G
Gast
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Guten Tag zusammen,
eigendlich wollte ich mich nie einem Forum anvertrauen.
Da mein Umfeld mich kaum zu verstehen scheint, versuche ich hier einmal zu schildern welche schmerzen mich zu den Gedanken treiben, ES zu tun.
Ich bin Gebohren am 07.08.1980 als Junge in der Stadt Mönchengladbach.
Gelebt habe ich meine schönsten Jahre von 1980 - 1991 in Jüchen, im Haushalt meiner Eltern und meiner 3 Jahre Jüngeren schwester.
Mein Vater ließ sich im Jahre 1991 von meiner Mutter scheiden (weil er sie mit einen anderen Mann erwischt hatte).
Da brach für mich und meiner Schwester eine heile Welt zusammen.
1992 bin ich dann von meiner Mutter genommen worden und in eine Pflegefamilie untergebracht worden, weil sie angeblich nicht mit mir und meiner schwester zurecht kam.
Dann habe ich bis 1994 bei diesen Pflege Eltern gelebt und wurde dort nie geliebt, weil sie ein Mädchen als Pflegetochter haben wollten.
So bin ich dann seit 1994 nur noch Strafrechtlich in erscheinung getretten.
Ich habe Jungs in meinen Alter beraubt, beklaut und geschlagen.
Bis ins Jahr 1995 habe ich diese (kleinen taten) begangen.
Doch mitte 1995 bin ich dann komplett in die falsche bahn geraten, das ich mit Auto schieberei angefangen habe.
Das war auch die Zeit, in der ich wegen Unerlaubten besitz von Scharfen Handfeuerwaffen (mit der ich auch noch einen Menschen ins Bein geschossen habe), angeklagt wurde.
So habe ich von 1995 - 1999
In der JVA Heinsberg meine Strafe Verbüßt.
In Jahre 1997 ist meine Mutter an Lüngenembonie mit 42 Jahren gestorben.
Dies war der einzige Mensch der mich verstehen könnte.
Genau an diesem abend, als ich die benachrichtigung bekam, war ich ja noch inhaftiert.
Jedenfalls bin ich irgendwie bewustlos geworden und in der Sani Station wo all diese Schlaftabletten stehen, bin ich wieder aufgewacht.
Ich habe aus der Sani Station 42 Schlaftabletten gestohlen die Blau waren, einen Halbmond drauf hatten und weisse flecken hatten.
Ich weiss nicht wie viele, aber ich habe reichlich genommen und bin im Öffentlichen Krankenhaus der Stadt Heinsberg mit einer Magenauspumpungsanlage oder wie die heisst, aufgewacht.
man hat mir das leben gerettet hiess es.
Nun gut die Jahre bis zur entlassung vergingen für mich alles andere als angenehm, ich muste (obwohl ich schon im offenen vollzug war) mit Fuß und Hanschellen zur beerdingung meiner Mutter.
Das hat mir den rest gegeben.
1999 (Dezember) wurde ich dann entlassen und habe mir gleich eine Wohnung mit meiner Freundin Jasmin gesucht mit der ich dann zusammen diese bezogen habe.
Bis 2001 ging alles bergauf.
Doch dann wurde ich zum ersten mal Arbeitslos und fand nie wieder etwas wirklich festes an Arbeit.
Immer wieder wurde ich bei einer Zeitarbeitfirma für 5,50€ Brutto die Stunde, als Helfer Allgemein, eingestellt.
Doch sobald kaum noch Aufträge da waren, wurde man auch wieder gekündigt.
Das hat sich bis heute bei mir nicht geändert.
Jedoch bin ich in zwischenzeit auch zweimal Vater geworden.
Doch genau das treibt mich alles jetzt in den wahnsinn.
Ich kann meinen Söhnen 3 und 4 einfach nicht das geben was sie brauchen.
Ich habe schulden und komme einfach nicht mehr raus.
Ich habe keine Arbeit und finde trotz Aktiver Selbsthilfe, keine wirkliche anbindung an die Wirtschaft.
Dann noch meine Depresionen.
Ich finde heute keine anbindung mehr an mein Umfeld, ich bin auch heute noch abzulut fertig in tränen ausgebrochen und habe veruscht den mut jetzt endlich gefunden zu haben.
Doch meine schmerzen im Herzen geben einfach keine ruhe.
Ich will zu meiner Mutter, dort wo es ihr auch besser geht.
Letzte woche ist ein Kollege von mir in Venlo tödlich mit dem zug verünglückt (19 Jahre) wurde er.
Ich merke einfach wie immer mehr Menschen diese welt verlassen und Verlassen müßen.
Jetzt ist es schon seit Monaten so, das mit fast Wöchentlich der Schmerz so einholt, das ich glaube, jetzt die kraft und den mut zu haben, doch auch heute war es mir missglückt.
Ich warte auf die Dunkelheit und werde es noch einmal Versuchen.
Meine frau und meine kinder haben mich wieder weinen sehen, ich wollte aber ich kann einfach nicht alles in mich hineinfressen.
Es ist auch für mich als Mann, nicht einfach, einen wirklichen schmerz zu vertuschen.
Ich habe es lang versucht, doch nie hält es länger als 5 - 6 Tage und mich holt die Vergangenheit wie gegenwart und der gedanke an einer nie wieder wirklich Funktionierenden zukunft.
eigendlich wollte ich mich nie einem Forum anvertrauen.
