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Seinen Platz in der Welt finden

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Gast

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Ich weiß nicht wo ich hingehören möchte und nicht wo ich hinpassen kann.
Ich bin jetzt 28 und weiß nicht was ich aus meinem Leben machen möchte, ich weiß fast nichts mit mir anzufangen.
Die letzten Jahre bin ich sehr verantwortungslos mit dem Leben umgegangen.
Das ändere ich.
Meine Lebenssituation, so wie sie ist, quält mich. Fühle mich oft desolat.
Ich hatte vor Kurzem das große Glück eine Leidenschaft von mir wiederentdecken zu dürfen, ich war innerlich so glücklich darüber, konnte es nicht zeigen und mein Glück nicht halten. Ich habe andere enttäuscht und verärgert. Mich von anderen Schwierigkeiten runterziehen lassen, mich selbst verwirrt und mich irritieren lassen. Ich stehe mir selbst im Weg.
Bin davon müde und enttäuscht, ärgere mich über mich selbst. Habe vermutlich Chancen vertan, kann meine Möglichkeiten und Wege oft nicht sehen.
Ich wäre so gerne einfach "verschwunden" oder endlich "ganz da".
Ich bin ein intensiver Mensch und möchte mich trauen das zu teilen. Doch Gefühle machen mir Angst!
Ich bewege mich eher wie ein Roboter durch den Tag.
In Wahrheit könnte ich so manchmal ausrasten und toben. Ich reiße mich zusammen, bin äußerlich betont ruhig, fresse es in mich hinein und finde bisher nicht zu einem adäquaten Umgang mit mir und meiner Lebenssituation.
Ich bin unglücklich und untröstlich über mein eigenes Verhalten und die Konsequenzen!
Ich bin nie irgendwo lang geblieben, finde bisher keine Ruhe, kein Zutrauen. Ich komme mit meinen Gefühlen nicht zurecht und weiß nicht wie und wo ich meinen Platz in dieser Welt finden kann.
Was kann ich tun? Wie werde ich klar? Wie kann ich lernen mit Gefühlen umzugehen?

Dankbar für andere Gedanken.
 
Lieber Gast/Gästin,

ich habe ein paar Mal deinen Beitrag gelesen und versucht aus den vielen darin enthaltenen Eindrücken und Informationen ein möglichst klares Bild von deiner Lebenssituation zu bekommen...

Und mir scheint, dass du dich im Moment in einer stetigen auf und ab Bewegung befindest, dich abwechselnd dem Leben kurz ein wenig öffnest und dann wieder dich von ihm verschließt und zurückziehst, oder bildlich dargestellt: wiederholt ein wenig ins Leben/in die Welt auftauchst, um gleich danach wieder einzutauchen und dich dem Leben/der Welt zu entziehen. Du tauchst also nicht richtig und nicht ganz auf, kannst du dich dafür nicht richtig entscheiden, hast Angst davor, oder weißt du nicht, ob du es gerade hier und jetzt machen willst.

Und du bist schon müde davon, sehnst dich so sehr danach, irgendwo ganz aufzutauchen und dort deinen Platz in der Welt zu finden. Doch jedes mal findest du nicht genug Zutrauen... Aber du willst es endlich tun!

Vielleicht tauchst du einfach irgendwo richtig auf auch ohne genug Zutrauen?? Mutig ersetzst du es mit der Hoffnung und mit der Neugier - auf das Leben und auf dich? Versuchst dort so lange zu verbleiben, auszuhalten und dort zu leben bis dieser Platz und du dir vertraut werden? Es muss nicht beim ersten Mal der richtige Platz sein, wichtig ist, dass du das Auftauchen und Verbleiben übst, es zu einer lebendigen Erfahrung machst, die du verinnerlichen kannst.

Soviel von mir. Vielleicht findest du etwas darin, was dir ein wenig helfen kann.

