tabletten bereits.Sein Magen wurde gespült und ausgepunpt und viel kam da nicht raus.Also müsste er die schon vor ner ganzen Weile geschluckt haben.Mein vater hat ein grosses Problem,denn er sitzt im Rollstuhl und sein Arm ist gelähmt.Er hat sich ungeliebt gefühlt und ungebraucht.Er sagte er wäre nur eine Last weil wir soviel zu tun hätten mit ihm.Und er meinte wir würden ihn nicht lieben.Er hat sich gewünscht das ich schwanger werde.Und dann kam der Anruf das er die op erst im April kriegt und solange im Bett liegen muss weil er sich die schulter ausgekugelt hat.
Das hat ihn den Rest gegeben.Ich bin nun schwanegr aber es ist zu spät.
Ich bin nur am heulen weil ich ihn doch überalles Liebe.Ich war gestern ebi ihm in der Klinik und er sah nicht gut aus.Wir mussten ihn ein paar stunden wach halten denn die ärzte sagten sobald er einschläfen wird wird er sterben.
3Tage öang müssen wir nun abngen wenn er die übersteht wird er überleben und wenn nicht dann nicht.Ich ha so eine angst.Bitte sagt mir was soll ich denn da tun? Wie muss ich mich da Verhalten? Ich möchte das er kämpft aber er will nicht.ich will nicht das er stirbt ich brauch ihn doch.
Mensch bitte helft mir

danke gruss
lieber ohne namen
 
Hallo,
ich weis nicht wie es ist durch sowas gehen zu müssen.
Aber ich wollte wenigstens versuchen dir zu helfen ich weis nicht ob was ich jetzt schreibe dir weiter hilft oder nicht...
Ihr könntet vielleicht mit ihm sprechen und ihm zeigen das es etwas gibt wofür es sich zu kämpfen lohnt.Du sagtest er wollte das du schwanger wirst und das du es jetzt bist.Vielleicht könnte ihn das vielleicht einen grund zum kämpfen geben.

Ich weiss nicht womit ich vielleicht sonst noch helfen könnte ich wünsche euch alles gute und das er die op übersteht und es für euch alle besser wird und du auch bald hilfe von anderenmenschen bekommst die dir vielleicht mehr helfen können als ich.
Ich wünsch euch alles gute,
Little black rose
 
sag ihm doch, dass du ihn brauchst. wenn er sich ungebraucht fühlt, ist das doch genau dass, was er hören möchte (und braucht).
sag doch "papa, werde bald wieder gesund. ich brauche dich und mein kind braucht dich als opa." oder so ähnlich.

ich hoffe, es hilft dir!

liebe grüße, ich halt
 
Gast meinte:
Und er meinte wir würden ihn nicht lieben.

Wie kommt er darauf? Hat er Grund zu dieser Annahme? Ist er mit Deiner Mutter noch zusammen?

Gast meinte:
Ich ha so eine angst. Ich möchte das er kämpft aber er will nicht.ich will nicht das er stirbt ich brauch ihn doch.

Hast Du ihm das schon gesagt?

Ich kenne das Gefühl der Hilflosigkeit in solchen Momenten. Vor allem beginnt man, darüber nachzudenken, was man machen kann. Es klingt jetzt absolut hart, aber Du kannst gerade nichts anderes machen, als für ihn da zu sein. Du bist nicht verantwortlich für das, was er sich antut. Dich trifft keine Schuld. Er braucht ganz dringend professionelle Hilfe und am Besten wäre es, wenn er sich diese selber sucht.

Er muss selber sehen dass er merkt, dass da was nicht stimmt und er aus diesem Loch raus muss.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass er die kritische Zeit jetzt übersteht und keine bleibenden Schäden zurückbehält. Klingt jetzt vielleicht hart, aber Du solltest Dich primär um Dich und Dein Kind kümmern. Euch muss es gut gehen. Dein Vater ist erwachsen und komplett klar im Kopf. Du kannst ihm eine Stütze sein, aber den Weg gehen muss er. Sprich doch mal mit ihm, ob er schon mal über eine Therapie nachgedacht hat?!?

Wie geht es ihm heute? Würde mich freuen, wieder von Dir zu lesen.

Liebe Grüße
Daniela
 
Nun sind ein paar tage rum und es geht ihm besser.
Ja ich habe ihn jeden tag besucht und ihm gesagt das ich ihn liebe und ihn brauche und meine geschwister auch.Ich hab ihm das von der schwangerschaft erklährt und mit ihm überalles geredet.Er hatte mir dann versprochen zu kämpfen und ich hab ihm versprochen das sich vieles zuhause ändern wird das ich ihm jeden tag zeige wie sehr ich ihn liebe.
Er wird nun behandelt und eine OP wegen der schulter steht nun bevor,gott sei dank.In ein paar wochen darf er wieder nachhause.Ich bin überglücklich das er es überstanden hat.
ich danke euch für eure antworten die haben sehr gut geholfen.
Es ist toll sich mal auszusprechen und das man dann damit die Lst von den schultern nehmen kann zumindest etwas.
Auf jedenfall werd ich für meinen Papa kämpfen damit sowas nicht nocheinmal passiert
 
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