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Schwiegermonster in spe

Mcjane90

Mitglied
Hallo, ich bin neu im Forum und bitte um schnellen Rat.

Mein Schwiegermonster in spe scheint eine Furie der besonderen Art zu sein.
Am besten fang ich mal ganz von vorne an vor knapp 3,5 Jahren sind mein Partner und ich zusammen gekommen, wir haben beide bereits Kinder. Er hat aus seiner Ehe eine Tochter und ich 2 Töchter aus 2 voherigen Beziehungen.

Zum Anfang unserer Beziehung lernte ich auch seine Eltern kennen, wirklich herzlich aufgenommen fühlte ich mich da schon nicht (lag meiner Meinung nach an den schlechten Erfahrungen mit seinen bisherigen Freundinnen etc.)

Mein persönlicher Horrortrip fing dann an als ich recht schnell unerwartet schwanger wurde und eine Abtreibung für mich nicht in Frage kam.
Seit dem bin ich seiner Mutter ein Dorn im Auge, meine Kinder und ich waren nun überhaupt nicht mehr willkommen.
Was im Normalfall nicht tragisch wäre wenn mein Partner wegen seiner Tochter nicht ständig zu seinen Eltern fahren würde.(Die kleine lebt im wechselmodell und wenn sie eine Woche hier ist, sind sie täglich bei seinen Eltern weil Oma darauf besteht soviel Zeit wie möglich mit ihrer Enkelin zu verbringen)
In folge dessen haben wir einen normalen Tagesablauf in der einen Woche und in der anderen Woche verschiebt sich alles nach hinten.

Von dem Baby wollte seine Mutter absolut nichts wissen sie hat die kleine noch nicht mal als Enkel anerkannt, hat gegenüber von meinem Partner die wildesten Phantasien geäußert z.B.: Die ist eine Kindersammlerin und will nur dein Geld, (er hat nicht so viel dass sich das lohnen würde) Das ist nicht dein Kind, das hat doch rote Haare usw.

Mittlerweile fast 2 Jahre nach der Geburt war er letztes Wochenende gezwungen unser gemeinsames Kind mit zu seinen Eltern zu nehmen, da ich mir etwas am knie zugezogen habe und vor schmerzen nicht mehr laufe geschweige denn die kleine (ja noch ein Mädchen xD) richtig beschäftigen konnte.

Plötzlich war seine Mutter völlig begeistert von der kleinen und sie wäre ja Soo niedlich. (fällt ihr ja reichlich früh auf)

Aber der Rest von uns wird weiterhin nicht geduldet, mein verdammt strapazierfähiger Geduldsfaden reißt so langsam und ich weiß um ehrlich zu sein nicht mehr weiter.
Mein Partner hat das Problem auch schon erkannt wir reden relativ offen darüber.
Seine Ausflüchte dass man bei seiner Mutter mit besonderen Taktiken und viel Geduld vor gehen müsse, hängen mir zu beiden Ohren raus.
Ich liebe ihn aber nach diesem ganzen Mist hasse ich seine Mutter mittlerweile.

Ich habe die geringe Hoffnung dass irgendwer etwas ähnliches erlebt hat und mir vlt den einen oder anderen Tipp geben kann
Vielen Dank schon einmal im voraus
Janin
 
Hallo erstmal

Persönlich kann ich da nicht mitreden (was vielleicht auch nicht schlecht ist 😉) aber obskure Familienmitglieder sind mir von allen Seiten dennoch schon untergekommen. In diesem Sinne: Lass dich nicht darauf ein. Ich weiß, das scheint irgendwann unmöglich, je dünner der Geduldsfaden wird. Du willst schließlich auch nicht, dass deine Kinder, egal, ob es die größeren oder das kleine ist, sich damit rumärgern müssen. "Leider" gibt es so Leute wie deine Schwiegermutter, die neue Beziehungen der eigenen Kinder, vor allem der Söhne, als Problem bezeichnen. Dass sie dich als "Kindersammlerin" (grandioser Ausdruck, furchtbar dreist 🙂) bezeichnet, hilft da schließlich auch nicht weiter.

