Hallo,
es kam raus, dass ihr Partner seit sechs Jahren ein Doppelleben führte und auch eine fast gleichwertige zweite Partnerschaft führte.
Sie sagt dennoch, dass sie ihn zurück nimmt, wenn er es mit der anderen Frau beendet und sagt auch, dass wenn er zurück kommt, für sie die sechs Jahre mit der anderen Frau sofort vergessen sind und sie darüber nicht mehr sprechen will.
Geht so etwas denn?
Kann man so verblendet sein und weg schauen?
Kommt denn da nicht immer wieder "etwas hoch"?
Kann sie dem Mann überhaupt wieder trauen?
Wird dieser Mann von jetzt auf gleich zu einem monogamen Partner werden und "nur noch die Wahrheit sagen", wie er es ihr versprochen hatte?
Der Mann war sechs Jahre lang in einer Parallelbeziehung zu zwei unterschiedlichen Frauen in unterschiedlichen Leben.
Bei der einen Frau, die er sei Zuhause nannte, fand er Ruhe und seinen ruhigen Hafen. Bei ihr ruhte er sich aus, damit er mit der anderen Frau, die er als "Mondän" beschreibt Party und Schicki-Micki machen konnte und Luxusreisen nach Monaco (Casino) und Dubai machen konnte.
Meiner Meinung nach, klappte die Beziehung zur mondänen Frau nur, weil die andere Frau als Gegenpol dabei war.
Er hat sich für die "mondäne" Frau entschieden, auch wenn die bodenständigere Frau schon ein Jahr vorher da war und er aus dem gleichen normalen Leben entstammt wie sie und er und die "mondäne" Frau es sich nur vormachen, dass sie Menschen sind, die aus dem Schicki-Micki-Leben sind.
Was denkt ihr darüber?
Und die mondäne Frau genügte ihm auch nicht alleine. Deshalb gab es da noch die ganzen sechs Jahre lang die bodenständige Frau. Und das bin ich.
Er hat sich in den Jahren, wo er mit ihr zusammen war, zweimal von mir getrennt (und da wusste weder ich von ihr, noch sie von mir), weil er den Stress nicht mehr ausgehalten hat und eine Kurzschlussreaktion hatte.
Zweimal kam er zurück: das erste Mal nach vier Tagen, dass zweite Mal nach zwei Tagen.
Er hätte sich von mir, der bodenständigen Frau doch die ganzen sechs Jahre trennen können.
Das hat er aber nicht gemacht.
Stattdessen, mich immer mehr an mich gebunden mit Verlobung und Heiratsversprechen und einen Heiratsantrag "angedroht", wenn ich ihn verlasse, weil ich das tun wollte, weil mir etwas seltsam vorkam und ich nicht mehr angelogen werden wollte und schönen Worten wie
"Du hast mich geknackt. Ich habe noch niemanden so nah an mich heran gelassen wie Dich" "Ich will mit Dir alt werden" "Für mich bist Du die perfekte Frau" "Wir stehen uns so nah, da passt kein Blatt Papier zwischen" "Du bist mein Zuhause".
Er hat Dinge gemacht, um mich zu halten wie: Seine Eltern angelogen und auch entehrt. Die mondäne Frau seit sechs Jahren belogen und betrogen und auch ihr Lügen erzählt (wenn auch weniger als mir...sie war vielleicht schneller zu beeindrucken, da reichte sein (geleaster) SLK), Namen von Menschen, die er kannte (Freunde, Arbeitskollegen, Chefs) mit in sein Lügengerüst hineinzuflechten, sogar ein Diplom-Zeugnis einer Universität gefälscht, damit er keine weitere Lüge gestehen muss, um mich nicht entgültig zu verlieren.
Das hätte er doch nie machen müssen!
Er hätte doch nie bei mir bleiben müssen!
Niemand hat ihn dazu gezwungen, sieben Jahre bei mir zu bleiben und davon sechs Jahre Doppelbeziehung zu führen