Folgende Probleme:
Ich bin jahrelang in dieser Lethargie groß geworden und irgendwann gewöhnt man sich halt daran und denkt alle sind anders. Dadurch konnte ich keine Freundschaften schließen, da für mich andere immer anders waren und mir einfach das Selbstbewusstsein fehlte. Ich hatte nie den Mut – auch durch die Ablehnung anderer – mein Leben mit 12, 13 oder 14 in die eigenen Hände zu nehmen und etwas zu ändern: Vereine, soziale Kontakte, Freundschaften. Ich habe mich einfach zurückgezogen, da es der einfachste Weg war.
Ich bin nicht auf Geburtstage anderer, weil ich mich unsicher fühlte. Ich bin nicht mit auf Schulausflüge, wenn dort andere waren, die mich ärgerten. Ich habe mich einfach nie gewehrt und nichts gemacht. Es gab so viele Situationen in denen ich mich einfach zurückzog und nicht mitmachte.
Diese Blase und Scheinwelt habe ich immer so weitergelebt und mir ständig Sicherheiten gesucht. Als ich meine Ausbildung startete war es genauso. Ich habe mir arbeiten gesucht, bei welchen ich wenig Kontakt zu anderen hatte oder eine Abteilung in der alle nett zu mir waren – wie Mama und Papa.
Erst jetzt, durch längere Zeit im Beruf, einer selbstbewussten Partnerin und deutlich mehr Abstand zu den Eltern hat sich diese Sichtweise geändert und jetzt kommt der Schmerz und eine völlige Leere.
Jetzt kommt alles von früher hoch. Ständig werde ich durch andere – unterbewusst – daran erinnert was ich alles nicht habe oder hatte: Geburtstagsfeiern mit 16, Zeltlager mit 10, Freunde mit denen man einfach in’s Kino ging. Das alles hatte ich nicht und jetzt fehlt es mir so extrem!
Ich weiß, ich muss das halt jetzt irgendwie nachholen und tun. Auf Leute zugehen, ich selbst sein, das Leben in die Hand nehmen, aber es ist so schwer, da ich immer wieder durch meine Vergangenheit zurückgeworfen werde.
Ist es mit über 30 jetzt nicht zu spät für alles bzw. um Freundschaften aufzubauen? Ich vergleiche mich immer und will das es so ist wie es bei anderen in der Vergangenheit war oder Freunde wie sie…..
Ich fühle mich so wie mit 16. Wie ich in der Schule saß und es scheisse war, aber ich einfach nichts gemacht habe.
- Vater ist depressiv
- Mutter hat sich davon anstecken lassen
- Beide machen aus ihrem Leben einfach nichts
- Seit Jahren sitzen die beiden zu Hause herum. Sie haben keinerlei Kontakte, gehen nie in den Urlaub, nie raus unter Leute (Dorffeste, Vereine oder Sonstiges), einfach nichts!
- Beide treffen keinerlei Entscheidungen, sagen nicht ihre Meinungen und ziehen sich vor allen Dingen dieser Welt zurück
- Beispiel:
- Ich wollte die beiden einmal mit zu einer Sportveranstaltung nehmen, dann kam immer nur Folgendes:
- Vorne auf der Tribüne sind zu viele Leute, da wollen wir nicht hin
- Links ist es zu lauf und rechts auch
- Wir stellen uns lieber ganz hinten in die Ecke, da Papa die Sonne nicht verträgt
- Nein, zu den Tischen mit den Leuten wollen wir nicht, da ist es zu lauft, zu viel Sonne, zu viel Sonstiges
- Eigentlich wollten sie gar nichts!
- Ich wollte die beiden einmal mit zu einer Sportveranstaltung nehmen, dann kam immer nur Folgendes:
Ich bin jahrelang in dieser Lethargie groß geworden und irgendwann gewöhnt man sich halt daran und denkt alle sind anders. Dadurch konnte ich keine Freundschaften schließen, da für mich andere immer anders waren und mir einfach das Selbstbewusstsein fehlte. Ich hatte nie den Mut – auch durch die Ablehnung anderer – mein Leben mit 12, 13 oder 14 in die eigenen Hände zu nehmen und etwas zu ändern: Vereine, soziale Kontakte, Freundschaften. Ich habe mich einfach zurückgezogen, da es der einfachste Weg war.
Ich bin nicht auf Geburtstage anderer, weil ich mich unsicher fühlte. Ich bin nicht mit auf Schulausflüge, wenn dort andere waren, die mich ärgerten. Ich habe mich einfach nie gewehrt und nichts gemacht. Es gab so viele Situationen in denen ich mich einfach zurückzog und nicht mitmachte.
Diese Blase und Scheinwelt habe ich immer so weitergelebt und mir ständig Sicherheiten gesucht. Als ich meine Ausbildung startete war es genauso. Ich habe mir arbeiten gesucht, bei welchen ich wenig Kontakt zu anderen hatte oder eine Abteilung in der alle nett zu mir waren – wie Mama und Papa.
Erst jetzt, durch längere Zeit im Beruf, einer selbstbewussten Partnerin und deutlich mehr Abstand zu den Eltern hat sich diese Sichtweise geändert und jetzt kommt der Schmerz und eine völlige Leere.
Jetzt kommt alles von früher hoch. Ständig werde ich durch andere – unterbewusst – daran erinnert was ich alles nicht habe oder hatte: Geburtstagsfeiern mit 16, Zeltlager mit 10, Freunde mit denen man einfach in’s Kino ging. Das alles hatte ich nicht und jetzt fehlt es mir so extrem!
Ich weiß, ich muss das halt jetzt irgendwie nachholen und tun. Auf Leute zugehen, ich selbst sein, das Leben in die Hand nehmen, aber es ist so schwer, da ich immer wieder durch meine Vergangenheit zurückgeworfen werde.
Ist es mit über 30 jetzt nicht zu spät für alles bzw. um Freundschaften aufzubauen? Ich vergleiche mich immer und will das es so ist wie es bei anderen in der Vergangenheit war oder Freunde wie sie…..
Ich fühle mich so wie mit 16. Wie ich in der Schule saß und es scheisse war, aber ich einfach nichts gemacht habe.