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Scherbenhaufen - immer mache ich mir selber alles kaputt

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Gast

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Da bin ich wieder. Innerlich frierend und einsam fühlend. Ich bin der /die Gast zu dem Thema "Wo fängt Gewalt in der Ehe an?". Nun sitze ich hier, weil ich nach einem erneuten Streit mit meinem Mann nicht schlafen kann. Und bin zu dem Punkt gekommen, daß mein Mann eigentlich nicht das Hauptproblem ist, daher wollte ich MEINE GESCHICHTE noch mal genauer aufschreiben.
Sie wird lang und einige Leser können sie sicher nur belächeln, aber ich habe keine Freunde und möchte das einfach mal los werden:
Meine Kindheit war sehr geprägt von meinem Vater. Es mußte immer alles sauber und ordentlich sein, selbst im Winter mußten wir unsere dreckige Kleidung draußen ausziehen, um nicht den Schmutz mit hineinzutragen.
Wenn wir zum Beispiel aus Versehen ein Glas umkippten o.ä. war das immer eine Katastrophe. Mein Vater wurde steigerte sich immer mehr hinein und rastete schließlich völlig aus. Ich kann mich nicht erinnern, das er so stark zuschlug das wir blaue Flecken hatten, doch das liegt wohl daran, daß ich sehr schnell gelernt hatte in solchen Situationen wegzurennen, die sich aus Angst natürlich noch mehr häuften. Ich blieb dann meistens einige Stunden weg, danach waren meine Eltern so froh mich heile wieder zu haben, das es "nur" lange Diskussionsrunden gab, die mit Kompromissen (natürlich immer zu Nutzen meiner Eltern) abgeschlossen wurden. Ich hatte richtige ANGST vor meinem Vater!
Und dann das leidige Thema: wenn ich lachte urinierte ich in die Hose! Nicht das ich dadurch schon zum Gespött der anderen Kinder wurde, meine Eltern waren der Ansicht ich mache das mit Absicht! Dafür bekam ich neben "einen A**** voll" eine Woche Hausarrest nach der anderen, habe also entweder nicht mehr gelacht, oder viel Zeit in meinem Zimmer verbringen müssen.
Dann durfte ich nie mehr als ein Kind zum Spielen mit nach Hause nehmen (Lärm und Schmutz!), sodaß ich von anderen Eltern ungerechterweise auch oftmals aus deren Häusern verbannt wurde. Auch durfte ich nie lange raus, selbst mit 18 hatte ich noch um 22.00Uhr zu Hause zu sein! Meine Eltern waren diesbezüglich einfach überbesorgt und meinten es sicher nicht böse.
In der Schule wechselte ich ständig die Klassen, nach dem ersten wegen Umzug, nach der fünften vom Gymnasium auf die Realschule, dort war die Klasse zu voll, daher kam ich nach einem halben Jahr in eine andere Klasse. Die war dann auch ein Alptraum. Ich war schnell Außenseiterin, wurde mit Gegenständen beworfen, mir wurde aufgelauert und hätte ich das Rennen nicht von zu Hause so gelernt wäre ich auch sicher verprügelt worden. Zu dem Zeitpunkt war mein zwei Jahre älterer Bruder mein einziger Halt. Er und einige seiner Freunde lauerten meinen "Peinigern" auf und drohten diesen, sollen sie mir nur irgendwas antun. Von dem Tag an hatte ich wenigstens in der Schule meine Ruhe.
Mit 14 wurde ich fast von einem Bekannten vergewaltigt, den nur ein beherzter Tritt von mir in seine Weichteile davon abhielt. Von dem Tag an begann ich bei meinem Bruder im Verein Kampfsport, trotzdem merkte ich, das mein Verhältnis zu Männern von dem Zeitpunkt an gestört war.
Zwei Jahre später ereigente sich ein ähnlicher Vorfall.
So langsam war ich wohl nicht mehr nur schüchtern, sondern regelrecht gestört. Ich habe eine innere Angst Menschen gegenüber entwickelt, nur mein Band zu Tieren, welches ich übrigens von klein auf besaß und immer noch habe gab mir Halt.
Ich hatte keine wirklichen Freunde, geschweige denn einen Freund, war das Häßliche Entlein o.ä. - Niemand wollte etwas von mir wissen, nur meine Tiere waren immer für mich da!
