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Scheidung und Hund!!

Zoey M.

Mitglied
Hallo,

vielleicht kennt sich hier jemand mit rechtlichen Fragen aus.

Ich schildere meinen Fall kurz.


Scheindung fand im September diesen Jahres statt. Ich wollte alles schnell hinter mich bringen und wir haben uns außergerichtlich geeinigt. Er erhielt das meiste. Um unseren Hund kümmerten wir uns während des Trennungsjahres gemeinsam. Der Hund wechselte wöchentlich. Den Hund schafften wir während unserer Ehe gemeinsam an. Während der Ehe kümmerte ich mich die meiste Zeit, weil mein Exmann beruflich oft nicht zu hause war. Kurz vor Ablauf des Trennungsjahres sagte er mir, ich müsse den Hund nehmen, denn er würde mit seiner neuen Partnerin für ein Jahr ins Ausland gehen. Erstmal war ich geschockt, weil ich nicht recht wusste, wie ich es allein mit dem Hund schaffen sollte. Ich hab aber zugestimmt die Verantwortung zu übernehmen und konnte alles gut regeln, sodass ich noch genug Zeit für den Hund hab.
Einen Tag nach der Scheidung brachte er mir den Hund und fuhr auf Weltreise. Gestern schrieb er mir, er würde jetzt schon am 7. Dezember wieder kommen, weil er ohne den Hund nicht leben kann und will den Hund dann wieder teilen. Wir haben keine Reglung ausgesprochen wie es nachdem auslandsjahr weitergeht. Ich weiß, dass er Futter für den Hund gekauft hat und zu seinem Bruder gebracht, welches ich wohl abholen sollte. Also wollte er sich an den Kosten wahrscheinlich beteiligen. Das Futter habe ich nie abgeholt. Hab auch nicht mehr daran gedacht.
Für mich war irgendwie klar, dass der Hund bei mir bleibt, wenn er wieder kommt. Aber wie gesagt, wir haben nie irgendwas bezüglich des Hundes geregelt. Jetzt möchte ich den Hund für mich allein, weil ich auch keinen Kontakt mehr zu meinem Ex möchte, nach diesem hin und her.
Vielleicht können sie mir helfen.
 

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D

deftoner

Gast
Hallo Zoey
Wer möchte schon ein Haustier als notwendiges Übel/Motiv für den Umgang mit dem Ex. Verständlich. Ich weiß von einer Bekannten einen ähnlichen Fall: Damals ging es allerdings um eine Pferd, dass sich das Ehepaar während der Ehe zusammen angeschafft hatte. Nach der Scheidung verblieb das Tier bei ihr, weil er es an seinem neuen Wohnort nicht unterbringen konnte und deshalb keine Ansprüche stellte. Gut ein halbes Jahr später kam er auf sie zu und wollte das Pferd übernehmen. Warum und weshalb ......, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Es wurde richterlich entschieden, dass seine Ansprüche an dem dem Pferd verwirkt wären oder so. Also sinngemäß, weil sie sich in den Monaten um das Tier nicht gekümmert hat und laut der Aussage beider bezüglich der mündlichen Regelung nach der Scheidung.

Ich habe hier noch was aus dem Internet dazu gefunden:

Hund und Katze bei der Scheidung/Trennung

Fiffi bleibt bei mir!: Wem gehört der Hund nach der Scheidung - FOCUS Online

Ich selbst würde an deiner Stelle da auch nicht mit mir handeln lassen, nachdem er sich die ganze Zeit nicht gekümmert hat.

Gruß
 

Landkaffee

Urgestein
Wenn auch rechtlich meist als Sache gesehen, so ist ein Hund ja eben doch kein Gegenstand, keine Sache.

Versuche doch nochmals mit Deinem Ex zu reden. Wenn er den Hund auch liebt, dann kann es nicht im Interesse sein, das Tier einmal dahin und einmal dahin zu "verfrachten". So ein festes Körbchen und feste Bezugspersonen, ja, das braucht er denn auch.

Wo liegt bei Euch das Problem in einer Einigung auf Gegenseitigkeit eben auch im Interesse des Tieres?



LG
Landkaffee


(Kenne mich nicht aus in rechtlichen Fragen, aber antworte, da Laienforum.)
 

Landkaffee

Urgestein
,,...Hund sei ein Hausratsgegenstand gemäß §§ 1361a BGB" Wenn ich das schon lese... :(
:eek:t:
Ich bringe es schnell ins Topic.

Hihi, bei der Vergütung für die Nutzung von Haushaltsgegenständen fällt mir ein: Boah! Da hätte ich einen Luxushund, der täglich Wellness braucht, was ich ihm gebe und eben eine lange Rechnung*hihi*. _ Scherz beiseite. So einfach ist das wohl nicht, aber vielleicht hilft es dem Ex zur neuen Meinungsfindung, wenn ihm klar wird, was eine gute Hundehaltung bedeutet. Da würde ich dann aufschreiben, was ich täglich für Hundi oder mit Hundi mache und auch mal das Tierschutzgesetz einsehen, denn: Hundi braucht u.a. Zeit. Apropos Meinungsbildung: wie geht es dem Hund aktuell?

LG
Landkaffee
 
W

Windlicht

Gast
Wenn ihr den Hund wirklich (!) liebt, dann entscheidet ihr das, was für IHN das Beste ist.
Unabhängig von euren Befindlichkeiten.
 
A

annakarina

Gast
Mir tut das Tier von Herzen Leid - entweder ihr einigt euch oder gebt ihn in konstante und weniger streitgeprägte Hände. :(
 

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