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Schlimme lebensphase(n)

goodnight98

Neues Mitglied
Hallo, ich muss mir hier mal meinem frust von der seele schreiben! ;/
Also als ich sechs jahre alt war haben sich meine eltern scheiden lassen das war vor fast 7 jahren!!! Danach sind wir 200 km weiter weg gezogen und ich musste alle freunde hier zurück lassen :C Dort wurde ich auch eingeschult und ende des 1. halbjahres der 2. klasse kam die nachricht dfas wir wieder zurück gehen! Für mich der totale schock! Wieder fast alle Freunde verloren! Dann wurde mein opa schwer krank und starb 2007 an lungenkrebe meine oma hat seir 22 jahren burstkrebs! Beide haben bei und gewohnt! Dann ist auch noch die schwester von meiner oma zu uns gezogen und starb hinterher an MRSA (krankenhaus keime) Meine mutter hat also 2 jahre nur gepflegt! auf der weiterführenden schule mussten ich und meine BF auf unterschiedliche schul'n!!! Mittlerweile ist meine oma auch ein pflege fall und wrd bad sterben! Wir ziehen dann wieder um und zwar 120 km weit weg mir fällt der abschied jz schon schwer obwohl ich erst im september auf die neue schule geh'!!! Mir geht es echt beschissen1
Hat vielleicht schonmal jemad was ähnliches durchgemacht???
 
Hallo Goodnight!


Man ist im Freundeskreis gut aufgehoben und auf einmal muss man umziehen. Ich sag nur das blanke Gefühls-Chaos. Die Entscheidung über einen Umzug liegt nicht bei dir. Du verlierst deine vertraute Umgebung, oft auch deinen Freundeskreis. Man MUSS (Zwang) aufgeben. Dazu kommen Angst und Ungewissheit über die neue Situation: + viele Fragezeichen über die neue Location.Auch wenn man die Gründe für den Umzug verstehen kann, kommt eine Übersiedlung immer zum falschen Zeitpunkt! Hast du einen verlässlichen Ansprechpartner, der für dich da ist? Deine Eltern sind sicher keine große Hilfe in dieser Situation!? Wenn du einen guten Freund oder eine Freundin hast, sprich mit ihnen über das, was dich bewegt. Sie werden dich verstehen, denn ihnen wird es wahrscheinlich genauso gehen. Auch sie müssen sich auf die neue Situation einstellen und sich von dir verabschieden. Alte Freunde – neue Freunde. Da im Vorfeld Kenntnis hast über den Abschied, würde ich auf jeden Fall mit einer Party feiern. Dazu kannst du alle Freunde einladen und dich von ihnen verabschieden. Zum Glück gibt es ja noch Handys, Mails oder SMS. Im Laufe der Zeit wird die Häufigkeit der Kontakte wahrscheinlich abnehmen. Was nicht heißt aus den Augen aus dem Sinn! Wenn alles gut läuft, wirst sicherlich erneut wieder schnell Anschluss finden. Dein Lebensschwerpunkt wird sich wieder in die neue Umgebung verlagern.

Im Leben bewegt man sich zwischen Abschiede-Veränderungen-Neuanfänge! Doch eines ist für alle gleich – der Abschied XY, und dieser Abschied will betrauert werden. Vielleicht denkst du, dass Trauer nur etwas mit Tod zu tun hat. Das stimmt aber nicht. Trauer ist ein Gefühl, das dich dein ganzes Leben lang begleitet. Trauer ist die Fähigkeit des Menschen nach Verlusten wieder heil zu werden. Man erlebt viele widersprüchliche Gefühle, z.B. auch Anklage, Wut oder Verzweiflung. Dieses Gefühlschaos will geordnet werden. Dazu ist es wichtig, dass du deine Gefühle ausdrückst. Ich rate dir gerade für die traurigen Momente einen Menschen zu suchen, dem du vertrauen kannst, der deine Gefühle ernst nimmt und Zeit für dich hat. Je offener du deine Gefühle ausdrücken kannst, umso genauer kannst du sie einschätzen und mit ihnen umgehen. Als Kind musstest du schon oft Abschied nehmen und wirst im Laufe deines Lebens noch weitere. Aber in jedem Abschied steckt ein Übergang und Neuanfang. Übergänge sind immer kritische Augenblicke, weil du dich auf Neues, Unbequemes einlassen musst. Der Wechsel von einer vertrauten in eine fremde Gruppe oder Umgebung kann Angst oder zumindest ein unangenehmes Gefühl auslösen. Du erlebst alle emotionalen Probleme sehr intensiv. Aber aus Angst, in kindliche Verletzlichkeit und Abhängigkeit zurückzufallen, scheust du dich vielleicht, deine Trauer und deinen Schmerz zuzulassen, reagierst mit Verleugnung, Unzugänglichkeit, Ablehnung oder Rebellion. Wenn du keinen Raum hast, deine Gefühle von Trauer auszuleben, ständig unterdrückst, bleibt Trauer unbewältigt wie ein eiskalter Block in dir zurück.

lg.
 

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