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Gast
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Hallo liebe Community,
ich stecke momentan in einer riesigen Selbstfindungskrise, bzw weiß ich zur Zeit einfach nicht mehr wer ich bin.
Ich studiere zZt Architektur und mache im Juli meinen Bachelor. Leider fühle ich mich in der Architektur unwohl und kann mir eigentlich nicht vorstellen diesen Beruf auszuüben. Seit ich klein war wollte ich Modedesign studieren, hatte aber nicht die Möglichkeit dazu, da man dafür entweder auf eine teure Privatschule gehen muss oder es auf die Kunsthochschule schaffen muss, wofür ich leider zeichnerisch nicht begabt genug bin. Jetzt hätte ich theoretisch die Möglichkeit doch noch ein Studium in Modedesign anzufangen, jedoch im Ausland. Noch dazu wäre es ein Intensivstudium. Ich studiere momentan in einer sehr kleine Stadt und wohne mit meinem Freund seit vier Jahren zusammen. Würde ich diesen Studienplatz annehmen hieße das für mich 2 weitere Jahre in denen ich mich verschulde (KfW, kein Bafög), Großstadt, was gar nicht mein Ding ist und getrennt von meinem Freund leben, mit dem ich wie gesagt seit über vier Jahren meinen Alltag und mein Leben teile. Natürlich ist es irgendwo mein Kindheitstraum, aber um realistisch zu sein, als Modedesigner würde ich nach dem Studium eh nicht arbeiten, sondern irgendwo im Modebereich und wäre es denn den ganzen Stress und die Extraschulden wert?
Ich muss dazu sagen, dass ich definitiv kein Karrieremensch bin. Mir ist es am wichtigsten mal Familie zu haben mit 2-3 Kindern und glücklich im Leben zu sein. Den Beruf sehe ich eg nur als Mittel, um an Geld zu kommen und leben zu können, mehr auch nicht. Ich sehe weder Erfüllung noch Selbstbestätigung oder Selbstdefinition darin.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass mir mein Job später Spaß machen muss bzw mich nicht nerven darf. Jetzt frage ich mich, wer bin ich?
Bin ich nur jemand, der Angst davor hat seine Träume zu leben und der deswegen irgendwelche logisch und vernünftig klingende Gründe vorschiebt?
Bin ich vielleicht einfach und langweilig und es wäre nicht schlauer einen Job zu haben, der mich nicht zu sehr geistig aussaugt und bei dem ich einfach nur meine 40 Stunden in der Woche ableiste ohne mich zu stressen und danach hab ich meine Ruhe. Ich kann mir auch vorstellen, einen Verwaltungsjob zu machen zB um meine kreative Ader usw im Privatleben auszuleben. Ich freue mich nur jetzt schon wahnsinnig darauf Mutter zu sein und mag mal mind 2-3 Kinder haben. Zwar würde mir persönlich Hausfrau allein nicht ausreichen, aber ich mag später trotz meines Jobs auf jeden Fall genug Zeit und Energie für meine Familie und Kinder haben und der Fels der Familie sein (wenn ihr meinen Freund kennen würde, wüsstet ihr, was ich meine)
Aber dann kommt sie wieder, diese kleine Stimme in meinem Kopf die sagt: "bin ich nur ein Schisser? werde ich in 20 Jahren da sitzen und alles bereuen?"
Ich weiß, dass mir hier niemand sagen kann: "so und so musst düs machen und das ist die richtige Entscheidung für dich!" aber was mir momentan fehlt ist jemand mit Lebenserfahrung.
Es muss doch mehr Leute geben, die immer schon von etwas geträumt haben beruflich, aber vllt festgestellt haben, dass der unglamourösere Weg vielleicht der vernünftigere ist, bzw der, der doch besser zu einem passt.
Ich weiß einfach nicht, inwiefern ich einfach nur Angst habe und und gründe vorschiebe, oder ob ich vielleicht doch eher vernünftig bin.
Wie ihr seht hab ich Fragen über Fragen und musste mir das einfach mal von der Seele schreiben. Ich wollte einfach gerne etwas Beistand und Meinung mal von Menschen mit eventuell etwas mehr Lebenserfahrung, oder Personen, die zZt in derselben Situation stecken.