Man könnte versuchen, in Ruhe miteinander zu reden, falls das grundsätzliche möglich ist, evtl. auch mit einer neutralen Person dabei. Ist die gute Dame denn verheiratet, in einer Beziehung, was ist dem Vater deines Partners? Wenn gegeben, was hält der davon?

Wie gesagt, viel machen kann man da nicht, wenn Gespräche nichts bringen / nicht möglich sind. Nur gehe bitte nicht darauf ein. Das ist, als befürworte man das Kläffen eines kleinen Hundes, in dem man fleißig mitmacht. Unnötige, ja gar lächerliche Aktionen bilden sich auch schnell aus solchen Situation. Ich will nicht sagen, dass ich dir das zutraue! Aber leider wird man oft schneller in so etwas verwickelt, als einem lieb ist.

Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was mein weiß, nicht alles glaubt, was man hört, und über den Rest einfach lächelt.

Wünsche dir jedenfalls starke Nerven und viel Glück 🙂
 
Hallo HowlingSoul,
Dankeschön schon mal für die freundliche Antwort.

Sein Vater sieht das recht entspannt und hat sich bei seiner Frau auch das eine oder andere mal für seinen Sohn und mich eingesetzt jedoch ohne Erfolg, ganz im Gegenteil.
 
Hallo!
Ich kann dich gut verstehen, ich habe schon sehr lange eins, trotzdem befinde ich mich nicht in dieser Situation.

Hm...... Wie würde für dich den die perfekte Lösung aussehen?
Ich denke sie hat sich nie die Mühe gemacht dich/euch wirklich kennenzulernen. Wärst du denn bereit irgendwann einen Schritt auf sie zuzumachen?
Mit der Taktik deines Freundes wäre ich vorsichtig. Denn dass er sie erpresst, dass sie ihre Enkelin nur sehen darf, wenn er euch akzeptiert finde ich fragwürdig.

Ich würde auch ein Gespräch mit deiner Schwiegermutter in Erwägung ziehen. Vielleicht auch unter 4 Augen. Stell sie zur Rede. Ich habe ein bisschen den Verdacht, dass sie sich da verrannt hat. Die böse Frau, die ihrem Sohn ein Kind "untergejubelt" hat. Ob sie sich das jemals eingestehen würde, kann ich dir nicht sagen. Ob du ihr überhaupt ein Friedens/Waffenstillstandsangebot machen willst, musst du wissen.
Aber ich habe das Gefühl, dass es eure Beziehung belastet.
Vielleicht kann die Tochter deines Partners ja auch mal einen Tag ohne ihn bei ihrer Oma verbringen. Oder es gibt halt mal einen Tag für sie ohne Oma. Da musst du aber aufpassen, dass sie dir nicht vorwirft, dass du ihr ihre Großmutter vorenthälst.

Ich hoffe, dass ihr eine gute Lösung findet. Wünsche euch alles Gute.
 
Was genau sagt denn eigentlich Dein Partner zu seinerMutter, wenn sie solche Unterstellungen etc. von sich gibt?

Ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass es leider oftmalsam Sohn liegt, der hier keine Grenzen gegenüber seiner Mutter zieht. Sondernsich hier so verhält, wie zwischen 2 Stühlen. Damit ergeben sich aber oftmalserst recht die Probleme: Mutter denkt, sie kann machen was sie will – und vieletun es dann in vielen Fällen (und der „Schweregrad“ hängt von der Mutter ab) –und der Sohn windet sich und wirbt bei seiner Frau/Partnerin um Verständnis,etwas good will, oder man soll nicht so hinhören, es einfach wegstecken etc.Leider funktioniert das so nicht.
Als Familie muss hier jeder seinen Teil dazugeben. Dazugehört auch dass sich Muttersöhnchen von ihren Müttern eben abnabeln. Auch wennDein Freund vielleicht kein Muttersöhnchen im klassischen Sinne ist – aber erzeigt seiner Mutter keine Grenzen auf. Vielleicht geht das schlecht, wenn erdarauf angewiesen ist, dass sein Kind bei seiner Mutter sein muss (oder ist daseine freiwillige Sache seinerseits?).

