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Seine Eltern "können" nicht zur Hochzeit kommen

SireneLaBelle

Neues Mitglied
Hallo an alle,

ich bin neu hier im Forum lese aber schon länger mit und möchte jetzt auch mal gern eure Meinung hören.

Ich bin seit fast 4 Jahren mit meinem Freund zusammen und am Anfang habe ich mich sehr gut mit seinen Eltern verstanden doch als ich sie näher kennenlerne habe ich gemerkt dass sie schon ein paar Eigenarten und Ansichten haben die ich ünberhaupt nicht teile. Bei den Beiden herrscht noch die typische Rollenverteilung Der Vater arbeitet die Mutter macht den Haushalt und bekommt vom Vater ein kleines Taschengeld. Um sich kaufen zu können was sie gern möchte hat sie einen Minijob. Der Vater ist sehr herrisch möchte alles bestimmen und weiß natürlich alles. Andere Ansichten zählen für ihn nicht und seine Frau und mein Freund (einzige Sohn) haben sich niemals getraut ihm zu widersprechen. Ich bin ganz anders, sage meine Meinung und auch wenn ich seine Ansichten für Schwachsinn halte (ich bin dabei sehr sachlich und erkläre ihm warum ich es anders sehe). Dabei bin ich schon angeeckt aber ich habe mir keine Gedanken gemacht. Hinterher habe ich erfahren, dass die Eltern immer über mich hergezogen haben, dass ich unverschämt wäre einem Erwachsenen zu widersprechen (ich war zu dem Zeitpunkt auch schon 23 also meiner Meinung nach auch Erwachsen 🙂) und ich sowieso nichts zu melden habe. Sowas wurde mir aber nicht direkt gesagt sondern hinter meinem Rücken. Naja das habe ich ja auch erst später erfahren.

Als mein Freund und ich ein halbes Jahr zusammen waren sind wir schon zusammengeszogen was für seine Eltern ein Riesenschlag ins Gesicht war und sie ihm klarmachen wollten wie dumm es sei aus seinem Elternhaus auszuziehen zu einer Frau die in nur ausnutzt. Das hat er mir erzählt und es hat mich sehr verletzt. Ich war danach ca. 2 Monate nicht mehr dort zu besuch und sie wussten warum aber solange ihr Sohn sie besuchte war ihnen das auch egal und mir ehrlich gesagt auch. Nach und nach hat mein Freund mir erzählt wie er in seiner Jugend unter seinen Eltern litt, wenn er z.B. seine Hausaufgaben nicht sauber (bei seinen Eltern hieß das wenn ein Wort korrigiert oder durchgestrichen wurde) sein Heft zerrissen wurde und er musste nicht nur die Hausaufgaben nochmal machen sondern das ganze Heft neu abschreiben. Solche Wutausbrüche gab es wohl sehr häufig. Mein Freund musste jeden Tag 4 Stunden lernen und blieb trotzdem ein Durchschnittsschüler was seine Eltern noch mehr ärgerte. Wenn er schlechte Noten schrieb bekam er Hausarrest ohne! soziale Kontakte. Einmal hat er und das ist nicht gelogen 4 Monate Hausarrest gehabt. Er war 15 Jahre alt und durfte keinen Kontakt zu seinen Freunden haben nicht fernsehen und keine Bücher lesen ausgenommen Schulbücher. Sorry aber das finde ich schon krank. Mein Freund hat in der Zeit ein Tagebuch geschrieben und ich war echt erschrocken. Naja ich wollte nur mal ein paar Einblicke in deren Erziehungsmethoden geben.