Da mein Umfeld mich kaum zu verstehen scheint, versuche ich hier einmal zu schildern welche schmerzen mich zu den Gedanken treiben, ES zu tun.
Ich bin Gebohren am 07.08.1980 als Junge in der Stadt Mönchengladbach.
Gelebt habe ich meine schönsten Jahre von 1980 - 1991 in Jüchen, im Haushalt meiner Eltern und meiner 3 Jahre Jüngeren schwester.
Mein Vater ließ sich im Jahre 1991 von meiner Mutter scheiden (weil er sie mit einen anderen Mann erwischt hatte).
Da brach für mich und meiner Schwester eine heile Welt zusammen.
1992 bin ich dann von meiner Mutter genommen worden und in eine Pflegefamilie untergebracht worden, weil sie angeblich nicht mit mir und meiner schwester zurecht kam.
Dann habe ich bis 1994 bei diesen Pflege Eltern gelebt und wurde dort nie geliebt, weil sie ein Mädchen als Pflegetochter haben wollten.
So bin ich dann seit 1994 nur noch Strafrechtlich in erscheinung getretten.
Ich habe Jungs in meinen Alter beraubt, beklaut und geschlagen.
Bis ins Jahr 1995 habe ich diese (kleinen taten) begangen.
Doch mitte 1995 bin ich dann komplett in die falsche bahn geraten, das ich mit Auto schieberei angefangen habe.
Das war auch die Zeit, in der ich wegen Unerlaubten besitz von Scharfen Handfeuerwaffen (mit der ich auch noch einen Menschen ins Bein geschossen habe), angeklagt wurde.
So habe ich von 1995 - 1999
In der JVA Heinsberg meine Strafe Verbüßt.
In Jahre 1997 ist meine Mutter an Lüngenembonie mit 42 Jahren gestorben.
Dies war der einzige Mensch der mich verstehen könnte.
Genau an diesem abend, als ich die benachrichtigung bekam, war ich ja noch inhaftiert.
Jedenfalls bin ich irgendwie bewustlos geworden und in der Sani Station wo all diese Schlaftabletten stehen, bin ich wieder aufgewacht.
Ich habe aus der Sani Station 42 Schlaftabletten gestohlen die Blau waren, einen Halbmond drauf hatten und weisse flecken hatten.
Ich weiss nicht wie viele, aber ich habe reichlich genommen und bin im Öffentlichen Krankenhaus der Stadt Heinsberg mit einer Magenauspumpungsanlage oder wie die heisst, aufgewacht.
man hat mir das leben gerettet hiess es.
Nun gut die Jahre bis zur entlassung vergingen für mich alles andere als angenehm, ich muste (obwohl ich schon im offenen vollzug war) mit Fuß und Hanschellen zur beerdingung meiner Mutter.
Das hat mir den rest gegeben.
1999 (Dezember) wurde ich dann entlassen und habe mir gleich eine Wohnung mit meiner Freundin Jasmin gesucht mit der ich dann zusammen diese bezogen habe.
Bis 2001 ging alles bergauf.
Doch dann wurde ich zum ersten mal Arbeitslos und fand nie wieder etwas wirklich festes an Arbeit.
Immer wieder wurde ich bei einer Zeitarbeitfirma für 5,50€ Brutto die Stunde, als Helfer Allgemein, eingestellt.
Doch sobald kaum noch Aufträge da waren, wurde man auch wieder gekündigt.
Das hat sich bis heute bei mir nicht geändert.
Jedoch bin ich in zwischenzeit auch zweimal Vater geworden.
Doch genau das treibt mich alles jetzt in den wahnsinn.
Ich kann meinen Söhnen 3 und 4 einfach nicht das geben was sie brauchen.
Ich habe schulden und komme einfach nicht mehr raus.
Ich habe keine Arbeit und finde trotz Aktiver Selbsthilfe, keine wirkliche anbindung an die Wirtschaft.
Dann noch meine Depresionen.
Ich finde heute keine anbindung mehr an mein Umfeld, ich bin auch heute noch abzulut fertig in tränen ausgebrochen und habe veruscht den mut jetzt endlich gefunden zu haben.
Doch meine schmerzen im Herzen geben einfach keine ruhe.
Ich will zu meiner Mutter, dort wo es ihr auch besser geht.
Letzte woche ist ein Kollege von mir in Venlo tödlich mit dem zug verünglückt (19 Jahre) wurde er.
Ich merke einfach wie immer mehr Menschen diese welt verlassen und Verlassen müßen.
Jetzt ist es schon seit Monaten so, das mit fast Wöchentlich der Schmerz so einholt, das ich glaube, jetzt die kraft und den mut zu haben, doch auch heute war es mir missglückt.
Ich warte auf die Dunkelheit und werde es noch einmal Versuchen.
Meine frau und meine kinder haben mich wieder weinen sehen, ich wollte aber ich kann einfach nicht alles in mich hineinfressen.
Es ist auch für mich als Mann, nicht einfach, einen wirklichen schmerz zu vertuschen.
Ich habe es lang versucht, doch nie hält es länger als 5 - 6 Tage und mich holt die Vergangenheit wie gegenwart und der gedanke an einer nie wieder wirklich Funktionierenden zukunft.