Ich denke, wenn er hier nicht klare Worte findet, sieht esschlecht aus für Dich. Entweder Du ziehst Dich komplett zurück, was aber auchschwierig sein könnte wg. der gemeinsamen Tochter. Oder Du gehst in dieOffensive – macht aber nur Sinn, wenn Dein Partner hier eindeutig Positionbezieht.

 
Liebe Mcjane90,

dem Beitrag von Arragorn stimme ich zu!

Die Schwiegermutter kannst Du nicht ändern. Es ist in meinen Augen einzig und alleine die Aufgabe Deines Freundes / Mannes, dass er gegenüber seiner Mutter genaue und klare Grenzen zieht.

Die Schwachstelle ist seine Tochter, über die seine Mutter den Zugriff aufrecht erhält. Hier sollte Dein Freund/Mann bereit sein, die Besuche vorläufig komplett einzustellen, bis sich das Verhalten seiner Mutter komplett angepasst hat.

Eine solch drastische Abwehr der Mutter gegen "meine" Partnerin ist ein absolutes Hindernis für einen Kontakt.
Man kann nicht hier ein bißchen und da ein bißchen auf beiden Seiten laufen. Gerade dadurch wird die Mutter in ihrem unmöglichen Verhalten bestärkt. So wird es nie zu einer Verbesserung kommen.

Mit meiner Mutter war es insofern schwer, als sie meinte, sich in alles einmischen zu müssen. Als jedes Gespräch nichts bewirkte, hatte ich mit Vorankündigung den Kontakt für ca. 6 Monate komplett eingefroren. Danach kam meine Mutter auf mich friedevoll zu und wir hatten alle eine nachfolgend harmonische Zeit miteinander.

Auch will ich erwähnen, dass meine Frau zu keiner Zeit die Aufgabe hatte, sich mit meiner Mutter auseinanderzusetzen, nachdem auch die liebe Art meiner Frau nichts bewirkte. Die Auseinandersetzungen habe ich in die Hand genommen und mich nicht davor gedrückt.

LG; Nordrheiner
 
Vielen Dank schon mal für die Ratschläge.

Ich bin mir schon lange im klaren darüber, dass ich nicht in der Verantwortung stehe seine Mutter vom Gegenteil zu überzeugen.

Mein Freund sagt zwar immer er würde sich für mich einsetzen aber nach über 3 Jahren darf man doch ein paar Resultate erwarten!?

Wenn ich seinen Erzählungen glauben schenke (was mir manchmal echt schwer fällt) tyranisiert seine Mutter die ganze Familie und wehe jemand ist nicht ihrer Meinung.
Das sie ihre Bindung zu seiner Erstgeborenen ausnutzt um ihn weiterhin zu kontrollieren, fällt ihm, wie es scheint, nicht wirklich auf oder er will es nicht sehen.
 
So gesehen noch nicht, es haben ihn zwar schon einige aus unserem Bekanntenkreis auf die Situation angesprochen und ihm gesagt dass die Situation so nicht tragbar ist.
Er sagt dazu auch immer wieder nur dass er sich schon drum kümmern würde und man bei seiner Mutter besonders vorgehen müsse.
 
Es ist aber keine besonders gute Taktik, wenn er der Konfrontation aus dem Wege geht.... damit bestätigt er nur das Verhalten seiner Mutter ...

ich würde ihn fragen, ob er sich vorstellen kann, wie Du Dich fühlst?
Hat er für die Gefühle seiner Mutter Verständnis - für Deine nicht?

Oder geht es nicht um ihre und nicht um Deine Gefühle, sondern um seinen Unwillen, ggf. Angst, vor dem er wegläuft?

Ich schätze mal, dass Du das Thema nicht ansprechen darfst, weil es sonst sofort in Streit ausartet....
 

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