Endlich war die Schule zu Ende, ein neues Leben begann - dachte ich! Nach einem fröhlich verlaufendem Berufsgrundschuljahr (es war das Schönste Jahr meines bisherigen Lebens) begann ich eine Lehre als Zahntechnikerin. Dort wurde mir schnell beigebracht das Auszubildende Dreck seien! Ich als neueste Auszubildende war natürlich UNTERSTER DRECK! Ich fuhr das ganze Jahr bei Wind und Wetter Botengänge, kaufte für die Mitarbeiter ein, Geld wurde natürlich zu deren Vorteil verrechnet, bekam keine Pausen, machte Überstunden... Die durfte ich ja nicht haben, also weg damit unter dem Tisch!
Durfte mich von dem anderen Auszubildenden vor versammelter Mannschaft (deren innoffizielle Leitung eine Frau übernommen hatte) fragen lassen, ob ich denn schon mal einen Schwanz im Mund gehabt habe, sollte mir Pornohefte ansehen... Ich war siebzehn!
Meine Eltern glaubten mir das nicht, erlaubten da ich keine 18 war keinen Abbruch, waren der Meinung ich wolle nicht arbeiten, bis meine Mutter mich mit einer Packung Tabletten im Bad auffand - leider bevor ich sie nehmen konnte!
Nun hatte ich eine abgebrochene Ausbildung, worüber ich natürlich auch nicht gerade glücklich war.
Meine Mutter überredete mich zu einem Vorpraktikum im Kindergarten, sie hatte auch schon einen Platz für mich besorgt.
Damit fing das nächste Übel an - Erzieherin ist nun nicht gerade der Beruf für Menschen die nicht mit anderen Menschen klar kommen. Ich habe das Vorpraktikum gemacht, Unterstufe, Oberstufe, Anerkennungsjahr, letzteres wiederholt und natürlich nicht geschafft - mir fehlte einfach das nötige Durchsetzungsvermögen.
Zwischenzeitlich starben meine Oma und mein Pony, keiner verstand das ich drei Monate später noch trauerte...
Ich lernte auch meinen zukünftigen Mann kennen. Fast zehn Jahre älter, korpulent, eigentlich das was ich nie wollte. Doch er blieb eisern, belagerte mich förmlich ein halbes Jahr lang - und das wo mich vorher doch nie Jemand mit ernstem Interesse betrachtet hatte, und ich war bereits zwanzig.
Ich muß gestehen ich hatte viele Zweifel, ob er der richtige ist, ich wirklich in ihn verliebt war oder einfach nur sein wollte? - ich hätte auf meine innere Stimme hören sollen! Wir zogen nach einem Jahr bereits zusammen und es war wie ein Traum - endlich zuhause raus, ich fühlte mich so frei, keine Vorhaltungen mehr, ich konnte dreckig auf die Couch wenn ich das wollte, raus so lage ich wollte - mein Mann ließ mir jegliche Freiheiten..........
Auch er war glücklich mit mir, blühte förmlich auf, trotzdem in mir war immer diese Stimme: "Ist er auch wirklich der Richtige?" Wir haben völlig unterschiedliche Interessen, allerdings hat er mir anfangs viel vorgespielt, ja auch er möge Tiere, wolle auf´s Land ziehen...
Nach drei Jahren die erste Trennung - wegen der Tiere! Nach drei Monaten zogen wir wieder zusammen, es ging nicht, irgendwie gehörten wir doch zusammen.
Noch zwei Jaher später, wir waren ein Jahr verheiratet kauften wir ein Haus auf dem Land, ich wollte die Pille wieder nehmen, hatte sie wegen unverträglichkeit weggelassen, wollte auf Nummer sicher gehen - zu spät: ich war schwanger.
Nun fing die Misere richtig an: Ich bekam wegen vorheriger Arbeitslosigkeit (hatte mich zuvor so durch gejobbt) kein Arbeitslosengeld, mein Mann nahm eine zweite Stelle an, denn schwanger bekam ich natürlich nichts. Allerdings war unser Haus renovierungsbedürftig. Ich versuchte so viel wie möglich beim Umzug zu helfen, machte noch die Tapeten ab und wieder dran und vieles was Schwangere eigentlich nicht sollten - was kam von meinem Mann? Nichts. Im Gegenteil, er mußte ja sooo hart arbeiten, kam Abends nach Hause und zeigte keinerlei Verständnis, wenn ich enttäuscht war, das er nicht mal an meinem Bauch horche, geschweige mal mit zum Frauenarzt mitkam o.ä., sprich: er zeigte keinerlei Interesse an seinem Nachwuchs. Da fing meine Enttäuschung an, ich habe viel weinen müssen während der Schwangerschaft, fühlte mich alleine und in Stich gelassen.
