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Schlage mich selbst?

Anonym

Registrierter Nutzer, anonym
Hallo,

ich merke in letzter Zeit immer wieder, dass ich mich selbst schlage. Hab ich als Kind manchmal gemacht, dann sehr lange so gut wie nie und jetzt mit Mitte 20 wieder verstärkt. Ich lese überall, dass Erwachsene sich eigentlich nur selber schlagen, wenn sie Borderliner oder Autist sind und die meisten Selbstverletzungen zwischen 12 un 16 auftreten. Ich bin kein Borderliner und auch kein Autist, die Symptome passen nicht. Trotzdem tritt das jetzt plötzlich erst auf nachdem es 10 Jahre lang so gut wie nie auftrat. Ich frage mich warum.

Es tritt meist in Stresssituationen auf oder wenn ich mich über mich selber ärger. Nie in der Öffentlichkeit. Es ist auch kein Impuls, den ich nicht unterdrücken könnte. Aber ich will nicht, weil es relativ befreiend ist. Ich verletze mich übrigens nicht wirklich, nichtmal blaue Flecke, es tut halt nur kurz weh. Wie wenn die Kuh gegen den elektrisch aufgeladenen Weidezaun läuft, denke ich.

Kann ich irgendwie selbst herausfinden woher das kommt? Bin übrigens selbstbewusst, intelligent, relativ erfolgreich also die klassische Erklärung "du kannst dich selbst nicht leiden/willst dich bestrafen" passt auf mich nicht wirklich. 😕
 
Kann ich irgendwie selbst herausfinden woher das kommt? Bin übrigens selbstbewusst, intelligent, relativ erfolgreich also die klassische Erklärung "du kannst dich selbst nicht leiden/willst dich bestrafen" passt auf mich nicht wirklich. 😕

Warum willst du wissen, woher es kommt? Möchtest du es abstellen?
Ich fürchte, wir im Forum sind nicht kompetent genug, um deine Frage zu beantworten. Vielleicht gibt es aber User, die Erfahrung mit solchen Zwangshandlungen unter Stress, persönlich oder in ihrem Umfeld, haben.

Kann ein Neurologe helfen?
 
Interessant. Ich würde auch einen Psychologen fragen. Ich würde es als Übersprunghandlung ansehen, wie ein plötzliches zucken. Verbunden mit Kontrolle, und selbstbestrafungswunsch.
 
Huhu,

als Jugendliche habe ich mich auch selbst geschlagen.
Ich tat es wenn meine Eltern sich wegen mir gestritten hatten, oder wenn ich Fehler gemacht habe als Jugendliche und ich ausgeschimpft wurde.
Ich tat es auch, wenn ich mich nicht gut genug gefühlt habe/ mich nicht geliebt fühlte.


Ich verletze mich heute noch selbst, nur auf andere Art...

Liebe Grüße
PsychoSeele
 
Ich glaube du gibst dir die Antwort schon zum Teile selbst, indem du schreibst das du dich in Kindheit / Jungend geschlagen hast. Und jetzt kann es sein, dass alte Muster wiederhochkommen, dass kann Unterbewusst geschehen. Vielleicht weil du etwas von damals noch nciht verarbeitet hast oder dein inneres an damaliges Erinnert wird oder so ähnlich. Wie hier schon gesagt, wäre es wahrscheinlich hilfreich, dass mit einem/einer Pschothereuten/tinn oder ähnlichen zu besprechen.

Ich sehe es nciht so, dass sich sowas auf Borderliner oder Autisten beschränkt. Denke grade wenn Traumatisierungen vorlagen kann selbsschädigendes Verhalten aus den verschiedens Ursachen auftrehten. Grade bei Stress kommt soetwas dann durch, der Körper braucht etwas um damit fertig zu werden. Ähnliche Probleme habe ich auch.

Wenn es kein Impuls ist, kannst du überlegen was du anderes tun kannst um dich zu befreien. Vielleicht erstmal in ein Kissen oder einen Boxsack? Auch wenn dies wahrscheinlich nicht so eine Befreiung gibt. Es gibt verschiedene Methoden um Wege zu finden, damit umzugehen.
 