Den großen Knall gab es im gemeinsamen Urlaub. Wir wurden von den seinen Eltern eingeladen was mir schon gar nicht passte denn ich wusste ja wie die sind. Jedenfalls wurde mein Freund von seinem Vater wegen irgendeiner Kleinigkeit total angeschrien und es sind ein paar nicht ganz so nette Worte gegen mich gefallen (ich wäre bequem, hätte meinen Freund total in der Hand und befehle ihm alles und ich wäre ja sowieso nicht das. was sie sich als Schwiegertochter vorstellen würden). Ich habe es gehört und von da an den ganzen Urlaub kein Wort mehr mit dem Mann gesprochen. Mein Freund sollte das allein regeln. Nach diesem schrecklichen Urlaub war ich noch ab und an zu besuch da, habe aber nur das nötigste mit dem Vater gesprochen was ihm natürlich gar nicht passte. Mir war es egal. Irgendwann rief die Mutter meines Freundes an wir sollen vorbeikommen das müsste doch endlich mal geklärt werden (mein Freund ist seinem Vater schön in den Hintern gekrochen so wie er es gewohnt ist nur ich habs nicht gemacht das hat ihm nicht gepasst). Wir sind also hingefahren, nur die Mutter war da. Die hat ungefähr eine Stunde auf meinen Freund eingemeckert was er für ein schlimmes undankbares Kind sei und dass er aus seinem Leben nichts machen würe (er hat einen guten Job und auch sonst ist alles gut in seinem Leben ABER er hat nicht den Weg eingeschlagen den seine Eltern für ihn vorgesehen hatten). Ich saß daneben und habe NICHTS gesagt doch dann ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ihr gesagt sie soll aufhören auf meinem Freund rumzuhacken (er hat sich nie gegen seine Eltern gewehrt, wohl aus anerzogener Angst). Dann war ich dran. Sie hat mich beleidigt und mir viele gemeine Dinge gesagt. Ich habe mich gewehrt und meine Meinung gesagt dass ich es unnormal finde wie diese Familie miteinander umgeht usw. Ich habe niemanden beleidigt nur die harte Wahrheit gesagt. Nach einiger Zeit bin ich gegangen weil ich so sauer war und Angst hatte etwas falsches zu sagen. Danach hatte ich fast 2 Jahre keinen Kontakt mein Freund nur sporadisch und das auch nur weil er immer wenn er seine Eltern besucht hat nur angemeckert wurde (er meldet sich zu selten, er könnte einen besseren Job haben, ich mache aus ihm einen schlechten Menschen usw) und deshalb ist er fast gar nicht mehr hingegangen.
Seitdem kommen sie gar nicht mehr zu uns. Für mich wäre das auch alles in Ordnung gewesen aber die beiden haben sich plötzlich so angestellt. Sie sind nicht zum Gebrutstag meines Freundes gekommen weil ich da war (ich meine wir wohnen zusammen) aber sie waren Willkommen ich wäre ganz normal mit ihnen umgegangen. Naja von da an hab ich mich auch nicht wirklich bemüht mit denen wieder in Kontakt zu treten. Einmal wollten wir seine Großmutter zu Weihnachten in ein Restaurant einladen sie hat jedoch gesagt sie könne nicht mit einer Person wie mir an einem Tisch sitzen. Das fand ich echt gemein und ich war zum ersten Mal getroffen.

Lange Geschichte, aber ich finde dass man schon einen Einblick haben muss um sich einen Eindruck machen zu können. Jedenfalls heiraten wir Mitte August. Er ist zu seinen Eltern gefahren und hat gesagt dass er gute Neuigkeiten hat die er ihnen unbedingt mitteilen muss. Ich bin nicht mitgefahren mein Freund hatte Angst dass dies die gute Nachricht in den Schatten stellen würde und wir streiten würden. Ich war einverstanden. Er fuhr also hin und nur seine Mutter war da. Sein Vater wollte lieber zum Sport gehen. Er wollte es jetzt nicht mehr aufschieben und hat es ihr gesagt. Sie hat gemeckert, geheult und dann gesagt dass es ihr zwar in der Seele wehtut sie aber nicht kommen werde. Wegen mir. Wegen meiner Familie. Weil meine Familie bescheid weiß und sie verurteilen würde. Würden sie nicht. Ich habe eine nette Familie und sie werden sie ganz normal behandeln. Das weiß ich 100%ig. Mein Freund weiß es auch. Als er nach Hause kam war er total fertig.
Ich habe geweint weil seine Eltern so gemein sind. Ich habe mich mit meiner Mutter zusammengesetzt. Sie war total sauer so wie ich. Wir haben überlegt ob ich meinem Freund zuliebe dort vorbeifahren soll und sie ganz nett einlade. Ich will es am liebsten nicht machen. Aber ich würde es machen für meinen Freund. Ich bin mir nur so unsicher. Ich würde angekrochen kommen so wie sie es wollten. Es wäre eine geheuchelte Einladung nach all dem was sie meinem Freund angetan haben und wie sie ihn behandeln. Es ist doch ihr eigener Sohn... Was soll ich machen weiß jemand einen Rat?