Es wurde aber noch schlimmer. Die Entbindung ging bei knallender Hitze über zwei Tage, alle drei Minuten Wehen! Mein Mann war zwar dabei, fehlte dafür aber am nächsten Tag - er hatte Migräne! Ich leide selber darunter, hätte mir aber als Vater trotzdem nicht nehmen lassen meine Frau und das Kind am nächsten Morgen zu besuchen!
Nach der Entbindung hatte ich ständig Kreislaufzusammenbrüche, das Stillen schmerzte, eigentlich war ich am Ende und wieder war ich enttäuscht. Trotzdem wollte ich so schnell wie möglich nach Hause, die Ärzte ließen mich nur ungern fünf Tage später aufgrund des Dammschnittes der sehr weit gemacht werden mußte gehen. Mein Mann hatte eigentlich Urlaub, ich freute mich auf die Familienzusammenkunft zuhause.
Nach dem Zweiten Schreien des Kindes Nachts zog mein Mann mit Bettzeug in ein anderes Zimmer. Am nächsten Tag rief sein Zweitarbeitgeber an, ob er kommen könne und mein Mann sagte zu! Da stand ich da- ein schreiendes Kind mit Dreimonatskoliken, Brustentzündung, der Schnitt auch noch mal entzündet, vom Kreislauf auch noch nicht stabil und kurz vor einem Nervenzusammenbruch! Aber es ging weiter! Ich traute mich nicht das schreiende Bündel an die Seite zu legen, kam kaum auf die Toilette, nicht zum Essen (ich stillte!) machte mir mehrmals in die Hose. Abends kam mein lieber Mann, ich wollte ihm das Kind nur kurz geben, um wenigstens auf die Toilette zu kommen: "Oh, das Kind schreit, ich bin oben!" und weg war er! So ging das dreieinhalb Monate, ich kam kaum zum Schlafen zum Essen oder irgendwas - ein einziger Alptraum!
 
Mmh, muß jetzt erst mal den Faden wieder finden, gar nicht mal so einfach hier als Gast zusammenhängend zu erzählen (mir sind die Zeichen ausgegangen), heute geht es mir nach Versöhnung mit meinem Mann wieder ganz gut, da vergesse ich manches wieder, ich versuche es so gut wie möglich fortzusetzen:
Die erste Woche half meine Mutter noch Nachmittags nach der Arbeit aus, wir waren ja immer noch teilweise am Renovieren (bis heute noch!) und die Hebamme kam die ersten zwei Wochen Vormittags, doch die Zeit dazwischen war grauenhaft und nach den zwei Wochen war ich eigentlich nur noch am Heulen.
Als wäre das nicht genug, klappte bei meinen zwei Pferden, die eigentlich in Vollpension standen gar nichts mehr. Ständig riefen die Vermieter an, ob ich die Pferde füttere, ich also das schreiende Kind eingepackt und hin. Eins meiner Pferde ist übrigens viel später in diesem Stall Dank des Verantwortungsbewußtsein der Vermieter gestorben, beim anderen hätte auch nicht mehr viel gefehlt, doch darauf möchte ich jetzt nicht weiter eingehen. Dafür hatte mein Mann schon gar kein Verständnis, ihm scheint mein Bezug zu (meinen) Tieren eher lästig zu sein und er unterstütz mich hierbei so gut wie gar nicht (außer gelegentliche Fahrten mit dem verbleibenen Pferd zum Tierarzt, da ich kein Anhänger fahren kann, aber nichts in Punkto Pflege o.ä.). Ich persönlich empfinde das nicht als fair, ich muß zwar nicht arbeiten, aber kann durch und mit dem Kind nun mal nicht so wie ich möchte.