Hallo, hier ist der TE.

Na ja, mich interessiert woher es kommt, weil es ja nicht normal ist. Irgendwas muss ja falsch laufen. Und ich möchte nicht, dass das irgendwann möglicherweise eskaliert oder so.

Ja, ein Kissen oder so hat leider nicht denselben Effekt....

Ich glaube schon, dass das was mit Traumatisierung zu tun hat. Ich hatte als Kind viel zu viel Verantwortung und musste schnell erwachsen werden. Aber jetzt bin ich ja wirklich erwachsen, jetzt muss ich ja eigentlich in der Lage sein das auch ohne solchen Unsinn zu schaffen alles. 🙁
 
Selber rauszubekommen, wo alles her kommt kann auch schnell zu retraumatisierung führen. Leider ist es häufig so, dass vieles sehr lange verträngt / abgespalten oder für den Körper alles i.O. ist und teilweise viele Jahre später evtl. auch mehr als ein Jahrzehnt wieder hoch kommt. Deine Seele und dein Körper lassen nur so viel zu wie sie ertragen ertragen kann. Dann kann es allerdings recht stark durchkommen. In dem Moment ist es in dir, als wenn du noch ein Kind bist und nur schwer vom Erwachsenen Verstand zu begreifen. Damit kannst du allerrdings auch meist nicht entsrpechend reagieren. Deine reaktionen sind alles andere als unsinning, ich würde ehrer denken es ist häufig so oder ähnlich. Wobei die Art und Weise verschieden sein kann.

Ich hatte damals gedacht ich muss nur alles wissen und ich bekomme das schon hin. Jahre später wurde ich nur noch überrschwemd und mein Erwachsener Verstand fing an zu verstehen, dass mein inneres Kind das recht benötigt es in seinem Tempo aufzuarbeiten. Nur ohne entsprechende Hilfen schaffe ich es nicht.

Mit Hilfe z.B. Psychotherapie mit eventuell Traumaschwerpunkt kannst du langsam kucken weshalb du heute mit Selbsschädigenden Verhalten reagierst. Du kannst lernen, was du positives machen kannst, wenn Sachen hochkommen. Dann kriegt auch dein Körper es leichter hin, dass was damals geschah rauszubekommen. Vielleicht ist es nicht wichtig, was alles geschah, als mit den Gefühlen und ähnlichen umgehen zu können. Lass deiner Seele / dem Körper die zeit welcher sie braucht zu sehen warum du dich jetzt so verhälst. Für dein damaliges kleines Kind können es aus Erwachsenen Sicht Kleinigkeiten gewesen sein, womit es auch heute nicht zurechtkommt. Was wird mit der Zeit hochkommen.

Wie das ganze läuft, kann dir viel besser ein/e Psychotherapeut/in sagen. Sollte der Schritt dir noch zu schwer fallen, kannst du auch überlegen erstmal in eine Beratungsstelle zu gehen. Es gibt verschiedene Formen der Hilfe, wo du kucken kanst womit du am besten klar kommst. Leider sind grade gute Psychotherapeuten/innen mit Traumaschwerpunkt Mangelware, doch es lohnt sich danach zu suchen. Auch kann dir ein Psychiater oder eventuell auch guter Hausarzt Tipps geben.

Es gibt immer erst je Therapeut bis zu 3 Std. Erstsprechstunden, wo du sehen kannst ob Therapie überaupt das richtige ist. Um dann den geeingneten Therapeuten zu finden, hast du nochmal 4 Profelagtische Stunden Zeit, in Ruhe auszuprobieren und zwar bei sovielen wie du braucht. Es geht weniger um die Qualifikation, als mehr darum ob das Zwischenmenschlich stimmt.

Es gibt manchmal auch Selbsthilfegruppen, die allerdings eine Therapie nicht ersetzten können.
 
Ich schlage mich auch selbst, zum einen, weil mich das sexuell erregt, zum anderen, um mit Stress fertig zu werden und Anspannung abzubauen.

Irgendwie kommt mir das schon auch gestört vor, aber ich achte darauf, dass ich mich nicht ernsthaft verletze dabei und dann schade ich auf die Weise ja niemandem.
 

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