Danke schonmal an jeden, der sich die Zeit genommen hat, sich diesen Text durchzulesen und vielleicht sogar das eine oder andere Wort dazu für mich da zu lassen 🙂
ich stecke momentan in einer riesigen Selbstfindungskrise, bzw weiß ich zur Zeit einfach nicht mehr wer ich bin.
Ich studiere zZt Architektur und mache im Juli meinen Bachelor. Leider fühle ich mich in der Architektur unwohl und kann mir eigentlich nicht vorstellen diesen Beruf auszuüben. Seit ich klein war wollte ich Modedesign studieren, hatte aber nicht die Möglichkeit dazu, da man dafür entweder auf eine teure Privatschule gehen muss oder es auf die Kunsthochschule schaffen muss, wofür ich leider zeichnerisch nicht begabt genug bin. Jetzt hätte ich theoretisch die Möglichkeit doch noch ein Studium in Modedesign anzufangen, jedoch im Ausland. Noch dazu wäre es ein Intensivstudium. Ich studiere momentan in einer sehr kleine Stadt und wohne mit meinem Freund seit vier Jahren zusammen. Würde ich diesen Studienplatz annehmen hieße das für mich 2 weitere Jahre in denen ich mich verschulde (KfW, kein Bafög), Großstadt, was gar nicht mein Ding ist und getrennt von meinem Freund leben, mit dem ich wie gesagt seit über vier Jahren meinen Alltag und mein Leben teile. Natürlich ist es irgendwo mein Kindheitstraum, aber um realistisch zu sein, als Modedesigner würde ich nach dem Studium eh nicht arbeiten, sondern irgendwo im Modebereich und wäre es denn den ganzen Stress und die Extraschulden wert?
Ich muss dazu sagen, dass ich definitiv kein Karrieremensch bin. Mir ist es am wichtigsten mal Familie zu haben mit 2-3 Kindern und glücklich im Leben zu sein. Den Beruf sehe ich eg nur als Mittel, um an Geld zu kommen und leben zu können, mehr auch nicht. Ich sehe weder Erfüllung noch Selbstbestätigung oder Selbstdefinition darin.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass mir mein Job später Spaß machen muss bzw mich nicht nerven darf. Jetzt frage ich mich, wer bin ich?
Bin ich nur jemand, der Angst davor hat seine Träume zu leben und der deswegen irgendwelche logisch und vernünftig klingende Gründe vorschiebt?
Bin ich vielleicht einfach und langweilig und es wäre nicht schlauer einen Job zu haben, der mich nicht zu sehr geistig aussaugt und bei dem ich einfach nur meine 40 Stunden in der Woche ableiste ohne mich zu stressen und danach hab ich meine Ruhe. Ich kann mir auch vorstellen, einen Verwaltungsjob zu machen zB um meine kreative Ader usw im Privatleben auszuleben. Ich freue mich nur jetzt schon wahnsinnig darauf Mutter zu sein und mag mal mind 2-3 Kinder haben. Zwar würde mir persönlich Hausfrau allein nicht ausreichen, aber ich mag später trotz meines Jobs auf jeden Fall genug Zeit und Energie für meine Familie und Kinder haben und der Fels der Familie sein (wenn ihr meinen Freund kennen würde, wüsstet ihr, was ich meine)
Aber dann kommt sie wieder, diese kleine Stimme in meinem Kopf die sagt: "bin ich nur ein Schisser? werde ich in 20 Jahren da sitzen und alles bereuen?"
Ich weiß, dass mir hier niemand sagen kann: "so und so musst düs machen und das ist die richtige Entscheidung für dich!" aber was mir momentan fehlt ist jemand mit Lebenserfahrung.
Es muss doch mehr Leute geben, die immer schon von etwas geträumt haben beruflich, aber vllt festgestellt haben, dass der unglamourösere Weg vielleicht der vernünftigere ist, bzw der, der doch besser zu einem passt.
Ich weiß einfach nicht, inwiefern ich einfach nur Angst habe und und gründe vorschiebe, oder ob ich vielleicht doch eher vernünftig bin.
Wie ihr seht hab ich Fragen über Fragen und musste mir das einfach mal von der Seele schreiben. Ich wollte einfach gerne etwas Beistand und Meinung mal von Menschen mit eventuell etwas mehr Lebenserfahrung, oder Personen, die zZt in derselben Situation stecken.
Danke schonmal an jeden, der sich die Zeit genommen hat, sich diesen Text durchzulesen und vielleicht sogar das eine oder andere Wort dazu für mich da zu lassen 🙂