Vielen Dank fürs lesen ich weiß dass ich sehr unstrukturiert schreibe.
LG

Sirene
 
Hallo,

ich kenne solche Familien mit diesen destruktiven Strukturen sehr gut. Es ist eine Qual für die Kinder.

Am Verhalten der Eltern wird sich nichts ändern. Da helfen alle lieben und versöhnlichen Worte nichts. Der Vater ist so in seinem Tyrannenwahn gefangen, dass man dagegen nicht ankommen kann. Und die Mutter tapst ihm hinterher. Was soll sie auch sonst tun; außer sich von ihm zu trennen. Aber mir scheint, sie ist schon sehr im Weltbild des Vaters gefangen.

Dein Freund wird sich ehrlich mit der Situation auseinandersetzen müssen. Er muss erwachsen werden, sonst wird diese "Baustelle" auf ewig eure Beziehung vergiften.

Er muss lernen, dass er seine Eltern nicht ändern kann und dass er es ihnen nicht Recht machen kann. Er muss lernen sein Leben zu führen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Er muss sich abgrenzen.

Da kann eine Therapie helfen. Das mag auf den ersten Blick beinahe ein wenig übertrieben scheinen, aber die Verhaltensmuster und die Gedankengänge haben sich so tief eingeschliffen, dass man alleine da kaum rauskommt. Vor allem ist es auch ein schmerzhafter Vorgang. Man lehnt sich gegen die scheinbar so perfekten Eltern auf. Es ist nicht leicht zuzugeben, dass die Eltern einen emotional missbraucht haben und es wohl auch immer noch tun.


Ich kann dir und vor allem deinem Freund ein Buch empfehlen:

Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen: Vom Mißbrauch elterlicher Macht und seinen Folgen: Amazon.de: Susan Forward, Annette Charpentier: Bücher



Geht auf Distanz. Schaut, was euch gut tut. Du musst die Eltern nicht einladen. Es ist ihre Entscheidung, ihre Verantwortung. Dein Freund muss nicht sie, sondern sich und dich glücklich machen. Es wurde ihnen gesagt, dass sie herzlich Wilkommen sind. Ende der Anstrengung. Sie wollen nicht, dann wollen sie nicht. Konzentriert euch auf eueren großen Tag und vor allem auf deine liebevolle Familie.

Dein Freund muss lernen nein zu sagen und zwar auf eine Art und Weise, die ihn unverletzlich macht. Erkennt die Gefühle der Gegenseite an, aber fangt nicht an euch zu rechtfertigen. Dein Freund muss sich nicht dafür rechtfertigen, dass er dich heiraten will. Er ist erwachsen. Es ist seine Entscheidung. Er muss nicht der gute Sohn sein. Er wird es nämlich nie sein können. Egal, was er tut, seine Eltern werden die Latte immer eine Stufe höher legen.

Gib du ihm die Anerkennung, die er bei seinen Eltern so verzweifelt sucht. So wie du schreibst, empfängt deine Familie ihn mit offenen Armen und da ist es wichtig, dass er den Respekt bekommt, den seine Eltern ihm nie geben werden.