Mein Mann meinte also, da wir (das stimmt aber auch) finanzielle Probleme haben wäre es wichtig, daß er soviel wie möglich arbeite. Das ich nur am Heulen und völlig am Ende war, hat er scheinbar nicht bemerkt. Nach drei Monaten war er sogar überzeugt ich solle doch auch noch nebenher arbeiten gehen! Ich weiß gar nicht mehr genau wann es war, das Kind war aber schon durch die Koliken durch, da stritten wir und mein Mann, so erzählte er mir hinterher, war der Überzeugung ich wolle den Kleinen nehmen und damit abhauen. Er hielt mich am Schlafanzug fest, was dann genau war weiß ich nicht mehr, denn mein Herz hämmerte vor Angst, mein Verstand war kurzzeitig ausgeschaltet, aber irgendwie hat mich mein Mann ins Wohnzimmer geschleudert und abgeschlossen - mein Schlafanzug war zerrissen (er aht mir aber nciht wirklich was angetan, nicht das es verkehrt rüberkommt). Glücklicherweise hatte er nicht ans Telefon gedacht, ich rief erst meine Eltern an - waren nicht da - meinen Bruder, der glücklicherweise gleich abnahm und mich sofort gemeinsam mit Kind abholte und sich bald noch mit meinem Mann angelegt hätte.
So verbrachte ich den Tag mit dem Kleinen bei meinem Bruder, meine Eltern kamen später noch hinzu und der Familienrat tagte mal wieder (war mir eigentlich nicht so recht) irgendwann kam eine sms von meinem Mann mit einem lieben Reim und er hätte bei der Familienberatung angerufen, ob ich ihm noch eine Chance gebe und wir gemeinsam dahin gehen. Wir waren dann zweimal dort und er war der Meinung das müsse reichen, wir müssen das schon alleine wieder hinbekommen :-(.
Jetzt, der Kleine ist etwa 20 Monate, schläft mein Mann immer noch oben, selbst wo ich zwar nur(!)vier Tage für acht Stunden arbeiten (und um kurz vor fünf Morgens!) und früh aufstehen mußte war es selbstverständlich obwohl er frei hatte, das ich Nachts das Geschrei des Kleinen abkönnen mußte.
Gut, mittlerweile paßt er manche Male einige Stunden auf den Kleinen auf, doch ich muß mich immer noch oft an meine Eltern wenden, wo der Kleine glücklicherweise sehr gerne ist.
Mir fehlt auch so das eigentliche Familienleben, gemeinsame Mahlzeiten (ist mein Mann da und unser Sohn und ich sitzen am Tisch, mein Mann schmiert sich sein Brot und verschwindet vor dem Fernsehr, hat immer eine andere Ausrede, wenn ich ihn darauf anspreche), gemeinsame Unternehmungen (angeblich ist mein Pferd daran Schuld, weil ich da IMMER bin(?)), Spaziergänge uvm. Doch es scheitert schon bei kleinen Dingen. Wenn der Kleine im Bett ist und ich auch mal gerne einen bestimmten Film sehen möchte, schaut mein Mann an einem anderen Fernseher (davon haben wir mehr als genug im Haus!), früher habe ich mir teilweise noch seine Filme mit angeschaut, doch mittlerweile gehe ich jetzt einfach hier vor dem Computer. Und um auf´s Intime zu kommen läuft schon lange nichts mehr (seit der Schwangerschaft ca. 5x?), liegt angeblich auch an mir. Aber mal ehrlich, ich möchte nicht nur Betthäschen sein - bei mir ist das einfach Kopfsache und es stimmt ja einfach z.Zt. nichts mehr und ich habe auch immer den Kleinen im Hinterkopf. Abgesehen davon bin ich nicht aus dem Schlafzimmer gezogen!.
Wir hatten die letzten Tage wieder viel Streit, in meinen Gedanken schwirrte schon wieder das Wort SCHEIDUNG umher, doch ich frage mich, ob das der richtige Weg ist. Wieder abbrechen, abhauen, weil alles nicht so läuft wie ich es gerne hätte? Tief in mir drin weiß ich, wenn ich selber fähig wäre Geld zu verdienen und nicht auf meinen Mann angewiesen wäre, mehr Achtung vor mir selbst hätte, so hätte er es auch, auch müßte er nicht ständig das Geld im Kopf haben (die Probleme fingen eigentlich erst richtig an, als es finanziell so bergab ging) die Beziehung liefe völlig anders...