Alles Gute und liebe Grüße! 🙂
Lenja
 
hallo erst mal 🙂

Ich muss dir sagen, dass ich fast das selbe problem habe.
Aber als Raht, kann ich dir sagen, dass du nicht dein Zeit, mit solche gedanken, beschäftigen sollst.
Denn meiner meinung her, ist es wichtig, dass man, eigene innerliche gesundheit nicht vergessen sollte.
Wir sind nun mal Menchen und etwas falsches zu machen gehört zur unserem leben.
Das wichtigste ist es das du daraus lernst. Versuch wie möglich, in dir ein Selbstvertrauen mit Mut, zu bauen und die enttäuschungen in dir, auf seite zu legen und darauf hinaus zu kommen.
Falst du jemanden verlätzt oder enttäuscht hast, bitte um verzeihung. Ich hätte es so gemacht ^^

ich hoffe ich konnte die ein bisschen dabei helfen.

Süße und Schöne Grüße 🙂

IranAzeri
 
Hallo Lenja, Hallo IranAzeri,

danke für eure Antworten.

Ja das stimmt, ich tauche nie ganz auf, ich bin zwar da, aber schlucke noch viel runter von dem was ich so tatsächlich fühle und denke oder verwerfe auch einiges und tue es dann doch nicht. Ich glaube es wird dann oft kompliziert, wenn ich mich mit einbringe. Ich ziehe mich oft in mich zurück. Noch-fehlendes-Zutrauen durch Mut und Neugier ersetzten das finde ich sehr gut! Ich habe zwar Angts das ich dann oft ausgelacht werde, komisch rüberkomme oder zu empfindsam oder nicht akzeptiert werde (das werde ich auch nicht, wenn ich nichts von mir zeige), also was solls...zu verlieren habe ich nichts!

Die Person die ich evtl vereltzte haben könnte, die hat mich auch verletzt. Eigentlich müsstenw ir uns gegenseitig beieinander entschuldigen. Glaube der Kontakt ist beendet, ich denke aber noch oft dran und würde das gern klären, auch wenn der Kontat trotzdem nicht wieder belebt wird. Nur möchte ich auch nicht das Weichei sein, das jmd hinterherläuft und mich vllt sogar demütigen. Aber, naja, ich bin schon neugierig was da eigentlich genau passiert ist, nicht nur aus meiner eigenen Sicht. Ich sollte mir wirklich weniger Gedanken machen und mehr Handeln. Da merke ich was für eine große Angst ich habe vor Ablehnung und ähnlichem.....

Ich weiß noch nicht genau was ich tun werde, in Bezug auf den ungeklärten Konflikt. (vllt ist es besser es einfach gut sein zu lassen, ich klammer da vllt auch) Ich habe so viele Baustellen, das es auf jeden all trotzdem genug zu tun gibt. Und ab und zu brauche ich auch den Rückzug, um mir selbst klar zu werden, mir wachsen Dinge schnell über den Kopf und ich kann gar nicht mehr denken.
 
Da hast dú recht, wenn du sagst:,, Ich sollte es lieber sein lassen".
Man muss manche sachen auch so akzeptieren und so annehmen wie es ist.

Aber etwas kann ich dir sagen. Ích habe damals jemanden ungewollt, SEHR verletzt.
7-8 Jahre lang habe ich mir den kopf zerrissen, warum ich das gemacht habe.
Dann habe ich mir vorgenommen etwas dagegen zu machen, damit ich nicht mehr mich so verletzt, schuldig fühle.
Ich habe ihm angeschrieben, und sagte das es mir leid tut. Er hat darauf sehr merkwürdeig reagiert (kann ich auch verstehen, so viele jahre sind vorbei), aber er war trotzdem sehr offen zu mir, wir haben uns verstanden.

Etwas muss ich dir auch sagen, denn keiner würde Positív zurück antworten/reagieren aber damit du dich besser fühlst könnte ich dir als Raht geben, Schreibe ihm/ihn ein sms, nachicht, egal wie.....
Spich denn aufkeinenfall an, wenn seine freunde oder sonst jemand da ist, denn dan würde er/sie sich darüber ungewollt lustig machen 😉.

ich hoffe ich konnte dir helfen 🙂

süße Grüße für dich
 

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