Sein Vater ist ein Tyrann, ein Narzist. Er hat weder die Fähigkeit des Mitfühlens noch kennt er es andere zu respektieren. Er macht andere nieder, weil er sich damit selbst erhöht. Solange er kontrolliert und herrscht, ist er nicht angreifbar und er hat große Angst, dass ihm die Kontrolle mal irgendwo abhanden kommt und er damit angreifbar wird. Sein Vater müsste eine langwierige, intensive Therapie machen, um sich aus den eigenen kranken Strukturen lösen zu können und um auf Menschen zugehen zu können. Wie hoch diese Wahrscheinlichkeit ist, darüber brauchen wir uns nicht zu unterhalten 🙄 ...

Ändern kann sich nur dein Freund. Er kann sich aus den Verstrickungen befreien und damit ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen. Solange er da nicht firm ist, solltet ihr den Kontakt meiden, sonst geschehen nur neue Verletzungen. Die mag dein Freund nicht immer spüren, aber du schon. Du kommst aus einer gesunden Familie. Je mehr Wunden dir geschlagen werden, umso größer wird die Distanz zwischen dir und deinem Freund. Insgeheim erhoffst du dir nämlich, dass er für dich einsteht und für dich kämpft. Aber das kann er nicht.

Wenn ihr schlau seid, zieht ihr jetzt in Sachen Hochzeit einen ganz klaren Trennungsschritt. Es wäre so schade, wenn auf ewig der Beginn eueres gemeinsamen Ehelebens mit Schmerz und Ärger verbunden wäre. Dein Freund kann die Eltern ein letztes Mal anrufen und ihnen sagen, dass es nur noch diese eine Einladung gibt, entweder sie nehmen sie an oder sie brauchen nicht zur Hochzeit zu kommen. Damit ist sein Gewissen beruhigt, die Eltern haben eine klare Ansage und brauchen sich nicht zu beschweren, wenn sie nicht kommen. Das ist dann ihre Entscheidung.

Es bringt euch nichts einen Affentanz aufzuführen. Seine Eltern haben nicht das geringste Interesse daran sich im Guten zu einigen. Daran solltest gerade du immer denken. Die Leute ticken nicht richtig, verhalten sich nicht wie normale Leute. Erwarte einfach nichts von ihnen. Dann kannst du auch nicht enttäuscht werden.

Man hat insgeheim ja immer die Hoffnung, wenn ich das jetzt nur richtig erkläre, dann wird der andere das schon verstehen. Nein. Wird nicht passieren. Auch die Anerkennung der Eltern, die deinem Freund so fehlt, wird nicht kommen. Sie werden immer etwas finden, was ihn klein macht. Sie suchen danach. Ihre ganze Aufmerksamkeit ist darauf gerichtet. Man kann nur lernen sich davon abzugrenzen und sich von der Meinung der Eltern lösen.


Ich wünsche dir, dass ihr beide die Hochzeit bekommt, die ihr verdient. Mit viel Spaß, lieben Gästen, toller Feierlaune. Ein Tag ganz ohne Streit. Und ihr beide sollt die glücklichsten von allen sein 🙂.


Tuesday
 
hm...ach das ist so blöd, wenn man sich mit den schwiegereltern nicht versteht... 🙁


Du, aber ich finde nicht unbedingt, dass du ihnen damit in den Allerwertesten kriechst. Ich finde eher, dass du damit Größe zeigst. Und du tust es deinem Freund zuliebe, das finde ich echt supersüß von dir. Andere würden längst drauf pfeifen. So wie sie sich dir gegenüber benommen haben...mannomann...

Sie sind wie sie sind. Einsicht wirst du wohl kaum erreichen. Schrecklich, dass sie ihre ganze elterliche Liebe an Bedingungen knüpfen und ihren einzigen Sohn so behandeln.
Aber es ist, wie es ist.