Doch wie immer fehlt mir die Kraft, ich weiß nicht was ich werden möchte (eigentlich etwas mit Tieren - aber WAS?), habe Angst es wieder nicht zu schaffen, es mit dem Kleinen nicht organisiert zu bekommen...
Sicher geht es sehr vielen Menschen schlechter als mir, doch ich wollte es einfach mal loswerden und eventuell Tips von Außenstehenden bekommen - Doch bitte nicht nur gegen meinen Mann, er hat schließlich auch sehr gute Seiten, doch die auch noch zu beschreiben da fehlen mir wieder die Zeichen ;o).
Dann würde es mich interessieren, ob meine Kraftlosigkeit und Angst vor Herausforderungen noch im Normalbereich liegen, denn ich bin kurz unter dreißig und habe einfach immer noch keinen Plan wie ich meine Ziele irgendwann mal erreiche.
Eigentlich war ich schon mal bei einer Therapeutin die nach zwei Sitzungen der Meinung war meine Angst sei begründet bei meinen Erfahrungen, ich solle nur trainieren auf Herausforderungen zuzugehen, dann würde das schon klappen. Sie sehe nicht, wie sie mir dabei helfen könne - ach ja und von einem Kind hatte sie mir abgeraten. Toll, und nu...? Wollte ja die Pille wieder nehmen, zu spät und ein Abbruch kam für mich nie in Frage...
Manchmal überlege ich eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen, um mich mal psychisch durchecken zu lassen, aber so doof es klingt habe ich niemanden der dann mein Pferd und den Hund versorgt - meine Tiere lasse ich nicht in Stich, denn sie sind auch IMMER für mich da. Es ist alles so kompliziert...
Mehr weiß ich jetzt nicht zu schreiben, wenn etwas nicht klar ist ruhig nachfragen, allerdings Antworten dauern - wegen der Freischaltung - Sorry
 
Hallo Gast,
also ich finde es sehr schade das dich dein Mann nie in irgendeiner weise unterstützt hat,habt ihr den mal alleine miteinander über alle Probleme geredet.
In einer Partnerschaft sollten sich beide Partner gegenseitig unterstützen,egal ob es mit dem Kind ist oder ob es die Tiere sind, es ist vorhanden und gehört zu eurem Leben dazu.
Ich finde du bist eine Starke Frau,weil Du soviel alleine geschaft hast und Du wirst es auch sicher weiter alleine schaffen falls Du dich doch von deinem Mann trennen willst.
Sicher solltest Du dir mal irgendwie eine auszeit nehmen,vielleicht kannst du dein Kind mal bei deinen Eltern lassen für ein paar Tage,und versuchst mal über dein Leben Deine gefühle und was Du in Zukunft machen möchtest nachdenkst.
Irgendwie geht das Leben weiter nur liegt es an Dir wie es weitergehen soll.
Ich wünsche Dir auf jedenfall das Du deinen Weg findest und alles Gute für die Zukunft!!!
 
Hallo Gast

Ich denke, für einen Aussenstehenden sieht es aus, als wenn du deutlich übertrieben hättest. Ich denke, das hast du auch und zwar, weil du noch viele Emotionen gleichzeitig hattest die wir niemals nachempfinden können. Du schreibst, dass du ein hässliches Entlein bist. Stimmt doch garnicht! Wieso sonst hätten dich verschiedene Männer anpöbeln sollen? Du nervst dich auch, dass dein Mann sich nicht um deine Pferde kümmert. Ich finde das nicht fair von dir. Es sind schliesslich deine Pferde und es ist dein Hobby. Ausserdem sind Pferde sehr teuer und es ist lieb von deinem Mann, dass er dir die Pferde trotz seines geringen Lohnes bezahlt. Er hat schliesslich nichts davon!!! Du bist enttäuscht, weil dein Mann so oft verschwunden ist wenn du mit den Nerven am Ende warst. Wundert dich das? Überleg doch mal, was du gemacht hättest wenn dein Mann dieses Kind mitbrächte. Dein Mann ist vermutlich genauso überfordert wie du. Nehmt doch eine Haushaltshilfe ins Haus! Egal ob sie putzt oder kocht oder auf das Baby schaut. Sie ist eine Hilfe. Und oftmals nicht teuer. Schliesslich ist es ein guter Nebenjob für jede SchülerIn!

Denk mal darüber nach!
 

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