Ich würde sie auch bitten zu kommen. Für deinen Freund ist das ja auch echt ne harte Nummer. Ich mein, da kommt er auch nicht so einfach raus. Er hat immer diesen Konflikt mit den Eltern, man ist auch immer sehr angewiesen auf die Liebe der Eltern, egal was sie einem angetan haben. Das ist leider so. Es ist so schwierig sich davon zu distanzieren. Nimms ihm nicht für übel, wenn er manchmal immer noch nachgibt, wenn es um seinen Vater geht. Er ist eben so erzogen worden.

Und er steht immer zwischen den Stühlen, auch nicht einfach.
Aber er muss trotzdem wahnsinnig stark sein und dich sehr lieben, wenn er trotz eines so dominanten Vaters (dessen Meinung ohne Zweifel einen hohen Wert hat), der absolut gegen dich ist, zu dir hält und dich unbedingt will.

Ich wünsche euch alles Gute.
 
Hallo,


Dein Freund wird sich ehrlich mit der Situation auseinandersetzen müssen. Er muss erwachsen werden, sonst wird diese "Baustelle" auf ewig eure Beziehung vergiften.

Er muss lernen, dass er seine Eltern nicht ändern kann und dass er es ihnen nicht Recht machen kann. Er muss lernen sein Leben zu führen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Er muss sich abgrenzen.

Da kann eine Therapie helfen. Das mag auf den ersten Blick beinahe ein wenig übertrieben scheinen, aber die Verhaltensmuster und die Gedankengänge haben sich so tief eingeschliffen, dass man alleine da kaum rauskommt. Vor allem ist es auch ein schmerzhafter Vorgang. Man lehnt sich gegen die scheinbar so perfekten Eltern auf. Es ist nicht leicht zuzugeben, dass die Eltern einen emotional missbraucht haben und es wohl auch immer noch tun.


Tuesday


Ich geben dir absolut recht! Aber das muss von ihm kommen. Wenn sie jetzt anfängt ihn zu überreden, wird es für ihn immer nur noch schlimmer und schwieriger. Denkst du nicht?
 
Ich geben dir absolut recht! Aber das muss von ihm kommen. Wenn sie jetzt anfängt ihn zu überreden, wird es für ihn immer nur noch schlimmer und schwieriger. Denkst du nicht?

Natürlich. Ich habe auch nicht gesagt, dass sie ihn überreden soll. Überredungsversuche sollte es in einer funktionierenden Partnerschaft aber sowieso nicht geben, sondern es sollte immer eine gemeinschaftliche Entscheidung sein. Das Reden und miteinander eine Lösung finden ist das Wichtigste.


Tuesday
 
Hallo zusammen 🙂,

danke für die Antworten. Ich habe alles sorgfältig und oft gelesen und ich denke auch, dass es besser wäre wenn seine Eltern ganz aus seinem Leben verschwinden würden. Aber ich weiß auch dass es sehr schwierig für ihn ist. Er hatte nie andere Bezugspersonen weil seine Eltern ihn immer so sehr an sich geklammert haben...

Er ist immer so unglücklich wenn er dort war und auch wenn er nur mit ihnen telefoniert hat.

Er wird noch einmal anrufen und sie nochmal einladen. Ein letztes Mal wie du sagst Tuesday. Es stimmt es ist ganz allein ihre Entscheidung. Der Gedanke an diese Situation macht mich total fertig und das möchte ich nicht ich möchte dass mir/uns diese Zeit als schönste im Leben in Erinnerung bleibt. Deshalb muss es einen Schlussstrich geben, egal was für einer.

Ich dank euch sehr für eure Antworten, wirklich. Vor allem dein Text Tuesday hat meinem Freund ein wenig die Augen geöffnet. Er will auch das Buch lesen. Und danke für die netten Wünsche. Bald ist unser großer Tag und es wird der schönste sein. Mit seinen Eltern oder ohne sie.

LG
Sirene
 

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